Mr. Monster / John Cleaver Bd.2 - Wells, Dan

Mr. Monster / John Cleaver Bd.2

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Dan Wells 

Aus d. Engl. v. Jürgen Langowski
Broschiertes Buch
 
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Mr. Monster / John Cleaver Bd.2

Mein Name ist John Cleaver. Ich bin 16 Jahre alt und lebe in Clayton County. Ich habe eine Mutter, eine Schwester und eine Tante. Ich mag lesen, kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun, um jeden Preis. Ich möchte ein guter Mensch sein. Doch das ist nur die eine Hälfte von mir. Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Anzeichen eines Serienkillers auf. Ich phantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Im Beisein von Toten fühle ich mich wohler als in der Nähe der Lebenden. Ich habe einen Dämon besiegt. Doch es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2010
  • 2. Auflage.
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 398 S.
  • Seitenzahl: 398
  • Piper Taschenbuch Bd.6726
  • Deutsch
  • Abmessung: 216mm x 138mm x 43mm
  • Gewicht: 666g
  • ISBN-13: 9783492267267
  • ISBN-10: 3492267262
  • Best.Nr.: 28026408
"Großer Held oder grausiger Serienkiller das ist hier die Frage. Die Zeit, die wir mit John und der Suche nach Antworten verbringen, vergeht Dank Wells toller Schreibe und seinem vereinnahmenden Ich-Erzähler wie im Flug. Mr. Monster ist ein würdiger Nachfolger für Wells erstklassiges Debüt und erneut einer der besten Fantasy-Thriller des Jahres.", Nautilus - Abenteuer & Phantastik
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«.

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Bewertung von Buechergeplauder am 21.07.2014   sehr gut
Seit John den Dämon getötet hat, ist kaum noch etwas in ihrer Stadt los. Doch plötzlich tauchen immer wieder Leichen von Frauen auf. Und ausgerechnet immer in Johns Nähe. Möchte ihm jemand einen Hinweis hinterlassen? Oder ist der Dämon, den John dachte getötet zu haben, zurück?

Doch dieser Dämon ist anders. Er tötet nur Frauen und entfernt ihnen keine Organe. Er quält sie über Monate, Jahre und anschließend tötet er sie. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mörder?

John macht sich auf die Suche nach ihm. Wird er wieder auf einen Dämon treffen? Oder ist es diesmal ein einfacher Mensch, der Lust am Töten entdeckt hat?

Schon bald wird John merken, dass er dem Mörder näher ist als er geglaubt hat.

Der zweite Band der "John Cleaver Reihe" von Dan Wells. Alle drei Bände kann man ohne Probleme durcheinander lesen. Man muss sich nicht an die Reihenfolge halten. Zwar geht es in jedem Band um die selben Protagonisten, doch die Geschichten sind immer abgeschlossen, d.h. es sind 3 unterschiedliche Fälle.

Dieser Band fängt etwas schleppend an. Ich habe die anderen beiden Bänder "Ich bin kein Serienmörder" und "Ich will dich nicht töten" schon gelesen und weiß daher schon einiges über John und sein Leben. Deswegen ist der Anfang für mich etwas schleppend vorran gegangen. Alle die den letzten Band "Ich will dich nicht töten" noch nicht gelesen haben, werden die Informationen, die sie am Anfang erhalten, wohl spannender finden als ich.

Trotzallem gewinnt das Buch immer mehr an Spannung. Einige Sachen konnte man vorhersehen. Zumindest hatte ich schon den richtigen Verdacht, wer diesesmal der Mörder sein wird. Und ich lag richtig mit meiner Vermutung. Doch andere Dinge habe ich nicht erwartet. Das Ende, bzw. die letzten Kapitel, als es nocheinmal richtig zur Sache ging, haben mich überrascht und geschockt.

Am Ende konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich musste es bis zum Ende durchlesen. Es war unglaublich spannend!

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Bewertung von Mikka Liest aus Borgloh am 04.05.2014   ausgezeichnet
Auch der zweite Band der Trilogie ist wieder eine originelle Mischung aus Thriller und Urban Fantasy, denn John kämpft erneut gegen seine eigene soziopathische Natur - und gegen eine unglaubliche, aber sehr reale dämonische Bedrohung.

