Die Ankunft / Cassia & Ky Bd.3 - Condie, Ally
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Ally Condie 

Die Ankunft / Cassia & Ky Bd.3

Übersetzung: Schäfer, Stefanie
Gebundenes Buch
 
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Die Ankunft / Cassia & Ky Bd.3

Nach den Spiegel-Bestsellern "Die Auswahl" und "Die Flucht": Der dritte Band der Erfolgserie "Cassia & Ky" Wenn jemand stirbt, den du liebst - würdest du den retten, der ihn getötet hat? Stell dir vor, du konntest fliehen - vor dem System, das dir befohlen hat, wie du leben und wen du lieben sollst. Unter Lebensgefahr hast du deine Liebe wiedergefunden - eine Liebe, die das System töten wollte. Jetzt willst du das System besiegen, doch dafür musst du zurück. Zurück in dein altes Leben. Zurück zu einem Geheimnis, das tief in dir verborgen ist. Es wird alles verändern. Dein Leben. Deine Liebe. "Die Liebesgeschichte um Cassia und Ky ist eine Liebesgeschichte des neuen Jahrtausends. Eine junge und moderne Science-Fiction-Oper, die ihresgleichen sucht!" Alex Dengler, denglers-buchkritik.de In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden - sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen ...


Produktinformation

  • Verlag: (Fischer Fjb)
  • 2013
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 608 S.
  • Seitenzahl: 599
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 157mm x 54mm
  • Gewicht: 940g
  • ISBN-13: 9783841421517
  • ISBN-10: 3841421512
  • Best.Nr.: 34825151
Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City, USA. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete.

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Kundenbewertungen zu "Die Ankunft / Cassia & Ky Bd.3" von "Ally Condie"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 12.04.2013 ***** sehr gut
„Die Ankunft“ ist der dritte und letzte Teil der Dystopie um Cassia Reys und Ky Markham, deren Liebe von der Gesellschaft verboten ist. Bereits zwei Bände lang konnte man miterleben, wie die beiden für ihre Liebe kämpften, alle Hindernisse überwanden und dabei zu Revolutionären wurden. Nach einem grandiosen Beginn und einem eher mäßigen Mittelteil ist es nun an diesem 600 Seiten starken, dritten Teil, aus der Serie ein Must- read (oder eben auch nicht) zu machen.

Bereits im ersten Kapitel fällt eine gravierende Neuerung auf: „Die Ankunft“ wird, zusätzlich zu den Perspektiven Cassias und Kys, auch aus der Sicht Xanders, der für die Gesellschaft als Funktionär arbeitet, erzählt. Der Leser erhält also Einblicke in sämtliche, für die Geschichte relevanten Situationen und bekommt sowohl die Gefühle der Charaktere als auch die Ereignisse an den verschiedenen Stellen in der Gesellschaft hautnah mit. Xander ist es auch, der den Leser auf den ersten 250 Seiten bei der Stange hält, denn seine Rolle ist in dieser Zeit die interessanteste. Bei ihm passiert etwas, in seinen Kapiteln erhält man Infos über die Arbeit der Erhebung und das Virus, das die Seuche auslösen wird, während sich Cassia und Ky seitenweise in ihren Gefühlen für- und ihren Sorgen umeinander verlieren. Erst als die Seuche dann ausbricht wird es auch bei Cassia und Ky spannend.

Wie auch schon seine beiden Vorgänger kommt „Die Ankunft“ ohne großartige Actionszenen aus. Die Autorin legt auch hier wieder den Schwerpunkt auf die Gefühlsebene, was sich zum ersten Mal als kleiner Nachteil erweist. Zwar bringen die Gefühle wieder eine gewisse Tiefe in die Geschichte, lassen die 600 Seiten so manches Mal aber auch ganz schön lang werden. Ally Condie hätte gut daran getan ein wenig mehr Action in die Handlung hineinzubringen, denn so zieht sich „Die Ankunft“ leider sehr.

Als Figur hat mich dieses Mal besonders Xander beeindruckt. Er schafft es endlich, aus seinem Schatten als Cassias 2. Wahl herauszukommen und sich zu einer eigenständigen Persönlichkeit zu entwickeln. Mit Cassia konnte ich leider wenig anfangen und mit Ky… Nun ja, mit ihm bin ich die ganze Zeit nicht wirklich warm geworden.

