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Mythos Sucht
Heroinvergabe - Chance oder Endstation
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Tectum-Verlag
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2008. 209 S.
- Seitenzahl: 209
- Best.Nr. des Verlages: 9660
- Deutsch
- Abmessung: 21 cm
- Gewicht: 315g
- ISBN-13: 9783828896604
- ISBN-10: 382889660X
- Best.Nr.: 27306035
Produktbeschreibung zu "Mythos Sucht"
Beschreibung
Lässt sich der Konsum psychoaktiver Substanzen seinem Wesen nach
überhaupt kontrollieren? Wie definieren Drogenkonsumenten selbst
den Begriff Sucht? Steigen sie eher aus dem Drogenkonsum aus, wenn
sie diesen als Krankheit betrachten oder ist diese Definition eher
hinderlich? Um diese Fragen geht es Natalie Eppler, wenn sie den
Paradigmenwechsel in der Drogenhilfe beleuchtet. Seit dem 16.
Jahrhundert wurde der Begriff Sucht einerseits für Krankheiten wie
Schwindsucht verwendet, andererseits für amoralische
Verhaltensweisen wie Geld- oder Rachsucht. Der negative Beiklang
war damit vorprogrammiert, zumal die Gesellschaft lange keinen
Unterschied zwischen krank und verwerflich machte: Trunksucht galt
bis ins 19. Jahrhundert nicht als medizinisch zu behandelnde
Krankheit, sondern allein als abstoßendes Fehlverhalten. Der
Anerkennung von Sucht als Krankheit folgten in den vergangenen
Jahrzehnten zahlreiche Hilfsangebote für Drogenkonsumenten. Natalie
Eppler hinterfragt, ob der Perspektivenwechsel das Schwert einer
effektiven Anti-Drogen-Politik wirklich schärfte. Insbesondere geht
sie auf die staatlich kontrollierte Heroinvergabe ein.

























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