Skinned / Skinner-Trilogie Bd.1 - Wasserman, Robin

Robin Wasserman 

Skinned / Skinner-Trilogie Bd.1

Roman

Aus d. Amerikan. übers. v. Claudia Max
Gebundenes Buch
 
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Skinned / Skinner-Trilogie Bd.1

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum. Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.


Produktinformation

  • Verlag: Script5
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 376 S.
  • Seitenzahl: 376
  • Lia Kahn Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm
  • Gewicht: 727g
  • ISBN-13: 9783839001066
  • ISBN-10: 3839001064
  • Best.Nr.: 27882385
„Das Buch ist im Nu verschlungen.” LizzyNet.de „Das Buch kommt ohne unnötige Effekthascherei aus und ist trotzdem spannend zu lesen. Ganz besonders für Jugendliche sehr empfehlenswert!” Literaturschock.de
Robin Wassermans Passion Geschichten zu erfinden, liegt in ihrer Kindheit begründet: Als Einzelkind blieb ihr nicht viel anderes übrig als sich selbst Geschichten zu erzählen, um den Alltag spannender zu gestalten. Und diese Liebe zu Geschichten erhielt sie sich über die Schulzeit. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Kinderbuchlektorin, bis sie das Schreiben zum Beruf machte. Heute lebt sie in ihrer Lieblingsstadt New York und schreibt Bücher für junge Erwachsene.

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Kundenbewertungen zu "Skinned / Skinner-Trilogie Bd.1" von "Robin Wasserman"

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Bewertung von Stephie am 06.10.2012 ***** sehr gut
Gleich zu Beginn der Handlung wird man mit Lias neuem Leben und mit der Tatsache konfrontiert, dass sie selbst nicht mehr weiß, wer oder was sie eigentlich ist. Ist sie tot oder lebendig? Mensch oder Maschine? Hat sie wirklich noch einen freien Willen oder sind alle ihre Gefühle und Verhaltensmuster einfach vorprogrammiert?
Als Leser bekommt man einen umfassenden Einblick in Lias Gefühlswelt, die sehr facettenreich ist, und durch den Ich-Erzähler kann man sich gut in sie hinein versetzen. Ihre Gedanken im Hinblick auf ihr neues Wesen sind äußerst nachvollziehbar, obwohl man allerdings auch Verständnis für das Handeln ihrer Eltern, die ihre geliebte Tochter nicht verlieren wollten, hat.
Man versteht, wie Lia sich Auden gegenüber verhält und warum sich aus der anfänglichen Ablehnung schließlich doch eine Freundschaft entwickelt. Auch ihre Furcht gegenüber Jude und den anderen Skinnern oder MechHeads, wie sie selbst genannt werden wollen, die ihren Zustand nicht annähernd so zu verabscheuen scheinen wie Lia, ist mehr als verständlich.

Obwohl Lia nicht der sympathischste Charakter ist, dafür ist sie einfach ein wenig zu eingebildet, hat man trotzdem Mitgefühl für sie und ihre Situation. Umso mehr hasst und verachtet man die Taten ihrer Schwester Zoie, die Lia nicht nur ihre Freunde wegnimmt, sondern ihr auch noch den Freund ausspannt und ihr damit alles nimmt, was sie noch hatte. Ständig verletzt Zoie ihre Schwester und wirft ihr die gemeinsten Sachen an den Kopf, obwohl sie ihre Schwester lieber um Verzeihung bitten sollte, da eigentlich Zoie in dem Auto hätte sitzen sollen.

Auden hingegen ist ein äußerst liebenswerter Charakter, den man auf keinen Fall missen möchte. Es ist schön zu lesen, wie sich zwischen ihm und Lia langsam eine Freundschaft entwickelt. Wie es am Ende schließlich um Auden steht, trifft den Leser dadurch natürlich umso härter.

