Weltenträumer / Weltengänger-Roman Bd.2 - Lukianenko, Sergej
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Sergej Lukianenko 

Weltenträumer / Weltengänger-Roman Bd.2

Roman. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Russ. v. Christiane Pöhlmann
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Weltenträumer / Weltengänger-Roman Bd.2

Die faszinierende Fortsetzung von Weltengänger: Merkwürdige Dinge geschehen in Moskau. Als Kirill Maximov eines Abends nach Hause kommt, behauptet eine ihm völlig unbekannte Frau, sie wohne hier schon seit Jahren. Damit nicht genug: Auch an seinem Arbeitsplatz ist Kirill niemandem bekannt, und sogar seine Freunde und Verwandten haben vergessen, dass er je existiert hat.
Völlig verwirrt, wird Kirill durch einen anonymen Anruf schließlich zu einem verlassenen Wasserturm geleitet wo ihm eine atemberaubende Enthüllung gemacht wird: Man hat ihn aus seiner Existenz gerissen, um ihn zu einem sogenannten "Funktional" zu machen. Als solcher hat er die Aufgabe, die Grenze zwischen etlichen parallelen Welten zu überwachen. Doch wer hat diese Parallelwelten geschaffen? Und wozu?


Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 493 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Heyne Bücher Nr.52460
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 135mm x 42mm
  • Gewicht: 616g
  • ISBN-13: 9783453524606
  • ISBN-10: 3453524608
  • Best.Nr.: 23329417
"Düster und kraftvoll - der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!" Frankfurter Rundschau

"Düster und kraftvoll der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!" Frankfurter Rundschau

"Düster und kraftvoll - der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!"

"Düster und kraftvoll - der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!"
Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

Leseprobe zu "Weltenträumer / Weltengänger-Roman Bd.2"

Elf (S. 228-230)

Schlaf ist die einzige Freude, die ungelegen kommen kann. Nein, das stammt nicht von Montaigne. Das habe ich mir selbst ausgedacht. Doch im Ernst, genau so ist es. Zuzugeben, dass man gern schläft, ist ja irgendwie sogar unangenehm. Tolle Beschäftigung – schlafen! Arbeiten sollte man, zum eigenen Wohl und zum Wohl des Staates. Oder ein Buch lesen, für Herz und Geist. Oder in die Disco gehen, mit einer Frau tanzen, wo der Homo sapiens nun schon mal permanent dem Geschlechtstrieb ausgesetzt ist und folglich die Balztänze der Steinböcke praktisch zu jeder Jahreszeit aufgeführt werden müssen. Schlaf! Was ist das schon?

Nonsens! Reinste Zeitverschwendung. Einen interessanten Traum hat man höchst selten, und wen interessieren heutzutage, da man sich Filme aus dem Internet herunterladen kann und Computerspiele den Markt überschwemmen, überhaupt noch Träume! Andererseits sollte man mal ein Kind, das den ganzen Tag gespielt hat, fragen, ob es schlafen wolle. Oder einen Studenten ansprechen, der gerade von einer Party zurückkommt und missmutig zu seinem Lehrbuch zur Quantenphysik hinüberstiert. Oder junge Eltern, denen die Nacht nur Geschrei aus der Wiege gebracht hat. Oder den Alten, der nicht mehr ohne Tabletten ins Bett geht.

Den Physiologieprofessor, der sein Gähnen nicht unterdrücken kann, während er detailliert über den Schlaf-Wach-Zyklus des Gehirns referiert, über die Bedeutung des Schlafs für die körperliche und geistige Gesundheit … Kurz und gut, Schlaf ist wirklich eine Wonne. Wenn man nur irgendwie auf Vorrat schlafen könnte. An langweiligen Abenden und leeren Tagen, in langen Winternächten – und diesen Schlaf in den Nächten der turbulenten Jugend, für wichtige, unter Termindruck zu erledigende Arbeiten oder interessante Gespräche zur Verfügung hätte … Ich langte nach der Kaffeekanne und goss die Reste des bereits erkalteten Kaffees samt Satz in die Tasse. Marco sah mich mitleidig an.

