Der Weg in die Schatten / Schatten Trilogie Bd.1 - Weeks, Brent

Der Weg in die Schatten / Schatten Trilogie Bd.1

Roman. Deutsche Erstausgabe

Brent Weeks 

Deutsch v. Hans Link
 
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Der Weg in die Schatten / Schatten Trilogie Bd.1

In den Schatten wirst du deine Seele verlieren!
Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte

Der Auftakt zu einer atemberaubend spannenden Trilogie, die kein Leser je vergessen wird.


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 702 S. 1 zweifarb. Ausklapp-Kt.
  • Seitenzahl: 704
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.26628
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 139mm x 50mm
  • Gewicht: 660g
  • ISBN-13: 9783442266289
  • ISBN-10: 3442266289
  • Best.Nr.: 26263574
"Bekannte Ingredienzien, die der Autor in seinem Debütroman allerdings zu einem ganz eigenen, wohlschmeckenden Ganzen mixt." -- www.fantasy-news.de

"Der Amerikaner Brent Weeks ist die männliche Ausführung von der australischen Bestsellerautorin Trudi Canavan." -- Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

"Brent Weeks Erstlingswerk ist überzeugend und absolut empfehlenswert." -- www.phantastik-couch.de
Brent Weeks studied at Hillsdale College, before brief stints walking the earth like Caine from Kung-Fu, also tending bar, and corrupting the youth. (Not at the same time.) He started writing on napkins and, eventually, someone paid him for it.

Leseprobe zu "Der Weg in die Schatten / Schatten Trilogie Bd.1"

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Azoth hockte in der Gasse, kalten Schlamm zwischen den nackten Zehen. Er starrte auf den schmalen Spalt unter der Wand einer Schenke und versuchte, all seinen Mut zusammenzuraffen. Die Sonne würde erst in einigen Stunden aufgehen, und die Taverne war verlassen. Die meisten Tavernen in der Stadt hatten Böden aus festgestampftem Lehm, aber dieser Teil der Vorstadt war über Sumpfland erbaut worden, und nicht einmal Betrunkene standen gern knöcheltief im Schlamm. Daher stand die Taverne auf Stelzen einige Zoll über der Erde und hatte einen Boden aus kräftigem Bambusrohr.

Manchmal fielen Münzen durch die Ritzen zwischen den Bambusstämmen. Die meisten Menschen waren zu groß, um unter die Stelzenbauten zu kriechen und dort das Verlorene zu suchen. Das traf sogar für die Größeren in der Gilde zu, und die Kleineren hatten zu viel Angst, um sich in die erstickende Dunkelheit zu quetschen, die sie mit Spinnen, Küchenschaben, Ratten und dem boshaften, halbwilden Kater des Besitzers teilen mussten. Am schlimmsten war der Druck der Bambusstäbe im Rücken, wann immer ein Gast darüber hinwegging. Ein Jahr lang war es Azoths Lieblingsstelle gewesen, aber er war nicht mehr so klein wie früher. Beim letzten Mal hatte er festgeklemmt und Stunden der Panik durchlebt, bis es regnete und der Boden unter ihm weich genug wurde, um sich auszugraben.

Jetzt war der Boden schlammig, und es würden keine Gäste da sein; außerdem hatte Azoth den Kater weggehen sehen. Es sollte eigentlich gelingen. Überdies sammelte Ratte morgen den Gildepfennig ein, und Azoth hatte keine vier Kupfermünzen. Er besaß nicht einmal eine, daher hatte er keine große Wahl. Ratte war keineswegs verständnisvoll, und er kannte seine eigene Kraft nicht. Kleine waren schon unter seinen Schlägen gestorben.

Azoth schob Berge von Schlamm beiseite und legte sich auf den Bauch. Die feuchte Erde durchnässte sofort sein dünnes, schmutziges Hemd. Er würde schnell arbeiten müssen. Er war mager, und wenn er sich eine Erkältung holte, standen die Chancen auf Genesung nicht gut.