Die post-apokalyptische Welt, die Robin Wasserman für ihre Geschichte entwickelt hat, erscheint dem Leser widersprüchlich. Während der eine Teil der Bevölkerung, der wohlhabende Teil, wie im Paradies lebt, leben die Menschen in den Städten am Existenzminimum und kommen kaum in den Genuss der neuen Technologien.
Reiche Leute, die genug Bonus haben, können ein nahezu utopisches, hoch technologisiertes Leben führen. Sie können sich Geschlecht und Eigenschaften ihrer Kinder aussuchen, ihre Autos fahren von allein zum Zielort und sie leben länger, da ihre Gesundheit täglich akribisch überwacht wird.
Wesentlich schlechter ergeht es allerdings den Menschen in den radioaktiven Städten, die nicht genug Geld haben um sich diesen Luxus leisten zu können.
Teilweise beschreibt die Autorin die neuen Entwicklungen sehr genau, teilweise werden einige Sachen jedoch nur am Rande erwähnt. Auch diese hätte man etwas besser beschreiben und erklären sollen, damit man nicht nur eine vage Vorstellung von dem hat, was sich vielleicht dahinter verbergen könnte.

Der Schreibstil von Robin Wasserman ist fließend, aber auch detailliert. Vor allem die Beschreibung von Lias Unfall und wie sie sich unmittelbar danach gefühlt hat, ist so bildlich, dass man sie sich genau vorstellen kann.

Das Ende des Buches ist in sich zwar relativ abgeschlossen, bleibt durch Lias Entscheidung aber zumindest soweit offen, dass man wissen möchte, wie es mit ihr weiter geht.

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 10.02.2012 ***** weniger gut
Klappentext:

Lia Kahn ist reich, schön und beliebt – bis ein Unfall sie beinahe tötet. Im Krankenhaus wacht sie in einem perfekten, künstlichen Körper auf. Lia wird nie wieder Schmerz empfinden, sie wird nicht altern und nicht sterben. Doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Freunde misstrauen ihr, ihr Freund betrügt sie und alles, was ihr wichtig war, wandelt sich in einen Albtraum.
Hin- und hergerissen zwischen dem Leben, das sie einmal kannte, und einer neuen, aufregenden Existenz, lernt Lia bald die bitterste Lektion: Niemand kann ihr die Entscheidung abnehmen, die sie treffen muss, um ihre Liebsten zu schützen.

Meine Meinung:

„Skinned“ ist der erste Band einer Reihe. Bisher sind außerdem „Crashed“ und „Wired“ erschienen.

Ich habe mich mit dem Buch ein wenig schwer getan. Zunächst fing es wirklich super an. Die Welt der düsteren Gefühle in die man eintaucht ist wirklich sehr anschaulich beschrieben, aber schon nach kurzer Zeit stellt man fest, dass sich in der Geschichte nicht mehr viel bewegt.

Zunächst möchte ich mit dem positiven Feedback anfangen:

Die Grundidee der Story hat mir wirklich gut gefallen. Der Gedanke das Gehirn zu scannen und im Bedarfsfall in einen mechanischen Körper zu pflanzen, liegt zwar in der fernen Zukunft, hat mich aber zum Nachdenken angeregt. Auch die damit verbundenen Probleme der Protagonistin sind nachvollziehbar, immerhin wird sie nur noch als Maschine und nicht mehr als Mensch betrachtet.

Ein weiterer positiver Aspekt ist der Schreibstil der Autorin. Er ist flüssig und das Buch lässt sich rasch durchlesen. Auch die Idee unter den Überschriften ein Zitat des jeweiligen Kapitels anzubringen, hat dazu beigetragen die Fantasie anzuregen.

Kommen wir nun leider zu den negativen Aspekten:

Was mir überhaupt nicht gefallen hat ist die Protagonistin. Sie war mir schon nach dem ersten Kapitel total unsympathisch und ich konnte mich trotz der Erzählperspektive nicht in ihre Lage versetzen. Die am Anfang so positiv auffallenden Gefühlsbeschreibungen haben sich nach kürzester Zeit ins Negative umgewandelt. Sie ist nur am jammern und sich beschweren und rutscht in eine sehr düstere Gefühlslage ab.

Ebenso ist für mich keine Spannung aufgekommen. Ich weiß nicht mal genau wie ich das Gefühl beschreiben soll aber irgendwie hat die Geschichte abgehackt gewirkt. In sich nicht rund. Vielleicht konnte ich deswegen auch nicht richtig eintauchen. Auch wurde die Welt in der Lia lebt nicht richtig beschrieben und so waren hier einige schwarze Lücken in meiner Vorstellungskraft.

