Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1 - Salvatore, Robert A.

Robert A. Salvatore 

Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1

Roman. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Engl. v. Regina Winter
Broschiertes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1

Drizzt Do'Urden ist zurück!

Das Jahr der Wilden Magie ist angebrochen. Plötzlich flammen die alten Feindseligkeiten zwischen Zwergen, Orks, Dunkelelfen und Magiern wieder auf, und der Boden wird wie so oft zuvor mit Blut getränkt. Doch Bruenor Heldenhammer, Herrscher der Zwerge, will sich nicht länger mit dem ewigen Krieg abfinden. Gemeinsam mit Drizzt Do'Urden sucht er nach einer Möglichkeit, ihn ein für alle Mal zu beenden. Doch besonders der König der Orks hat andere Pläne ...
- Ein hochdramatisches Fantasy-Epos voller Kämpfe, schwarzer Magie und tödlicher Intrigen!
- Für alle Leser von Raymond Feist, David Eddings und den Drachenlanze-Romanen!

'Action ohne Ende - die Leser von R.A. Salvatore werden den nächsten Band kaum erwarten können!' Publishers Weekly

Produktinformation


  • Verlag: Blanvalet
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 506 S.
  • Seitenzahl: 512
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.26580
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 116mm x 38mm
  • Gewicht: 393g
  • ISBN-13: 9783442265800
  • ISBN-10: 3442265800
  • Best.Nr.: 23327369
"Action ohne Ende - die Leser von R.A. Salvatore werden den nächsten Band kaum erwarten können!" (Publishers Weekly)

"Action ohne Ende - die Leser von R.A. Salvatore werden den nächsten Band kaum erwarten können!"
Robert A. Salvatore wurde 1959 in Massachusetts geboren, wo er noch heute mit seiner Frau Diane, drei Kindern, einer Katze und einem Hund lebt. Sein erster Roman "Der gesprungene Kristall" machte ihn bekannt und legte den Grundstein für seine weltweit beliebten Zyklen um den Dunkelelfen Drizzt Do Urden. Neben seinen zahlreichen Fantasy-Büchern verfasste er auch den ersten Roman der Star-Wars-Serie "Das Erbe der Jedi-Ritter".

Leseprobe zu "Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1"

Drizzt Do'Urden hockte in einer Spalte zwischen zwei Felsblöcken an einem Berghang und blickte hinab auf eine seltsame Gruppe. Ein Mensch, ein Elf und drei Zwerge - mindestens drei - standen und saßen um drei Wagen mit flachen Ladeflächen, die im Dreieck um ein kleines Lagerfeuer gerückt waren. Rings um das Lager konnte er Säcke und Fässer und ein paar Zelte erkennen, was deutlich machte, dass noch mehr zu dieser Gesellschaft gehören mussten als die fünf, die er sehen konnte. Er schaute an den Wagen vorbei zu einer kleinen Wiese, wo mehrere Zugpferde grasten. Direkt neben ihnen entdeckte er wieder, was ihn ursprünglich zum Rand des Lagers gelockt hatte: ein paar Stangen, auf die man die abgeschnittenen Köpfe von Orks gesteckt hatte.

Diese fünf und ihre nicht sichtbaren Gefährten waren also tatsächlich Angehörige von Casin Cu Calas, dem "Dreifachen C", einer Rächerorganisation, die ihren Namen von dem elfischen Begriff für "Ehre im Kampf" ableitete.

Da die bevorzugte Taktik von Casin Cu Calas darin bestand, mitten in der Nacht über Ork-Siedlungen herzufallen und alle männlichen Orks, die sie dort vorfanden, zu köpfen, fand Drizzt den Namen nicht nur reichlich ironisch, sondern auch reichlich geschmacklos.

"Feiglinge", flüsterte er, als er einen bärtigen Mann beobachtete, der ein langes rotes Gewand hochhielt. Der Mann schüttelte das Gewand aus, faltete es ehrfürchtig wieder und hob es an die Lippen, um es zu küssen, bevor er es hinten in einen Wagen legte. Dann bückte er sich nach einem zweiten Kleidungsstück, einer schwarzen Kapuze. Er setzte dazu an, sie ebenfalls in den Wagen zu legen, dann zögerte er, zog sich die Kapuze über und rückte sie zurecht, so dass er durch die beiden Augenlöcher schauen konnte. Das erregte die Aufmerksamkeit der anderen vier.

