Der Kuss des Engels - Lukas, Sarah

Sarah Lukas 

Der Kuss des Engels

Roman

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Produktbeschreibung zu Der Kuss des Engels

Sophie und Rafael begegnen sich in Paris. Sie ist ein Mensch, er ein gefallener Engel. Und ein gefährliches Geheimnis verbindet sie. Es ist der Beginn einer unsterblichen Liebe und des größten Abenteuers unserer Zeit Das aufsehenerregende Debüt der jungen Autorin Sarah Lukas.

Manchmal zerplatzen Träume wie Seifenblasen: Sophie glaubt, sie habe eine glückliche Zukunft mit ihrem Verlobten Rafael vor sich bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem er stirbt. Die junge Frau steht vor dem Nichts. In Paris sucht sie das Vergessen, doch ein Leben ohne ihn hat für sie keinen Wert. Dann erblickt sie am Ufer der Seine eine Gestalt, die Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie ist überzeugt, dass er zurückgekehrt ist, doch der Fremde erinnert sich nicht an sie. Und bevor Sophie begreift, worauf sie sich einlässt, schweben sie beide in großer Gefahr. Denn er ist ein gefallener Engel, dem eine ganz besondere Mission auf der Erde zuteil wird. Und er kann sie nur mit Sophies Hilfe erfüllen.

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 410 S. m. Vign., 1 einfarb. Pln.
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 147mm x 38mm
  • Gewicht: 647g
  • ISBN-13: 9783492702058
  • ISBN-10: 3492702058
  • Best.Nr.: 28028855
"Der Kuss des Engels bietet spannende, intelligente Unterhaltung und herzergreifende Romantik." (Abenteuer und Phantastik)

»Der Kuss des Engels bietet spannende, intelligente Unterhaltung und herzergreifende Romantik.« Abenteuer und Phantastik

»Der Kuss des Engels bietet spannende, intelligente Unterhaltung und herzergreifende Romantik.« Abenteuer und Phantastik
Sarah Lukas, geboren 1972, lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihrem Hund in Wiesbaden. Am liebsten verbringt sie ihren Urlaub in Frankreich und genießt dort das Savoir-vivre. Ihre Ideen sammelt Sarah Lukas während langer Bergwanderungen. Ihr erster Roman setzt sich mit der Frage auseinander, ob das Böse in der Welt Gottes Werk oder Teufels Beitrag ist.
Mehr zur Autorin unter www.sarah-lukas.de

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Kundenbewertungen zu "Der Kuss des Engels" von "Sarah Lukas"

Durchschnittliche Kundenbewertung 3.3 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen **** gut
(aus 15 Bewertungen)
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Bewertung von MsBookeria am 24.05.2011 ***** gut
Im 'Der Kuss des Engels' geht es um Sophie, die ihren Verlobten Rafael der als Artz in Kolumbien in einer Schießerei mit Guerilla Kämpfern verloren hat. Um ihr Leben neu zu gestalten zieht sie nach Paris, absolviert einen Sprachkus mit Prüfung und wohnt bei einer netten älteren Dame. Eines Abends sieht sie an der Seine einen Mann auf einem Boot, der ihren verstorbenen Verlobten sehr ähnlich sieht und sie könnte schwören, dass er es ist. So macht sie sich auf, um diesen Mann wiederzufinden und das tut sie dann auch. Nur scheint er sich weder an sie zu erinnern, noch wirkt er wie der Mann, den sie einmal heiraten wollte und dazu schient er noch in kriminelle Machenschaften verworren zu sein.

Später findet sie mit Hilfe von Jean, ein Theologiestudent, der sich dem Dämonen jagen verschrieben hat, heraus, dass er ein gefallener Engel ist. Die ganzen Mythen rund um die gefallenen Engel in der Bibel und den apokryphischen Schriften lassen sie an seinen wahren Absichten zweifeln was sie betrifft, denn sie fühlt sich nach wie vor zu ihm hingezogen und auch er lässt nicht locker und versucht sie für sich zu gewinnen und von sich zu überzeugen. Sie ist hin und her gezogen und versucht Antworten zu finden und auch eine Möglichkeit wieder ein Engel in Gnade zu werden.

Was mir zuerst aufgefallen ist, dass sie die Stimmung und die Orte in Paris sehr ausführlich beschreiben, dies stört mich jedoch überhaupt nicht, da ich selber gerne in Paris bin und das Pariser Flair sehr mag. Allerdings passiert nebenbei im ganzen Buch über sehr wenig Handlung bzw. es baut sich leider kein richtiger Spannungsbogen auf. Somit zieht sich die Geschichte über gut 400 Seiten dahin, eher schleppend und in die Länge gezogen. Die Nebenstränge laufen eher beiläufig und ohne richtige Verknüpfung zum Hauptstrang nebenbei her, da kommt beim Leser die Frage auf warum sie überhaupt erwähnt wurden. Am spannendesten sind bei dem Roman die letzten 30 Seiten.

Sarah Lukas hat aber trotzdem sympathische Nebencharaktere geschaffen, für mich zählen dazu auf jeden Fall den Dämonenjäger Jean Meric und Madame Guimard, Sophies Vermieterin. Der Schreibstil ist ebenso sehr gut zu lesen mit schönen Formulierungen und Sätzen erzählt sie flüssig ihre Geschichte, leider scheint die Story nicht so wirklich ausgefeilt zu sein, was sehr schade ist, denn mit gefällt die Idee und auch der Ort der Handlung. Das ganze hätte aber hin und wieder noch mehr in den Tiefgang haben können und verworrener sein können. Die Bibelstellen zwischendurch gefallen mir sehr, da ich mich gerne mit der Mythologie der Engel beschäftigt habe und das Thema sehr spannend finde.

Das Buch hat wirklich schöne Ansätze wobei eine tolle Idee dahintersteckt mit liebgewonnen Charakteren und einem schönen flüssigen Schreibstil. Dagegenhalten muss ich aber das Dahinplätschern der Handlung und auch einen eher unsympathischen gefallenen Engel, aus dem man hätte mehr machen können und den weniger ausskizzierten Nebencharakteren und Nebenhandlungen.

Ich denke ich werde es mit dem Nachfolgeband noch einmal probieren und hoffe auf eine Besserung, denn dies war ja auch Sarah Lukas Erstlingswerk.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 03.01.2011 ***** schlecht
Ich muss sagen, ich bin tierisch enttäuscht - und das ist noch untertrieben. Laut dem Klappentext wäre dieses Buch genau mein Ding gewesen. Allerdings bleibt am Ende des Buches nur Ernüchterung, denn von dem vielversprechenden Klappentext ist nicht viel übrig geblieben auf über 400 Seiten.

Dabei fand ich den Anfang von Sarah Lukas' Debütroman eigentlich noch recht vielversprechend. Aus der ganzen Geschichte hätte sich durchaus was machen lassen, allerdings verstand es Lukas nicht, ihrer Geschichte Leben einzuhauen oder sie gar mit Spannung zu versetzen!
Anfangs findet man Sophie, die Hauptprotagonistin, die ihren geliebten Rafe in Kolumbien verloren hat, noch durchaus sympathisch. Aber spätestens im Verlauf das Buches war ich nur noch genervt von ihrer Dämlichkeit und Besessenheit, ich hab mich wirklich nur noch geärgert über sie.

