Wächter der Nacht / Wächter-Roman Bd.1 - Lukianenko, Sergej

Sergej Lukianenko 

Wächter der Nacht / Wächter-Roman Bd.1

Roman

Aus d. Russ. v. Christiane Pöhlmann
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Wächter der Nacht / Wächter-Roman Bd.1

In Russland das Kultbuch schlechthin und erfolgreicher als »Der Herr der Ringe« oder »Harry Potter:« Sergej Lukianenkos »Wächter der Nacht« - eine einzigartige Mischung aus Fantasy und Horror über den ewigen Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis.

Vampire, Gestaltwandler, Hexen, Magier - seit ewigen Zeiten leben die sogenannten "Anderen" unerkannt in unserer Mitte. Und seit ewigen Zeiten stehen sich die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis unversöhnlich gegenüber, zurückgehlaten nur duch einen vor Jahren geschlossenen Waffenstillstand. Zwei Organisationen - den "Wächtern der Nacht" und den "Wächtern des Tages" - obliegt es, das empfindliche Gleichgewicht der Kräfte aufrecht zu erhalten. Doch nun droht dieses Gleichgewicht zu kippen und die Welt ins Chaos zu stürzen...



Produktinformation


  • Verlag: HEYNE
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 524 S.
  • Seitenzahl: 528
  • Heyne Bücher Bd.53080
  • Deutsch
  • Abmessung: 207mm x 170mm x 44mm
  • Gewicht: 595g
  • ISBN-13: 9783453530805
  • ISBN-10: 3453530802
  • Best.Nr.: 14486772
"Sie kennen Sergej Lukianenko nicht? Dann sollten Sie ihn kennenlernen! Er ist einer der populärsten russischen Autoren der Gegenwart. Und einer der besten!"
New York Times

"Einzigartig! Eine atemberaubende Mischung aus Dostojewski und Dawn of the Dead!"

"Einzigartig! Eine atemberaubende Mischung aus Dostojewski und Dawn of the Dead!"
Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science-Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Die Verfilmung von "Wächter der Nacht" war der erfolgreichste russische Film aller Zeiten.

Leseprobe zu "Wächter der Nacht / Wächter-Roman Bd.1"

"Fünf (S. 355-356)

Tigerjunges besaß ein prima Motorrad, falls man dieses Allerweltswort überhaupt auf eine Harley anwenden kann. Selbst wenn es das einfachste Modell ist – es gibt eben Harley Davidsons, und es gibt andere Motorräder. Wozu Tigerjunges das Ding brauchte, wusste ich nicht, konnte sie doch höchstens ein- oder zweimal pro Jahr damit fahren.

Wahrscheinlich aus dem gleichen Grund wie die riesige Villa, wo die Zauberin bloß die Wochenenden verbrachte. Immerhin erreichten wir die Stadt dadurch noch vor zwei Uhr mittags. Semjon ging virtuos mit dem schweren Zweirad um. Ich hätte das niemals gekonnt, selbst wenn ich die in meinem Gedächtnis gespeicherten »extremen Fähigkeiten« aktiviert und die Realitätslinien überprüft hätte. Zwar könnte ich fast genauso schnell fahren, indem ich eine ordentliche Portion meines Kraftvorrats verbrauchte. Aber Semjon fuhr einfach – menschlichen Fahrern gegenüber allein aufgrund seiner weit größeren Erfahrung im Vorteil.

Selbst bei einer Geschwindigkeit von hundert Stundenkilometern blieb die Luft heiß. Der Wind peitschte uns wie ein raues sengendes Handtuch gegen die Wangen. Als ob wir durch ein Ofenrohr rasten – einen endlosen Asphaltschlauch voller sich ächzend dahinschleppender, bereits in der Sonne gegrillter Autos entlang. Dreimal hatte ich den Eindruck, dass wir in irgendeinen Wagen knallten oder in einen plötzlich voller Diensteifer auftauchenden Kilometerstein.

Natürlich würden wir kaum tödlich verunglücken, die andern würden etwas spüren, kommen, unsere Einzelteile einsammeln – aber angenehm wäre das nicht. Wir gelangten ohne Zwischenfälle an unser Ziel. Nach der Ringautobahn setzte Semjon fünfmal Magie ein, allerdings nur, um den Blick der Verkehrspolizisten in eine andere Richtung zu lenken. Nach meiner Adresse fragte Semjon nicht, obwohl er noch nie bei mir gewesen war. Er hielt am Hauseingang an und stellte den Motor aus. Die Jugendlichen, die auf dem Kinderspielplatz billiges Bier in sich hineinkippten, verstummten augenblicklich und starrten auf das Motorrad.