Das Ende hat mich eher unbefriedigt zurück gelesen. Mittlerweile habe ich heraus gefunden, dass es vielleicht daran liegen könnte weil wir es hier mit einer Reihe zu tun haben.
Ob ich die weiteren Bände lese muss ich mir noch überlegen, aber im Moment hat mich der erste Band nicht ausreichend überzeugen können.

Bewertung: 2/5 Sterne

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Bewertung von Jessi am 04.12.2011 ***** ausgezeichnet
Du bist tot und gleichzeitig lebst du weiter. Dein Körper ist eine Maschine aber deine Gedanken und Gefühle leben weiter. Sinne werden für dich simuliert und du bist gefangen in etwas das nicht mehr so aussieht wie du und sich auch nicht mehr so anfühlt. Aber du bist noch da.
Die Welt wie wir sie kennen gibt es nicht mehr. Die Städte sind verseucht und die Menschen die es sich leisten können sind aufs Land gezogen. Das Leben wird vom Netz bestimmt und man kann virtuelle Genüsse erleben, es gibt keine Bücher mehr und auch kein Kino, usw. Lia hat es gut, ihre Eltern sind reich, Lia ist schön und lebt das perfekte Leben, doch dann wird ihr Leben durch einen Unfall zerstört und sie wacht in einem künstlichen Körper auf. Lias Gehirn lebt weiter, doch Lias Körper ist für immer und ewig tot.

Die Geschichte rund um Lia hat mich einerseits fasziniert und andererseits schockiert. Mich erinnerte dieses Buch an den Film "A.I. Künstliche Intelligenz". Und wirft bei mir die Frage auf, ob diese Art des Lebens vielleicht Wirklichkeit werden könnte. Ich für meinen Teil wünsche mir das nicht und würde mich niemals damit abfinden können in einem künstlichen Körper gefangen zu sein. Und so geht es auch Anfangs Lia. Ihre Geschichte wird mit sehr viel Gefühl und Melancholie beschrieben und ins sich sehr ruhig und stimmig. Hier kommt es nicht auf die großen Effekte drauf an oder auf starke Spannungsbögen, sondern auf die Gefühle von Lia und ihr Leben mit und in einem künstlichen Körper.
Zudem werden in diesem Roman vorallem der gesellschaftliche Druck der Randgruppen beschrieben. Es gibt zwei Gruppen, die "Orgs" die menschlichen, sterblichen Menschen und dann die "Mechs" oder auch "Skinner"genannt, die Menschen die mit einem künstlichen Körper weiterleben. Diese werden von den Sterblichen einerseits gemieden aber auch andererseits bestaunt und das hatte für mich so einen kleinen Effekt wie im Zoo - Das Tier hinter der Glasscheibe!

Vorallem die Sprache des Buches hat mich sehr angesprochen. Für mich ist es ein Jugendbuch das sie zwar einfach, in der Art des Schreibstils lesen lässt aber auch mit einer großen Portion Schwere in der Art der Gesamtgeschichte daher kommt. Es ist kein Buch das sich innerhalb von ein paar Stunden weglesen lässt. Für dieses Buch benötigt man Zeit und Ruhe zum Nachdenken und Staunen.

Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie in der dystopische Züge mit viel Gefühl und interessanten Aspekten gemischt wurden. Ich bin gespannt darauf wie es mit Lia weiter geht und wohin sich alles entwickeln wird. Denn vorallem das Ende des Buches lässt für den Leser alles offen und hat für mich einen kleinen Cliffhanger Touch!!!!