Überhaupt ist die Charakterentwicklung eine weitere Schwäche in dem Buch. Die Nebencharaktere sind blass, Jean dient z.B. nur als Info-Dumping-Lücke. Und die Nebengeschichte mit Lilyth war im Nachhinein einfach nur lächerlich, ich wurde das Gefühl nicht los, dass damit nur Seiten gefüllt werden mussten, aber dazu später mehr.

Auch die eigentliche Beziehung zu Rafe, also sorry, aber damit konnte ich nichts anfangen. Diese angebliche Liebe der beiden war nie spürbar, greifbar. Man wusste nur, sie lieben sich, und gut. Aber irgendwie war oft nur von Rafes Aussehen die Rede. Reichlich dünn für so eine angeblich unsterbliche Liebe.

Tja, wie gesagt, der Anfang vermochte mich noch anzusprechen, aber spätestens ab dem 1. Drittel war ich nur noch gelangweilt. Lukas ergeht sich in einem Paris-Geschwafel, das ihres gleichen sucht. Jede popelige Straße und jeder (um mal zu übertreiben) Mülleimer wird aufgezählt. Spätestens nach dem 10. Straßennamen war ich nur genervt. Man kann es auch übertreiben!

Das Schlimmste an dem ganzen Geschwafel ist aber, das nichts passiert. Es gehen 300 Seiten ins Land, bis man annährend das Gefühl hat, dass es nun losgeht. Aber selbst ab da wird man getäuscht.
Das Ende kommt total unbefriedigend daher, dass ich z.B. nur sauer war, diese Zeit auch noch investiert zu haben! Auf den letzten 50 Seiten muss alles flott gehen, was am Anfang für Zeit draufgegangen ist, um Sinnloses zu beschreiben, der Rest wird nun in 3 Seiten abgehandelt. Ich weiß nicht, aber ich war da nur noch verwirrt von allem. Ich wusste ehrlich nicht, was da nun eigentlich los war, da bleibt zu viel offen und die ganze Endhandlung ist schlicht wirr. Und der Epilog ist eine Katastrophe, aber es würde mich nicht wundern, wenn es einen Folgeband gibt. Von daher...

Sarah Lukas hat sich in meinen Augen mit diesem Thema einfach übernommen. Alles wird in den Topf geschmissen, einmal kräftig durchgerührt. Am Anfang scheint noch eine Idee dagewesen zu sein, aber dann verliert sich Lukas in endlosem Geschwafel, wo sie vergeblich versucht am Ende den Bogen zu kriegen. Es geht komplett nach hinten los.

Das Beste an dem Buch ist das Cover, und die schöne Gestaltung mit Leseband und Karte. Über den Inhalt werfen wir liebe das Tuch des Schweigens.

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Bewertung von lenchen_196 aus Bayern am 24.10.2010 ***** gut
Der Engel küsst, der Dämon beißt

In Sophies Leben ist ein großes Unglück geschehen. Ihr Verlobter Raphael ist tot, wurde in Kolumbien von Guerillas erschossen, als er da als werdender Arzt bei einer Hilfemission im Einsatz war. Seitdem findet Sophie keine Ruhe und weiß nicht mehr, wie sie weiterleben soll. Sie zieht nach Paris und versucht neu anzufangen. Die Gedanken an Raphael und die Trauer um ihn lassen sie nicht los. Eines Tages ist sie fast dabei, sich das Leben zu nehmen. In diesem Augenblick sieht sie einen Mann, der ihrem verstorbenen Geliebten so ähnlich ist, dass Sophie glaubt, es sei Raphael selbst. Sie versucht ihn in der Millionenstadt zu finden und das gelingt ihr tatsächlich. Doch dieser Raphael ist nicht der Raphael, den sie kannte und liebte und von dem sie geliebt wurde.

Wer ist er aber? Er erkennt Sophie nicht, kann sich an nichts gemeinsames erinnern, er benimmt sich sehr seltsam und scheint sogar mit den dunklen kriminellen Gestalten der nächtlichen französischen Hauptstadt verbunden zu sein.

Bis dahin entwickelt sich die Geschichte eher wie ein Krimi, lässt sich spannend lesen und ist interessant. Man hofft auf einen gelungenen Roman von der jungen Autorin Sarah Lukas. Das ist ihr erstes Werk und alles deutet darauf, dass sie ihre Schriftstellerei handwerklich ganz gut beherrscht. Der Stil ist präzise, die Sätze gut durchdacht und schön aufgebaut. Das gilt allerdings nur für die erste Hälfte des Buches.

Dann kommen aber unterirdische Kräfte ins Spiel. Dieser Raphael ist in Wirklichkeit nicht ihr Raphael. Er ist ein Engel. Und zwar ein gefallener Engel namens Gadreel, von der dunklen Macht auf die Erde geschickt. Mit welcher Aufgabe er sich ausgerechnet in Paris in Gestalt von Raphael aufhielt, bleibt dem Leser auch nach dem Ende der Handlung unklar. Die Idee des Romans neigt damit ins Irreale und der Plot verliert gänzlich an Spannung. Nach langem hin und her, vielen Zitaten aus dem Buch Henoch, langweiligen Gesprächen über die Rolle Gottes und seiner Diener, die in nichts führen, vielen Nebenfiguren ohne ausgearbeiteten Charakter…

Und wie sieht ein gefallener Engel aus, wenn er sein wahres Gesicht zeigt? Klar, mit einem Schwanz, roten Augen, Hufen, pelzig und feuerspeiend. Die Autorin hat sich nichts Besseres einfallen lassen. Kindisch und lächerlich.
Ab der Stelle, wo dem Leser dieses fürchterliche Bild des Dämons gezeigt wird, habe ich das Buch nur mit Mühe weiter gelesen. Solche Erscheinungen interessieren mich gar nicht. Es ist einfach nicht mein Lesestoff.

Den Gedanke selber, dass Engel (auch die gefallenen) unter uns leben, würde ich akzeptieren, wenn die Autorin ihre Idee besser umgesetzt hätte. Warum wird der richtige Raphael, der von allen nur als vorbildlicher und sehr netter Mensch beschrieben wurde, plötzlich nach seinem Tod zu einem GEFALLENEN Engel? Womit hat er es verdient? Wozu wurde er ausgerechnet nach Paris geschickt, wo jetzt auch seine frühere Verlobte lebt, wenn er sich gar nicht an sie erinnert? Muss er sich dann genau als Raphael ausgeben? Fragen über Fragen. Und keine Antworten. Nur eine irreale Liebesgeschichte. Ausgedacht aber nicht durchdacht. Mit Happy End natürlich, das gehört zum Genre. Aber das Ende der Geschichte bringt keinerlei Licht in das Dunkel der Verwirrung. Zu welchem Zweck wurde die Geschichte überhaupt geschrieben?

