Und morgen bringe ich ihn um! - Münk, Katharina

Katharina Münk 

Und morgen bringe ich ihn um!

Als Chefsekretärin im Top-Management

Broschiertes Buch
 
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Und morgen bringe ich ihn um!

Sie ist die Frau im Vorzimmer, die weiß, wie Deutschlands Chefs wirklich ticken. Die sich mit ihren Launen, ihren Niederlagen, ihren Höhenflügen arrangiert. Die bei kalten Strategen, eitlen Selbstdarstellern und heißblütigen Cholerikern kühlen Kopf bewahrt und dem Privatleben der Manager manchmal näher kommt, als ihr lieb ist. Katharina Münk liebt dennoch ihren Beruf gegen alle Widerstände. Achtzehn Jahre lang hat sie die persönlichste aller Arbeitsbeziehungen mit Fingerspitzengefühl, Intelligenz und Loyalität erfüllt. Jetzt ergreift sie ungefragt das Wort.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 173 S.
  • Seitenzahl: 173
  • Serie Piper Bd.5021
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 119mm x 18mm
  • Gewicht: 190g
  • ISBN-13: 9783492250214
  • ISBN-10: 3492250211
  • Best.Nr.: 23314403
»Dieses Buch gewährt ungeahnte Einblicke in den täglichen Wahnsinn, der sich hinter den dick gepolsterten Bürotüren deutscher Spitzenmanager abspielt.« Der Spiegel »Eine Top-Secret-Abrechnung mit dem Topmanagement.« Stern

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.12.2006

Kondome unterm Schreibtisch
Katharina Münk ist Chefsekretärin und möchte ihren Chef umbringen, am besten schon morgen / Von Bettina Engels

Katharina Münk ist ein Pseudonym. Sie hat in den Chefetagen das Diktat entgegengenommen und den Kaffee gebracht. Was sie sonst noch dort oben im Zentrum der Macht erlebt hat, das hat sie nicht mehr für sich behalten.

Im Topmanagement der Deutschland-AG scheint es zuzugehen wie bei Hempels unterm Sofa: heulende Sekretärinnen auf der Damentoilette, Krümelpfade von der Keksdose im Vorzimmer bis zu den Ledersesseln der Entscheidungsträger, Zigaretten im Waschbecken, Kondome unterm Schreibtisch, Nagellackfläschchen neben, Schuppenberge auf der Tastatur, durchtrennte Stromkabel, ab und zu die Mündung eines Revolvers.

Hätte man erwartet, daß die Herren "ganz oben am Ende der Nahrungskette" auch den sublimiertesten Umgang miteinander und ihrer weiblichen Entourage pflegen, so könnte man sich nun von dem Bestseller "Und morgen bringe ich ihn um!" eines Besseren belehren lassen. Die unappetitlichen Details aus den oberen Etagen der Großkonzerne verdanken wir dem berufsfremden Bedürfnis einer …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Ursula März hat sich wieder einmal in die Niederungen der "ganz normalen Leute" gewagt und "vom Stapel" Katharina Münks Erfahrungsbericht einer Chefsekretärin gegriffen. Erwartungsgemäß hat sie sich bei der Lektüre dieses Buches gelangweilt, das sie höchstens Lesern zuordnen kann, deren "gesamte Persönlichkeit" im "Durchschnittsbereich" liegt. Der Inhalt, informiert März uns knapp, besteht zum großen Teil aus Episoden und laschen Pointen, etwa wenn das neue digitale Diktier- und Spracherkennungssystem, das der Chef ja unbedingt haben wollte, aus der "Schieflage des Unternehmens" "skifahrende Unternehmen" macht. Interesse konnte bei März allein das Pseudonym der Autorin wecken, in dessen Kombination aus Zarinnen-Name und zu kurz gekommenem Nachnamen sie eine tiefere Bedeutung erkennen konnte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Ursula März hat sich wieder einmal in die Niederungen der "ganz normalen Leute" gewagt und "vom Stapel" Katharina Münks Erfahrungsbericht einer Chefsekretärin gegriffen. Erwartungsgemäß hat sie sich bei der Lektüre dieses Buches gelangweilt, das sie höchstens Lesern zuordnen kann, deren "gesamte Persönlichkeit" im "Durchschnittsbereich" liegt. Der Inhalt, informiert März uns knapp, besteht zum großen Teil aus Episoden und laschen Pointen, etwa wenn das neue digitale Diktier- und Spracherkennungssystem, das der Chef ja unbedingt haben wollte, aus der "Schieflage des Unternehmens" "skifahrende Unternehmen" macht. Interesse konnte bei März allein das Pseudonym der Autorin wecken, in dessen Kombination aus Zarinnen-Name und zu kurz gekommenem Nachnamen sie eine tiefere Bedeutung erkennen konnte.