Nachdem es ordentlich dauert, bis die Geschichte in Fahrt kommt, kommt das Ende dann doch sehr abrupt. Einige Fragen bleiben unbeantwortet und insgesamt ist mir das Ende zu glatt, zu konstruiert, besonders was Xander angeht.

Fazit:
Leider ist es Ally Condie nicht gelungen, ihre Serie mit „Die Ankunft“ zu einem absolut zufriedenstellenden Ende zu bringen. Ein zäher Anfang macht die ersten 250 Seiten zu einem kleinen Kampf, der zwar belohnt wird, aber nicht ausreichend. Schien diese Buchreihe nach dem ersten Teil „Die Auswahl“ noch zu einem Must- read zu werden, degradierten Teil zwei und drei sie leider zu „Kann man lesen, muss man aber nicht“.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 11.04.2013 ***** gut
Am Anfang zieht es sich etwas zu sehr in die Länge !
Doch zum Schluss wird es doch noch etwas spannender

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Bewertung von Nina aus Berlin am 15.03.2013 ***** ausgezeichnet
Cassia ist Teil der Erhebung, einer geheimen Organisation, die das politische System des Landes umwenden will und allen Menschen ein besseres Leben verspricht. Eine Revoluion beginnt, in der der größte Feind nicht die Regierung, sondern eine lebensgefährliche Seuche ist. Als nach und nach fast die ganze Bevölkerund erkrankt, darunter auch Cassias große Liebe Ky, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Werden sie es schaffen ein rettendes Heilmittel zu finden und damit die gesamte Bevölkerung zu retten?
Das Buch ist ein sehr guter Liebesroman, in dem gezeigt wird, wie eine erst harmlose Revolution mit einem Schlag lebensgefährlich werden kann. Das Buch enthält viele Gedichte und andere poetische Texte, was das Lesen recht interessant macht und dem Buch eine besonderes Flair gibt. Es ist eine zerreißende Liebesgeschichte die einen von der ersten Sekunde an in seinen Bann zieht. Ich würde das Buch jedem Mädchen das über zwölf Jahre alt ist empfelen.

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Bewertung von Bookilicious aus www.book-addicted.blogspot.com am 31.01.2013 ***** ausgezeichnet
Die ganze Rezi gibts auf. www.book-addicted.blogspot.de

"Die Ankunft" ist der dritte und letzte Roman der Trilogie um Cassia & Ky. Nachdem ich Band 1 in kürzester Zeit verschlungen hatte und auch Band 2 sehr gut fand, musste ich den letzten Band natürlich unbedingt lesen - ich konnte es kaum erwarten, bis er endlich erschien! Gelesen war er nun doch recht fix, mit der Rezi hat's jedoch etwas gedauert - diejenigen, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, wissen das ich mitten in der Prüfungsphase stecke und deswegen nicht regelmäßig zum bloggen komme..

In diesem Buch ist es so, dass die Charaktere Xander, Ky und Cassia aus ihrer Sicht der Dinge erzählen, was vorallem daran liegt, dass sich die 3 an unterschiedlichen Orten befinden. Ich persönlich fand dies sehr gut, da wir so einen besseren Einblick in die einzelnen Gefühlswelten unserer 3 Hauptprotagonisten erhalten konnten.

Die Seuche, die sich immer weiter und unaufhaltsamer entwickelt, wird bald zum Hauptthema der Geschichte und reißt uns als Leser total in den Bann - natürlich fragen wir uns wie es weitergehen wird, ob unsere Lieblinge überleben und auch welche Intriegen und Gemeinheiten in dieser Gesellschaft gesponnen werden. Der Kampf gegen das System ist in diesem Band so präsent wie in keinem der vorherigen Romane - klar, dass da für großartige Gefühlsduseleien zwischen Cassia und Ky kaum Raum bleibt - ich persönlich empfand es jedoch als ganz angenehm, mal keine typische Lovestory zwischen zwei Teenagern als Nebenstory zu erleben!