Während er in die Dunkelheit eintauchte, suchte er nach dem verräterischen, metallischen Glänzen. In der Taverne brannten noch immer zwei Lampen, daher fiel Licht durch die Ritzen und beleuchtete den Schlamm und das stehende Wasser in seltsamen Rechtecken. Schwerer Sumpfnebel kroch an den Lichtstrahlen hinauf, nur um immer wieder herabzufallen. Spinnweben zogen sich über Azoths Gesicht und zerrissen, und er spürte ein Kribbeln im Nacken.

Abrupt erstarrte er. Nein, es war nur Einbildung. Langsam atmete er aus. Etwas glitzerte, und er eroberte seine erste Kupfermünze. Dann rutschte er zu dem rauen, unbearbeiteten Kiefernbalken hinüber, unter dem er beim letzten Mal festgesessen hatte, und schaufelte Schlamm beiseite, bis Wasser die Vertiefung füllte. Die Lücke war so schmal, dass er den Kopf zur Seite drehen musste, um sich darunter hindurchzuzwängen. Mit angehaltenem Atem drückte er das Gesicht in das schleimige Wasser und kroch langsam weiter.

Sein Kopf und seine Schultern schafften es hindurch, aber dann verfing sich ein Aststummel der Kiefer in seinem Hemd, riss den Stoff auf und stach ihn in den Rücken. Er hätte beinahe aufgeschrien und war sofort froh, dass er es nicht getan hatte. Durch eine breite Lücke zwischen zwei Bambusrohren sah Azoth einen Mann an der Theke sitzen, der noch immer trank. In den Tavernen musste man Menschen schnell beurteilen können. Selbst wenn man flinke Hände hatte wie Azoth - wer tagtäglich stahl, würde unweigerlich irgendwann geschnappt werden. Alle Kaufleute schlugen die Gilderatten, die sie bestahlen. Wenn sie wollten, dass ihnen überhaupt Waren zum Verkaufen übrig blieben, mussten sie es tun. Der Trick bestand darin, diejenigen auszuwählen, die einen schlugen, damit man es beim nächsten Mal nicht an ihrem Stand versuchte; es gab andere, die einen so übel verprügelten, dass es kein nächstes Mal gab. Azoth glaubte, bei dieser schlaksigen Gestalt so etwas wie Freundlichkeit, Traurigkeit und Einsamkeit zu erkennen. Der Mann war vielleicht dreißig, mit einem zotteligen, blonden Bart und einem riesigen Schwert an der Hüfte.

"Wie konntest du mich im Stich lassen?", flüsterte der Mann so leise, dass Azoth die Worte kaum ausmachen konnte. Er hielt eine bauchige Weinflasche in der linken Hand und drückte mit der rechten etwas an sich, das Azoth nicht sehen konnte. "Nach all den Jahren, die ich dir gedient habe, wie konntest du mich da jetzt im Stich lassen? Ist es wegen Vonda?"

Azoths Wade juckte, doch er ignorierte es. Es war abermals nur Einbildung. Er griff hinter sich, um sein Gewand zu befreien. Er musste seine Münzen finden und von hier verschwinden.

Etwas Schweres fiel über Azoth auf den Boden und schlug ihm das Gesicht ins Wasser, so dass ihm alle Luft aus der Lunge wich. Er keuchte und hätte um ein Haar Wasser eingeatmet.

"Wahrhaftig, Durzo Blint, du schaffst es doch immer wieder, mich zu überraschen", sagte die schwere Last über Azoth. Durch die Ritzen war von dem Mann nichts zu sehen außer einem gezückten Dolch. Er musste aus den Dachsparren gesprungen sein. "He, ich bin immer dafür, jemanden zu zwingen, Farbe zu bekennen, aber du hättest Vonda sehen sollen, als sie dahinterkam, dass du sie nicht retten würdest. Ich war verdammt nah dran, mir die Augen auszuheulen."

Der schlaksige Mann drehte sich um. Er sprach sehr langsam und mit gebrochener Stimme. "Ich habe heute Nacht sechs Männer getötet. Willst du wirklich, dass ich sieben daraus mache?"