© Perlentaucher Medien GmbH
Katharina Münk hat ihren Chefsekretärinnenberuf an den Nagel gehängt und ist heute neben ihrer Autorentätigkeit als Personal Coach für Fach- und Führungskräfte tätig. Sie lebt mit ihrem Mann in Hamburg. Ihr Name ist ein Pseudonym.

Leseprobe zu "Und morgen bringe ich ihn um!" von Katharina Münk

Vorwort Laufen wir nicht alle mit unterschiedlichen Brillen durchs Leben - rosarot, schwarz getönt, glasklar oder ziemlich trübe? Die Spezies der Top-Manager kann ich nur durch meine eigene Brille beschreiben. Sie wissen schon, die Sekretärinnenbrille mit dem Kettchen dran, die man nicht verlieren kann. Es gibt Freunde, die mir sagen, ich solle doch nicht so streng in der Beurteilung der Lage sein. Schließlich hatte ich mich ja einmal voller Elan für den Beruf "Sekretärin" entschieden: effektive Topmanagement-Entlastung der neuen Generation, international und kommunikativ orientiert, verantwortungsvoll, mit einem Schuss Diplomatie und Psychologie. Coach für Führungspersönlichkeiten, Krisenmanager und heimlicher Wegbereiter für wahrhaft große Entscheidungen. Das war sehr reizvoll und kann es noch immer sein. Es gibt Chefs, die das unterstützen. Aber es gibt auch eine Menge Spielverderber in Nadelstreifen.

So absolvierte ich die klassische Studien- und Ausbildungslaufbahn einer Sekretärin. Ich habe nie auf einen anderen Beruf hingearbeitet und mir nach dem Abitur die qualifizierteste "Europasekretärinnen"-Ausbildung ausgesucht, die es damals gab. Fünf Semester eiserner Drill in einer unprickelnden kleinstädtischen Umgebung. Kein Bafög, keine Uni-Feten, keine Studentenkneipen, keine männlichen Kommilitonen, die Zeit und Herzblut kosten. Statt dessen reduzierter Hormonhaushalt und Betablocker für ruhige, treffsichere Finger vor jeder Schreibmaschinen-Zwischenprüfung. Hier wurden wir zu Rennpferden gemacht, die wissen, wie man Bilanzen liest, wie eine Due Diligence aussieht und dass man den Kaffee von rechts und den Keksteller von links serviert. Intelligent, multikulturell, schnell, serviceorientiert. Ich komme also definitiv nicht von der Volkshochschule und bin auch keine Umschülerin. Ich bin das Gegenteil: approbierte "internationale Direktionsassistentin" mit 400 Anschlägen pro Minute und 160 Silben Steno in drei Sprachen. Ein Vollblut, eine der echten klassischen Sekretärinnen.

Aber was ist das schon gegen die Erfahrungswerte aus den Chefetagen, von denen ich so manche über die Jahre durchlaufen habe? Dort, wo der Teppich dicker und das Leben dramatischer und durchaus filmreif ist. Manchmal war ich versucht durch die Wand zu pieksen, um zu erkunden, ob diese nicht vielleicht Teil eines Bühnenbildes aus Pappmache sei. Aber sie war echt - und sie ist es noch. Ja, ich bin immer noch in der "Trueman Show"! Aber mittlerweile kenne ich das Drehbuch. Denn in 18 Jahren hat sich irgendwann bei mir der "Helikopter-Blick" eingestellt und ich begann, mir überhaupt und grundsätzlich Gedanken über die Welt meines Türnachbarn zu machen, des Nutznießers unserer täglichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft. Ich habe ein Buch über ihn und mich geschrieben. Er trägt die verschiedensten, in diesem Fall frei erfundenen Namen, ist in allen Branchen anzutreffen - und lebt irgendwie doch auf einem ganz anderen Planeten.

Wie arbeitet Deutschlands Management-Riege wirklich? Was macht sie eigentlich den ganzen Tag? Und wer kommt ganz nah an sie heran, erlebt eins zu eins mit, wie Mann seine Glücksmomente und Seelenleiden auslebt? Warum fragt niemand die Sekretärinnen, wie es um die Vorstände in unserem Land bestellt ist?