In diesem abschließenden Band der Reihe merkt man sehr deutlich, wie sich die einzelnen Charaktere verändert haben, am meisten fällt es mir jedoch bei Xander auf. Er hat seinen Lebensmut und seinen unzerstörbar geglaubten Optimimus irgendwo verloren und hat sich zu einem ganz anderen Menschen entwickelt - irgendwie fand ich das zwar schade, die Entwicklung war jedoch vorherzusehen und überraschte daher nur wenig. Seinen Part fand ich in diesem Roman aber oftmals am interessantesten, vorallem da er als Arzt viel mit den von der Seuche befallenen Patienten zu tun hatte, was mich - rein auf beruflicher Ebene- schon sehr interessierte! Trotzdem ist mir Xander über die Bücher hinweg irgendwie unsympathisch geworden, auch der tiefe Einblick den wir durch seine Erzählungen und Gedanken erhielten führte irgendwie nicht mehr dazu, dass ich ihn wieder in mein Herz schließen konnte. Genauso erging es mir auch bei Indie, einem Mädchen das Cassia bereits seit längerem kennt und mit der Ky während seiner Ausbildung zum Pilot immer wieder zusammentrifft.

Cassia, Ky und Xander erleben in diesem Roman Dinge und vollbringen Wunder, die man sich nicht zu träumen gewagt hätte und genau das macht dieses Buch zu einem Schatz. Zwar passierten keine wirklich unvorhersehbaren Dinge, jedoch bangte, hoffte, litt und freute man sich mit den Charakteren und drückte jedes Mal die Daumen, wenn sich einer der drei in einer kniffligen Situation befand.

Alles in allem würde ich sagen, dass hier eine wunderschöne Trilogie ihren grandiosen Abschluss gefunden hat, wenn auch das Ende eher etwas offener bleibt, als ich es mir gewünscht hätte. Im Grunde war ich immer gerne in der "Welt" von Cassia und Ky zuhause, trotzdem wünsche ich mir sehnlichst, dass die Autorin keinen 4ten Band mehr schreibt - wie es ja leider oftmals noch der Fall ist, wenn eigentliche Trilogien sehr erfolgreich waren. Ich persölich finde die Geschichte der beiden nach 3 Bänden abgeschlossen und hoffe, dass das die Autorin genauso sieht. Auch wenn ich den ersten Band immernoch am besten fand, so kann ich die Trilogie uneingeschränkt empfehlen - der die ersten beiden Bände gelesen und gefallen daran gefunden hat, ist mit Band 3 auf jedenfall gut bedient - denn ich sage mir immer: eine Geschichte muss auch mal ein Ende haben und auch wenn die vorherigen Bände vielleicht nicht jedermann's Geschmack trafen: Jedes Buch hat es verdient, dass man ihm eine Chance gibt ;-)

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Bewertung von anni aus gelsenkirchen am 30.01.2013 ***** ausgezeichnet
das warten hat ein ende und der dritte teil ist da und es hat sich gelohnt die ersten beiden waren schon richtig gut und es kam ein schönen abschluß große klasse muss man einfach lesen.

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Bewertung von Manja Teichner aus Krefeld am 23.01.2013 ***** ausgezeichnet
Meine Meinung:
Cassia und Ky haben sich in den äußeren Provinzen wiedergefunden. Dies ist nun schon fast ein Jahr her. Damals hat sich Cassia ebenfalls der Erhebung „The Rising“ angeschlossen, so wie Ky. Nun ist Cassia in Central und erneut von Ky getrennt, der zusammen mit Indie zum Pilot ausgebildet wird. In Central kommt Cassia ihrer Sortiertätigkeit nach.
Nun bedroht eine Seuche die Gesellschaft. Einst wurde sie von eben dieser erschaffen um die Feinde auszulöschen, doch jetzt droht der Virus auf die gesamte Bevölkerung überzugreifen.
Das ist die Stunde der Erhebung. Sie hat ein Gegenmittel und so können sie nun die Gesellschaft ganz ohne blutigen Krieg zu Fall bringen. Xander ist einer der Mediziner, die das Gegenmittel verabreichen.
Womit aber keiner rechnet, das Virus beginnt zu mutieren und die Situation droht außer Kontrolle zu geraten.
Können es Cassia, Ky und Xander noch schaffen ein Heilmittel gegen das Virus zu finden?