Azoth begriff langsam, wovon sie sprachen. Der schlaksige Mann war der Blutjunge Durzo Blint. Man konnte einen Blutjungen als gedungenen Mörder bezeichnen - wie man einen Tiger auch ein Kätzchen nennen konnte. Unter den Blutjungen war Durzo Blint unstreitig der Beste. Oder zumindest, wie das Oberhaupt von Azoths Gilde sagte, dauerten die Streitigkeiten darüber nie lange. Und ich dachte, Durzo Blint sehe freundlich aus?

Azoths Wade begann von neuem zu jucken. Es war keine Einbildung. Etwas kroch in seinen Hosen hinauf. Es fühlte sich groß an, aber nicht so groß wie eine Küchenschabe. Azoths Furcht identifizierte das Etwas als weiße Wolfsspinne. Ihr Gift verflüssigte Fleisch in einem sich langsam ausdehnenden Kreis.


Kundenbewertungen zu "Der Weg in die Schatten / Schatten Trilogie Bd.1"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von www.librimania.de am 31.01.2013   ausgezeichnet
Bei den ersten ca. 90 Seiten war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch gut finden sollte, oder nicht. Nach diesen jedoch war ich mir verdammt sicher, dass das Buch gerade in meiner Lieblingsbuchliste sehr weit nach oben geklettert war. Nicht, dass der Beginn schlecht/ langweilig/ kitschig ist. Es ist vielmehr so, dass viele Ländernamen und Personen vorgestellt werden, dass man (fälschlicherweise, wie sich sehr bald herausstellt) den Eindruck erhält, der Autor versuche die Komplexität eines George R. R. Martin (Das Lied von Eis und Feuer) mit 10 Bänden auf die ersten 10 Seiten zu quetschen. Aber wie gesagt, dieser Eindruck täuscht. So, dann, warum es so gut ist: Mit einer Technik, die wir von Filmen kennen (Szene eine Person, nach wenigen Sekunden Schnitt Szene andere Person), wenn diese sehr spannende Szenen beschreiben, zeichnet auch dieser Roman – bemerkenswerterweise – mit Worten dieses Feeling. Das Millieu ist, wie eine Figur selbst sagt, nicht für „Poeten“ und entsprechend professionell wird das Handwerk aufgeführt. Übertriebene und unrealistische Kampfszenen fehlen also dankenswerterweise. Dafür gibt es eine wunderschöne Portion schwarzen Humor, einen König, dem die Inzucht etwas zu Kopf gestiegen ist, ein wenig Machtgier, ein wenig Skurpellosigkeit und Ehre. Ein wenig Verliebtsein, ein wenig Gefahr, einen Haufen Spannung, Humor, Intrigen, Wendungen, Hoffnung, Dreck und Verzweiflung. Alles, was das Buch direkt vor jedermanns Haustür geschehen lassen könnte. Sehr plastisch. Gegen Ende sind die Wandel zwar fast eine kleine Spur zu viel (ein Gutmensch weniger wäre durchaus in Ordnung gewesen - wir reden von Meuchelmördern. Die müssen nicht immer gut sein) und auch, dass der arme Gossenjunge zum Superhelden mutiert wäre nicht nötig gewesen, aber alles in allem ist das Ende gelungen. Anmerkung: Einige kritisieren, dass das Werk stellenweise etwas brutal ist. Nun, die Arbeit eines Meuchelmörders ist mit Sicherheit nur bedingt ästhetisch. Jedoch werden nie wortreich blutige Details ausgeführt, auch wenn sie vorhanden sind. Der Roman ist düster, aber nie depressiv. Es wird nicht eine niederschmetternde Welt verurteilt, sondern die Hofffnung darin aufgezeigt.
Fazit in einem Satz:
Filmbilder in Buchstabenform. Unbedingt empfehlenswert!

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Bewertung von beccer am 10.05.2012   sehr gut
Sehr gut und unglaublich spannend geschrieben - mir persönlich teilweise ein wenig zu grausam und brutal. Also würde ich es niemandem empfehlen, dem leicht übel wird.
Ansonsten wirklich lesenswert, mit überraschenden Wendungen, die den Leser durchgängig um seine Lieblingspersonen bibbern lassen.
Die Charaktere sind nicht nur schwarz und weiß, sondern vielschichtig und interessant. Besonders Logan, den beste Freund der Hauptperson, fand ich persönlich besonders toll.
Und auch die nachfolgenden Bände halten das hohe Niveau.