Wem solche Sujets gefallen, dem wird vielleicht das Buch auch gefallen. Mir allerdings hat der Roman nicht zugesagt und ich würde ihn nicht weiterempfehlen.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 13.09.2010 ***** sehr gut
Nach dem Tod ihres Verlobten Rafael verlegt Sophie ihren Lebensmittelpunkt nach Paris. Dort hofft sie auf einen neuen Anfang. Doch die Trauer ist zu groß. Als sie von einer Brücke in die Seine springen will, sieht sie auf einem vorbeifahrenden Boot ihren Rafe. Voller Hoffnung macht sie sich auf der Suche nach ihm. Er ist jedoch nicht mehr der Alte: ein gefallener Engel nutzt seinen Körper – und nutzt die Liebe Sophies zu Rafe für seine Zwecke. Doch was will „Rafe“ wirklich und welche Rolle spielt der geheimnisvolle Jean, der Sophie vor dem gefallenen Engel warnt?
Sarah Lukas’ Roman ist eine Geschichte voller Liebe, Trauer und Hoffnung. Gekonnt spielt die Autorin mit den Gefühlen der Hauptheldin und des Lesers. Geschickt verbindet sie dabei biblischen Mythos und spannenden Liebesroman zu einer Einheit.
Der Schreibstil der Autorin ist frisch und locker. Mit kurzen Kapiteln hält sie die Spannung beim Leser aufrecht und sorgt für das Bedürfnis, sofort auf den letzten Seiten nach dem Ausgang der Geschichte zu schauen. Außerdem hat Sarah Lukas ein tolles Talent, Paris zu beschreiben. Ich war während des Lesens dort und stand vor einigen real existierenden Schauplätzen, toll!
Fazit: Auch wenn wir hier sicher keinen literarisch hochwertigen Roman vor uns haben, ist es doch wunderbare Unterhaltung für zwischendurch. Aus diesem Grund kann ich diesen romantischen Fantasyroman gerne empfehlen.

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Bewertung von Silke B. aus Köln am 16.07.2010 ***** gut
"Der Kuss des Engels" konnte mich leider nicht überzeugen. Zwar lies sich das Buch gut lesen, doch die Geschichte fand ich einfach nur langweilig. Es hätte eine große Liebesgeschichte werden können, oder ein großes Fantasy-Epos oder nur einfach gute Unterhaltung. Geworden ist es ein Reiseführer von Paris mit einem kleinen romantischen und phantastischen Einschlag.
Freunde der Stadt Paris und der französischen Lebensweise werden sicherlich entzückt sein über die vielen Auftritte, die Stadt und Leute hier erhalten. Mein Fall war das jedoch nicht. Alle Erwartungen, die ich an dieses Buch hatte, konnten leider nicht erfüllt werden. Die Erklärungen zu Raphaels Werdegang zum gefallenen Engel fand ich nicht einleuchtend genug und Sophies Fixierung auf einen Raphael der doch augenscheinlich so überhaupt nichts mit ihrem Rafe zu tun hat, ebenfalls nicht. Lediglich Jean und Sophies Vermieterin waren mir als Figuren sympathisch und von denen hätte ich auch gerne mehr gelesen. Alles andere und insbesondere dieses offenen Ende hätte gerne anders ausfallen dürfen. Ich glaube nicht, dass ich von Sarah Lukas noch einmal ein Buch lesen werde.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.05.2010 ***** sehr gut
Die 24-jährige Sophie Bachmann zieht es nach Paris, um Abstand von ihrem Schmerz zu nehmen. Ihr Verlobter Rafael (kurz Rafe) wurde auf einer Mission in Kulumbien getötet und hinterlässt in Sophies Leben ein tiefes Loch.

In Paris lebt Sophie bei Madame Guimard ,einer Bekannten ihrer Eltern, und versucht durch ein Fremdsprachenseminar Zetreuung zu finden. Doch eines Abends erkennt sie auf der Straße in einem der Passanten Rafael. Voller Erwartungen und Hoffnungen macht sich Sophie auf die Suche nach ihrem vermeindlich toten Geliebten...und findet ihn, doch Rafael hat sich verändert. Zuerst glaubt sie an Amnesie doch schon bald wird sie in die mystische Welt der gefallenen Engel und Dämonen gezogen.

Sarah Lukas erzählt in ihrem Debütroman "Der Kuss des Engels" eine magische Geschichte voller Mythen und Sagen um die gefallenen Engel. Die 24-jährige Sophie ist eine junge Frau die mitten aus dem Leben gerissen wurde als ihr Verlobter Rafael getötet wird. Im schönen Paris sucht Sophie nach Zerstreuung. Gleich zu Beginn kann ich mich in die Lage der Protagonistin hineinversetzen und erlebe die schmerzliche Geschichte hautnah mit.

Als Sophie auf ihren totgeglaubten Verlobten trifft begegnen sich zwei Welten. Sophie erfährt jedoch erst durch Jean Méric von der Existenz der gefallenen Engel, der sie zugleich vor diesen verführerischen Dämonen warnt. In Sophie beginnt ein Kampf der Gefühle...am liebsten würde sie mit Rafael ihr Leben weiterführen, doch als er sein wahres dämonisches Gesicht enthüllt zerfressen sie Zweifel. Schlussendlich ringt sich Sophie dazu durch Rafael zu vertrauen, und will ihn erlösen. Bei diesem Versuch gerät sie in die Fänge von bösen Dämonen.

Die Autorin schafft es im Roman immer wieder spannende Faktoren mit einzubinden und so den Leser zu fesseln. Interessant an Sarah Lukas Roman finde ich vor allem die Persönlichkeit von Rafael. Man weiß nie genau ob er ein guter Engel ist der Sophie noch immer über alles liebt, oder ob der Dämon ihn und seine Gefühle kontrolliert. Aber auch Jean Mèric zieht den Leser mit seinem unglaublichen Wissen über die Mythen der Engel in den Bann.

Als ich den Klappentext von "Der Kuss des Engels" gelesen hatte, habe ich mich auf eine romantische und eher kitschige Story vorbereitet, doch der Schein trügt. Nach den ersten Kapiteln wird klar dass es vorangig um Sophies Schmerz über den Verlust ihres Verlobten geht. Als sie ihm wiederbegegnet wendet sich der Roman komplett in eine spannende Jagd kombiniert mit einem wilden Gefühlskarussell.

Mein Fazit:

Sarah Lukas ist es in ihrem Debütroman gelungen Romantik, Spannung und Mythos zu verweben und die Frage aufzuwerfen woher das Böse in der Welt kommt.

