Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2 - Abé, Shana

Shana Abé 

Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2

Deutsche Erstausgabe

Aus d. Engl. v. Marianne Schmidt
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Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2

Ein romantisches Abenteuer mit einer wunderbaren Heldin - halb Drache, halb Mensch!

Lia ist eine Drákon - halb Drache, halb Mensch - und ihre Träume sind Visionen der Zukunft. Ihr geheimnisvoller Begleiter Zane ist - buchstäblich - der Mann ihrer Träume. Während ihrer gemeinsamen Suche nach dem Diamanten Draumr, überlegt Lia verzweifelt, wie sie verhindern kann, dass sich ihre Vision bewahrheitet - und dass Zane die Drákon mit der Magie des Diamanten unterwirft!

Romantische Fantasy für eine neue Generation von Leserinnen!

"Träumerisch und herzzerreißend - das bedeutet volle zehn Punkte für Erdmagie!" Romance Reviews Today

"Alle, die gut geschriebene romantische Fantasy mögen, werden dieses Buch mit Genuss lesen." SF Revue

"Shana Abé ist eine Meisterin des historischen Liebesromans!" Romantic Times


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 350 S.
  • Seitenzahl: 352
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.26554
  • Deutsch
  • Abmessung: 183mm x 126mm x 26mm
  • Gewicht: 300g
  • ISBN-13: 9783442265541
  • ISBN-10: 3442265541
  • Best.Nr.: 23324898
"Träumerisch und herzzerreißend - das bedeutet volle zehn Punkte für Erdmagie!" (Romance Reviews Today)

»Shana Abé ist eine Meisterin des historischen Liebesromans!«
Shana Abé lebt mit ihrem Mann und einem ganzen Zoo von Tieren in Südkalifornien.

Leseprobe zu "Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2" von Shana Abé

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Leseprobe zu "Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2" von Shana Abé

Einst gab es recht viele von uns.

Einst durchstreiften wir ohne Fesseln den Himmel und waren die Herren der vier Winde. Wir jagten die Sonne und verschlangen den Mond, und wir funkelten am Firmament wie die blitzenden, unerreichbaren Sterne. Dies war unser Recht und unser Schicksal, und niemand konnte die Verw?ngen ?dauern, die wir mit leuchtenden Augen ? die Menschen brachten.

Wir waren Glanz und rauchgeschw?erter Tod zugleich. Wir waren die Dr?n.

Unsere Heimat waren die rauen, nebelverhangenen Berge und sp?r dann eine Burg, errichtet mit H?en und Klauen und dr?enden Herzen: Von eisigem Wei??zogen, vom Himmel umh?, erhob sie sich als ein schneekristallener Spiegel unserer Macht. Wir brauchten die Anderen nicht. Wir mussten nicht erobern. Wir herrschten bereits ? jedes Reich, das von wahrem Wert war.

Wolken bedeckten uns in unserem Schlaf. Aus den tiefsten Tiefen der Erde sangen die Steine uns Lieder und flehten uns an, sie in unseren F?ten zu sammeln und zu bewahren. Wir zw?ten Diamanten in die Mauern unserer Burg. Wir speisten von Tellern aus Jaspis und tranken aus Kelchen von Quarz. Kupfer und Gold zierten unser Haar und leuchteten w?er und pr?tiger als das Sonnenlicht nach einem Sturm.

Und in der Nacht, in der sternhellen Dunkelheit, flogen wir.

Aber solche ruhmreichen Tage bleiben den niederen Kreaturen nicht verborgen. Die Anderen blickten zu uns auf und neideten uns unsere Burg und unsere Schwingen. Sie drangen in unsere W?er und Berge vor, entschlossen zu stehlen, was unser war. Sie waren niedertr?tig, derb und aus Lehm geformt, doch sie besa?n eine einzige, entsetzliche Waffe, die uns fremd war: Gier.

Sie brannten die B?e nieder. Sie versengten die Felder. Sie durchbohrten unsere K?r mit Pfeilen.