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Bewertung von dreamer aus http://the-dreamerland.blogspot.com/ am 17.11.2011 ***** ausgezeichnet
Wenn ein Körper nicht mehr der eigene ist

~~~Meine Meinung~~~
Schon ewig habe ich dieses Buch auf meinem SuB verstauben lassen und nun frage ich mich: Warum? Warum war ich so doof etwas nicht sofort zu lesen, dass ja ganz eindeutig einfach nur der Hammer ist. Ich kanns kaum erwarten mir Teil 2 Crashed" (eng. Crashed") zu holen und danach den Abschluss Wired" (eng. Wired"). Wie man also sieht ich bin süchtig und hier das Warum:

Noch kurz mein Senf zu Gestaltung und Titel. Zwar ist das Cover doch recht leer und man erfährt dadurch auch nicht viel über den Inhalt. Doch für dieses Buch? Perfekt. Ich hatte es selbst nicht geglaubt, aber hier passt einfach nicht viel Firlefanz vorne drauf, das würde die Geschichte wohl einfach alles nicht treffen und der Titel? Der hat mir von Anfang an gefallen, aber als ich es das erste Mal in Händen hielt, hätte ich auf einen vollkommen anderen Inhalt getippt :)

Was den Schreibstil betrifft kann ich hier nur sagen, dass er für mich sehr leicht und in einem Rutsch zu lesen war. Zwar gab es ab und an ein paar Passagen die mir selbst nicht so gefielen, aber das bleibt wohl in keinem Buch aus. Die Autorin schafft es auf jeden Fall trotzdem den Leser zu begeistern, vor allem da wir hier Lia, unsre Prota, auf Schritt und Tritt verfolgen und nicht ständig in den Personen springen.

Lia an sich ist nämlich ein sehr interessanter Charakter. Sie war bisher immer angepasst und nahezu perfekt. Tja als Mech ist das alles nicht so einfach und sie merkt wer ihre wahren Freunde sind bzw auf wen sie sich verlassen kann in einer Welt voller Oberflächlichkeit.
Genau das hat mich nämlich fasziniert und zwar eigentlich im negativen Sinne. Die Gesellschaft, obwohl sie im Buch Jahrhunderte Zeit hatte sich zu entwickeln, blieb genauso oberflächlich und falsch wie sie bei uns schon ist. Nein eigentlich wurde es noch schlimmer.

Embryos werden genmanipuliert um perfekt zu werden, genauso wie Gras, Vögel und vieles mehr. Jemand der anders ist, wurde ignoriert und einfach abgetan als Anomalie. Anders ist in dieser Welt schlecht, die Robin Wasserman geschaffen hat.
Erschreckende Zukunftsaussichten gibt es hier also allemal. Das ist einer der Gründe warum ich dieses Buch so mochte, dieses düstere, das nicht irgendwie aufzuhellen ist, der Nebel der sich nicht wegblasen lässt, selbst wenn man es noch so sehr versucht.

Was die Charaktere betrifft, sind viele nur oberflächlich auf der Bildfläche erschienen und verhalten sich auch nicht besonders tiefgründig. Lia sticht hier heraus und das nur weil ihre Eltern sie nicht gehen lassen wollten, sie nicht gehen lassen konnten und dadurch wird sie anders, entwickelt sich weiter.
Gut eine Person schleicht sich in den Vordergrund, die eigentlich in einem schwarzen Loch bleiben sollte XD Ihre Schwester Zo! Auf die will ich hier gar nicht näher eingehen, die habe ich nämlich von Anfang an durchschaut und würde ich wohl nicht vermissen falls sie in Teil 2 abrupt fernbleibt ;D Ebensowenig wie einen gewissen jemand des anderen Geschlechts, das ihr selbst herausfinden müsst, der war genauso durchschaubar und durchsichtig.

Alles in allem ist dies ist ein sehr trauriger Auftakt zu einer Trilogie muss ich sagen, bisher war ich kaum so oft wütend auf die Welt zwischen den Seiten oder auf die Gesellschaft. Ich brannte oft darauf manches zu ändern, das einfach nicht zu ändern ist. Trotz all dem bin ich sehr gespannt wie es weitergeht!