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Bewertung von Prettytiger am 18.04.2010 ***** gut
Die Sprache des Buchs ist flüssig und leicht verständlich, stellenweise auch verträumt und sehr gefühlvoll. Sarah Lukas beherrscht es wie keine andere, den Leser durch genaue, detailgetreue Beschreibungen der Handlungsorte direkt nach Paris, in die Stadt der Liebe zu entführen. Sie zeichnet Paris in lebendigen Farben und fängt stets die Atmosphäre eines Augenblicks durch die moderne Sprache mit Leichtigkeit in wunderschönen Bildern ein, ohne dabei kitschig zu wirken. Bedauerlicherweise schafft es Sarah Lukas nicht, während des gesamten Romans die Spannung aufrecht zu erhalten. Nach einem wirklich spannenden Einstieg, flacht die Geschichte recht schnell ab und mündet in einen langatmigen Mittelteil, in dem sich der Leser durch allerlei theologische und philosophische Diskussionen, sowie zahlreiche Bibelzitate kämpfen muss. Ein ziemlich abruptes Ende hinterlässt zudem viele offene Fragen.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 09.04.2010 ***** gut
Sophies Verlobter wird bei einem Überfall in Kolumbien getötet. In Paris versucht Sophie über den schweren Verlust hinwegzukommen. Doch statt in ihrem Fremdsprachenseminar Zerstreuung zu finden, erinnert die Stadt sie ständig an die schönen Tage mit Rafael, die sie hier mit ihm verbracht hat. Eines Tages sieht Sophie am Seineufer einen Mann, der Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie glaubt an eine Verschwörung und einen vorgetäuschten Tod. Doch Rafaels Doppelgänger erinnert sich nicht an Sophie. Zuerst glaubt sie an eine Amnesie, und als Sophie endlich begreift, wer der Fremde wirklich ist, schwebt sie bereits in großer Gefahr...

Eigene Meinung:
In meinen Augen war die Geschichte zu vorhersehbar und darüberhinaus unnötig aufgeblasen durch unzählige Wiederholungen. Die Autorin scheint ein großer Parisliebhaber zu sein, und waren die ausführlichen Beschreibungen zu Anfang noch recht interessant zu lesen, so wurden sie mir im Laufe der Geschichte einfach zu viel und langweilig. So erfährt der Leser u.a. bei jedem Café- und Restaurantbesuch von Sophie, was diese sich zu Essen oder zu Trinken bestellt und die Autorin zitiert wiederholt Filme, die Sophie gesehen hat und deren sie sich erinnert beim Anblick verschiedener Schauplätze.
Gegen Ende zieht der Spannungsbogen etwas an und wenn man sich erfolgreich durch den langatmigen Mittelteil der Geschichte gekämpft hat, wird man zumindest mit einem dramatischen Showdown belohnt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir durchaus zugesagt. Sie schreibt auf sprachlich hohem Niveau und die ausdrucksvollen Schilderungen von Paris wissen zu überzeugen - nur wäre weniger an mancher Stelle mehr gewesen!!!
Der Umschlag des Buches ist wunderschön gestaltet mit der leicht erhobenen Schrift und den zarten Engelsflügeln, die ein blasses Frauengesicht umrahmen. In der vorderen und hinteren Buchklappe ist eine Karte von Paris abgebildet mit einer Legende der wichtigsten Schauplätze.

Fazit:
Ein Buch, das durch das Einsparen einiger Seiten bestimmt an Spannung gewonnen hätte!

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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 06.04.2010 ***** ausgezeichnet
Gottes „Werkzeuge“ oder „Von Engeln und Dämonen“

Sophie Bachmann verliert ihre große Liebe bei einem ehrenamtlichen Ärzteeinsatz in Kolumbien: Rafael wird von Rebellen im Dschungel erschossen. Sophie´s Welt bricht in sich zusammen. Ihr Leben ist nicht mehr lebenswert und sie beschließt der Qual ein Ende zu bereiten und sich in Paris von einer Brücke zu stürzen. Dann wäre sie wieder vereint mit Ihrem geliebten Rafe. Kurz vor dem Absprung von der Brücke fährt unter ihr ein Restaurantschiff hindurch und ihm Schein einer aufflackernden Zigarette sieht sie einen Mann, dessen Gesicht sie erstarren lässt: Es muss Rafael sein. Aber wie es das möglich? Rafe ist tot und sie selber hat ihn beerdigt. Sophie rennt dem Schiff hinterher und verliert die Spur. Erschöpft und voller Zweifel begibt sie sich zurück in ihre Wohnung und versucht ihrer Vermieterin klar zu machen, was passiert ist. Natürlich wird sie nicht ernst genommen. Kurze Zeit später lernt Sie Jean kennen, der ihr weismachen will, dass er das Geheimnis um den Mann, den Sophie gesehen hat, lüften kann: Er erzählt Sophie, dass es sich bei dem vermeintlichen Rafe um einen gefallenen Engel handelt, der von Gott auf die Erde verwiesen wurde, weil er sich gegen ihn gestellt hat. Er warnt Sophie vor dem Engel, der sehr gefährlich für die junge Frau werden würde.

Für Sophie beginnt nun ein Spießrutenlauf zwischen Hoffen und Bangen, zwischen der verbotenen Liebe und der Gefahr. Sie wünscht sich so sehr, dass es sich um einen Irrtum handelt bzw. das Rafe Gnade vor Gott erhält und wieder als Engel in den Himmel darf. Hierfür setzt sie sogar ihr Leben aufs Spiel …

Für mich war dieses Buch von A-Z ein Wohlgenuss: Beim Cover fing es, dann die wunderschönen Verzierungen am Anfang eines jeden Kapitels und als i-Tüpfelchen das Lesebändchen. Wirklich schön. Natürlich standen der Inhalt und die Geschichte um Sophie und ihrem gefallen Engel dem in nichts nach. Ich bin normaler weise kein Fantasy-Fan, aber hier kann man wirklich von der Ausnahme von der Regel sprechen. Könnte auch daran liegen, dass es dieses Mal nicht wieder mal um Vampire geht. Ich vergebe für das Buch und auch die sehr bildhaft dargestellte Schreibweise der Autorin volle Punktzahl und hoffe auf ein neues Werk.

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Bewertung von Tintenherz aus Kiel am 27.03.2010 ***** sehr gut
Gefallene Engel

"Der Kuss des Engels" von Sarah Lukas
erschienen im Piper Verlag, Seitenanzahl: 410


Inhalt:

Rafael, Sophies Verlobter, kommt in Kolumbien, wo er als freiwilliger Helfer in einer Krankenstation arbeitet, durch die Hand von Guerilleros ums Leben. Sophie kommt über den Verlust nicht hinweg und versucht sich als Fremdsprachenkorrespondentin in Paris abzulenken. Dort wird sie aber nur an Rafe erinnert; beide hatten dort ihren Urlaub verbracht.
Sophie nimmt von ihrer Umwelt nichts mehr wahr, bis sie eines Tages ihren Rafe auf einem Schiff entdeckt. Auf der Suche nach ihm wird sie von Jean Meric, Dämonenexorzist, der sie aus einer brenzligen Situation rettet, über gefallene Engel aufklärt, die nur Unheil und Verderben über die Menschen bringen. Als sie Rafe trifft, ist er völlig verändert und erinnert sich nicht an sie. Sind unheimliche Mächte im Spiel? Sophie jagt den Schatten der Vergangenheit nach und klammert sich an jeden Strohhalm.


Autorin:

Sarah Lukas, geboren 1972, lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihrem Hund in Wiesbaden. Sie verbringt ihren Urlaub in Frankreich und sammelt ihre Ideen während längerer Bergwanderungen. "Der Kuss des Engels" ist ihr Debüt-Roman.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Gestaltung des Buchcovers stimmt den Leser auf eine romantische Liebesgeschichte ein. Die liebevollen Verzierungen der einzelnen Kapitel sind sehr gut gelungen.
Der sehr lebendige Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Mit sehr viel Gefühl und Leichtigkeit wird der Leser in die Welt der Engel und Dämonen eingeführt. Sophies Gefühlsleben wird sehr anschaulich beschrieben. Sie weiß nicht mehr, was sie denken und fühlen soll.
Die anfangs romantische Liebesgeschichte wird zum Ende hin ein Kampf zwischen Gut und Böse.