„Die Ankunft“ aus der Feder von Ally Condie ist der abschließende Band der dystopischen Trilogie um Cassia und Ky.
Die ersten beiden Teile haben mich bereits sehr überzeugt, umso neugieriger war ich nach 1 Jahr warten auf diesen 3. Teil. Durch die beiden Vorgänger waren meine Erwartungen auch recht hoch.

Die Charaktere sind soweit aus den Vorgängerbänden bekannt. Sie haben sich enorm entwickelt seit dem Beginn.
Cassia wurde von der Erhebung, der sie sich genauso wie Ky angeschlossen hat, nach Central beordert. Dort erledigt sie ihre Sortierarbeit und wartet darauf, dass etwas passiert. Sie liebt Ky aber erneut ist sie von ihm getrennt. Cassia wirkt sehr viel erwachsener in diesem Part der Geschichte.
Ky wird zusammen mit Indie zum Piloten ausgebildet. Seine Aufgabe nimmt er sehr ernst. Er tut alles für Cassia und aus Liebe zu ihr. Ky ist es dann auch der das Heilmittel gegen die Seuche an die Orte, wo es benötigt wird, fliegt.
Xander ist ein Mediziner der Erhebung und verabreicht den Betroffenen das Heilmittel. Auch er liebt Cassia nach wie vor aber er lässt ihr die Wahl und hofft darauf, dass sie sich für ihn entscheidet. Nach außen gibt er sich stets nett und freundlich. Xander ist derjenige, der die größte Entwicklung von den dreien durchmacht.

Es tauchen noch weitere Figuren in der Handlung auf, die sich ebenfalls nahtlos einfügen. Es passt jeder dazu und macht die Geschichte durch sein Zutun zu etwas einzigartigem.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder flüssig, bildhaft und poetisch. Man merkt wirklich wie die 600 Seiten an einem vorbeifliegen
Die Handlung ist anfangs eher ruhig gehalten. Man erfährt viel über die Entwicklung der Protagonisten. Dann aber kommt mit Auftreten des Virus Spannung auf und die bleibt bis zum Ende. Dabei geht es in dieser dystopischen Reihe nicht um Gewalt und Action, nein es sind eher die Worte die den Leser fesseln.
Geschildert wird das Geschehen dieses Mal aus 3 Sichtweisen, abwechselnd aus der von Cassia, Ky und Xander. Alles geschieht in der Ich-Perspektive. So hat man als Leser wirklich einen umfassenden Blick auf das Geschehen. Es fügt sich alles passend ineinander.

Das Ende ist absolut perfekt gewählt und rundet die 3 Bände sehr gut ab. Es gibt Antworten auf die ganzen Fragen, die sich während des Lesens im Kopf des Lesers gebildet haben.

Fazit:
„Cassia & Ky – Die Ankunft“ von Ally Condie ist der perfekte Abschluss einer wirklich sagenhaften dystopischen Trilogie.
Alle die etwas Besonderes suchen sollten hier genauer hinschauen. Allerdings nicht ohne vorher „Die Auswahl“ und „Die Flucht“ zu lesen.
Für mich ein absolutes „Must Read“!

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Bewertung von Conny Z. von dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de am 17.01.2013 ***** ausgezeichnet
“Dies könnte das Buch sein was alles verändert“, um aus den ersten Sätzen des Buches, in abgewandelter Form zu zitieren. Mit “Cassia und Ky - Die Ankunft”, aus der Feder von Ally Condie, endet die Geschichte, welche großen Anklang in der Leserschaft gefunden hat. Erschienen ist die Gebundene und die E-Book Ausgabe am 8.Januar 2013, im Fischer FJB-Verlag, und hat schon viele Leser in seinen Bann gezogen - so auch mich. Mit 608 Seiten war meine E-Book Version recht groß, aber durch die tolle Handlung sehr schnell ausgelesen, nun aber erst zur Handlung.