Was ist dran an der Spezies Chef? Was bedeutet es zum Beispiel wirklich, für einen Menschen zu arbeiten, der zwar strategisch brillant ist, aber keinerlei erkennbare Emotionen besitzt? Ist es wirklich so schlimm, wenn der Chef "nur" Choleriker, aber ansonsten immerhin gesund ist - ohne psychopathologischen Befund und gezogenen Revolver? Denn auch das kam vor. Wie sieht die subtile Welt der Statussymbole aus? Und wie nah kommt man dem Privatleben der Manager, ohne es zu wollen?

Die Frau im Vorzimmer hat Brille und Perlenkette inzwischen längst abgelegt, ebenso wie die Seminarangebote aus Baden-Baden. Sie möchte mehr als nur erfahren, wie sie noch besser für ihren Chef wird. Denn sie hat unglaubliche Dinge aus der Praxis zu berichten - jenseits von allen Fortbildungen und Seminaren. Sie könnte Filmrechte verkaufen und aussteigen. Wenn sie wollte, wohlgemerkt. In sicher allen Fällen verbieten das Loyalität und Vertrag. Und es fragt sie überraschenderweise auch niemand.

Leseprobe zu "Und morgen bringe ich ihn um!" von Katharina Münk

Vorwort Laufen wir nicht alle mit unterschiedlichen Brillen durchs Leben - rosarot, schwarz getönt, glasklar oder ziemlich trübe? Die Spezies der Top-Manager kann ich nur durch meine eigene Brille beschreiben. Sie wissen schon, die Sekretärinnenbrille mit dem Kettchen dran, die man nicht verlieren kann. Es gibt Freunde, die mir sagen, ich solle doch nicht so streng in der Beurteilung der Lage sein. Schließlich hatte ich mich ja einmal voller Elan für den Beruf "Sekretärin" entschieden: effektive Topmanagement-Entlastung der neuen Generation, international und kommunikativ orientiert, verantwortungsvoll, mit einem Schuss Diplomatie und Psychologie. Coach für Führungspersönlichkeiten, Krisenmanager und heimlicher Wegbereiter für wahrhaft große Entscheidungen. Das war sehr reizvoll und kann es noch immer sein. Es gibt Chefs, die das unterstützen. Aber es gibt auch eine Menge Spielverderber in Nadelstreifen.

So absolvierte ich die klassische Studien- und Ausbildungslaufbahn einer Sekretärin. Ich habe nie auf einen anderen Beruf hingearbeitet und mir nach dem Abitur die qualifizierteste "Europasekretärinnen"-Ausbildung ausgesucht, die es damals gab. Fünf Semester eiserner Drill in einer unprickelnden kleinstädtischen Umgebung. Kein Bafög, keine Uni-Feten, keine Studentenkneipen, keine männlichen Kommilitonen, die Zeit und Herzblut kosten. Statt dessen reduzierter Hormonhaushalt und Betablocker für ruhige, treffsichere Finger vor jeder Schreibmaschinen-Zwischenprüfung. Hier wurden wir zu Rennpferden gemacht, die wissen, wie man Bilanzen liest, wie eine Due Diligence aussieht und dass man den Kaffee von rechts und den Keksteller von links serviert. Intelligent, multikulturell, schnell, serviceorientiert. Ich komme also definitiv nicht von der Volkshochschule und bin auch keine Umschülerin. Ich bin das Gegenteil: approbierte "internationale Direktionsassistentin" mit 400 Anschlägen pro Minute und 160 Silben Steno in drei Sprachen. Ein Vollblut, eine der echten klassischen Sekretärinnen.

Aber was ist das schon gegen die Erfahrungswerte aus den Chefetagen, von denen ich so manche über die Jahre durchlaufen habe? Dort, wo der Teppich dicker und das Leben dramatischer und durchaus filmreif ist. Manchmal war ich versucht durch die Wand zu pieksen, um zu erkunden, ob diese nicht vielleicht Teil eines Bühnenbildes aus Pappmache sei. Aber sie war echt - und sie ist es noch. Ja, ich bin immer noch in der "Trueman Show"! Aber mittlerweile kenne ich das Drehbuch. Denn in 18 Jahren hat sich irgendwann bei mir der "Helikopter-Blick" eingestellt und ich begann, mir überhaupt und grundsätzlich Gedanken über die Welt meines Türnachbarn zu machen, des Nutznießers unserer täglichen Wohn- und Arbeitsgemeinschaft. Ich habe ein Buch über ihn und mich geschrieben. Er trägt die verschiedensten, in diesem Fall frei erfundenen Namen, ist in allen Branchen anzutreffen - und lebt irgendwie doch auf einem ganz anderen Planeten.

