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Interstellare Odyssee
Science-Fiction Roman
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Projekte-Verlag Cornelius
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 281 S.
- Seitenzahl: 280
- Deutsch
- Abmessung: 201mm x 141mm x 27mm
- Gewicht: 330g
- ISBN-13: 9783866347755
- ISBN-10: 3866347758
- Best.Nr.: 27005723
Leseprobe zu "Interstellare Odyssee"
Produktbeschreibung zu "Interstellare Odyssee"
Kurzbeschreibung
Zugegeben, der Titel ist nicht sonderlich aufregend. Genaugenommen handelt es sich auch nicht um eine Odyssee - nimmt man die klassische des alten Griechen zum Vorbild. Aber es ist der Debütroman eines neuen Autors, zumindest neu, was die Belletristik angeht. Da drückt man beim Titel gern ein Auge zu, wenn der Inhalt interessant ist. Das ist er, wenn auch hier das Innovative bescheiden im Hintergrund bleibt. Unter den unzähligen fannischen Versuchen, den Apologien und offenen Plagiaten, den "Hommagen" an große Autoren - was heißen soll, dass man sie nachahmt - bildet dieses Buch doch einen Lichtblick. Die DDR-Vergangenheit des Autors, der in Jena Physik und Astronomie studierte, kann man bemerken, wenn man so will. Der Stil ähnelt eher dem der SF-Autoren der DDR als irgendeiner westlichen, d.h. amerikanischen Schreibweise. Was man liest, prägt einen, heißt es. Mag sein oder auch nicht, Detlef Köhler hat versucht, ohne die scheinbar obligatorischen Weltraumschlachten der Space Operas auszukommen, schreibt auch schon mal den einen oder anderen naturwissenschaftlichen oder philosophischen Minivortrag in die Handlung, ohne aber damit zu langweilen. Besonders interessant fand der Rezensent die Betrachtungen "des Großvaters" des Ich-Erzählers über die Kriterien zur Beurteilung des Entwicklungsstandes einer Zivilisation. Hier scheint sich der Astronom Köhler fundierte eigene Gedanken gemacht zu haben. Ein Konsortium - denn die Raumfahrt im Jahre 2060 oder so ist privat - schickt ein kilometergroßes Schiff mit nahezu Lichtgeschwindigkeit zum Epsilon Eridani, weil man von dort Radiolärm auffing. Nicht so sehr aus Neugier, sondern weil man sich Technologietransfer und satte Gewinne verspricht. Demzufolge ist auch ein böser Agent der Firma an Bord, der das sicherstellen soll, falls die Eierköppe weich werden und nur rumforschen. Bei Epsilon lärmt aber kein Radio, als man ankommt. Was ist los? Trotz der anfänglichen Verwirrung trifft man auf eine Zivilisation, die Ramiren, kommt schnell mit ihnen klar und ... Aber halt, das sollte man wohl nicht erzählen. Wie in jedem gut gemachten Kontakt-Roman sind die Ramiren nicht ganz das, was sie zu sein scheinen und so kommt es zu diversen Überraschungen. Schließlich landet unsere Crew 30 Lichtjahre weiter auf Delta Eridani. Ein Buch, das trotz moderner Gadgets auch vor 20 oder 30 Jahren hätte geschrieben sein können - oder vielleicht auch in 20 oder 30 Jahren? Es ist nicht so sehr die Reise zu den Sternen oder die fremde und doch so menschlich anmutende Zivilisation, die in diesem Buch wichtig ist, sondern das sind die ganz normalen Probleme und Beziehungen der Menschen, ihre Verhaltensweisen und ethischen Grundsätze, die der Autor hier vertritt. Der Roman könnte eine Fortsetzung vertragen, aber ebensogut könnte man es auch dabei belassen. Man darf jedoch gespannt sein, ob und was Detlef Köhler noch zu schreiben vorhat. Carl von Wiesemüller
Beschreibung
Kundenbewertungen zu "Interstellare Odyssee" von "Detlef Köhler"
Bewertung von hauptstadtgöre88 aus Berlin am 24.08.2010
Bewertung von DJ-KJ aus Seifhennersdorf am 17.08.2010
Bewertung von Agent 007 aus Sinsheim am 20.07.2010
Was mir besonders gefallen hat, waren die zahlreichen kleinen Spitzen zu aktuellen moralisch-politischen Fragen: Vom Klonen bis zur Stammzellenforschung, vom Plädoyer für die bemannte Raumfahrt bis zur Kolonisierung des Weltraums ist alles dabei. Der kurze Dialog über die Messbarkeit des Fortschritts bzw. dem Entwicklungsstand einer Zivilisation wäre durchaus auch als Lektüre für Politiker geeignet! Empfehlung: Seiten 45 bis 49. Mein Resume: Ein Roman für Fans richtiger "Science Fiction" (im Sinne von wissenschaftlicher Dichtung), der sie fesseln wird.
Bewertung von SciFi-Force aus Münster am 14.07.2010
Ach ja - wers mag: Genügend Wisschaftszeug ist auch dabei. Zwar vorwiegend Astro und Naturwissenschaft, aber wirklich fundiert. Man kann es tatsächlich alles nachrecherchieren. Ich als Experte muss es wissen!
Also schaun wir mal, was aus dem Außenposten und dem unbekannten Autor noch so wird. Hoffe sehr auf eine Fortsetzung!
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