Tänzerin der Nacht / Der Bund der Schattengänger Bd.3 - Feehan, Christine

Christine Feehan 

Tänzerin der Nacht / Der Bund der Schattengänger Bd.3

Roman. Deutsche Erstausgabe

Dtsch. v. Gnade, Ursula
Broschiertes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Tänzerin der Nacht / Der Bund der Schattengänger Bd.3

"Prickelnde Erotik und eine fesselnde Handlung voll dunkler Überraschungen - diese Serie hat Suchtpotenzial!" -- Romantic and Friends

"Christine Feehans Fähigkeit, fesselnde und erregende Welten zu erschaffen, ist unübertroffen." -- Romantic Times

"Christine Feehan ist die Königin des übersinnlichen Liebesromans." -- Publishers Weekly

Die übersinnlichen Helden sind zurück

Sie sind die Schattengänger - eine Gruppe herausragender Kämpfer mit übersinnlichen Begabungen, geschaffen, um geheime Missionen für die Regierung auszuführen. Raoul Fontenot wird ausgesandt, um die gefährlich begabte Iris Johnson zu finden, denn sie ist der Schlüssel in einem dunklen Rätsel. Und auch zwischen den beiden beginnt es gefährlich zu knistern ...

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 565, 10 S.
  • Seitenzahl: 576
  • Heyne Bücher Nr.40709
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 118mm x 43mm
  • Gewicht: 462g
  • ISBN-13: 9783453407091
  • ISBN-10: 3453407091
  • Best.Nr.: 26251056
"Prickelnde Erotik und eine fesselnde Handlung voll dunkler Überraschungen - diese Serie hat Suchtpotenzial!" Romantic and Friends

"Prickelnde Erotik und eine fesselnde Handlung voll dunkler Überraschungen - diese Serie hat Suchtpotenzial!"

"Prickelnde Erotik und eine fesselnde Handlung voll dunkler Überraschungen - diese Serie hat Suchtpotenzial!"
Christine Feehan wurde in Kalifornien geboren, wo sie heute noch mit ihrem Mann und ihren elf Kindern lebt. Sie begann bereits als Kind zu schreiben und hat seit 1999 mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die in den USA mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet wurden und regelmäßig auf den Bestsellerlisten landen. Auch in Deutschland ist sie inzwischen mit ihrer "Schattengänger-Saga", den "Drake-Schwestern" und der "Sea-Haven-Saga" äußerst erfolgreich.

Leseprobe zu "Tänzerin der Nacht / Der Bund der..."

Raoul "GATOR"

Föntenot war gerade dabei, sein Hemd in seinen Seesack zu stopfen, als jemand an die Tür klopfte. Die Männer seiner paranormalen Einheit waren nicht so höflich; sie neigten dazu, rund um die Uhr unangemeldet hereinzuplatzen, ob bei Tag oder bei Nacht. Er kannte sie schon lange, und in all der Zeit hatte nie jemand von ihnen an seine Tür geklopft. Und so zaghaft schon gar nicht.

Er hielt eine ausgeblichene Jeans unter seinem Kinn und versuchte, sie planlos zusammenzufalten, während er die Tür aufriss. Dr. Lily Whitney-Miller war die letzte Person, die er erwartet hatte. Seine Truppe - die Schattengänger, wie die Einheit mit den übersinnlichen Veranlagungen oft genannt wurde - hatte ihr Leben Lily zu verdanken. Sie hatte die Männer aus ihren Laborkäfigen gerettet und sie davor bewahrt, der Reihe nach ermordet zu werden. Lily gehörte die Villa mit den achtzig Zimmern, in der sich die Männer häufig aufhielten, aber sie begab sich normalerweise nie in ihren Flügel des Hauses. Sie zog es vor, das Wort an sie als eine geschlossene Einheit zu richten, und das tat sie in den förmlicheren Konferenzräumen.

"Lily! So eine Überraschung." Er warf einen Blick über seine Schulter auf die Unordnung, die in seinem Schlafzimmer herrschte. "Habe ich eine Sitzung verpasst?"