Wie arbeitet Deutschlands Management-Riege wirklich? Was macht sie eigentlich den ganzen Tag? Und wer kommt ganz nah an sie heran, erlebt eins zu eins mit, wie Mann seine Glücksmomente und Seelenleiden auslebt? Warum fragt niemand die Sekretärinnen, wie es um die Vorstände in unserem Land bestellt ist?

Was ist dran an der Spezies Chef? Was bedeutet es zum Beispiel wirklich, für einen Menschen zu arbeiten, der zwar strategisch brillant ist, aber keinerlei erkennbare Emotionen besitzt? Ist es wirklich so schlimm, wenn der Chef "nur" Choleriker, aber ansonsten immerhin gesund ist - ohne psychopathologischen Befund und gezogenen Revolver? Denn auch das kam vor. Wie sieht die subtile Welt der Statussymbole aus? Und wie nah kommt man dem Privatleben der Manager, ohne es zu wollen?

Die Frau im Vorzimmer hat Brille und Perlenkette inzwischen längst abgelegt, ebenso wie die Seminarangebote aus Baden-Baden. Sie möchte mehr als nur erfahren, wie sie noch besser für ihren Chef wird. Denn sie hat unglaubliche Dinge aus der Praxis zu berichten - jenseits von allen Fortbildungen und Seminaren. Sie könnte Filmrechte verkaufen und aussteigen. Wenn sie wollte, wohlgemerkt. In sicher allen Fällen verbieten das Loyalität und Vertrag. Und es fragt sie überraschenderweise auch niemand.

Kundenbewertungen zu "Und morgen bringe ich ihn um!" von "Katharina Münk"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.3 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(3)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von Die Michi aus NRW am 21.08.2009 ***** weniger gut
Ich habe mir das Buch gekauft weil es so gelobt wurde und lustig klang, aber ich war leider sehr enttäuscht davon. Ich finde die Hauptfigur und Ich-Erzählerin doch sehr überzeichnet dargestellt. Und zwar leider in die Richtung, dass sie die unfehlbare allwissende Supersekretärin ist, die nur mit Vollidioten zusammmenarbeiten muss. Und diese dummen Vorgesetzen und Kollegen erkennen einfach nicht wie supertoll doch diese Sekretärin ist.

Sekretärinnen sind die guten Seelen und müssen viel leisten, das will ich gar nicht in Abrede stellen und dem zolle ich auch Respekt. Aber die übertriebene und sich ständig wiederholende Lobhudelei auf die eigene Person der Autorin fand ich sehr nervig. Ich fand es so nervig, dass es auch jeglichen Versuch Witz und Humor in den Text zu bringen im Keim erstickt hat. Ich war selten so enttäuscht von einem Buch. Schade...

4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Jana Hahn aus Potsdam am 09.06.2007 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist der Hammer! Ich bin selbst Sekretärin in einer Anwaltskanzlei und habe viele Parallelen entdeckt, die ein Außenstehender gar nicht glauben kann. Aber ich kann Euch sagen, es ist wirklich so wie es im Buch steht. Durch den mit viel Witz und Humor geschriebenen Text habe ich das Buch in meiner bisher kürzesten Zeit gelesen und an viele Kollegen verschenkt.

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Bewertung von Silvia P. am 11.04.2007 ***** ausgezeichnet
Das ist einfach ein Muss für alle Sekretärinnen oder Angestellte, die "direkt" mit ihrem Chef zusammenarbeiten. Köstlich geschrieben, aber leider wahr! Gute Lektüre auch für Chefs; nur die werden es vermutlich mal wieder nicht lesen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.09.2006 ***** ausgezeichnet
Da ich selbst als Sekretärin arbeite, hat mich dieses Buch sehr interessiert. Es ist sehr gut geschrieben und in einigen Fällen konnte ich Parallelen zu meinem Arbeitsplatz erkennen. Stellenweise konnte ich herzlich lachen und ich fand es so gut, dass ich dieses Buch fast in einem "Rutsch" durchgelesen habe.

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