Fazit:

Das Buch ist der Autorin Sarah Lukas gelungen. Ich wurde sehr gut unterhalten und konnte mich in der Welt der Engel verlieren. Ein gutes Buch für Fantasy-Liebhaber.


Zitat aus dem Buch: "Man vermisst nur, woran man sich erinnert."

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  • Ausstattung/Bilder: 2010. 410 S. m. Vign., 1 einfarb. Pln.
  • Seitenzahl: 416
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 147mm x 38mm
  • Gewicht: 647g
  • ISBN-13: 9783492702058
  • ISBN-10: 3492702058
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Kurzbeschreibung

Sophie und Rafael begegnen sich in Paris. Sie ist ein Mensch, er ein gefallener Engel. Und ein gefährliches Geheimnis verbindet sie. Es ist der Beginn einer unsterblichen Liebe und des größten Abenteuers unserer Zeit Das aufsehenerregende Debüt der jungen Autorin Sarah Lukas.

Beschreibung

Manchmal zerplatzen Träume wie Seifenblasen: Sophie glaubt, sie habe eine glückliche Zukunft mit ihrem Verlobten Rafael vor sich bis zu dem verhängnisvollen Tag, an dem er stirbt. Die junge Frau steht vor dem Nichts. In Paris sucht sie das Vergessen, doch ein Leben ohne ihn hat für sie keinen Wert. Dann erblickt sie am Ufer der Seine eine Gestalt, die Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie ist überzeugt, dass er zurückgekehrt ist, doch der Fremde erinnert sich nicht an sie. Und bevor Sophie begreift, worauf sie sich einlässt, schweben sie beide in großer Gefahr. Denn er ist ein gefallener Engel, dem eine ganz besondere Mission auf der Erde zuteil wird. Und er kann sie nur mit Sophies Hilfe erfüllen.

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Später findet sie mit Hilfe von Jean, ein Theologiestudent, der sich dem Dämonen jagen verschrieben hat, heraus, dass er ein gefallener Engel ist. Die ganzen Mythen rund um die gefallenen Engel in der Bibel und den apokryphischen Schriften lassen sie an seinen wahren Absichten zweifeln was sie betrifft, denn sie fühlt sich nach wie vor zu ihm hingezogen und auch er lässt nicht locker und versucht sie für sich zu gewinnen und von sich zu überzeugen. Sie ist hin und her gezogen und versucht Antworten zu finden und auch eine Möglichkeit wieder ein Engel in Gnade zu werden.

Was mir zuerst aufgefallen ist, dass sie die Stimmung und die Orte in Paris sehr ausführlich beschreiben, dies stört mich jedoch überhaupt nicht, da ich selber gerne in Paris bin und das Pariser Flair sehr mag. Allerdings passiert nebenbei im ganzen Buch über sehr wenig Handlung bzw. es baut sich leider kein richtiger Spannungsbogen auf. Somit zieht sich die Geschichte über gut 400 Seiten dahin, eher schleppend und in die Länge gezogen. Die Nebenstränge laufen eher beiläufig und ohne richtige Verknüpfung zum Hauptstrang nebenbei her, da kommt beim Leser die Frage auf warum sie überhaupt erwähnt wurden. Am spannendesten sind bei dem Roman die letzten 30 Seiten.

Sarah Lukas hat aber trotzdem sympathische Nebencharaktere geschaffen, für mich zählen dazu auf jeden Fall den Dämonenjäger Jean Meric und Madame Guimard, Sophies Vermieterin. Der Schreibstil ist ebenso sehr gut zu lesen mit schönen Formulierungen und Sätzen erzählt sie flüssig ihre Geschichte, leider scheint die Story nicht so wirklich ausgefeilt zu sein, was sehr schade ist, denn mit gefällt die Idee und auch der Ort der Handlung. Das ganze hätte aber hin und wieder noch mehr in den Tiefgang haben können und verworrener sein können. Die Bibelstellen zwischendurch gefallen mir sehr, da ich mich gerne mit der Mythologie der Engel beschäftigt habe und das Thema sehr spannend finde.

Das Buch hat wirklich schöne Ansätze wobei eine tolle Idee dahintersteckt mit liebgewonnen Charakteren und einem schönen flüssigen Schreibstil. Dagegenhalten muss ich aber das Dahinplätschern der Handlung und auch einen eher unsympathischen gefallenen Engel, aus dem man hätte mehr machen können und den weniger ausskizzierten Nebencharakteren und Nebenhandlungen.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 03.01.2011
*****
schlecht
Ich muss sagen, ich bin tierisch enttäuscht - und das ist noch untertrieben. Laut dem Klappentext wäre dieses Buch genau mein Ding gewesen. Allerdings bleibt am Ende des Buches nur Ernüchterung, denn von dem vielversprechenden Klappentext ist nicht viel übrig geblieben auf über 400 Seiten.

Dabei fand ich den Anfang von Sarah Lukas' Debütroman eigentlich noch recht vielversprechend. Aus der ganzen Geschichte hätte sich durchaus was machen lassen, allerdings verstand es Lukas nicht, ihrer Geschichte Leben einzuhauen oder sie gar mit Spannung zu versetzen!
Anfangs findet man Sophie, die Hauptprotagonistin, die ihren geliebten Rafe in Kolumbien verloren hat, noch durchaus sympathisch. Aber spätestens im Verlauf das Buches war ich nur noch genervt von ihrer Dämlichkeit und Besessenheit, ich hab mich wirklich nur noch geärgert über sie.

Überhaupt ist die Charakterentwicklung eine weitere Schwäche in dem Buch. Die Nebencharaktere sind blass, Jean dient z.B. nur als Info-Dumping-Lücke. Und die Nebengeschichte mit Lilyth war im Nachhinein einfach nur lächerlich, ich wurde das Gefühl nicht los, dass damit nur Seiten gefüllt werden mussten, aber dazu später mehr.

Auch die eigentliche Beziehung zu Rafe, also sorry, aber damit konnte ich nichts anfangen. Diese angebliche Liebe der beiden war nie spürbar, greifbar. Man wusste nur, sie lieben sich, und gut. Aber irgendwie war oft nur von Rafes Aussehen die Rede. Reichlich dünn für so eine angeblich unsterbliche Liebe.

Tja, wie gesagt, der Anfang vermochte mich noch anzusprechen, aber spätestens ab dem 1. Drittel war ich nur noch gelangweilt. Lukas ergeht sich in einem Paris-Geschwafel, das ihres gleichen sucht. Jede popelige Straße und jeder (um mal zu übertreiben) Mülleimer wird aufgezählt. Spätestens nach dem 10. Straßennamen war ich nur genervt. Man kann es auch übertreiben!