Wie schön, wenn man im Leben noch solch einfache und klare Träume hat: Bier, Ecstasy in der Disco, eine tolle Freundin und eine Harley unterm Hintern. »Hast du es schon lange vorausgesehen?«, fragte Semjon. Ich erschauerte. Eigentlich hatte ich mich nicht darüber ausgelassen, dass ich das überhaupt konnte. »Seit einiger Zeit.« Semjon nickte. Sah nach oben, zu meinen Fenstern hin. Was ihn auf diese Frage gebracht hatte, sagte er nicht. »Soll ich mit raufkommen?« »Hör mal, ich bin kein Mädchen, dass du mich bis vor die Tür bringen musst.« »Verwechsel mich nicht mit Ignat«, lachte der Magier. »Gut, Spaß beiseite. Sei vorsichtig.« »Wobei?« »Bei allem, nehme ich an.«"

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Kundenbewertungen zu "Wächter der Nacht / Wächter-Roman Bd.1"

Durchschnittliche Kundenbewertung 3.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen **** sehr gut
(aus 6 Bewertungen)
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Bewertung von Altpeter am 01.10.2010 ***** sehr gut
Ich kannte bereits den Film, der auf diesem Stoff basiert und habe mir das Buch gekauft, um die Handlung endlich mal verstehen zu können, da der Film dermaßen verwirrend war. Ich habe den Kauf daher nicht bereut - endlich ist mir ein Licht aufgegangen. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

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Bewertung von Vicki aus Leipzig am 27.08.2010 ***** sehr gut
Ich bin auf das Buch in der Biblothek gestoßen. Zufällig habe ich den Namen des Autors gelesen und, da er russisch klang (und ich aus Russland komme), habe ich es mir ausgeliehen. Tatsächlich ist Wächter der Nacht aus Russland, genauso wie sein Autor: Lukianenko, Sergej. Das Buch wurde sogar verfilmt und ist in Russland sehr beliebt.

Im Buch geht es um Anton. Einen nicht sehr starken Zauberer der Tagwache. Er gehört zu den so genannten " Anderen"; sie bestehen aus Magiern, Zauberern, Vampieren, Gestaltenwandlern und anderen menschenähnlichen Fabelwesen. Doch auch die "Anderen" sind in zwei Schichten unterteilt. Zu einem sind da die "Lichten", sie setzen ihre Macht ein um Menschen zu helfen und nicht für sich selbst. Man nennt sie auch die "Nachtwache" oder "Wächter der Nacht" da die Lichten in der Nacht wachen das die Dunkeln nicht zu viele Verbrechen oder Menschenopfer erzeugen. Das bringt uns zu den Dunklen. Auch sie gehören zu den "Anderen". Doch die Dunkeln benutzen ihre Fähigkeiten nur für sich selbst. Sie werden auch "Tagwächter" oder "Wächter des Tages" genannt, da sie am Tag wachen, damit die Lichten nicht zu viel gutes tun. Alles wäre schön und gut, doch die Anführer der Lichten und der Dunklen sind verfeindet. Weil das es zu vielen Auseinandersetzunen kommt. Doch welche Rolle spielt Anton dabei? Und wer ist diese weiße Eule mit dem Namen Olga, die ihm als Partner zugeteilt wird und scheinbar alles weiß?
Es ist ein schönes Buch, obwohl ich es mir besser als Film vorstelle. An manchen Stellen war es doch relativ langweilig. Und es wurde auch übertrieben mit dem Alkohol in Russland. Ich weiß nicht, wie ein Russe so was schreiben kann. Auf jeden Fall übertreibt er ziemlich, denn auf fast jeder Seite wird eine Flasche Wodka gelehrt. Ich muss zugeben, dass ich schon mal bessere Bücher gelesen habe. Doch eins muss ich eingestehen. Es ist sehr gut beschrieben und man kann sich gut in die Lage von Anton hineinversetzen.