Die Ereignisse des ersten Bandes haben ihre Spuren in Johns Psyche hinterlassen: es fällt ihm immer schwerer, seine Gewaltfantasien zu kontrollieren. Jede Nacht hat er brutale, blutige Träume, die er einerseits genießt, die ihm aber andererseits furchtbare Angst machen, dass er auf dem besten Weg ist, zum Mörder zu werden. Dass er tatsächlich eine Art Beziehung zu Brooke aufbaut, hilft dabei keineswegs - ganz im Gegenteil. In seinen Träumen foltert er sie und lauscht ihren Schreien.

Im Laufe des Buches verliert er mehr und mehr die Kontrolle. Nach und nach missachtet er seine eigenen Regeln, und John Cleaver und Mr. Monster verschmelzen. Und das ist erschreckend und verstörend. In diesem Buch tut er das erste Mal etwas, das mich wirklich schockiert hat, und nach dem ich erstmal das Buch weglegen und darüber nachdenken musste. Ich will noch nicht verraten, was es ist, aber es ist grausam und unmenschlich. Der einzige Grund, warum ich danach weiter über John lesen wollte: er hört nie auf zu kämpfen, gegen sich selbst und seine Natur, und ich habe einfach mit ihm mitgelitten und wollte sehen, ob es ihm gelingen würde, sich wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Dieses Buch ist im Ganzen düsterer, blutiger und erschreckender als das erste. Es ist ja nicht nur John, der in seine gestörte Seelenwelt abdriftet - auch der Gegner in diesem Buch ist schrecklicher und dämonischer als der im ersten Band. Ich fand das alles sehr spannend und mitreißend!

Der Schreibstil gefällt mir auch wieder sehr gut. Ich bewundere besonders, wie Dan Wells es schafft, den Leser emotional einzufangen... Obwohl das Buch aus Sicht eines jungen Soziopathen geschildert wird, der selber die Emotionen anderer Menschen nicht begreift.

Wer den ersten Band mochte, wird bestimmt auch vom zweiten nicht enttäuscht sein - er ist spannend und gruselig und verstörend, und John ist ein innerlich zerissener junger Antiheld, mit dem man dennoch mitfühlen kann. Wer den ersten Band noch nicht gelesen hat, sollte das allerdings erstmal tun - es ist meiner Meinung nach keine gute Idee, mit dem zweiten Band anzufangen!

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Bewertung von Themistokeles am 22.06.2011   ausgezeichnet
Inhalt: John Cleaver lebt in Clayton County. Er ist sechzehn Jahr alt und lebt zusammen mit seiner Mutter über deren Leichenhaus, welches Johns Mutter und seine Tante betreiben. Vor wenigen Monaten wütete in Clayton County ein Serienkiller, der schon viele Opfer auf dem Gewissen hatte. John kam diesem auf die Spur, wobei sich herausstellte, dass es sich bei dem Clayton Killer um einen Dämon handelte. Letztendlich gelang es John den Clayton Killer zu töten, denn John ist kein normaler Junge. John ist ein Soziopath, der mit all Mitteln versucht kein Serienkiller zu werden.

Wenige Monate nach dem Tod des Clayton Killers, von dem in Clyton County außer John und seiner Mutter niemand was weiß, tauchen neue Leichen auf. John vermutet, dass es sich wieder um die Taten eines Dämons handelt, der den Mörder des ersten sucht. Jedoch geht dieser Mörder um ein Vielfaches klüger vor, so dass sich John mit größeren Schwierigkeiten konfrontiert wird, als er den Entschluss fast auch diesem Täter das Handwerk zu legen.

Meinung: Mir hat auch dieser Teil der Reihe wieder sehr gut gefallen. Insbesondere der innere Kampf, den John nun um ein vielfaches stärker mit seinem zweiten Ich Mr. Monster auszufechten hat, wird verdammt gut dargestellt. Auch der neue Mörder hat was für sich, zum einen gefallen mir seine Kräfte recht gut. Zum anderen bin ich auch ehrlich nicht auf die Lösung des Falls gekommen und war schon ein wenig überrascht, als sich herausstellte, wer der Dämon war.

Außerdem fand ich die Darstellung und den Verlauf der Beziehung zwischen Brook und John, sowie seine Reaktionen auf die Beziehung seiner Schwester zu Curt sehr interessant dargestellt. Des Weiteren finde ich auch wieder verdammt genial, wie der Autor es schafft, diesen verrückten und eigentlich kranken Charakter zu treffend und präzise zu beschreiben und darzustellen. So dass man sich zum einen in seine Gefühlswelt einleben kann und er zum anderen sehr real erscheint.