Und wir brachen auseinander.

Unser Einst war uns genommen, und wir zerfielen in zwei V?r: jenes, das in der Burg blieb, und jenes, das floh und nach sicheren Himmeln suchte.

Generationenlang litten wir, die wir geblieben waren, unter dem Schicksal, das jene ereilte, die sich entschlossen hatten, um jeden Preis zu leben.

Generationenlang verstellten wir uns und lernten, uns unbemerkt unter die Anderen zu mischen, und wir nutzten unseren Reichtum und unsere Gaben, um einen neuen Weg zu ersinnen, den Feind zu zerm?n: die langsame und unaufhaltsame Verf?ng.

Wir wurden ihnen gleich. Mitten unter ihnen gingen wir unserer Wege. Wir h?en uns in ihre Ger? und nahmen ihre Gewohnheiten an, ihr einfaches Leben. Als sie ein menschliches Wort f?nsere Berge erdachten - die Karpaten -, passten wir uns ein weiteres Mal an und fl?rten erst dem Wind und dann uns selbst einen eigenen Namen f?nsere Burg zu - Zaharen Yce.

Die Zaharen.

Wir gaben vor, aus Erde statt aus Sternen gemacht zu sein. Wir gaben vor, nicht fliegen zu k?n.

Und die Menschen, die uns unterstanden, taten so, als glaubten sie uns.

Auf diese Weise begannen wir im Laufe der Zeit Erfolg zu haben. Wir holten neue Diamanten f?nsere Burgmauern aus dem Erdreich. Wir entdeckten neue Wege, die Anderen nach unseren Bed?issen zu formen. Am Ende erkannten sie uns schlie?ich als hehre Anf?r an, wie unser Blut und unsere Herzen es verlangten. Wir befehligten ihre Armeen und forderten unser Land zur?

Wir errichteten St?e, gruben Minen und legten die feinsten Weing?en an. Wir wurden Mylord, Edler Prinz, Euer Gnaden. Und wieder erstrahlten wir unter Kupfer und Gold.

Und alles war prachtvoll und gut, bis wir den Tr?enden Diamanten verloren. Bis wir Draumr verloren.

Auszug aus Dr. Hansens Enzyklop?e der ístlichen Sagen, zusammengetragen w?end seiner Reisen durch die Ungarischen Lande, Rum?en, Transsylvanien und das Russische Kaiserreich

Ver?ntlicht in London, 1794
... und in der Tat ist unter den Bauern der Karpaten die Sage vom "Drachenvolk" am lebendigsten. Es spricht f?as ?w?igende Entsetzen, das die Vorstellung dieser Wesen ausl? dass mehr als vierzehn Tage und eine nicht unbetr?tliche Summe aus meiner Tasche erforderlich waren, um einen Schafhirten ausfindig zu machen, der mir zumindest den Namen dieser Monster ins Ohr zu fl?rn bereit war: Drákon.

Die Drákon sind pr?tige, furchteinfl?de Wesen, die die F?gkeit haben, in menschlicher Gestalt zu existieren, sich jedoch aus freiem Willen in Drachen verwandeln k?n, vor allem des Nachts. Es ist zu beobachten, wie beliebt diese Geschichten sind, denn man erz?t sie sich an allen Herdfeuern im gesamten Gebiet der Karpaten. Der Tonfall schwankt zwischen Furcht, Verachtung und Bewunderung, ist jedoch immer von tief empfundener Ernsthaftigkeit gepr?. F?ieses leichtgl?ige, einfache Volk der Bergd?r gibt es das Drachenvolk tats?lich. Und je weiter ich in die Bergregionen vordrang, desto mehr stellte ich fest, dass mit zunehmender H?der D?hen die Wahrscheinlichkeit sank, nachts einen einzigen Mann oder auch nur eine Frau anzutreffen, die den Blick ? die zerkl?te Linie des Horizonts erhob. Die Leibeigenen glauben, dass es ein Vorbote ?ersten Unheils sei, einen Drachen im Flug zu erblicken.