Sie schüttelte den Kopf. Sie wirkte ruhig und gefasst. Zurückhaltend. Ganz die gewohnte Lily, aber sie hielt sich betont aufrecht, viel zu steif. Da stimmte etwas nicht. Noch schlimmer war, dass sie seine Blicke mied, denn Lily sah ihrem Gegenüber sonst immer direkt in die Augen.

"Gator, ich muss ungestört mit dir reden."

Raoul war dazu ausgebildet, auf die kleinste Nuance in einer Stimme zu achten, und aus Lilys Stimme hörte er ein Zögern heraus. Das hatte er bei ihr noch nie gehört. Er schaute an ihr vorbei und rechnete damit, Captain Ryland Miller, ihren Mann, hinter ihr stehen zu sehen. Seine dunklen Augenbrauen schossen in die Höhe, als er sah, dass sie allein gekommen war. "Wo ist Rye?"

Dr. Peter Whitney, Lilys Vater, hatte die Männer, die alle aus verschiedenen Abteilungen der Sondereinheiten kamen, dazu überredet, sich als Freiwillige für ein Experiment zur Steigerung übersinnlicher Fähigkeiten zu melden. Der Arzt hatte ihre natürlichen Filter entfernt und sie damit extrem anfällig für den Ansturm der Gefühle, Geräusche und Gedanken der Menschen in ihrer Umgebung gemacht. Lily war diejenige, die ihnen geholfen hatte, Schutzschilde zu errichten, damit sie in der wirklichen Welt besser zurechtkamen, wenn sie ohne ihre Anker waren. In all diesen Monaten hatte Gator sie nie ohne Ryland gesehen. Er wusste, dass Lily sich wegen der Dinge, die ihr Vater getan hatte, schuldig fühlte und dass ihr in Gegenwart der Männer unbehaglich zumute war, doch in Wirklichkeit war sie ebenso sehr ein Opfer wie die Männer - und nicht einmal eines, das sich freiwillig gemeldet hatte.

Er trat widerstrebend zur Seite, um sie in sein Zimmer zu lassen. "Tut mir leid, dass es hier so unordentlich ist, ma soeur." Er ließ die Tür weit offen stehen.

Lily drehte sich mitten im Zimmer zu ihm um; ihre Finger waren eng ineinander geschlungen. "Wie ich sehe, stehst du kurz vor dem Aufbruch."

"Ich habe Grandmere versprochen, ich käme so bald wie möglich."

"Dann ist deine Freundin also immer noch als vermisst gemeldet? Das ist ja furchtbar."

"Ja. Ian hat sich bereit erklärt, mitzukommen und mir bei der Suche zu helfen. Ich weiß nicht, wie nützlich wir sein werden, aber wir tun, was wir können."

"Glaubst du wirklich nicht, dass dieses Mädchen eine Ausreißerin ist? Die Polizei glaubt das nämlich", rief ihm Lily ins Gedächtnis zurück. Sie war diejenige gewesen, die ihre Kontakte benutzt hatte, um Gator sämtliche Informationen zu beschaffen. "Ich persönlich habe mir jeden Bericht vorgenommen, den sie über sie hatten. Joy Chiasson, einundzwanzig, ein hübsches Mädchen, hat in den Blues Clubs der Gegend gesungen. Die Polizei glaubt, sie wollte raus aus Louisiana und ist abgehauen. Vielleicht mit einem neuen Mann."

Er schüttelte den Kopf. "Ich kenne diese Familie, Lily. Grandmere kennt sie auch. Ich glaube nicht einen Moment lang, dass sie fortgelaufen ist. Vor zwei Jahren ist eine andere Frau verschwunden. Aus einer anderen Gemeinde, und von einer Verbindung ist nichts bekannt. Auch damals glaubte die Polizei, sie sei aus eigenem Antrieb fortgegangen."

"Aber du glaubst es nicht?"

"Nein. Ich glaube, dass zwischen den beiden Frauen eine Verbindung besteht. Ihre Stimmen. Sie haben beide gesungen. Die eine in Clubs, die andere in der Kirche und im Theater, aber ich glaube, dass die Verbindung in ihren Stimmen besteht."