Auf jeden Fall ein klasse Buch und ich bin schon auf den dritten Teil gespannt!

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Bewertung von trollmuttis-buecherwelt.blogspot.de/ aus NRW am 23.03.2011   ausgezeichnet
John ist 16 und ein Soziopath. Er ist fasziniert von Serienkillern und weist selber alle Anzeichen auf, um ein mehrfacher Mörder zu werden. Vor einigen Monaten hat er einen Dämon umgebracht, der einige Morde in der Nachbarschaft auf seinem Gewissen hatte. Jetzt ist ein neuer Serienkiller aufgetaucht, aber kann es nur ein Zufall sein? Und ist John in der Lage seine Natur zu zügeln und nicht noch mehr zu morden?

Diesen Fragen geht John im zweiten Teil der Trilogie auf die Spur und findet einige Antworten, mit denen kaum jemand gerechnet hat. Welche genau, sollte jeder selber nachlesen :-)

Die Fortsetzung von "Ich bin kein Serienkiller" gehört ab jetzt zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Im Vergleich zum dem ersten Teil ist "Mr Monster" eine gute Steigerung. Der Autor scheint sich klarer geworden zu sein, wie John und seine böse Seite, Mr Monster, sind. Dadurch sind einige Unstimmigkeiten aus dem ersten Teil verschwunden und man erkennt in dem Werk ein geniales Konzept. Als Leser kann man die Gedankengänge und Handlungen des Protagonisten gut verstehen, wenn auch nicht immer nachvollziehen (außer, der Leser ist auch ein Soziopath).

Die Mischung zwischen Fantasy und Psychothriller ist einfach genial. Der Fantasy-Teil ist jedoch relativ "normal" und nicht zu fantasievoll, so dass die Geschichte an sich sehr real erscheint, und nicht wie ein böses Märchen wirkt.

Die Spannung und Atmosphäre des Buches sind einfach unbeschreiblich, zumindest ich finde einfach keine Worte, die diesem Werk gerecht werden würden. Man ist völlig gefesselt, fasziniert und möchte schnell wissen, was demnächst passiert. Dass man alles durch die Augen eines verhaltensgestörten Teenys betrachtet, verleiht der Geschichte noch mehr Charakter. Sehr viele Szenen, Dialoge und Monologe sind sehr tiefgründig und manchmal sogar philosophisch. Die Ergründung der menschliche Psyche auf die Art und Weise, wie Dan Wells es hier macht, ist nicht nur etwas Neues und dadurch schon gut, sondern von der Qualität her beeindruckend. Mit diesem Buch erforscht man auch ein wenig sich selbst und ob man vielleicht selber Symptome einer Verhaltensstörung aufweist ;-)

Der Schreibstil ist auch in diesem zweiten Teil eher anspruchsvoller und nicht sehr umgangssprachlich, aber auch nicht zu hochgestochen. Zu dem Ich-Erzähler John und dem Grundgedanken des Buches passt es meiner Meinung nach perfekt. Das Buch liest sich dennoch sehr flüssig.

Ja, ich bin begeistert von diesem Meisterwerk und kann es kaum erwarten Teil 3 zu lesen, dass schon in meinem Regal steht. Und jedem, der genauso euphorisch nach Beendigung einer Lektüre sein möchte, kann ich nur wärmstens ans Herz legen - schnappt euch "Mr Monster" und schließt euch für einige Stunden mit Nervennahrung ein! Mr. Wells, sie haben einen neuen Fan :-)

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Bewertung von Nefret am 27.02.2011   ausgezeichnet
"Mr. Monster" ist die Fortsetzung von "Ich bin kein Serienkiller". Auch diesen Thriller um John Cleaver habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Häufig gelten die zweiten Teile einer Trilogie als die schwächsten der Reihe. Dies trifft für "Mr. Monster" nicht zu zu.

John Cleaver, der fürchtet, ein Serienkiller zu werden, nennt seine dunkle Seite Mr. Monster. Es fällt ihm immer schwerer, seine Triebe zu beherrschen. Besonders als erneut mit einem Mörder konfrontiert wird, der seiner Heimatstadt sein Unwesen treibt.

In diesem zweiten Teil sind die Thrillerelemente deutlicher ausgeprägt als bei "Ich bin kein Serienkiller". Besonders eine Szene hat mich auch nach dem Beenden des Buchs weiter verfolgt.