Das Schlimmste an dem ganzen Geschwafel ist aber, das nichts passiert. Es gehen 300 Seiten ins Land, bis man annährend das Gefühl hat, dass es nun losgeht. Aber selbst ab da wird man getäuscht.
Das Ende kommt total unbefriedigend daher, dass ich z.B. nur sauer war, diese Zeit auch noch investiert zu haben! Auf den letzten 50 Seiten muss alles flott gehen, was am Anfang für Zeit draufgegangen ist, um Sinnloses zu beschreiben, der Rest wird nun in 3 Seiten abgehandelt. Ich weiß nicht, aber ich war da nur noch verwirrt von allem. Ich wusste ehrlich nicht, was da nun eigentlich los war, da bleibt zu viel offen und die ganze Endhandlung ist schlicht wirr. Und der Epilog ist eine Katastrophe, aber es würde mich nicht wundern, wenn es einen Folgeband gibt. Von daher...

Sarah Lukas hat sich in meinen Augen mit diesem Thema einfach übernommen. Alles wird in den Topf geschmissen, einmal kräftig durchgerührt. Am Anfang scheint noch eine Idee dagewesen zu sein, aber dann verliert sich Lukas in endlosem Geschwafel, wo sie vergeblich versucht am Ende den Bogen zu kriegen. Es geht komplett nach hinten los.

Das Beste an dem Buch ist das Cover, und die schöne Gestaltung mit Leseband und Karte. Über den Inhalt werfen wir liebe das Tuch des Schweigens.
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Bewertung von lenchen_196 aus Bayern am 24.10.2010
*****
gut
Der Engel küsst, der Dämon beißt

In Sophies Leben ist ein großes Unglück geschehen. Ihr Verlobter Raphael ist tot, wurde in Kolumbien von Guerillas erschossen, als er da als werdender Arzt bei einer Hilfemission im Einsatz war. Seitdem findet Sophie keine Ruhe und weiß nicht mehr, wie sie weiterleben soll. Sie zieht nach Paris und versucht neu anzufangen. Die Gedanken an Raphael und die Trauer um ihn lassen sie nicht los. Eines Tages ist sie fast dabei, sich das Leben zu nehmen. In diesem Augenblick sieht sie einen Mann, der ihrem verstorbenen Geliebten so ähnlich ist, dass Sophie glaubt, es sei Raphael selbst. Sie versucht ihn in der Millionenstadt zu finden und das gelingt ihr tatsächlich. Doch dieser Raphael ist nicht der Raphael, den sie kannte und liebte und von dem sie geliebt wurde.

Wer ist er aber? Er erkennt Sophie nicht, kann sich an nichts gemeinsames erinnern, er benimmt sich sehr seltsam und scheint sogar mit den dunklen kriminellen Gestalten der nächtlichen französischen Hauptstadt verbunden zu sein.

Bis dahin entwickelt sich die Geschichte eher wie ein Krimi, lässt sich spannend lesen und ist interessant. Man hofft auf einen gelungenen Roman von der jungen Autorin Sarah Lukas. Das ist ihr erstes Werk und alles deutet darauf, dass sie ihre Schriftstellerei handwerklich ganz gut beherrscht. Der Stil ist präzise, die Sätze gut durchdacht und schön aufgebaut. Das gilt allerdings nur für die erste Hälfte des Buches.

Dann kommen aber unterirdische Kräfte ins Spiel. Dieser Raphael ist in Wirklichkeit nicht ihr Raphael. Er ist ein Engel. Und zwar ein gefallener Engel namens Gadreel, von der dunklen Macht auf die Erde geschickt. Mit welcher Aufgabe er sich ausgerechnet in Paris in Gestalt von Raphael aufhielt, bleibt dem Leser auch nach dem Ende der Handlung unklar. Die Idee des Romans neigt damit ins Irreale und der Plot verliert gänzlich an Spannung. Nach langem hin und her, vielen Zitaten aus dem Buch Henoch, langweiligen Gesprächen über die Rolle Gottes und seiner Diener, die in nichts führen, vielen Nebenfiguren ohne ausgearbeiteten Charakter…

Und wie sieht ein gefallener Engel aus, wenn er sein wahres Gesicht zeigt? Klar, mit einem Schwanz, roten Augen, Hufen, pelzig und feuerspeiend. Die Autorin hat sich nichts Besseres einfallen lassen. Kindisch und lächerlich.
Ab der Stelle, wo dem Leser dieses fürchterliche Bild des Dämons gezeigt wird, habe ich das Buch nur mit Mühe weiter gelesen. Solche Erscheinungen interessieren mich gar nicht. Es ist einfach nicht mein Lesestoff.

Den Gedanke selber, dass Engel (auch die gefallenen) unter uns leben, würde ich akzeptieren, wenn die Autorin ihre Idee besser umgesetzt hätte. Warum wird der richtige Raphael, der von allen nur als vorbildlicher und sehr netter Mensch beschrieben wurde, plötzlich nach seinem Tod zu einem GEFALLENEN Engel? Womit hat er es verdient? Wozu wurde er ausgerechnet nach Paris geschickt, wo jetzt auch seine frühere Verlobte lebt, wenn er sich gar nicht an sie erinnert? Muss er sich dann genau als Raphael ausgeben? Fragen über Fragen. Und keine Antworten. Nur eine irreale Liebesgeschichte. Ausgedacht aber nicht durchdacht. Mit Happy End natürlich, das gehört zum Genre. Aber das Ende der Geschichte bringt keinerlei Licht in das Dunkel der Verwirrung. Zu welchem Zweck wurde die Geschichte überhaupt geschrieben?

Wem solche Sujets gefallen, dem wird vielleicht das Buch auch gefallen. Mir allerdings hat der Roman nicht zugesagt und ich würde ihn nicht weiterempfehlen.
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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 13.09.2010
*****
sehr gut
Nach dem Tod ihres Verlobten Rafael verlegt Sophie ihren Lebensmittelpunkt nach Paris. Dort hofft sie auf einen neuen Anfang. Doch die Trauer ist zu groß. Als sie von einer Brücke in die Seine springen will, sieht sie auf einem vorbeifahrenden Boot ihren Rafe. Voller Hoffnung macht sie sich auf der Suche nach ihm. Er ist jedoch nicht mehr der Alte: ein gefallener Engel nutzt seinen Körper – und nutzt die Liebe Sophies zu Rafe für seine Zwecke. Doch was will „Rafe“ wirklich und welche Rolle spielt der geheimnisvolle Jean, der Sophie vor dem gefallenen Engel warnt?
Sarah Lukas’ Roman ist eine Geschichte voller Liebe, Trauer und Hoffnung. Gekonnt spielt die Autorin mit den Gefühlen der Hauptheldin und des Lesers. Geschickt verbindet sie dabei biblischen Mythos und spannenden Liebesroman zu einer Einheit.
Der Schreibstil der Autorin ist frisch und locker. Mit kurzen Kapiteln hält sie die Spannung beim Leser aufrecht und sorgt für das Bedürfnis, sofort auf den letzten Seiten nach dem Ausgang der Geschichte zu schauen. Außerdem hat Sarah Lukas ein tolles Talent, Paris zu beschreiben. Ich war während des Lesens dort und stand vor einigen real existierenden Schauplätzen, toll!
Fazit: Auch wenn wir hier sicher keinen literarisch hochwertigen Roman vor uns haben, ist es doch wunderbare Unterhaltung für zwischendurch. Aus diesem Grund kann ich diesen romantischen Fantasyroman gerne empfehlen.
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Bewertung von Silke B. aus Köln am 16.07.2010
*****
gut
"Der Kuss des Engels" konnte mich leider nicht überzeugen. Zwar lies sich das Buch gut lesen, doch die Geschichte fand ich einfach nur langweilig. Es hätte eine große Liebesgeschichte werden können, oder ein großes Fantasy-Epos oder nur einfach gute Unterhaltung. Geworden ist es ein Reiseführer von Paris mit einem kleinen romantischen und phantastischen Einschlag.
Freunde der Stadt Paris und der französischen Lebensweise werden sicherlich entzückt sein über die vielen Auftritte, die Stadt und Leute hier erhalten. Mein Fall war das jedoch nicht. Alle Erwartungen, die ich an dieses Buch hatte, konnten leider nicht erfüllt werden. Die Erklärungen zu Raphaels Werdegang zum gefallenen Engel fand ich nicht einleuchtend genug und Sophies Fixierung auf einen Raphael der doch augenscheinlich so überhaupt nichts mit ihrem Rafe zu tun hat, ebenfalls nicht. Lediglich Jean und Sophies Vermieterin waren mir als Figuren sympathisch und von denen hätte ich auch gerne mehr gelesen. Alles andere und insbesondere dieses offenen Ende hätte gerne anders ausfallen dürfen. Ich glaube nicht, dass ich von Sarah Lukas noch einmal ein Buch lesen werde.
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.05.2010
*****
sehr gut
Die 24-jährige Sophie Bachmann zieht es nach Paris, um Abstand von ihrem Schmerz zu nehmen. Ihr Verlobter Rafael (kurz Rafe) wurde auf einer Mission in Kulumbien getötet und hinterlässt in Sophies Leben ein tiefes Loch.

