Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5 - Hennen, Bernhard

Bernhard Hennen 

Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5

Roman. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5

"Bernhard Hennens Elfen-Romane gehören zum Besten, was die Fantasy je hervorgebracht hat." -- Wolfgang Hohlbein

"Bernhard Hennen erschafft eine bildgewaltige und fesselnde Welt, in die der Leser vollkommen eintaucht. Ein Fantasy-Großereignis!" -- Bild am Sonntag

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 909 S.
  • Seitenzahl: 912
  • Heyne Bücher Nr.53340
  • Deutsch
  • Abmessung: 214mm x 118mm x 53mm
  • Gewicht: 675g
  • ISBN-13: 9783453533400
  • ISBN-10: 3453533402
  • Best.Nr.: 26246594
"Bernhard Hennen erschafft eine bildgewaltige und fesselnde Welt, in die der Leser vollkommen eintaucht. Ein Fantasy-Großereignis!" Bild am Sonntag

"Bernhard Hennen erschafft eine bildgewaltige und fesselnde Welt, in die der Leser vollkommen eintaucht. Ein Fantasy-Großereignis!"

"Bernhard Hennen erschafft eine bildgewaltige und fesselnde Welt, in die der Leser vollkommen eintaucht. Ein Fantasy-Großereignis!"
Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Als Journalist bereiste er den Orient und Mittelamerika, bevor er sich ganz dem Schreiben fantastischer Romane widmete. Mit seinen Elfen-Romanen stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld.

Leseprobe zu "Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5" von Bernhard Hennen

Wahrscheinlich bin ich der einzige Elf, der beinahe von einem Schneehasen getötet worden wäre. Und die einzige Entschuldigung, die ich vorbringen kann, ist, dass ich dreizehn war und auf meinen ersten Kuss hoffte ... ich, Alvias, einst Hofmeister der Königin Emerelle.

Ich sitze hoch über den Dächern von Vahan Calyd und schärfe meinen Dolch. In zwei Stunden wird das Fest der Lichter beginnen. Das Fest, auf dem Albenmark seinen Herrscher wählt. Ich werde dort sein. Und ich werde dem Herrscher den Dolch in die Brust stoßen. Dies ist mein letzter Dienst für die Königin.

Doch kommen wir auf den Schneehasen zurück . Ich hatte immer das Gefühl, dass er wusste, was er tat. Er wollte mich in den Tod treiben! Es war eine jener Winternächte, in denen geisterhaftes, grünes Licht in wogenden Bahnen über den Sternenhimmel zieht. Eine Nacht voller Verheißung und Magie. Ich war allein mit Nailyn. Sie war siebzehn und damit eine Welt von mir entfernt. Ich wusste, dass etliche junge Jäger ihr schöne Augen machten. Aber sie hatte mich erwählt in dieser Nacht, und ich war unendlich glücklich. Wir ritten über ein weites Schneefeld in den Bergen Carandamons. Die Jagdgesellschaft hatten wir weit hinter uns gelassen. Nailyn machte mir Mut. Auf jeden meiner Vorschläge war sie eingegangen. Sie wollte mit mir allein sein. Ihr langes, blondes Haar floss wie ein goldener Umhang über ihre bestickte Jagdweste. Sie trug ein Seidenhemd, so dünn, dass ihre Arme durchschimmerten. Wie alle Normirga vermochte sie sich durch ein einziges Wort der Macht vor dem eisigen Biss des Winters zu schützen. Sie hätte nackt durch den Schnee gehen können, ohne zu frieren.

Ihre Hose und Stiefel waren so eng wie eine zweite Haut. Sie wusste, wie man Blicke fing! Ich hingegen war in allem unerfahren. Ich wusste mich nicht einmal richtig vor der Kälte zu schützen. Irgendetwas machte ich falsch, wenn ich das Wort der Macht flüsterte. Entweder war mir zu heiß, oder die Kälte fraß sich unvermindert in meine Glieder. Nur bei Nailyn schien ich alles richtig gemacht zu haben. Sie übersah mein Ungeschick. Und ich, ich starrte sie immerzu nur an.