Indem ich die Einzelheiten verschiedener Anekdoten zusammenf?, gelang es mir, einige Fakten hinsichtlich der Dr?n herauszufiltern:

In ihrer menschlichen Gestalt sind sie ausgesprochen ?zeugend. Der einzige Zug in ihrer k?rlichen Erscheinung, der sie verraten k?e, ist ihre ungew?iche Sch?it, von der man sagt, sie verzaubere sogar die abgestumpftesten Schurken.

In ihrer Drachengestalt sind sie gef?liche J?r und K?fer, die ? alle anderen Tiere erhaben sind.

Und sowohl als Menschen wie als Drachen sind sie leicht durch Edelsteine zu verf?n. Je sch? die Steine, desto m?tiger ist der Bann, in den sie diese Kreaturen schlagen. Ein Gro?eil der Leibeigenen, die ich getroffen habe, trug wei? St?hen des einheimischen Quarzits um den Hals, von dem man glaubt, er wehre das b?Drachenauge ab.

Kundenbewertungen zu "Erdmagie / Der träumende Diamant Bd.2" von "Shana Abé"

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011 ***** sehr gut
Beschreibung:

Amalia, auch Lia genannt, ist die jüngste Tochter von Rue und Christoff - sie gehört einer fast ausgestorbenen Art, den Dràkons an und ist somit halb Mensch und halb Drache. Lia hat die besondere Gabe in ihren Träumen die Zukunft zu sehen.

Zusammen mit dem Dieb Zane macht sich Lia auf die Suche nach dem mächtigen Diamten Draumr - auch wenn sie Angst hat, dass sich ihrer Visionen wirklich bewahrheiten indem Zane die Macht des Draumrs nutzt um sie zu unterwerfen. Ein verbitterter Kampf gegen das Schicksal nimmt seinen Lauf...

Meine Meinung:

Erdmagie ist der zweite Band aus Shana Abès romantischer Fantasy-Reihe Der träumende Diamant.

Obwohl ich den ersten Titel Feuermagie nicht gelesen habe konnte ich mich leicht in die Story um die magischen Dràkons einfinden.

Der angenehme und flüssige Schreibstil von Shana Abè hat mir richtig gut gefallen und lies die Seiten wie im Flug vergehen. Die Autorin hat es geschafft mir ihrer wunderschönen Erzählung ein magisches und unglaublich romantisches Buch zu formen, dass mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Besonders die Beschreibungen von Lia's Traum-Visionen, mit denen die Autorin die Linie zwischen "Realität" und Schicksal verwischt, hat einen guten Eindruck bei mir hinterlassen.

In Erdmagie gibt es zwei Hauptfiguren, die junge Dràkon-Frau Lia und den charmanten Dieb Zane. Beide Charaktere sind facettenreich gestaltet und wachsen ein während des spannenden Handlungsverlaufs ans Herz. Außer der Suche nach dem Diamanten Draumr verbindet die beiden eine erotische Anziehungskraft, die es so einige Male während ihrer Reise kinstern lässt.

Leider sind die anderen Figuren nur sehr oberflächlich beschrieben und nicht weiter ausgearbeitet. In diesem Punkt hätte ich mir einfach mehr erhofft - sehr gerne hätte ich etwas mehr über Mari und ihren Ehegatten erfahren.

Shana Abè hällt alles bis zu Ende hin offen, so das die Spannung fast unterträglich wird. Der Leser wird nach den ganzen Aufregungen mit einem krönenden Abschluss belohnt.

Da ich einen Kritikpunkt am Ganzen hatte vergebe ich für Erdmagie 4 von 5 Sterne.

Mein Fazit:

Ein mystischer Liebesroman voller Spannung und Leidenschaft.

Information zur Reihe:

2008 Feuermagie
2008 Erdmagie
2009 Drachenmagie

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