In Paris lebt Sophie bei Madame Guimard ,einer Bekannten ihrer Eltern, und versucht durch ein Fremdsprachenseminar Zetreuung zu finden. Doch eines Abends erkennt sie auf der Straße in einem der Passanten Rafael. Voller Erwartungen und Hoffnungen macht sich Sophie auf die Suche nach ihrem vermeindlich toten Geliebten...und findet ihn, doch Rafael hat sich verändert. Zuerst glaubt sie an Amnesie doch schon bald wird sie in die mystische Welt der gefallenen Engel und Dämonen gezogen.

Sarah Lukas erzählt in ihrem Debütroman "Der Kuss des Engels" eine magische Geschichte voller Mythen und Sagen um die gefallenen Engel. Die 24-jährige Sophie ist eine junge Frau die mitten aus dem Leben gerissen wurde als ihr Verlobter Rafael getötet wird. Im schönen Paris sucht Sophie nach Zerstreuung. Gleich zu Beginn kann ich mich in die Lage der Protagonistin hineinversetzen und erlebe die schmerzliche Geschichte hautnah mit.

Als Sophie auf ihren totgeglaubten Verlobten trifft begegnen sich zwei Welten. Sophie erfährt jedoch erst durch Jean Méric von der Existenz der gefallenen Engel, der sie zugleich vor diesen verführerischen Dämonen warnt. In Sophie beginnt ein Kampf der Gefühle...am liebsten würde sie mit Rafael ihr Leben weiterführen, doch als er sein wahres dämonisches Gesicht enthüllt zerfressen sie Zweifel. Schlussendlich ringt sich Sophie dazu durch Rafael zu vertrauen, und will ihn erlösen. Bei diesem Versuch gerät sie in die Fänge von bösen Dämonen.

Die Autorin schafft es im Roman immer wieder spannende Faktoren mit einzubinden und so den Leser zu fesseln. Interessant an Sarah Lukas Roman finde ich vor allem die Persönlichkeit von Rafael. Man weiß nie genau ob er ein guter Engel ist der Sophie noch immer über alles liebt, oder ob der Dämon ihn und seine Gefühle kontrolliert. Aber auch Jean Mèric zieht den Leser mit seinem unglaublichen Wissen über die Mythen der Engel in den Bann.

Als ich den Klappentext von "Der Kuss des Engels" gelesen hatte, habe ich mich auf eine romantische und eher kitschige Story vorbereitet, doch der Schein trügt. Nach den ersten Kapiteln wird klar dass es vorangig um Sophies Schmerz über den Verlust ihres Verlobten geht. Als sie ihm wiederbegegnet wendet sich der Roman komplett in eine spannende Jagd kombiniert mit einem wilden Gefühlskarussell.

Mein Fazit:

Sarah Lukas ist es in ihrem Debütroman gelungen Romantik, Spannung und Mythos zu verweben und die Frage aufzuwerfen woher das Böse in der Welt kommt.
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Bewertung von Prettytiger am 18.04.2010
*****
gut
Die Sprache des Buchs ist flüssig und leicht verständlich, stellenweise auch verträumt und sehr gefühlvoll. Sarah Lukas beherrscht es wie keine andere, den Leser durch genaue, detailgetreue Beschreibungen der Handlungsorte direkt nach Paris, in die Stadt der Liebe zu entführen. Sie zeichnet Paris in lebendigen Farben und fängt stets die Atmosphäre eines Augenblicks durch die moderne Sprache mit Leichtigkeit in wunderschönen Bildern ein, ohne dabei kitschig zu wirken. Bedauerlicherweise schafft es Sarah Lukas nicht, während des gesamten Romans die Spannung aufrecht zu erhalten. Nach einem wirklich spannenden Einstieg, flacht die Geschichte recht schnell ab und mündet in einen langatmigen Mittelteil, in dem sich der Leser durch allerlei theologische und philosophische Diskussionen, sowie zahlreiche Bibelzitate kämpfen muss. Ein ziemlich abruptes Ende hinterlässt zudem viele offene Fragen.
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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 09.04.2010
*****
gut
Sophies Verlobter wird bei einem Überfall in Kolumbien getötet. In Paris versucht Sophie über den schweren Verlust hinwegzukommen. Doch statt in ihrem Fremdsprachenseminar Zerstreuung zu finden, erinnert die Stadt sie ständig an die schönen Tage mit Rafael, die sie hier mit ihm verbracht hat. Eines Tages sieht Sophie am Seineufer einen Mann, der Rafael zum Verwechseln ähnlich sieht. Sophie glaubt an eine Verschwörung und einen vorgetäuschten Tod. Doch Rafaels Doppelgänger erinnert sich nicht an Sophie. Zuerst glaubt sie an eine Amnesie, und als Sophie endlich begreift, wer der Fremde wirklich ist, schwebt sie bereits in großer Gefahr...