So wäre ich fast aus dem Sattel gestürzt, als mein Hengst Sternenauge einen Schneehasen aufscheuchte. Der Hase hatte sich flach in eine Mulde geduckt und bis zum letzten Augenblick gewartet, bis er das Weite suchte. Meinen Hengst erschreckte er so sehr, dass er stieg und mich fast abgeworfen hätte. Nailyn lachte. Dann sagte sie jene verhängnisvollen Worte, die mein ganzes Leben verändern sollten. "Fang mir den Hasen. Ich will ihn auf dem Arm halten. Dein Lohn soll ein Kuss sein!"

Mein Hengst war schneller als der Hase, und ohne aufschneiden zu wollen, ich war viel geschickter. Das Einzige, was er besser konnte als wir beide, war Haken zu schlagen. Und er kannte die verschneite Ebene besser. Er wusste, was sich unter dem Schnee verbarg. Ich jagte tief aus dem Sattel gebeugt dahin. Nie hatte ich mich so großartig gefühlt. Zweimal bekam ich ihn fast zu packen. Meine Fingerspitzen berührten ihn schon, da öffnete sich der Abgrund. Eine Felsspalte, unter dem Schnee verborgen. Es ging alles so schnell. Gerade jauchzte ich noch vor übermütiger Freude und dann . Dann kam der Schmerz. Durchdringend. Sternenauge lag neben mir. Der Glanz seiner Augen, der ihm den Namen gegeben hatte, verblasste. Sein Körper erbebte. Ein letztes Aufbäumen des geschundenen Fleischs. Seiner Kehle entrang sich ein Laut, den Worte nicht beschreiben können. Vielleicht weil ich mich nicht durch Worte von meiner Schuld befreien darf. Auch jetzt, nach all den Jahrhunderten, klingt er mir immer noch im Ohr, wenn ich an diese Nacht zurückdenke. So voller Qual war er.

Überall um mich herum waren scharfkantige Felsen. Und der Schnee, der mit uns hinabgestürzt war. Ich konnte mich nicht bewegen; all meine Glieder schmerzten. Mein linkes Bein war verdreht. Ich wagte nur einen Blick. Dann schaufelte ich Schnee auf das Bein, um es nicht mehr zu sehen . den Knochen, der durch die zerrissene Hose ragte, und all das Blut.

Hoch über mir, umwoben vom grünen Licht der Winternacht, erschien das Antlitz, das ich so sehr verehrte. Nailyn wirkte blass. Sie zu sehen, gab mir die Kraft, meine Tränen zurückzuhalten. Sie würde mich retten.

"Alvias?"

"Ich lebe", stieß ich hervor.

"Ich hole Hilfe!" Mit diesen Worten war sie verschwunden. Keine Frage, ob ich verletzt war. Kein Versuch, zu mir hinabzusteigen, um mir zu helfen. Ich hörte ihre Schritte im Schnee und konnte meine Tränen nicht länger beherrschen. Natürlich war der Schmerz in meinem Bein unvergleichlich schlimmer, aber die Wunde, die sie meinem Herzen zufügte, habe ich bis heute nicht vergessen.

Ich weiß nicht, wie lange ich in der Spalte lag. Ich sah zu, wie mein Blut den Schnee rot färbte. Dann und wann warf ich neuen Schnee darauf, doch das Weiß blieb nicht lange unbefleckt. Keinen vernünftigen Gedanken konnte ich fassen. Ich hatte einen Gürtel. Ich hätte mein Bein abbinden sollen. Stattdessen sah ich zu, wie meine Tränen, wenn sie auf den Fels fielen, langsam zu Eisperlen erstarrten.

