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Der Tanz um die Lust
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Goldmann
- 2007
- Ausstattung/Bilder: 2007. 381 S.
- Seitenzahl: 381
- Deutsch
- Abmessung: 216mm x 139mm x 34mm
- Gewicht: 548g
- ISBN-13: 9783442311156
- ISBN-10: 3442311152
- Best.Nr.: 22393590
Leseprobe zu "Der Tanz um die Lust"
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Produktbeschreibung zu "Der Tanz um die Lust"
Kurzbeschreibung
Leben wir in einer pornographischen Gesellschaft?
Nie war das Angebot an Sex größer. Nie war die Flut der Bilder
größer. Befriedigung ist heute nur noch einen Mausklick entfernt.
Die Folge: In der Generation Ego-Sex verweigern sich viele Männer,
während Frauen den Spieß umdrehen und selbst auf die Jagd nach Mr.
Right gehen ...
Das Thema Sex, Liebe und Pornographie - endlich einmal aus der
Perspektive einer jungen Frau. Die Berliner Philosophin Ariadne von
Schirach, 28, zeichnet das Porträt einer Generation auf der Suche
nach ihrer Identität und ihren Sehnsüchten. Klug, ehrlich,
provokant!
Beschreibung
- Das Porträt einer Generation zwischen Pornographie und Entfremdung.
- Ein grandioser Streifzug durch den erotischen Großstadtdschungel - klug, überraschend und provozierend.
"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr Schlange."
Matthias Matussek über Ariadne von Schirachs Spiegel-Artikel "Der Tanz um die Lust"
"Ariadne von Schirach, die so unglaublich lebendige, blonde, kluge Sirene. Sie hatte einen wundervollen Text über die Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr Schlange."Matthias Matussek
Leseprobe zu "Der Tanz um die Lust" von Ariadne von Schirach
"Schlampe". "Pornostar". "Sexy". Vor
einigen Jahren tauchten auf einmal diese T-Shirts auf. Ich war
amüsiert und stark befremdet. Wo hatten diese Ladies ihr Gehirn
gelassen? "Schlampe"? Meist waren sie jung, diese Frauen,
aber es gab auch ältere, die strahlten oft etwas Verschwörerisches
aus, als dürften endlich auch sie an einer Art geheimen Wissens
teilhaben. Mittlerweile sind die T-Shirts ornamentaler geworden,
die Slogans weniger aggressiv. Sie heißen jetzt "Süß",
"Still Single" oder "Beach Babe" und sind oft
in floralen Kästchen zu finden.
Aber es gibt auch immer noch die ganz klare Linie: Gürtel,
Strasskäppis und Halsbänder, die tragen einfach die Aufschrift
"SEX". Ich stand einmal in einem Shop und war fast
versucht, mir so einen Gürtel zu kaufen, für die schlimmen Tage, um
endlich mal ein Statement zu machen. Ich habe es dann doch
gelassen. Von Zeit zu Zeit dachte ich darüber nach, selbst T-Shirts
bedrucken zu lassen, ich überlegte mir Slogans wie "I like
Penetration", "Sex ja, Liebe nein", oder, etwas
flirtbereiter, "Verführ mich".
Doch die Frauen, die diese Art von Mode tragen, wollen damit meist
niemanden auffordern. Es soll nur trendy …
25.02.2007
Sex als Gebet
Unsere Gesellschaft wird dominiert von Pornographie, glaubt Ariadne
von Schirach. Jetzt hat die Enkelin des Reichsjugendführers der
Beziehungsverwirrnis ein Buch gewidmet.
VON JULIA SCHAAF
Sie ist jung, blond und die Enkelin eines Großnazis, und sie
vermutet, dass es auch mit diesem Vermarktungspotential zu tun hat,
dass sie für ihr erstes Buch einen beachtlichen Vorschuss erhalten
hat. Aber vor allem schreibt sie über Sex, und das so drastisch,
offen und intelligent, dass man sich beim Lesen fühlt, als stehe
man nackt vorm Spiegel.
"Es ist fast unmöglich, einen Porno anzusehen und davon nicht
erregt zu werden", heißt es da zum Beispiel. Oder: "Meine
Brüste sind klein. Als ich ein Teenager war, führte ich alle
sexuellen Zurückweisungen auf meinen Mangel an Oberweite zurück.
Ich züchtete ein entzückendes Trauma, und es fällt mir schwer, mich
daran zu erinnern, wann ich es ablegte. Ich weiß nur, dass ich
irgendwann damit anfing, mich oben ohne zu sonnen, dass Männer,
meine Brüste in ihren Händen wiegend, ihre Schönheit und
Eigentümlichkeit priesen, dass Zungen meine Nippel freisprachen von
allem Verdacht." …
Kundenbewertungen zu "Der Tanz um die Lust" von "Ariadne von Schirach"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 2 Bewertungen):




ausgezeichnet
- 0 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Solveig Tiller am 04.06.2007
-