Lily zog ihre Stirn in Falten. "Falls du etwas brauchst, helfen wir dir gern von hier aus. Ruf einfach an, und alles, was wir haben, steht dir zur Verfügung."

Sie wich seinem Blick immer noch aus und hatte die Finger so eng ineinander geschlungen, dass ihre Knöchel weiß waren. Gator wartete schweigend und zwang sie damit, als Erste zu sprechen. Was auch immer sie zu sagen hatte - er hatte das sichere Gefühl, es würde nicht nach seinem Geschmack sein.

Lily räusperte sich. "Ich habe mich gefragt, ob es dir wohl etwas ausmachen würde, wenn du ohnehin schon im Bayou bist, die Augen nach einem der Mädchen offen zu halten, an denen mein Vater experimentiert hat. Ich habe den Computer Hochrechnungen anstellen lassen, und die Wahrscheinlichkeit, dass sich Iris >Flame< Johnson im Moment in dieser Gegend aufhält, ist sehr groß. Es könnte eine unserer ganz wenigen Gelegenheiten sein, sie ausfindig zu machen."

"Der Bayou hat eine ziemlich große Ausdehnung, Lily. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ihr rein zufällig über den Weg laufe. Wie kommst du auf den Gedanken, sie könnte plötzlich vor mir stehen?"

"Nun, vielleicht ist der Bayou doch nicht so groß, jedenfalls nicht, wenn man in den Clubs nach Anhaltspunkten für Joys Verschwinden sucht. Seltsamerweise singt nämlich auch Flame. Sie tritt in den Clubs der Städte auf, durch die sie kommt."

"Und warum sollte sie ausgerechnet in New Orleans sein?"

"Der Brand des Sanatoriums im Bayou ist durch alle Zeitungen gegangen, und ich glaube, das wird sie dorthin locken.

Leseprobe zu "Tänzerin der Nacht / Der Bund der..."

17 (S. 303-304)

GATOR NUTZTE DIE Ablagerungen auf dem Grund, um seinen Körper durch das seichte Wasser zu ziehen und dabei unter der Wasseroberfläche zu bleiben. Er hörte, wie Vicq und James einander anschrien. Um ihn herum sprühte Wasser auf, als James ausglitt und hinfiel, mit dem Hintern nur wenige Zentimeter von Gators Hand entfernt. Gator riss das Messer aus seinem Gürtel, während der Mann sich mühsam auf die Füße zog, aus dem seichten Wasser eilte und den Hang zur Hütte hinauflief. Gator fand die Wurzeln der Zypressen, die durch die Veranda wuchsen, und tauchte auf, um Luft zu schnappen, wobei er seinen Blick auf die beiden Männer gerichtet hielt.

Als er den Hang hinauflief, hatte James die Hände zu Fäusten geballt, und sein Gesicht war flammend rot, aber gerade so außerhalb von Vicqs Reichweite blieb er stehen. »Geh mit dir selbst spielen«, sagte Vicq. »Falls du noch mal in die Hütte kommst, spiele ich nämlich mit dir. Wir werden ja sehen, wie es dir gefällt, wenn ich ihn dir reinstecke. « Er kehrte Parsons den Rücken zu, da er sich ganz offensichtlich nicht vor ihm fürchtete. Gator sandte augenblicklich eine pulsierende Schallwelle durch die Wände der Hütte, um Flame vor der Rückkehr des Mannes zu warnen. Da kein Hilferuf aus der Hütte drang, konzentrierte er sich auf James.

Der Mann murmelte zornig vor sich hin, während er über die Planke zur Veranda stapfte. Gator hörte, dass er etwas hinter sich herzog. Bevor er sich in Stellung bringen konnte, um den Mann zu schnappen, hörte er die Geräusche eines Boots, das schnell auf sie zukam. Er ließ sich wieder ins Wasser sinken, um sich ein klares Bild von dieser neuen Gefahr zu machen. »Was zum Teufel tust du da?« Der Ruf ertönte von dem Motorboot, als Carl Raines in Sichtweite kam.