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Bewertung von VerrückterHutmacher am 28.11.2011   sehr gut
Das Buch fängt schwierig an. Es kommen jede Menge Charaktere auf einmal vor und man ist völlig überfordert. Nach ein paar Hundert Seiten, kommt man allerdings zurecht. Deswegen 4 von 5 Sternen. Und der einzige negative Kritikpunkt für mich.

Ansonsten bin ich positiv überrascht. Die Charaktere sind vielschichtig und nichts ist wie es scheint.
Gerade wenn man denkt man hat den Autor verstanden und vermutet, wie ein Kapitel ausgeht, wird man überrascht. Meine Lieblingscharaktere sind: Kylar/Azoth, Elene/Puppenmädchen und Logan. Gerade Logan ist ein wundervoller Charakter. Er ist wie ein Ritter: Ehrenhaft/Tugendhaft, natürlich mutig und er wird von allen respektiert. Das er trotz vieler Schwierigkeiten immer noch er selbst geblieben ist, macht ihn einfach unverkennbar. Ich hätte gerne mehr Momente gehabt, in denen Kylar, seine Elene beobachtet.

Das Buch ist nicht für Kinder ab 12 Jahren geeignet. Dafür ist das Buch teilweise zu blutig/eklig und zu schwierig. Für alle anderen die gute Fantasybücher mögen, einfach empfehlenswert.

Eine Stelle im Buch war besonders eklig und ich wollte so schnell wie möglich von dem Kapitel wegkommen. Es geht um das Loch, in das Logan rein springt.

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Bewertung von Enky65 aus Northeim am 07.06.2011   ausgezeichnet
In dem Buch geht es um den Jungen Azoth, der mit seinen Freunden (Jarl und Puppenmädchen), in der Stadt Cenaria, in der Gosse lebt. Sie sind, wie viele der Jugendlichen, in einer Gilde der Diebe und stehlen sich ihren Lebensunterhalt zusammen. Eines Tages trifft Azoth beim Geld sammeln den berühmt/berüchtigten magisch begabten Meuchelmörder Durzo Blint und beschließt bei ihm in die Lehre zu gehen, damit aus der Gosse kommt und für Puppenmädchen sorgen kann, da sie verunstaltet wurde und stumm ist. Aber die Sache hat einen Haken! Durzo nimmt keine Lehrlinge. Ein gefährliches Abenteuer beginnt.
Mir gefällt das Buch sehr gut da es eine menge Action hat, nicht zu wenig Humor und das komplette Buch über spannend bleibt. Auserdem ist die Handlung total spannend sodass ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Wer auf diese Art von Buch steht sollte es nicht verpassen. Ich würde es für Leute und Kinder ab 12 Jahren empfehlen da es leicht brutal ist. Nur zu Empfehlen!

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Bewertung von Bücherwurm79 aus Passau am 13.04.2011   sehr gut
In der Welt namens Midcyru:
In dem kleinen Königreich Cenaria regiert der egoistischen, faule, einfältige König Aleine Gunder IX. Die wirkliche Macht im Land hat aber die Sa´kage. Dies sind 9 Unterweltfürsten, die über alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu Regierungsgeschäften der Adligen im Griff haben. Und zwar mit Hilfe von Erpressung, Gewalt, Schmierungen und Töten lästiger Gegner.
Auch die sog. Gilden. Das sind Banden von Kindern und Jugendlichen, die ohne Eltern oder ehemalige Sklaven sind. Sie selbst nennen sich die Gilderatten.
Eine solche Gilderatte ist der elfjährige Azoth. Gemeinsam mit seinen beiden besten Freunden Jarl und Puppenmädchen versucht wer so gut es geht zu überleben. Immer wieder werden sie geschlagen und gequält von Ratte- dem Anführer ihrer Gilde.
Azoths Leben ändert sich, als er zufällig den berüchtigten Blutjungen Durzo Blint kennenlernt. Azoth ist fasziniert. Blint kennt keine Angst, sondern alle fürchten sich vor ihm, dem besten Killer, den Cenaria kennt. Dank magischer Fähigkeiten ist er wie ein Schatten, taucht lautlos auf, ist absolut tötlich und schon zu Lebzeiten eine Legende.
Er soll Azoths Lehrherr werden. Von ihm will er lernen wie man ein guter Blutjunge ist, auch wenn das heisst, dass er sein ganzes Leben aufgeben muss, um als Schatten in den Schatten zu leben. Keiner soll mehr die Gelegenheit haben, Azoth zu quälen und ihm Leid zufügen. Ab nun will er es sein, der Leid zufügt. Allen voran Ratte.