Die Erhebung hat begonnen und die Gesellschaft scheint zu fallen.
Auch Cassia, Ky und Xander haben ihre Aufgaben gefunden, jedoch sind sie nicht gemeinsam an einem Ort.
Als eine große Seuche ausbricht, versucht jeder der Drei alles zu geben, um ein Lebenszeichen des Anderen zu erhalten.
Xander arbeitet als Medic auf der Krankenstation und erlebt den Ausbruch der Seuche hautnah.
Ky fliegt Impfstoffe für den “Steuermann” und Cassia sortiert Daten und arbeitet für die Archivisten.
Gerade Ky beginnt zu zweifeln, ob die Erhebung wirklich eine Veränderung herbeiführen wird oder ob die Drahtzieher des Ganzen nur einen Machtwechsel heraufbeschworen haben.
Cassia lernt immer mehr Menschen kennen, welche genauso kreativ Denken und beginnt zu verstehen, dass nicht nur sie sich eine neue Zukunft wünscht.

“Ich bin nicht die Einzige, die schreibt. Nicht die Einzige, die etwas erschafft.” - Cassia (bei circa 29% auf dem E-Book Reader)

Ihre Gedanken schweifen immer wieder zu ihrer Familie, Ky und Xander ab, wird sie diese je wiedersehen …

Dieser dritte und letzte Band ist, für mich, der Beste aller Teile!

Denn jeder Protagonist wächst und verändert sich, was mir im zweiten Band etwas gefehlt hat.
Endlich beginnt das, worauf alle gewartet haben - der Kampf für die Freiheit.
Und Cassia und Ky können für ihre Liebe und ihre Freunde kämpfen, ohne Bestimmungen von der Gesellschaft zu erhalten.
Teil drei steckte für mich voller großer Gefühle, alle Emotionen, welche ein Mensch durchlebt, zeigt die Autorin anhand ihrer Protagonisten.

Vor allem Xander macht die größte Entwicklung durch und wächst an seiner, verantwortungsvollen Aufgabe als Medic.
Mein einziger Kritikpunkt ist der Anfang des Buches, weil ich sehr verwirrt war, durch die hin und her Ansichten zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was mir vor allem in Cassias Teil sehr aufgefallen ist. Aber im weiteren Verlauf der Handlung merkte ich auch, warum diese so gestaltet wurden und kam immer besser und besser in die Handlung hinein.
Ally Condies Schreibstil fühlte sich für mich sehr poetisch und malerisch an, wie ein Künstler welcher mit jedem Pinselstrich sein Werk vollendet, so malte und beschrieb die Autorin Cassia und Kys Welt in meine Lesefantasie.

Die gewählten Sichtwechsel zwischen den Protagonisten Cassia, Ky und Xander, empfand ich als sehr bereichernd, da mir als Leser ein schönerer und vor allem breiterer Einblick in die Geschehnisse ermöglicht wurde.
Alle alten und neuen Nebencharaktere tragen, bei der Ausführung von Ally Condie, ihren Teil bei, um die Geschichte spannend, emotional und rätselhaft zu gestalten.
Der Beginn der Seuche war nicht nur für die Gesellschaft ein Umbruch, sondern ich merkte auch das sich die Handlungsweisen aller Charaktere damit veränderten und dadurch rasanter wurden.
Was wohl viele vermissen werden, ist die Romantik, aber genau das macht die Geschichte von Cassia und Ky so einzigartig, das sie ihre Liebe zueinander gestehen, aber ihre Lebensumstände es bis dato noch nicht zulassen es offen zeigen zu können.

Für mich zählt diese Dystopie zu den Besten und zu den “Muss man einfach gelesen haben”. Sehr schade, dass es zu Ende ist, obwohl der Schluss doch an ein anderes Werk anknüpfen könnte. Nicht mit den gleichen Charakteren, aber in derselben Umgebung und Entwicklung wäre es durchaus sehr reizvoll.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 15.01.2013 ***** gut
Ich möchte darauf hinweisen, dass ich für diese Rezension Band 1 und 2 als bekannt voraussetze. Somit können für Leser, die "Die Auswahl" und "Die Flucht" noch nicht gelesen haben, Spoiler vorhanden sein.