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Bewertung von Isegrimm am 20.02.2011   ausgezeichnet
John hat einen Serienkiller gestoppt, einen Dämon getötet. Dies konnte ihm nur gelingen, weil er seinem eigenen dunklen Teil, von ihm Mr. Monster genannt, freien Lauf gelassen hat.

Nun würde er gerne wieder seinen Alltag leben, seine Regeln einhalten. Doch dass ist nicht so einfach, denn John ist verliebt, was das Einhalten dieser Regeln sehr schwer macht. Und Mr. Monster hat Blut geleckt...
Wie auch der erste Teil, so lebt dieser Roman davon, dass man mit John mitfühlt und seine Gedanken und Gefühle nachvollziehen kann. Da der Roman in der Ichform geschrieben ist, fällt das sehr leicht. John ist verstört von dem, was ihm passiert ist, irritiert von seinem Umfeld, dass er nicht versteht und sorgfältig darauf bedacht, nicht zu verraten, was wirklich passiert ist, denn wer würde ihm glauben? Er fürchtet, dann aufzufallen, weggesperrt zu werden und als ob das nicht alles schlimm genug wäre, verliebt er sich auch noch. Das reicht, um einem durchschnittlichen Teenager durcheinander zu bringen, aber einen Soziopathen stellt das vor gefährliche Probleme.
Dan Wells schafft es, seine Hauptfigur glaubhaft und lebendig erscheinen zu lassen, was das große Plus dieser Bücher ist. Der Schreibstil ist einfach gehalten, ohne zu simpel zu sein und Johns Entwicklung wird genug Platz gelassen. Auch dieser Teil ist kein Thriller im klassischen Sinne, aber das stört nicht, denn die Hauptfigur ist absolut fesselnd.

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Bewertung von Kitkatkati aus Berlin am 02.01.2011   sehr gut
Meine Meinung:
Die Geschichte schließt direkt an den ersten Teil an und ist ohne dieses vorher gelesen zu haben, nicht zu empfehlen. Es handelt sich um eine Trilogie wie sie sein sollte, eine lange Geschichte, in drei in sich Abgeschlossene, aber miteinander verwobene Teile geteilt. Die Hauptcharaktere werden zwar noch mal Aufgegriffen und beschrieben, aber die Ereignisse aus dem ersten Teil werden nur noch mal angerissen und nicht näher drauf eingegangen.
Wieder bekommt man die Geschichte als art Tagebuch von John Cleaver zu lesen. Bis auf die Handlung an sich hat sich nichts zum ersten Teil verändert, immer noch Kämpft John gegen sein inneres Ich -Mr. Monster- an und immer noch hat er ein Krankhaftes Interesse an Leichen und daran Menschen zu quälen. Um die Story voran zu Treiben taucht natürlich wieder ein neuer Dämon auf, auch diesmal wieder in Menschengestalt und völlig überraschend entlarvt. Nun muss John also gegen 2 Monster Kämpfen.
Seine Gedanken und Gefühle wiederholen sich viel aus dem ersten Buch und selbst wenn ich nicht beide so kurz nach einander gelesen hätte würden mir die Teilweise identischen Sätze und Gefühlsregungen auffallen.
Der 2.Teil schafft es jedoch, trotz großer Ähnlichkeit (vom Ablauf-Aufbau) zum 1.Teil, die Spannung wesentlich schneller aufzubauen und um einiges mehr Thriller durchscheinen zu lassen.
Da dieses Thriller-Reihe auch Fantasy Elemente beinhaltet kann man nichts gegen die Unglaubwürdigkeit der Geschichte sagen, denn in der Welt der Fantasy sind uns nun mal keine Grenzen gesetzt und als Fantasy-Thriller finde ich die Geschichte bisher sehr gelungen. Zum Ende hin wird es ein bisschen absehbar worauf die Trilogie hinauslaufen wird, aber ich bin trotzdem gespannt wie all die offenen Fragen, die ich noch habe, in einem Buch beantwortet werden sollen.
Von den Fantasy-Elementen, die mich völlig in ihren Bann ziehen, mal abgesehen ist es zur Abwechslung auch mal echt interessant ein Buch aus der sicht eines Psychopathen zu lesen, die ständigen Monologe und Kämpfe gegen das eigene Ich sind zwar stellenweise langweilig, weil sie sich aus dem 1.Buch wiederholen, aber trotzdem immer wieder faszinierend, wie muss das wohl sein ein solches Buch zu schreiben...