Der anderen fünf, verbesserte sich Drizzt, als ein vierter Zwerg um die Ecke eines Wagens bog und den Mann mit der Kapuze ansah.

"Casin Cu Calas!", verkündete der Mann und hob beide Arme, die Fäuste geballt, zu einer überzogenen Siegergeste. "Lasst keinen Ork am Leben!"

"Tod den Orks!", antworteten die anderen laut.

Der Idiot mit der Kapuze gab noch weitere Beleidigungen der schweinsgesichtigen Humanoiden von sich und drohte ihnen. Drizzt, oben an seinem Berghang, schüttelte den Kopf und nahm entschlossen seinen Bogen Taulmaril von der Schulter. Er hob ihn, legte einen Pfeil an die Sehne und spannte, alles in einer einzigen fließenden Bewegung.

"Lasst keinen Ork am Leben", sagte der Kapuzenmann noch einmal - oder jedenfalls begann er damit, aber dann schoss ein Lichtblitz durchs Lager und traf das neben ihm stehende Fass mit warmem Bier. Als das Fass explodierte und Flüssigkeit aufspritzte, nahm die sprühende Elektrizität des Pfeils für einen Augenblick dem Zwielicht die wachsende Dunkelheit.

Alle sechs wichen zurück und schirmten die Augen ab. Als sie wieder sehen konnten, hatten sie einen schlanken Dunkelelf vor sich, der auf einem ihrer Wagen stand.

"Drizzt Do'Urden", keuchte ein Zwerg, ein fetter Bursche mit orangefarbenem Bart und einer buschigen Braue, die ihm von einer Schläfe zur anderen reichte.

Von den anderen nickten ein paar und murmelten zustimmend, denn der Dunkelelf war tatsächlich unverkennbar mit seinen beiden Krummsäbeln an der Hüfte und Taulmaril, dem Herzenssucher, wieder über der Schulter. Das lange, dicke weiße Haar des Drow wehte im Wind des späten Nachmittags, sein Umhang flatterte hinter ihm, und selbst das matte Zwielicht konnte den Schimmer seines silbrig-weißen, mithrilgefütterten Hemds kaum dämpfen.

Langsam zog der Mensch die Kapuze ab, warf dem Elf aus seiner Gruppe einen Blick zu und sah dann wieder Drizzt an. "Dein Ruf eilt dir voraus", sagte er. "Wie kommen wir zu der Ehre dieses Besuchs?"

">Ehre< ist ein seltsames Wort", erwiderte Drizzt. "Und noch seltsamer, wenn es von den Lippen eines Mannes kommt, der die schwarze Kapuze trägt."

Ein Zwerg, der neben dem Wagen stand, missbilligte diese Äußerung offensichtlich und trat vor, wurde aber von dem Burschen mit dem orangefarbenen Bart zurückgehalten.

Der Mensch räusperte sich unbehaglich und warf die Kapuze hinter sich in den Wagen. "Das Ding da?", fragte er. "Hab ich selbstverständlich auf der Straße gefunden. Misst du ihm irgendwelche Bedeutung bei?"

"Nicht mehr Bedeutung als dem Gewand, das du so ehrfürchtig gefaltet und geküsst hast."

Das führte zu einem weiteren Blick zu dem Elf, der sich, wie Drizzt auffiel, ein wenig mehr zur Seite bewegt hatte -genauer gesagt hinter eine in den Dreck gezogene Linie, eine, die von glitzerndem Staub schimmerte. Als Drizzt wieder den Menschen anschaute, bemerkte er auch in dessen Haltung eine Veränderung - nun war ein eindeutig verärgerter Blick an Stelle der vorgeblichen Unschuld getreten.

"Ein Gewand, wie du es selbst tragen solltest", wagte sich der Mann vor. "Um König Bruenor Heldenhammer zu ehren, dessen Taten ..."

