Der Traum eines jeden Professors: eine sensationelle Entdeckung und
ewiger Ruhm! Ein rätselhaftes Runendokument scheint Professor
Lidenbrock genau dies zu eröffnen, woraufhin er sich mit seinem
Neffen und einem isländischen Führer auf eine phantastische Reise
in die Unterwelt begibt. Was ihn dort erwartet, übersteigt jede
Vorstellungskraft. Und auch für den gelehrtesten Geologen der Welt
steckt die Erde noch voller Überraschungen!
Die spannende, realistisch-phantastische Expedition zu den
Ursprüngen der Erdgeschichte in einer hochwertig ausgestatteten
Sonderedition mit den Illustrationen der französischen
Originalausgabe: Jules Vernes großer Klassiker in neuer
Übersetzung.
»Alles, was ein Mensch sich heute vorzustellen vermag, werden
andere Menschen irgendwann verwirklichen können.« Jules
Verne
Unter der Erde
Jules Vernes Werke liegen meist verstümmelt vor: Von seiner „Reise
zum Mittelpunkt der Erde“ sind bis 1999 etwa 20 deutschsprachige
Bearbeitungen erschienen, fast alle gekürzt. Nun liegt der Roman
von 1864/67 in einer vollständigen Ausgabe samt
Originalillustrationen von Edouard Riou und neu übersetzt vor.
Volkers Dehs, einer der besten Kenner des Phantasten und
konservativen Katholiken, zeichnet für sie verantwortlich – ein
Glücksfall. Vor allem der Anhang mit Originaldokumenten – u.a. von
Vernes Sohn Michel Jules – macht verständlich, warum schon
Zeitgenossen dem somnambulen Abstieg ins Herz der Finsternis einen
ganz eigenartigen Reiz bescheinigten. Ein Vulkan auf Island –
Island! – ist Ausgangspunkt für die gelehrte Wissenschaftssatire,
die den Hamburger Sonderling Lidenbrock und seinen Neffen Axel zum
Ursprung des Lebens zurückführt. Florian Welle
Jules Verne: Reise zum Mittelpunkt der Erde. Neu übs. u. hg. v. Volker Dehs. dtv
München 2010, 424 S., 8,90 Euro.
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München Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
Jules Verne, geb. 1828 in Nantes, studierte Jura, schrieb aber bereits Theaterstücke und Erzählungen. Sein erster Erfolgsroman 'Fünf Wochen im Ballon' erschien 1863. Seine großen Romane waren von Anfang an Bestseller. Als neuer Mythenmeister und Klassiker ist er der Begründer der modernen Science-fiction-Literatur. Jules Verne starb 1905 in Amiens.
Kundenbewertungen zu "Reise zum Mittelpunkt der Erde" von "Jules Verne"
3 Kundenbewertungen
(Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen
ausgezeichnet)
Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 29.07.2011
ausgezeichnet
Professor Lidenbrock ist ein angesehener Hamburger. Er ist etwas eigenwillig, aber trotzdem wird er von seinem Neffen Axel geachtet und geliebt. Mit einem Text, der aus einem uralten Buch fällt, beginnen die Schwierigkeiten, denn der anfangs unverständliche Text ist nichts anderes als die Wegbeschreibung eines alten isländischen Gelehrten, der zum Mittelpunkt der Erde führen soll. Obwohl alle Geologen dies für unmöglich halten, macht sich der Professor auf den Weg und Axel muss mit. In Island geht es los und die drei steigen in den Schlot eines Vulkans. Vor Einstieg haben sie noch Hans, einen Isländer, angeheuert, der sie begleiten wird. Hans rettet Axel mal das Leben und auch sonst erweist er sich als Glücksfall für die Expedition. Unterwegs lauern mehr Gefahren als gedacht. Zum Beispiel begegnen sie riesigen Meeresungeheuern. Letzten Endes ist es aber ein Vulkanausbruch, der sie auf abenteuerliche Weise wieder ans Tageslicht befördert. Der Professor ist ziemlich starrsinnig. Jeder kennt solche Personen. Jeder kann Axel verstehen, der sich am liebsten vor der Reise drücken würde. Aber aus Pflichtgefühl macht er mit. Der Leser fühlt mit Axel und deswegen will man auch wissen, ob er glücklich aus der Sache herauskommt. Spannend bis zum Schluss.
Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 29.07.2011
ausgezeichnet
Axel lebt in Hamburg im Hause seines Onkels Professor Lidenbrock. Die Aufregung beginnt, als der Professor eines Tages ein altes Buch mitbringt, aus dem ein Manuskript herausfällt. Nach einigen Schwierigkeiten kann Axel den Text entziffern und würde das Blatt am liebsten vernichten, denn nichts anderes als den Weg zum Mittelpunkt der Erde wird darin beschrieben. Der Professor zögert keinen Augenblick, die Reise anzutreten. Leider muss Axel mit. In Island heuert der Professor noch Hans an, einen gutmütigen und starken Isländer. Zu dritt steigen sie in den Schlund eines erloschenen Vulkans hinab und folgen den Wegbeschreibungen des alten isländischen Gelehrten, der diesen Weg vor 400 Jahren schon gegangen sein will. Anfangs geht alles gut, aber dann verläuft sich Axel und nur mit viel Glück finden sich die drei wieder. Zu ihrer Überraschung finden sie untertage ein riesiges Meer. Mit einem Fl0ß versuchen sie die Überfahrt, müssen aber feststellen, dass in diesem Meer auch Ungeheuer leben. Als sie sich auf der anderen Seite den Weg freisprengen müssen, setzen sie eine Reaktion in Gang, mit der sie nie gerechnet hätten, aber damit kommen sie glücklich wieder auf der Oberfläche an. Natürlich kann es keinen Weg ins Erdinnere geben. Trotzdem ist es ganz vergnüglich davon zu lesen und vor allem zu erfahren, wie die Abenteurer wieder zurückkommen. Es ist ein Buch, das man immer wieder lesen kann. Deswegen auch zu empfehlen.
Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 29.07.2011
ausgezeichnet
Professor Lidenbrock lebt in Hamburg zusammen mit seinem Neffen Axel. Eines Tages kommt er mit einem alten Buch nach Hause. Beim Durchblättern fällt ein Blatt heraus, das einen unverständlichen Text enthält. Der Professor versucht alles, den Text zu entschlüsseln, aber zwecklos, er schafft es nicht. Bedauerlicherweise verbietet er allen im Haus Lebenden, weder zu essen noch aus dem Haus zu gehen bis der Text entschlüsselt ist. Axel bekommt das Papier in die Hände und er schafft es, denn der Text ist einfach nur rückwärts zu lesen. In Latein enthält er die Wegbeschreibung zum Mittelpunkt der Erde. Axel ist sich klar, dass der Professor natürlich dieses Abenteuer wagen wird und will den Text verbrennen, aber da betritt der Professor den Raum und , wie Axel befürchtete, es werden sofort Vorbereitungen getroffen, nach Island zu reisen, denn dort ist der Einstieg in einem Vulkan. Mit Hilfe eines tapferen Isländers begeben sich die zwei auf die gefährliche Reise und mit viel Glück sehen alle drei die Erdoberfläche wieder. Natürlich ein spannendes Buch bis zum Schluss, denn da wird es noch mal richtig brenzlig für die drei. Der Leser ist sicher froh, davon nur zu Lesen, denn in Wahrheit würde es wohl keiner wagen. Trotzdem kann man es nur empfehlen, denn was den drei unterwegs so passiert ist echt phantastisch.