James ging nicht auf die Frage ein, sondern stemmte ein schweres Stück Bauholz gegen die Hüttentür und hob einen der Benzinkanister hoch. So schnell wie möglich tränkte er die Wände der Hütte mit Benzin, das von den trockenen Planken sofort aufgesogen wurde. »Bist du übergeschnappt?« Carl band das Boot fest und sprang in das seichte Wasser, um den Hang hinaufzurasen. James drehte sich noch nicht einmal um, sondern griff nach dem zweiten Kanister, besprengte damit methodisch die Seitenwand und ging um das Gebäude herum, bis er außer Sicht war.

Carl stolperte, glitt im Schlamm aus, drehte sich bei seinem Versuch, auf die Füße zu kommen, ein wenig und fand sich gänzlich unerwartet einem Mann gegenüber, der auf seiner Augenhöhe halb im Wasser und halb im Schlamm lag. Gators Gesicht war mit Schlamm verschmiert, und er war in den Schatten der Veranda und der Wurzeln nahezu unsichtbar, aber Carl war so dicht vor ihm, dass selbst diese Tarnung nichts nutzte. Als Raines seine Waffe zog, gab Gator zwei Schüsse auf ihn ab.

Leseprobe zu "Tänzerin der Nacht / Der Bund der..."

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Kundenbewertungen zu "Tänzerin der Nacht / Der Bund der..."

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Minchen aus Lengede am 15.06.2011 ***** ausgezeichnet
Spannung- Erotik- Suchtfaktor garantiert!!

Die Bücher sind einzeln gut lesbar, ich empfehle jedoch mit Band 1 (Jägerin der Dunkelheit) zu starten, da die Reihe aufeinander aufbaut und man ein besseres Verständnis für die Handlung und Personen erhält.

Ich kann es kaum erwarten, dass es endlich weitergeht.

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Bewertung von Antje am 02.08.2010 ***** ausgezeichnet
Die ganze Schattengänger-Serie ist absolut empfehlenswert und gefällt mir persönlich sogar noch besser als die Serie mit den Karpatianern. Wer solcherart Bücher mag, in denen es um leicht übersinnliche Fähigkeiten geht, die aber nicht zu sehr an den Haaren herbeigezogen sind und auch nicht in den Bereich "Science fiction" abdriften, sondern noch fest in der Realität möglich sein könnten, sollte diese Bücher lesen und möglichst auch in der angegebenen Reihenfolge.
Alle Bücher lassen sich leicht, flüssig lesen und man wartet gespannt auf den nächsten Band bzw. kann es kaum erwarten auch diesen zu lesen.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 23.10.2009 ***** ausgezeichnet
Beschreibung:
Die übersinnlichen Helden sind zurück. Sie sind die Schattengänger- eine Gruppe herausragender Kämpfer mit übersinnlichen Begabungen, geschaffen, um geheime Missionen für die Regierung auszuführen. Raoul Fontenot wird ausgesandt, um die gefährlich begabte Iris Johnson zu finden, denn sie ist der Schlüssel in einem dunklen Rätsel. Und auch zwischen den beiden beginnt es gefährlich zu knistern...

Nach den ersten beiden Bänden, konnte ich es kaum erwarten dieses Buch zu lesen.
Auch in diesem Band geht es sehr spannend und stellenweise auch recht erotisch zu.
Es ist zwar eine in sich abgeschlossene Geschichte, aber das "drumherum" der Schattengänger ist mit Sicherheit erheblich besser zu verstehen, wenn man zumindest den ersten Band kennt.
Ich empfehle das lesen in der richtigen Reihenfolge.
Ich freue mich schon auf Band 4 (der zur Zeit leider noch nicht erschienen ist.


Reihenfolge der "Schattengäger"-Bücher:
1. Jägerin der Dunkelheit
2. Spiel der Dämmerung
3. Tänzerin der Nacht
4. Schattenschwestern

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Ahörndl aus Binig am 08.04.2010
    Absolut meine Meinung. Eine tolle und spannende und auch erotische ;-) Serie!!!
    Kann ich nur empfehlen.
     (Inhalt anstößig?)

17 von 19 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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