Melodramatisch, wie nur Dreizehnjährige es können, malte ich mir meinen Tod aus. Wer alles um mich weinen würde. Wer mich vermissen würde . Und dann kam sie. Die andere. Ihr Gesicht erschien über der Spalte, als sei es aus dem Himmel gewachsen. Ich hatte keinen Laut gehört. Sie war plötzlich da. Einen Herzschlag blickte sie mich an. Dann sprang sie zu mir herab, ohne sich von den scharfkantigen Felsen schrecken zu lassen.

"Ich bringe dich hier heraus." Sie sagte das so selbstbewusst, wie nur Fürsten und Könige sprechen. Damals wusste ich nicht, wer sie war.Ich staunte sie an, vom Blutverlust benommen. Sie trug ein Jagdkostüm aus grauem Leder mit weißem Pelzbesatz und Silberstickereien. Ihr dunkelblondes Haar fiel in Wellen auf ihre Schultern. Ihre Lippen waren vom dunklen Rot reifer Himbeeren. Die Augen hellbraun und voller Mitgefühl. Sie hatte ein schmales Gesicht und ein Lächeln, das einem das Herz schneller schlagen ließ. Behutsam schob sie den Schnee zur Seite, den ich auf mein Bein gehäuft hatte.

Leseprobe zu "Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5" von Bernhard Hennen

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Kundenbewertungen zu "Elfenkönigin / Die Elfen Bd.5" von "Bernhard Hennen"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** ausgezeichnet
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Bewertung von 7b aus Bönen am 13.07.2010 ***** ausgezeichnet
in dem buch geht s um elfen die gemeinsam ihr land verdeitigen wollen.die elfenkönigin eremelle möchte ihren trhon umbedingt wiederhaben und nimmt dfür jede gefahr in kauf.dieses abenteuerr scheint anfangs nicht so gefährlich zu sein.dies ändert sich aber schnell als eremelle zusammen mit ihrem treuen gefährten llowain den fiesen trollen begegnet jetz muss sich endscheiden entwerde sie kämft für ihren thron oder für ihre liebe wie sie si nentsceidet könnt ihr gerne nachlesen
dass buch hat mi sehr gut gefallen da es shr spannen ist.es ist sehr empfehlens wert und auf kein altersgruppe beschränkt3 von:chantal3

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Bewertung von Jojo aus Gerolstein am 04.06.2010 ***** ausgezeichnet
Die Elfenkönigin Emerelle wurde von den Trollen von ihrem Theon gestoßen. Nun regiert der König der Trolle über Albenmark. Inzwischen ist Emerelle ins verbrannte Land geflüchtet, um ein Orakel aufzusuchen, damit sie herausfinden kann, wie sie die Seele Olloweins wieder zum Leben erwecken kann. Doch Gilmarack, der Trollkönig bleibt in dieser Zeit nicht untätig. Er geht einen Handel mit den Kobolden ein und hortet Silber und Gold. Doch es gibt auch einigen Wiederstand gegen den Tyrannen...
Für alle die Fantasy mögen ist das Buch perfekt gemacht. Es ist fantasievoll geschriebnen und nebenbei gibt es auch noch eine gefühlvolle Liebesgeschichte.

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Bewertung von stella66 aus lutherstadt eisleben am 28.08.2009 ***** ausgezeichnet
vor drei jahren habe ich angefangen auch mal bücher zu lesen. da ich ein ganz großer freund von elfen bin, habe ich speziell nach elfenbüchern gesucht und bin auf die bücher von bernhard hennen "die elfen" gestoßen. erst hatte ich nur eins gekauft und muss sagen, ich war so gefesselt das ich mir dann alle sechs bücher kaufen musste, die bücher " die elfen", "elfenwinter", "elfenlicht", die drei bücher "elfenritter" und das buch "elfenlied". nun wo ich sie alle gelesen habe bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf das nächste buch "die elfenkönigin".

10 von 21 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Martina aus Moers am 03.07.2009 ***** ausgezeichnet
Ich liebe alle Elfenbücher von Herrn Hennen. Besitze alle und bin auf "Elfenkönigin" mehr als gespannt...

3 von 31 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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