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 16.05.2009 ***** weniger gut
In Russland sind die Wächter-Romane Millionen-Bestseller, sogar beliebter als ‘Der Herr der Ringe’ und ‘Harry Potter’. Das muss nichts heißen, aber neugierig macht es schon. Vor allem, wenn Vampire, Magier, Hexen und Gestaltenwandler locken…

Diese leben als “die Anderen“ unerkannt unter den Menschen, in einer Welt, in der die Dunklen und die Lichten vor etlichen Jahren den „großen Vertrag“ unterzeichnet haben; ein Abkommen, das für das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse sorgen soll. Etwaige Vertragsbrüche werden durch die jeweiligen Kontrollorganisationen - den Wächtern des Tages und den Wächtern der Nacht - geahndet. Für jede gute Tat darf das Böse eine gleichwertige schlechte Handlung vornehmen, jeder Akt der Dunklen wiederum erlaubt den Guten eine entsprechende Gegenmaßnahme.
Anton, „Nachtwächter“ und Magier anfangs geringen Grades muss jedoch bald feststellen, dass nicht immer alles einfach schwarz oder weiß ist und dass es Grauzonen gibt, in denen es schwer ist, Entscheidungen zu fällen und diese (auch vor sich selbst) zu rechtfertigen. Vor allem, wenn es darum geht, ob man sein persönliches Glück über das Schicksal anderer stellen darf.

Anfangs war ich von diesem Ausgangspunkt und den vielen magischen Wesen sowie einigen neuen Ideen wie etwa dem „Fluchstrudel“ noch ziemlich angetan. Nach kurzer Zeit war für mich jedoch die Luft raus.
Die Einteilung des Buches in drei Geschichten ist höchstens aus formalen Gründen zu rechtfertigen, ansonsten aber völlig unnötig, da die Handlung nach kurzen zeitlichen Unterbrechungen einfach weiterläuft.
Während die erste Geschichte noch spannend war, waren die beiden weiteren vergleichsweise zäh und wenig überraschend, da sie alle nach demselben Schema ablaufen: Anton, der nicht perfekte und daher eigentlich recht sympathische Held, tappt im Dunkeln, bis er hier und da einen Geistesblitz hat und feststellt, dass er ja eigentlich doch nur eine Schachfigur im Spiel um die ganz große Macht ist. Die meiste Zeit philosophiert er über Gut und Böse und das Dazwischen und diskutiert mit seinen Kollegen über Probleme, für die es letztlich eh keine richtige oder falsche Lösung gibt.

Ohnehin räumt der Autor seinen – oftmals sperrigen – Dialogen sehr großen Raum ein. Viele Informationen entnimmt man den Lageberichten, die sich die Figuren gegenseitig unterbreiten, was auf Dauer einfach ermüdend ist.
Hinzu kommt die unschöne Tatsache, dass die deutsche Erstausgabe voller Fehler ist und die Übersetzung mich mehr als einmal kopfschüttelnd zurück ließ.

Moskau als Schauplatz des Buches war für mich mal eine neue Erfahrung, jedoch empfand ich die vielen Plattenbauten, die hohe Kriminalitätsrate und den ständigen Alkoholkonsum als sehr deprimierend und fühlte mich permanent unwohl. Auch wenn die düstere Atmosphäre sicherlich zur Geschichte gepasst hat.
Diese ist im Übrigen mehr oder weniger abgeschlossen; die akute Gefahr ist gebannt, das große Ende ist aber noch nicht in Sicht. So heißt es dann auch am Ende des Buch Lesen Sie weiter in ‚Wächter des Tages’. Millionen Leser sind dieser Aufforderung gefolgt – ich werde es nicht tun.

FAZIT: Enttäuschend.

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Bewertung von Moni W. aus Hattersheim am 17.02.2009 ***** weniger gut
Die Ankündigung, dass die Geschichte "besser als Harry Potter" sein soll hat mich neugierig gemacht, so dass ich mir gleich die Trilogie gekauft habe.
Ich muss allerdings sagen, dass nach nun 350 Seiten noch nichts spannendes passiert ist. Das Buch plätschert dahin, fesselnd ist was anderes.... Ich werde nicht weiterlesen was sehr untypisch für mich ist, doch von dem Buch erwarte ich einfach nicht mehr viel. Schade.

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Bewertung von Sebastian Riedlberger aus Adelzhausen am 16.03.2008 ***** ausgezeichnet
Die Bewertung bezieht sich auf die gesamte Wächter-Reihe!

Lukianenko überzeugt durch Ideenreichtum und Komplexität. Seine Charaktere handeln alle sehr glaubhaft und die Story erschließt sich einem erst nach längerem Lesen.

Sehr empfehlenswert!

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Bewertung von Res am 04.02.2007 ***** sehr gut
Ich kannte diesen Autor zuvor nicht, doch ich muss sagen ich bin begeistert! Der Anfang ist leicht verwirrend, sobald man sich aber hinein gefunden hat,liest es sich flüssig. Einfach fesselnd! Nur zu empfehlen!

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