"Sprich seinen Namen nicht aus", unterbrach ihn Drizzt. "Du weißt nichts über Bruenor, seine Leistungen und seine Ansichten."

"Ich weiß, dass er kein Freund von ..."

"Du weißt überhaupt nichts", sagte Drizzt erneut, diesmal energischer.

"Und was ist mit Senkendorf?", brüllte einer der Zwerge.

"Ich war dabei", erinnerte ihn Drizzt und brachte ihn damit zum Schweigen.

Der Mensch spuckte auf den Boden. "Einstmals ein Held, nun verweichlicht", murmelte er. "Und ausgerechnet gegenüber Orks."

"Mag sein", erwiderte Drizzt, und schneller, als die anderen erstaunt blinzeln konnten, hielt er die Krummsäbel in den Händen. "Aber nicht verweichlicht gegenüber Banditen und Mördern."

"Mörder?", kreischte der Mensch ungläubig. "Mörder von Orks?"

Noch während seiner Worte schob sich der Zwerg neben dem Wagen an dem Arm seines orangebärtigen Gefährten vorbei und stieß die Hand vor. Eine Handaxt wirbelte auf den Drow zu.

Drizzt wich diesem wenig überraschenden Angriff problemlos aus, aber es genügte ihm nicht, das Geschoss harmlos vorbeifliegen zu lassen, und als er sah, dass ein zweiter Zwerg von links angriff, riss er seinen Säbel Eistod in den Weg der Axt. Er zog die Klinge erst zurück, als sie das Wurfgeschoss berührte, und fing so den Aufprall ab. Mit einer Drehung seines Handgelenks ließ er die Säbelklinge fest unter den Axtkopf fahren. Dann schwang sich Drizzt in einer fließenden Bewegung herum und nahm Eistod mit, was die Axt auf den angreifenden Zwerg zufliegen ließ.

Der Krieger riss mit einem Knurren den Schild hoch, um die sich überschlagende Axt abzufangen, und tatsächlich krachte sie gegen den hölzernen Schildbuckel und prallte ab. Aber als der Zwerg den Schild wieder senkte, verging ihm das entschlossene Knurren angesichts der Tatsache, dass sein Ziel verschwunden war.

Denn Drizzt, dessen Geschwindigkeit von magischen Bändern an den Fußgelenken beschleunigt wurde, hatte seine Bewegungen perfekt auf die des Zwergenschilds abgestimmt. Er hatte nur ein paar Schritte gemacht, aber das genügte, um den entschlossenen Zwerg durcheinanderzubringen. Erst im letzten Augenblick bemerkte sein Gegner ihn, kam rutschend zum Stehen und versuchte einen schwächlichen Rückhandschlag mit seinem Kriegshammer.

Drizzt jedoch befand sich bereits innerhalb des Hammerbogens, traf den Griff dieser Waffe mit einer Klinge und nahm dem Schlag damit die ohnehin geringe Wucht. Härter schlug er mit der zweiten Klinge zu und fand die Lücke zwischen dem schweren Kampfhandschuh des Zwergs und seiner metallbeschlagenen Unterarmschiene. Der Hammer flog davon, und der Zwerg heulte auf und umklammerte sein blutendes, gebrochenes Handgelenk.

Drizzt sprang auf die Schulter seines Gegners, trat ihm ins Gesicht und sprang wieder davon, um den Zwerg mit dem orangefarbenen Bart und den Axtwerfer anzugreifen, die beide auf ihn zurannten.Hinter ihnen feuerte der Mensch sie an, jedoch ohne selbst anzugreifen, was Drizzts Verdacht bezüglich seines Muts, oder genauer des Mangels daran, bestätigte.

Leseprobe zu "Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1"

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Kundenbewertungen zu "Der König der Orks / Die Legende vom Dunkelelf Bd.1"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von drizzt800 aus Baden-Württemberg am 05.02.2012 ***** ausgezeichnet
Top Roman von R.A. Salvatore.

Absolute guter Fantasyroman.
Für jeden Drizzt Do'Urden Fan ein absolutes muss.

Für Leser, die nicht mit den anderen 23 Romanen des Drow bekannt sind ist manches weniger verständlich. Für diese Leser würde ich nur 4 Sterne geben.

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