Doch Azoth merkt sehr bald, dass dies Opfer von ihm erfordert, die ihm weit schwerer fallen, als er jemals dachte.

Die Grundgeschichte des Buches fand ich echt klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht ganz ideal. Vllt liegt es aber daran, dass dies das erste Werk des Autors war.(?)
Ich hatte oft das Gefühl, dass Weeks es zu gut meinte. Die Namen der Länder, Städte, Personen usw. sind teilweise SEHR fantasievoll. Manchmal schon beinahe schwer zu lesen. Wenn nun in einem Satz 2 verschiedenen Personen über zwei Länder von Midcyru sprachen, hatte ich teilw. Probleme dem Gespräch zu folgen. Oft musste ich die Sätze dann doppelt lesen, um zu wissen, was der Autor meint.
Auch die Welt Midcyru selbst und was darin passiert, ist nicht so ganz einfach zu verfolgen. Zum Teil manchmal etwas unlogisch. (zB. Khalidor- ganz oben auf der Landkarte- will Modai- fast ganz unten auf der Karte- erobern. Die dazwischen werden nebenbei miterobert)
Das Buch hat zwar auch den Buchdeckeln jeweils eine Karte (die man auch oft braucht um das Geschehen richtig verfolgen zu können), aber auch ein Glossar hätte mir sehr geholfen.
Und zu alldem kam dann auch noch die Sprechweise der Protagonisten, die sehr an einen Histo- Roman erinnert. Mit manchmal ziemlich ineinander verschachtelten Sätzen.

Auf den letzten 300 Seiten wurde es für mein Gefühl zwar besser, flüssiger, allerdings haben sich die 400 Seiten zuvor doch etwas gezogen. Nicht inhaltlich, sondern durch die Schreibweise und den Schreibstil.

Als Jugendbuch würde ich es nicht einordnen, da doch viel Blut fliesst, Köpfe und andere Gliedmassen rollen oder auch mal geschmorter Bauer serviert wird. Blutjunge kann man ja frei als magisch begabter Profi- Killer übersetzen.

Zusammenfassend ist es also kein Fantasybuch, dass man so nebenbei liest. Man muss sich gut konzentrieren, Ablenkungen kann man nicht brauchen, da man leicht den Faden verliert.
Trotz meinen anfänglichen Schwierigkeiten, werde ich aber bald den zweiten Teil der Triologie lesen. Denn die Geschichte um den Strassenjungen der mit Hilfe von Magie und Gewalt, seinen ursprünglichen Schicksal zu entkommen versucht, hat mich doch sehr gefesselt. Ich hoffe, der Autor hat zum Ende des ersten Bandes seinen endgültigen Schreibstil gefunden und in dieser Weise in den Folgebänden weiterschreibt.

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Bewertung von Suraniti am 30.12.2010   sehr gut
Super spannend!!
Mal was ganz anderes.
Freue mich auf die nächsten Teile..

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Bewertung von Alex aus Brauweiler am 24.04.2010   sehr gut
Das Leben des 11 jährigen Gassenjungen Azoth besteht aus Angst und Tyrannei. Täglich muss er ums Überleben kämpfen. Bei einem seiner nächtlichen Streifzüge beobachtet er den besten Blutjungen der Stadt, Durzo Blint, bei einer geheimen Aktion. Dies bleibt natürlich nicht unbemerkt. Durzo hat keine Wahl, entweder er lässt Azoth am Leben und nimmt ihn, unbegabt oder nicht, als Lehrling auf oder er tötet ihn. Der Blutjunge stellt Ázoth eine Aufgabe. Erfüllt er sie bleibt er am Leben und Azoth wird sein Lehrling, wenn nicht ist sein Leben verwirkt. Azoth willigt ein, doch dann begeht er einen schrecklichen Fehler. Wird er sich ihn je verzeihen oder ist das alles zu viel für ihn?
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Für alle die Action und Fantasy lieben ist dieses Buch ein muss. Brent Weeks versteht sich hervorragend darauf das Buch spannend zu gestalten. In diesem Buch jagt ein Höhepunkt den anderen.