»Vielleicht wollen Sie erst ein wenig schlafen, Kirill?« »Gleich. Lassen Sie uns vorher nur noch einmal die Daten durchgehen. Sie schreiben das Jahr 2009 … Dem kann ein Fehler in der Berechnung zugrunde liegen … Wann wurde Rom gegründet?« »Im 8. Jahrhundert vor Christus.« »Das stimmt also.« Ich wusste nicht viele Geschichtsdaten auswendig, die meisten hatte ich nach meinem Schulabschluss sofort erfolgreich vergessen. Ein paar spukten mir aber noch im Kopf herum. »Was ist mit … Julius Cäsar?« »Ja?«, fragte Marco entgegenkommend zurück. »Was ist mit Cäsar?« »Ist er so an die fünfzig Jahre vor unserer Zeitrech… vor Christi Geburt von Brutus umgebracht worden?«

»Nein.«Marco schüttelte den Kopf. »Wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht, starb Cäsar bei einem Liebesspiel an einem Herzinfarkt … 24 vor Christus.« »Dann ist das der Punkt, an dem sich die Geschichte unserer Welten getrennt hat!«, stieß ich triumphierend hervor. »Das ist der übliche Irrtum eines Menschen, der versucht, die Unterschiede der einzelnen Welten im Multiversum zu begreifen.« Marco lächelte. »Nehmen wir doch mal ein Datum, das näher an unserer Zeit liegt.« »Ja, Sie haben recht …« Ich blickte auf den Band Montaigne. »Ihre Bibliothek … wenn es solche uralten, weit zurückliegenden Unterschiede zwischen den Welten gäbe …

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Kundenbewertungen zu "Weltenträumer / Weltengänger-Roman Bd.2"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Kitkatkati aus Berlin am 29.08.2009 ***** sehr gut
Ich muss zugeben anfangs war das Buch einwenig verwirrend für mich, das mag aber wohl eher daran leigen das ich den ersten Teil vor gut einem Jahr gelesen habe xD aber man findet sich schnell wieder in die Geschichte hinein und nach und nach kehren die Erinnerungen an das erste Buch zurück. Ohne das erste Buch gelesen zu haben würde ich diesen Schmöcker nicht empfehlen, es fehlt einfach zu viel Hintergrundwissen und man versteht unter umständen den gesamten Handlungstrang des zweiten Buches überhaupt nicht.
Ein eindeutiger Fehler ist jedoch eine kleine Namens verwechslung... ganz am Anfang lernt man eine Person kennen und wenige Seiten weiter heißt sie plötzlich anders... entweder hab ich aus dem Ersten Buch etwas vergessen und mich geirrt, oder es wurde ein Falscher Name verwendet... naja nach kurzem hin und her überlegen ließ ich die tatsache jedoch außer acht und weiter fiehlen mir keine großartigen Fehler auf, von daher - nich der rede wert!
Wieder einmal ist das Buch sehr flüßig geschrieben und Personen, Situationen und Landschaften sind eindrucksvoll Beschrieben, sodass es ga nicht schwer fällt sich die ganzen unvorstellbaren dinge vor Augen zu rufen. Die Personen sind lebhaft und trot der hohen anzahl, sowie teilweise Merkwürdige Namen sehr leicht auseinander zu halten. Negativ fällt mir jedoch wieder der russische Anteil in dem Buch auf (ja bei einem russischen Autor sollte man sich darüber wahrscheinlich nicht beschweren - ich weiß xD) einiges erklärt sich von selbst, bzw mit ein bisschen Kombinationsfähigkeit und Aufmerksamkeit kommt man von alleine drauf, der rest lässt sich ganz einfach überlesen und stört nicht in dem fließendem Ablauf der Story.
Das Ende lässt jedoch viele Fragen offen, entweder will der Autor einen anregen sich selbst zu denken wie die Geschichte immer weiter gesponnen werden könnte, oder es folgt wirklich noch ein weiteres Buch (was mich persönlich sehr freuen würde).

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 10.02.2009 ***** sehr gut
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Bewertung von luzifair aus magdeburg am 01.11.2008 ***** sehr gut
Etwas verwirrend mit überraschenden Wendungen ,aber das war ich ja aus dem ersten Teil schon gewohnt.
Wieder ist Sergej Lukianenko ein super Buch gelungen und ich warte schon gespannt auf den dritten Teil. Mal sehen, welche Überraschungen er da wieder bereit hält.
Echt empfehlenswert, aber nicht, ohne auch den ersten Teil gelesen zu haben!

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