Cassia und Ky haben sich in den Schluchten der Canyons endlich wieder gefunden und der Erhebung angeschlossen. Lange können die beiden jedoch nicht zusammen bleiben, denn diese neue Gruppierung will die bisherige Gesellschaft und deren System stürzen. Cassia wird somit als Sortiererin in der Stadt benötigt, während Ky als Pilot in den Äußeren Provinzen eingesetzt wird. Dort trifft er auf Xander, der immer noch für die Gesellschaft arbeitet und von der Erhebung nichts erfahren darf. Als eine tödliche Seuche ausbricht, wird etliches vorangetrieben, aber vieles gerät außer Kontrolle und das Leben aller wird gefährdet.

Mit dem Roman "Die Ankunft" endet die Trilogie um Cassia und Ky, die in einer Gesellschaft aufgewachsen sind, die ihnen alles vorschrieb. Der Auftaktband hatte mich damals richtig begeistert, ich mochte die Charaktere und fand die dystopische Welt einfach nur genial. "Die Flucht" war dann eher enttäuschend und ich bin im Nachhinein überrascht, dass ich damals noch 4 Sterne dafür vergeben habe. Jetzt, ein Jahr später, empfinde ich das Buch rückblickend nur als 3 Sterne Buch. Somit war ich gespannt, auf den Abschlussband - würde Ally Condie meine ursprüngliche Begeisterung wieder entfachen können oder sich im Mittelmaß verlieren?

Meiner Meinung nach ist leider letzteres eingetroffen. Nach 250 Seiten habe ich das Buch abends zur Seite gelegt und hatte das Gefühl, dass noch fast überhaupt nichts passiert ist. Inhaltlich bietet es zwar schon etwas an, aber irgendwie ist es zu sachlich, zu kalt. Es konnte mich überhaupt nicht berühren oder mich gar mitreißen. Das ist leider auf den letzten 350 Seiten auch nicht viel besser geworden. Die ursprüngliche Begeisterung ist nicht wieder aufgetaucht. Dieses hat mich nicht nur enttäuscht, sondern auch gewundert, denn das gesamte Geschehen wird abwechselnd durch die Ich-Erzähler und Protagonisten Cassia, Ky und Xander geschildert. Dadurch hat es eigentlich automatisch einen persönlichen Touch und macht es leichter eine Bindung dazu aufzubauen - aber bei mir hat das nicht funktioniert.

Gut gefallen hat mir, dass Xander einen höheren Stellenwert in diesem Roman bekommen und sogar aus seiner Perspektive berichten darf. Schade fand ich wiederum, dass die Liebesgeschichte komplett zu kurz kommt. Ich brauche gar nicht unbedingt eine solche Handlung, aber wenn die Autorin diese komplizierte, emotionale Romanze einbaut, dann sollte diese auch etwas Raum haben, um sich entfalten zu können. Das Ende der Dreiecksbeziehung ist zwar zufrieden stellend, aber doch sehr einfach und nicht unbedingt befriedigend.

Abraten kann man von diesem Buch nicht, denn wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird sicherlich wissen wollen, wie es mit den drei Protagonisten endet. Empfehlen kann ich diesen Roman leider aber auch nicht, da er mich einfach nicht berührt hat. Das Beste an dieser Trilogie waren für mich eindeutig der erste Band und die Covergestaltung der drei Bücher. Sie passen perfekt zusammen und besonders die neonfarbenen Schriften, die sogar geprägt sind, springen sofort ins Auge. Die Bücher, deren Titel jeweils einen ungewöhnlichen Buchstaben enthält, sehen nebeneinander im Regal einfach schick aus.

Fazit: Schade, dass diese Trilogie nach dem ersten Band ihren Charme verloren hat. Um zu wissen, wie es mit Cassia, Ky und Xander weitergeht, kann man das Buch schon lesen. Allein stehend würde es von mir jedoch keine Empfehlung bekommen, da einfach kein Funke auf den Leser überspringt.

Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (8. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841421512
ISBN-13: 978-3841421517
Originaltitel: Reached

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 06.01.2013 ***** gut
Nachdem ich von Band 2 maßlos enttäuscht war, war ich vom letzten Band eher positiv überrascht. Ja, das Buch ist nicht wirklich komplett überzeugend, aber deutlich besser als ich nach Band 2 befürchtet hatte.
Die Geschichte wird aus 3 Ich-Perspektiven erzählt, mal aus Cassias, Kys oder Xanders Sicht, so dass sich langsam ein Gesamtbild der Situation ergibt. Cassias Sichtweise ist jene der unbeteiligten Bevölkerung. Sie sieht, dass es Quarantänezonen gibt, und dass die bisherige Regierung an Kontrolle verloren hat. Mehr Freiheiten für den Einzelnen, bedeuten aber auch Chaos und Desorganisation.
Ky fliegt mit Indie Arzneien und Lebensmittel in die betroffenen Städte. Wirklich viel bekommt er nicht mit, auch er durchschaut nicht, was politisch hinter den Türen passiert.
Xander ist Arzt, er versorgt die von der Seuchte heimgesuchten und versucht ein Heilmittel zu finden.
Obwohl viel passiert, obwohl die Geschichte gut ist, fehlt doch einiges. Zum einen fehlt die emotionale und sinnliche Tiefe. Die Geschichte wirkt fast, wie ein sachlicher Bericht aus drei Perspektiven. Worte die Sinneseindrücke vermitteln würden, Nebensätze, visuelle Eindrücke sind sehr spärlich. Das soll möglicherweise wiederspiegeln, wie die Menschen dieser Welt denken und schreiben, ihnen fehlen diese Ideen und Konzepte, für den Leser hingegen hinterlässt es ein Gefühl der Ferne und der Fremde.
Die Autorin hat sich vielleicht einfach zu viel vorgenommen. Sie wollte die Geschichte nach einem im Buch erwähnten Gedicht ausrichten, dem die Handlung über drei Bände hinweg folg, dies wird immer wieder im Text wie mit dem Holzhammer unterbreitet, funktioniert für ich jedoch nicht. Ich kann den Versuch zur Kenntnis nehmen, mehr aber auch nicht. Überhaupt, die Gedichte, die Besessenheit der Bewohner dieser Welt mit Gedichten kann ich nicht verstehen. Eine Seuche grassiert, sie haben wirklich andere sorgen und handeln mit Gedichten, schreiben Gedichte, die Jagd nach Buchstaben, nach Gedichten wirkt durchweg aufgesetzt, gewollt, gekünstelt, wie für eine bestimmte Leserschaft konzipiert, aber nicht für diese Geschichte.
Es ist verständlich, dass die Rebellen sich der Jugend bedienen, aber siebzehnjährige und achtzehnjährige Piloten? In dem Alter sind die Jugendlichen von heute nicht mal in der Lage, vernünftig Auto zu fahren.
Überhaupt, Xander ist gerade mal ein Jahr im medizinischen Training. Auch wenn man davon ausgeht, dass er schon viele Praktika hatte, weder Laborarbeit und schon gar nicht Forschungsarbeit lassen sich so einfach und schnell lernen, das ist mehr als unrealistisch. Wenn ich da an einige Praktikanten im Labor denke oder sogar Diplomanden und wenn man bedenkt, wie lange Ärzte lernen müssen, so kann er in seinem Alter eigentlich nicht mehr als ein Pfleger sein, hier aber ist er der große Zampano. Das mag glauben, wer will.
Immerhin, es ist der Autorin hoch anzurechnen, dass die grundlegende Biologie, die der Seuche zugrunde legt, soweit korrekt dargestellt ist, auch wenn die entsprechenden Passagen für den jugendlichen Leser teilweise ermüdend zu lesen sein dürften und die Vergleiche oft hinken. Als Biologe jedoch fragt man sich, warum nicht einfach monoklonale Antikörper zur Bekämpfung eingesetzt wurde, wo es doch so viele Menschen gab, die immun waren, das ist eine recht einfache und grundlegende Technik.
Immerhin, einige Fragen werden gelöst. Wirkliche Gesellschaftskritik wird jedoch nicht geübt, welche Wahl die Menschen treffen werden, was es außerhalb der Gesellschaft gibt und gab? Hingegen ist ein wenig aktuelle Gesellschaftskritik vorhanden, es ist jedoch fraglich, ob die Autorin das wirklich so meint: „I realize all over again that we don’t need to trade our art—we could give, or share.“

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