Eigene Meinung:
In meinen Augen war die Geschichte zu vorhersehbar und darüberhinaus unnötig aufgeblasen durch unzählige Wiederholungen. Die Autorin scheint ein großer Parisliebhaber zu sein, und waren die ausführlichen Beschreibungen zu Anfang noch recht interessant zu lesen, so wurden sie mir im Laufe der Geschichte einfach zu viel und langweilig. So erfährt der Leser u.a. bei jedem Café- und Restaurantbesuch von Sophie, was diese sich zu Essen oder zu Trinken bestellt und die Autorin zitiert wiederholt Filme, die Sophie gesehen hat und deren sie sich erinnert beim Anblick verschiedener Schauplätze.
Gegen Ende zieht der Spannungsbogen etwas an und wenn man sich erfolgreich durch den langatmigen Mittelteil der Geschichte gekämpft hat, wird man zumindest mit einem dramatischen Showdown belohnt.
Der Schreibstil der Autorin hat mir durchaus zugesagt. Sie schreibt auf sprachlich hohem Niveau und die ausdrucksvollen Schilderungen von Paris wissen zu überzeugen - nur wäre weniger an mancher Stelle mehr gewesen!!!
Der Umschlag des Buches ist wunderschön gestaltet mit der leicht erhobenen Schrift und den zarten Engelsflügeln, die ein blasses Frauengesicht umrahmen. In der vorderen und hinteren Buchklappe ist eine Karte von Paris abgebildet mit einer Legende der wichtigsten Schauplätze.

Fazit:
Ein Buch, das durch das Einsparen einiger Seiten bestimmt an Spannung gewonnen hätte!
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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 06.04.2010
*****
ausgezeichnet
Gottes „Werkzeuge“ oder „Von Engeln und Dämonen“

Sophie Bachmann verliert ihre große Liebe bei einem ehrenamtlichen Ärzteeinsatz in Kolumbien: Rafael wird von Rebellen im Dschungel erschossen. Sophie´s Welt bricht in sich zusammen. Ihr Leben ist nicht mehr lebenswert und sie beschließt der Qual ein Ende zu bereiten und sich in Paris von einer Brücke zu stürzen. Dann wäre sie wieder vereint mit Ihrem geliebten Rafe. Kurz vor dem Absprung von der Brücke fährt unter ihr ein Restaurantschiff hindurch und ihm Schein einer aufflackernden Zigarette sieht sie einen Mann, dessen Gesicht sie erstarren lässt: Es muss Rafael sein. Aber wie es das möglich? Rafe ist tot und sie selber hat ihn beerdigt. Sophie rennt dem Schiff hinterher und verliert die Spur. Erschöpft und voller Zweifel begibt sie sich zurück in ihre Wohnung und versucht ihrer Vermieterin klar zu machen, was passiert ist. Natürlich wird sie nicht ernst genommen. Kurze Zeit später lernt Sie Jean kennen, der ihr weismachen will, dass er das Geheimnis um den Mann, den Sophie gesehen hat, lüften kann: Er erzählt Sophie, dass es sich bei dem vermeintlichen Rafe um einen gefallenen Engel handelt, der von Gott auf die Erde verwiesen wurde, weil er sich gegen ihn gestellt hat. Er warnt Sophie vor dem Engel, der sehr gefährlich für die junge Frau werden würde.

Für Sophie beginnt nun ein Spießrutenlauf zwischen Hoffen und Bangen, zwischen der verbotenen Liebe und der Gefahr. Sie wünscht sich so sehr, dass es sich um einen Irrtum handelt bzw. das Rafe Gnade vor Gott erhält und wieder als Engel in den Himmel darf. Hierfür setzt sie sogar ihr Leben aufs Spiel …

Für mich war dieses Buch von A-Z ein Wohlgenuss: Beim Cover fing es, dann die wunderschönen Verzierungen am Anfang eines jeden Kapitels und als i-Tüpfelchen das Lesebändchen. Wirklich schön. Natürlich standen der Inhalt und die Geschichte um Sophie und ihrem gefallen Engel dem in nichts nach. Ich bin normaler weise kein Fantasy-Fan, aber hier kann man wirklich von der Ausnahme von der Regel sprechen. Könnte auch daran liegen, dass es dieses Mal nicht wieder mal um Vampire geht. Ich vergebe für das Buch und auch die sehr bildhaft dargestellte Schreibweise der Autorin volle Punktzahl und hoffe auf ein neues Werk.
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Bewertung von Tintenherz aus Kiel am 27.03.2010
*****
sehr gut
Gefallene Engel

"Der Kuss des Engels" von Sarah Lukas
erschienen im Piper Verlag, Seitenanzahl: 410


Inhalt:

Rafael, Sophies Verlobter, kommt in Kolumbien, wo er als freiwilliger Helfer in einer Krankenstation arbeitet, durch die Hand von Guerilleros ums Leben. Sophie kommt über den Verlust nicht hinweg und versucht sich als Fremdsprachenkorrespondentin in Paris abzulenken. Dort wird sie aber nur an Rafe erinnert; beide hatten dort ihren Urlaub verbracht.
Sophie nimmt von ihrer Umwelt nichts mehr wahr, bis sie eines Tages ihren Rafe auf einem Schiff entdeckt. Auf der Suche nach ihm wird sie von Jean Meric, Dämonenexorzist, der sie aus einer brenzligen Situation rettet, über gefallene Engel aufklärt, die nur Unheil und Verderben über die Menschen bringen. Als sie Rafe trifft, ist er völlig verändert und erinnert sich nicht an sie. Sind unheimliche Mächte im Spiel? Sophie jagt den Schatten der Vergangenheit nach und klammert sich an jeden Strohhalm.


Autorin:

Sarah Lukas, geboren 1972, lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihrem Hund in Wiesbaden. Sie verbringt ihren Urlaub in Frankreich und sammelt ihre Ideen während längerer Bergwanderungen. "Der Kuss des Engels" ist ihr Debüt-Roman.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Gestaltung des Buchcovers stimmt den Leser auf eine romantische Liebesgeschichte ein. Die liebevollen Verzierungen der einzelnen Kapitel sind sehr gut gelungen.
Der sehr lebendige Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Mit sehr viel Gefühl und Leichtigkeit wird der Leser in die Welt der Engel und Dämonen eingeführt. Sophies Gefühlsleben wird sehr anschaulich beschrieben. Sie weiß nicht mehr, was sie denken und fühlen soll.
Die anfangs romantische Liebesgeschichte wird zum Ende hin ein Kampf zwischen Gut und Böse.


Fazit:

Das Buch ist der Autorin Sarah Lukas gelungen. Ich wurde sehr gut unterhalten und konnte mich in der Welt der Engel verlieren. Ein gutes Buch für Fantasy-Liebhaber.


Zitat aus dem Buch: "Man vermisst nur, woran man sich erinnert."
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"Der Kuss des Engels bietet spannende, intelligente Unterhaltung und herzergreifende Romantik." (Abenteuer und Phantastik)

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»Der Kuss des Engels bietet spannende, intelligente Unterhaltung und herzergreifende Romantik.« Abenteuer und Phantastik

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Autorenporträt zu "Sarah Lukas"

Sarah Lukas, geboren 1972, lebt gemeinsam mit ihrer Schwester, ihrem Neffen und ihrem Hund in Wiesbaden. Am liebsten verbringt sie ihren Urlaub in Frankreich und genießt dort das Savoir-vivre. Ihre Ideen sammelt Sarah Lukas während langer Bergwanderungen. Ihr erster Roman setzt sich mit der Frage auseinander, ob das Böse in der Welt Gottes Werk oder Teufels Beitrag ist.
Mehr zur Autorin unter www.sarah-lukas.de

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