~~~Fazit~~~
Skinned" (eng. Skinned") ist eine meiner Top5 Dystopien 2011 (Allmählich wird es echt schwer Dystopien zu finden die nicht gut sind ^^). Wer gerne mal eine Geschichte lesen möchte in der es um ein Mädchen geht das alles verliert und versucht etwas davon wiederzufinden ist hier richtig, doch Vorsicht - Menschen sind grausam und das ändert sich auch nicht in 300 Jahren. Von mir gibt es 5 von 5 Wölkchen.

~~~Reihe~~~
1.Skinned" (eng. Skinned")
2.Crashed" (eng. Crashed")
3.Wired" (eng. Wired")

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 25.09.2011 ***** ausgezeichnet
Lia Kahn ist tot ... und lebt trotzdem weiter ...
Bei einem Autounfall erleidet sie Verletzungen, die irreparabel sind. Als sie zu sich kommt, kann sie weder sprechen noch die Augen öffnen. Nur ihr Hörsinn ist noch intakt.
Nachdem einige Tests an ihr durchgeführt wurden, dämmert ihr langsam, wie schlimm ihre Verletzungen wirklich sind und was aus ihr geworden ist!
Da Lia in einer Zeit lebt, in der Knochen und Organe wie Ersatzteile ersetzt werden können, ist natürlich alles möglich.
Gleichzeitig laufen aber schon die ersten Mechs umher: mechanisch-künstliche Körper, wie selbstständige Roboter mit einem Chip in sich, der das Gehirn eines verstorbenen oder verkrüppelten Menschen in sich hat.
Und Lia Kahn ist nun eine dieser Mechs, denn sie ist tatsächlich gestorben. Ihre Eltern wollten sie nicht gehen lassen und fertigten von ihr eine Art Kopie an: ein Wesen, das unter der Haut aus Metall und Draht besteht, dank eines Downloads ihres Gehirns mit ihren Gedanken ausgestattet ist.
Dass Lia selbst schockiert ist und es sie völlig aus der Bahn wirft, ist verständlich.

Da sie ihre neue Situation nicht im Mindesten akzeptieren will, dauerte es, bis sie mit ihrem Körper wenigstens einen Kompromiss einging.
Sie musste alles neu lernen, wie Reden, Schreiben, selbst wie sie blinzelt und den Mund öffnet und schließt. In ihrem neuen Dasein ist so etwas wie das Atmen nicht mehr von Belang, ebenso wenig wie den natürlichsten Bedürfnissen nachzugehen.
Doch was für sie in ihrem Körper der absolute Horror ist: Sie fühlt nichts mehr!

Lias Gedanken bei ihrer Neufindung, ihrer veränderten Situation, und um die Menschen in ihrer Umgebung, konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Da ich die Außenseiterrolle kenne, die Lia nach ihrem Unfall nun einnimmt, und wie sie diese empfindet, konnte ich gut nachfühlen. Ihre Zweifel und Ängste brachte Robin Wasserman gut rüber.
Auch konnte ich die Menschen in ihrem Umfeld verstehen, dass diese ihr nun misstrauen. Schließlich ist sie nicht mehr sie selbst, sondern eine mechanische Ausführung von ihr, die vorgibt, Lia zu sein.

Dass es sich bei dem Auftakt dieser Trilogie um Lias neuen Lebensumstand, und wie sie damit umgeht, dreht, wurde während des Lesens immer klarer.
Dazu kamen das abweisende Verhalten von ihren Mitmenschen, die Distanzierung ihrer eigenen Familie und die Suche nach neuen Freunden. Um diese Faktoren ging es in diesem ersten Teil vorrangig.

Die Autorin schuf eine Welt, in der ich persönlich niemals leben wollen würde. Es wurde plausibel erklärt, wozu die mechanischen Eingriffe sowie die hypermodernen Computer, Chips und dergleichen gut sind.
Da die Protagonistin ein Teenager ist, war der Schreibstil sehr einfach und gut verständlich gehalten. Dadurch merkte ich auch, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt.
Robin Wasserman hat einen lebendigen Schreibstil, der mich in seinen Bann zog.
Immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich mir vorstellte, selbst ein Mech zu sein und wie ich es empfinden würde …

Fazit:
Der Roman war faszinierend und erschreckend zugleich!
Ein interessantes Thema für Jung und Alt.
Daher vergebe ich die volle Punktzahl: fünf Sterne.

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Bewertung von Annabel aus Bad Bergzabern am 09.05.2011 ***** sehr gut
Inhalt:
Im Jugendbuch Skinned von Robin Wasserman geht es um eine reiche, beliebte und sehr schöne intelligente Jugendliche namens Lia Kahn. Lia lebt in einer Zeit, in der die Personen jede Annehmlichkeit der Technik nutzen können. Das halbe Leben spielt sich online ab. In sogenannten EgoZones kann jeder Mensch sein gesamtes Leben hochladen, lebt also auch online. Doch dann hat Lia einen schweren Autounfall, wird beinahe getötet. Doch sie erwacht im Krankenhaus völlig desorientiert und verwirrt auf. Sie wurde mit Hilfe, durch die Entscheidung ihrer Eltern und fortgeschrittener Technologie zu einem Skinner gemacht. Sie fühlt sich fremd im maschinellen Körper, sie kann nicht altern, ist somit unsterblich und kann keine Gefühle empfinden. Sie selbst verachtet ihr Dasein von Anfang an und zahlt für ihr neues Leben auch einen hohen Preis: Skinner sind sehr umstritten. Die Menschen verachten sie für das was sie ist. Auch ihre ehemaligen besten Freunde kehren ihr den Rücken zu und sie wird von ihrem Freund Walker verlassen. Sie selbst hasst sich für ihr neues Leben und sucht nach Wegen es zu beenden. Dann wird Lia von anderen MechHeads, wie ihr Zustand genannt wird, eingeladen, die ihr einen neuen, aber waghalsigen Weg zeigen möchten, mit ihrem neuen Leben zurechtzukommen. Doch dadurch wird auch Auden, Lias neuer bester Freund, durch einen Unfall zum Skinner und bricht die Freundschaft zu Lia rapide ab. Auch Zoie, Lias Schwester, bereut wie ihre Eltern die Entscheidung die Lia zum Skinner gemacht hat. Das unerschütterliche, unerträgliche Misstrauen zu Lia bringt sie dazu, ihre Familie zu verlassen.

Kommentar und Informationen zum Autor:
Robin Wasserman beleuchtet in ihrem Zukunftsroman, der vor allem an Jugendliche, die sich für Technik und Sciencefiction interessieren, die mögliche Entwicklung der Technik und deren Auswirkungen.
Der Roman spricht aktuelle Themen wie Genetik, künstliche Intelligenz und die moderne Medizin und Mechanik sehr realistisch an. Durch die Schreibweise stellt man sich oft die Frage,
wie viel "menschliches" Material in einem Roboter vorhanden sein muss, um ihn als Mensch zu bezeichnen. Durch die Ich-Form des Erzählers erlebt alles hautnah mit und kann sich völlig in Lias Situation hineinversetzen und es regt den Leser zum Nachdenken an.

Die Autorin Robin Wasserman arbeitete nach ihrem Studium als Kinderbuchlektorin, bis sie das Schreiben zum Beruf machte. Sie lebt in New York und schreibt Bücher für junge Erwachsene. Skinned ist der erste Teil der Gripped-Trilogie.

Bewertung und eigene Meinung:
Mir hat das Buch gut gefallen. Die Schreibweise hat mich, besonders am Anfang sehr neugierig gemacht. Anfangs ist die Gefühlswelt von Lia sehr trist und fade, ws mich nicht zum Lesen anspornte. Aber nachdem sie die Enttäuschung überwunden hatte fand ich das Buch immer interessanter. Durch das Hauptthema, die Skinner, ist der Roman ganz besonders für Jugendliche sehr empfehlenswert! Die Autorin schafft es, mich total mitzureißen, mich zum Nachdenken zu bringen und die Spannung immer aufrecht zu halten. Ich kann mich, trotz der unwirklichen Situation, sehr gut in Lia hineinversetzen. Ich bin gespannt, welchen Weg Lia einschlagen wird, und was mir ihr geschieht!

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Bewertung von Bücherratte am 11.12.2010 ***** sehr gut
Lia ist ein ganz normales Mädchen bis sie einen fürchterlichen unfall hat. Sie wäre eigentlich tot. Ist sie aber nicht. Sie ist gefangen in einem Körper oder besser gesagt in einer Maschine. Sie muss nicht nur zu so einer dämlichen psyochologin sonder muss sich auch mit anderen MechHeads treffen. Auch ihre Freunde wenden sich von ihr ab und ihr Freund betrügt sie mit ihrer eigenen Schwester. Niemand scheint mehr was mit ihr zu tun haben wollen bis sie Auden kennenlernt. Doch kann es wirklich eine Freundschaft zwischen Maschine und Mensch geben vorallem wenn Auden mahr will als nur das? Doch bald wird Lia Jude und seine Freunde kennenlernen die ebenfalls Skinner sind. Doch egal wie lange es dauert Lia wird sich zwischen leben in einer Maschine oder dem endgültigen tot entscheiden müssen...