Fazit:
Ich warte noch auf einige Antworten auf meine Fragen und bin daher sehr gespannt auf den Abschluss dieser Trilogie, wenn die Reihe nun noch einen Krönenden Abschluss bekommt, dann kann ich diese Reihe nur jedem mit starken nerven und viel Fantasy empfehlen.

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Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 01.01.2011   ausgezeichnet
Nachdem John Wayne Cleaver das Dorf, in dem er lebt, von einem Dämon erlöst hat, wird er von vielen Menschen als Held angesehen. Auch er selbst sieht sich nun anders als früher, nämlich als Mr. Monster. Er wusste schon immer, dass ein Killer in ihm steckt und um seinem Dorf zu helfen, musste er das Monster in ihm von der Leine lassen. Nun ist er damit beschäftigt es wieder einzufangen und wegzusperren, doch dann gibt es wieder Leichen...

'Mr. Monster' ist der zweite Teil der Trilogie von Dan Wells und schließt sich an 'Ich bin kein Serienkiller' an. Man sollte daher auf jeden Fall den ersten Teil gelesen haben, da auf einige Ereignisse und Situationen eingegangen wird, die in dem vorherigen Teil geschehen sind, ohne diese erneut zu wiederholen oder zusammenzufassen. Ich denke es ist ohne Vorwissen ein wenig schwierig alle Zusammenhänge zu erkennen.

Auch dieser Teil ist wieder aus der Ich-Perspektive geschrieben und liest sich wie eine Art Tagebuch. Von den Gedanken und Gefühlen der Hauptperson erfährt man leider nicht viel Neues, die (Mord-)Phantasien wiederholen sich sehr häufig, was ich ein wenig schade finde. Ich hatte gehofft, dass nun mehr verschiedene Aspekte angesprochen werden würden, nachdem Mr. Monster ausgebrochen ist.

Die Geschichte selber hat mir ganz gut gefallen. Sie hat einen Bezug zur Vorgeschichte, so dass man auch dort wieder die Verbindung sieht. Man muss zwar, wie gesagt, den ersten Band gelesen haben, um diese Verbindung richtig zu verstehen, aber ich finde es besser, wenn bei einer Trilogie Bezüge zwischen den Teilen hergestellt werden, als wenn jede Geschichte für sich alleine stehen könnte. Zwar sind die Geschichten in sich selber abgeschlossen, aber würden eigenständig zu viele Fragen aufwerfen.

Die Realitätsnähe kann man hier natürlich auch wieder anzweifeln, aber da es nach wie vor eine Mischung aus Spannung und Fantasy sein soll, ist es klar, dass auch nicht reale Elemente enthalten sind. Der Spannungsaufbau hier ist eindeutiger zu erkennen als beim ersten Band und es gibt diesmal auch verschiedene Situationen, in denen man die Thriller-Elemente auch deutlich als solche erkennen kann.

Ich bin gespannt wann der dritte Band heraus kommt und worum es dann gehen wird, wobei man es sich eigentlich denken kann, da am Ende von 'Mr. Monster' schon darauf angespielt wird. Es ist nur die Frage, ob dies dann auch wirklich aufgegriffen wird.

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Bewertung von kleinfriedelchen aus Berlin am 31.12.2010   sehr gut
Mein Name ist John Cleaver. Ich bin sechzehn Jahre alt. Ich mag Lesen, Kochen und ein Mädchen namens Brooke. Ich möchte das Richtige tun. Ich möchte ein guter Mensch sein. Doch das ist nur die eine Hälfte von mir. Mein Name ist Mr. Monster. Ich weise alle Eigenschaften eines Serienkillers auf. Ich fantasiere über Feuer, Gewalt und Tod. Ich habe einen Dämon besiegt. Aber es gibt viele Dämonen da draußen. Und jeden Tag verspüre ich den Drang, erneut zu töten.

John ist zurück und kämpft im zweiten Teil der Serienkiller-Trilogie erneut gegen sein böses Ich, das er selbst "Mr. Monster" nennt. Seit er vor fünf Monaten den Dämon vernichtet hat, der in Clayton County mehrere Männer getötet hatte, ist es jedoch nur noch schwieriger für ihn geworden. Denn "Mr. Monster" hat Blut geleckt. Als da erneut die Leichen mehrerer junger Frauen in seiner Gegend gefunden werden, sieht John seine Chance gekommen: er nimmt die Jagd nach dem Mörder auf.