- ausgezeichnet
- Beim Lesen dieses Buches habe ich auf fast jeder Seit gedacht: Hey, ja, das sehe ich auch so!! Ein Buch, wunderbar geschrieben und voller Anekdoten über das Leben... Großartig!!!
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(Inhalt anstößig?)
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- 1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Joachim Schulze aus Katzhütte am 23.03.2007
-




- ausgezeichnet
- Das unbestritten beste Buch über gesellschaftliche Normen und Vorstellungen der eigentlich vollkommen ziellosen Gesellschaft von heute. Klare Darstellung der sich zukunftslos gebenden Jugend; der absolute Werteverlust einer heranwachsenen Generation. Jugend nicht mehr als unschuldig, sondern verschlagen.
Man sollte auch zukünftig auf neue Arbeiten gespannt sein. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

(Inhalt anstößig?)
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13.03.2007
Ariadne von Schirach hat es immerhin geschafft, lobt Rezensentin
Ines Kappert, ihren Diskurs über Geschlechterverhältnisse und Sex
in heutigen Jungeleutekneipen zu "entdämonisieren" und
mit ihrem Buch eine alternative "Barplauderei" in Szene
zu setzen, frei von den üblichen Ressentiments. Allerdings, muss
die Rezensentin einschränken, bleibe Schirach stellenweise nur die
"hilflose Flucht in den Kitsch". Spannend findet die
Rezensentin dabei eher die Form als die bekannte Botschaft von zu
wenig Sex bei zu großem Warenangebot. Ariadne von Schirach wechsle
"lässig" zwischen den Genres Sachbuch, Pop-Prosa und
explizitem Sextalk. Leider komme auch sie nicht ohne
Pauschalisierungen über "die" Männer und "die"
Frauen aus, wobei ein tatsächlich allgemein gültiges Phänomen den
Hintergrund bilde. Die Mittelschicht ist der Rezensentin zufolge
notorisch desorientiert und stürzt sich in Scheinprobleme wie das
Geschlechterverhältnis. Und die Autorin wiederum in das völlig
unnötige Sinnersatzthema Liebe, wo Männer und Frauen doch, so die
Rezensentin, so viel Spaß miteinander haben können.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Ariadne von Schirachs neues Buch zeigt nicht nur die Veränderung des Paarungsverhaltens der jungen Generation. Es wird deutlich, dass sich Lebensentwürfe und damit auch Immobilienansprüche in den nächsten Jahren radikal verändern." Immobilien Manager
Rezensionen und Kritik
"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr Schlange."
Rezension
"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die
Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war
der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr
Schlange." Matthias Matussek über Ariadne von Schirachs
Spiegel-Artikel "Der Tanz um die Lust"
"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die
Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben." Matthias
Matussek
"Süßer Naturalismus." Die Zeit
"Überall ist Porno, aber keiner redet darüber. Doch Sex ist
wesentlich mehr, als jemals verbildlicht werden kann. Da fehlt die
ganze Dimension von Kreativität, Genuss, Liebe. Davon abgesehen bin
ich sehr für Entspanntheit." Ariadne von
Schirach/spiegel.de
"Selten wurde in einem philosophischen Sachbuch so
unterhaltsam und lebensnah über Liebe, Leidenschaft und Konsumsucht
nachgedacht. Und vor allem so schonungslos direkt."
Freundin
"Was heißt es, gerade jetzt am Leben zu sein? Und so
stilisiert von Schirach in ihrem Buch, das formulierungswild und
thesenwütig zwischen Reportage und Kolportage pendelt, Sex und
Liebe zum Dreh- und Angelpunkt einer ganzen Generation."
Westdeutsche …
Autorenporträt zu "Ariadne von Schirach"
Ariadne von Schirach machte im Oktober 2005 mit ihrem SPIEGEL-Artikel "Der Tanz um die Lust" von sich reden, wo sie ihre Thesen erstmals formulierte. Dieses Buch ist das Ergebnis ihrer intensiven Auseinandersetzung mit dem Gegenstand. Ariadne von Schirach, 1978 in München geboren, machte ihren Abschluss in Philosophie an der Freien Universität Berlin.
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10 Marktplatz-Angebote für "Der Tanz um die Lust" ab EUR 3,00
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| leichte Gebrauchsspuren | 10,00 | 2,00 | Banküberweisung (Vorkasse), PayPal (Vorkasse) | stuibn | 100,0% | ansehen |
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