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Bewertung von Manuela2205 am 24.02.2010   gut
Der Junge Azoth ist Mitglied einer Bande von Straßenkindern, deren oberstes Ziel das Überleben in ihrem heruntergekommenen Stadtteil ist. Er und seine Freunde Jarl und Puppenmädchen werden vom Anführer mit dem schönen Namen Ratte unterdrückt. Abgaben zahlen müssen alle Mitglieder, aber manche hat Ratte mehr auf dem Kieker als andere.
Azoths größter Traum ist es, ein „Blutjunge“ zu werden, ein Auftragsmörder mit nahezu magischen Fähigkeiten in diesem Gewerbe. Sein großes Vorbild ist Durzo Blint.
Als er diesem durch Zufall über den Weg läuft, bittet er ihn, ihn als Lehrling aufzunehmen, was dieser zunächst ablehnt. Doch eines Tages kommt seine Chance: Wenn er Ratte umbringt, über den er sich beschwert hatte, darf er Durzos Lehrling werden.
Überwinden kann sich Azoth allerdings erst, als Ratte seine Freundin Puppenmädchen fast umbringt.

Nun bekommt Azoth eine neue Identität – er wird zu Kylar Stern, einem verarmten Adeligen und wird von Durzar unterwiesen. Doch der Weg der Schatten ist steinig und Freundschaft und Liebe verboten.
Hat Azoth wirklich das Zeug zum Blutjungen?

***Meine Meinung***

In diesem Buch gibt es viele verschiedene Handlungsstränge und politische Gruppierungen. Das Land Cenaria wird von außen von einem Gottkönig bedroht, der ein Heer von Magiern hat. Von den Adelsgeschlechtern hat jedes seine eigenen Ziele. Sehr viel Macht haben die Neun, auch Sa’kage genannt. Ich finde, sie sind irgendwie mit der Mafia vergleichbar. Zudem ist der König schwach, das Königreich ist also nicht unbedingt stabil zu nennen.
Dementsprechend verworren ist die ganze Handlung, man hat ordentlich zu tun, sich durch die ganzen politischen Wirrungen zu kämpfen.

Die Hauptpersonen bleiben dummerweise eher flach, richtig hineinversetzen konnte ich mich weder in Durzar noch in Azoth. Wobei ich etwas differieren muss, solange Azoth noch Azoth war und eine kleine Gildenratte, konnte mich die Geschichte noch einigermaßen fesseln. Als er jedoch zu Kylar wurde waren für mich die Zeitsprünge einfach zu groß. Schwups waren zwei, drei Jahre vergangen.
Nachvollziehen konnte ich nur seine Gewissensbisse wegen seiner ersten Morde und die Frage, ob der Preis für dieses Leben nicht vielleicht doch zu hoch sein könnte.

Sprachlich fand ich das ganze streckenweise eher holprig, ob es an der Tatsache liegt, dass dies ein Erstlingswerk ist, oder eventuell an der Übersetzung vermag ich nicht zu sagen.
Freunde von Assassinenromanen werden in soweit auf ihre Kosten kommen, dass die kampf- und Mordszenen ziemlich brutal und detailliert beschrieben werden. Gemordet wird unbarmherzig, die Blutjungen sprechen nicht von Opfern, sondern von Leichen, die eben noch zufällig lebendig rumlaufen. Der Tod ist kein Fragezeichen, sondern eine Tatsache.

Richtig vom Hocker gerissen hat mich die ganze Sache nicht, die beiden Nachfolgeromane werde ich mir nicht antun. Durchschnitt, aber meiner Meinung nach auch nicht mehr.

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