Doch John hat diesmal nicht nur mit Problemen der übernatürlichen Art zu kämpfen, sondern auch mit den ganz normalen Schwierigkeiten eines Teenagers. Denn die schöne Nachbarstochter Brooke scheint John wirklich zu mögen und stellt ihn so vor ein Problem; denn um seine eigenen Regeln nicht zu verletzen, muss er sich von ihr fernhalten...

Der erste Teil hatte mich sehr begeistert, da die Mischung einfach einzigartig war. Ein Junge, der sich zum Brandstiften und Töten hingezogen fühlt, der alles über Serienkiller und ihre grausamen Taten weiß und durch strenge Regeln versucht, sich selbst unter Kontrolle zu halten. Dazu ein spannender Kriminalfall mit einem nicht ganz menschlichen Täter. Gerade diese Andersartigkeit hat mir echt gut gefallen.

Mr. Monster gibt uns nun nochmals genau dasselbe. Und das ist leider der Knackpunkt: was im ersten Teil neu und überraschend war, ist diesmal ein altbekanntes Muster und übt nicht mehr ganz so eine Faszination auf mich aus. John kämpft wieder gegen seinen inneren Dämonen und gegen einen weiteren Serienkiller, der die Stadt traumatisiert. Die Unterschiede in den Büchern liegen eigentlich nur in den Mordfällen.

Langweilig war mir trotzdem nicht, auch wenn sich vieles wiederholt hat, wie beispielsweise die Beschreibungen über die Einbalsamierung einer Leiche (Johns Mutter ist Leichenbestatterin, für alle, die sich wundern). Gerade im letzten Drittel des Buches wird es wieder richtig spannend, denn da kommt es zum großen Showdown.
Ich werde es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch den dritten Band, "Ich will dich nicht töten", zu lesen und hoffe, dass dieser Band mich wieder etwas mehr überraschen kann als sein Vorgänger.

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 27.11.2010   ausgezeichnet
John Wayne Cleaver ist ein Held, denn er hat als einziger den Clayton-Killer kann noch davon erzählen. Er hat sogar versucht sein letztes Opfer zu retten. Seine Mutter und die Einwohner der Stadt sind begeistert, und sogar seine heimliche Liebe Brooke bittet ihn um ein Date. Die Dinge könnten so schön sein… doch John verliert immer mehr die Kontrolle über Mr. Monster, seinen "inneren Serienkiller". Außerdem ist der FBI-Agent Forman misstrauisch und bestellt ihn immer wieder auf das Polizeirevier. Und dann tauchen auch noch neue Leichen auf. Muss John schon wieder einen Dämon jagen?
Der Roman ist in gewisser Weise beklemmender als sein Vorgänger, da man deutlich spürt, wie sehr John abrutscht. Er bricht seine Regeln massiv, und irgendwann kann er kaum noch zwischen Mr. Monster und sich selbst unterscheiden. Außerdem wird er während seiner Dämonenjagd von seinen Versuchungen verführt, denn der Dämon bietet ihm ein unerwartetes und verlockendes Angebot an- sogar mehrere. John bemüht sich, seine Kontrolle, vor allem seine Identität zu behalten, doch je mehr seiner Stützen wegfallen, desto mehr ist er dem Dämon und auch Mr. Monster ausgeliefert. Im Gegensatz zum ersten Band kommt es zu einem echten Zweikampf und Showdown, und zum Schluß hat man den Eindruck, John hat endlich ein Credo gefunden, mit dem er selbst leben kann-benütze Mr. Monster, um die Bösen zu bestrafen-, doch da hat er schon fast alles verloren.
Dan Wells schildert Johns Gefühls- oder Nicht-Gefühlsleben noch wesentlich intensiver als im ersten Teil. Während John im ersten Band sich mehr oder weniger mit seiner fehlenden Empathie abgefunden hat, will er nun mit Brooke sprechen können und etwas empfinden, doch er erkennt bald, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Die einzige Möglichkeit, sich mit ihr zu "verbinden", würde bedeuten Mr. Monster freizulassen. Insofern hat der Roman einen tragischen Touch, der einen leicht betrogen fühlend zurücklässt. Doch der Roman hat einen direkten Ausblick auf den nächsten Band und so kann man sich auf einen spannenden Trilogieabschluss freuen- den ich zum Glück schon hier liegen habe.

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