Das Buch war wirklich schön da es an manchen Stellen sehr bewegend ist und man toll mit Lia mitfühlen kann. Ein tolle Geschichte über das Leben und was es heißt loszulassen

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Bewertung von pia... aus Kempten am 23.09.2010 ***** sehr gut
In dem Buch Skinned von Robin Wasserman ist die Hauptperson Lia Kahn, das was man heute ein IT-Girl nennt. Sie kennt jeden Trend, ist beliebt und sie entscheidet, wer cool ist und wer nicht. Anfangs erscheint sie als sehr egoistisches, zickiges Mädchen.
Nach dem Unfall ist aber alles anders. Sie ist nicht mehr die Lia Kahn die sie mal war, sondern ist jetzt in einem scheinbar perfekten Körper. Für ihre Schwester ist sie tot, für ihre Freunde einfach nur eine Maschine. Sie wird nicht mehr beachtet und ihr Freund betrügt sie. Sie ist das was sich andere vielleicht wünschen, sie sieht perfekt aus, altert nicht doch ist damit aber alles andere als zufrieden.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es ist an manchen Stellen traurig aber auch spannend ich empfehle es für Mädchen im Alter von 12 Jahren.

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Bewertung von tine am 09.08.2010 ***** ausgezeichnet
In „Skinned“ zeigt der Autor Robin Wassermann sehr deutlich auf, was technischer Fortschritt alles bedeuten kann- im Positiven wie Negativen.
Durch neueste Technologien eine Möglichkeit zu haben seine Tochter vor dem Tod zu bewahren, scheint auf dem ersten Blick etwas Wunderbares zu sein. Doch die Folgen für Lia Kahn, die Hauptfigur, deren Eltern, Schwester, Freund und Freundinnen sieht man erst auf dem zweiten Blick.
Robin Wassermann schildert eindringlich, was es bedeutet als „Maschine“ in Gestalt eines Menschen mit all seinen Erinnerungen weiterzuleben und gleichzeitig zu wissen, dass man nie altern und damit auch nicht sterben kann.
Bedeutet das überhaupt „leben“? Genau damit muss sich Lia auseinandersetzen. Mit ihr durchlebt der Leser alle emotionalen Ebenen; die anfängliche Hoffnung und Freude der Eltern, ihre Tochter gerettet zu haben, die Wut, Trauer und Verzweiflung von Lia, die ihr „altes“ Leben wieder haben möchte und letzten Endes die Hilflosigkeit ihrer Freunde und Familie, von denen keiner weiß, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen.
Das Schicksal von Lia Kahn berührt, vor allem, da dieser Charakter so detailliert und vielschichtig beschrieben ist, dass man ohne Probleme in ihre Welt eintaucht und jedes Ereignis „mitfühlt“.
Am Ende des Romans stellt man sich wirklich selbst die Frage, was menschliches Leben auszeichnet und bedeutet.

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Bewertung von marie@sunny aus Kempten am 14.07.2010 ***** ausgezeichnet
Lisa Kahn hat viele Freund, einen Freund, ist reich und schön. Als ein Unfall sie fast tötet, müssen ihre Erinnerungen kopiert werden und in einem Computer, der in einem perfekten, künstlichen Körper ist, eingespeichert werden. Lia wird nie wieder frieren, nie wieder Schmerz empfinden und sie wird nie sterben. Als sie nachhause kommt, wird sie von allen behandelt, als wäre sie jemand anderer, ihre Freundinnen trauen ihr nicht mehr und ihr Freund betrügt sie mit ihrer Schwester. Finden sie wirklich alle schrecklich? Bald erkennt sie, dass sie so nicht bei ihren Liebsten bleiben kann. Sie fasst den Entschluss und verschwindet. Wird sie wieder nach Hause zurück kehren? Wie wird sie dann leben?? Das erfährst du, wenn du das Buch liest.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat überraschende Wendungen und ist gut geschrieben. Es spielt in der Zukunft, da das nicht erwähnt wird, ist es am Anfang etwas verwirrend. Ich würde es Mädchen und Jungen ab 14 Jahren empfehlen, weil es an vielen Stellen kompliziert ist und da die ganze Geschichte traurig ist.

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