Das Siegel des Feuers / Grim Bd.1 - Schwartz, Gesa
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Gesa Schwartz 

Das Siegel des Feuers / Grim Bd.1

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Produktbeschreibung zu Das Siegel des Feuers / Grim Bd.1

Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Doch eines Tages wird dieses Gesetz gebrochen und Grim begegnet der jungen Sterblichen Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Kurz darauf wird sie von gefährlichen Anderwesen verfolgt. Gemeinsam beschließen Grim und Mia, das Geheimnis des Pergaments zu ergründen. Sie ahnen nicht, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben. Denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt

Produktinformation


  • Verlag: Lyx
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 677 S. m. Vign.
  • Seitenzahl: 688
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 158mm x 62mm
  • Gewicht: 1120g
  • ISBN-13: 9783802583032
  • ISBN-10: 3802583035
  • Best.Nr.: 27979487
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Sie lebt in der Nähe von Hamburg.

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Kundenbewertungen zu "Das Siegel des Feuers / Grim Bd.1" von "Gesa Schwartz"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.2 von 5 Sterne bei 13 Bewertungen **** sehr gut
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Bewertung von Seelchen am 15.01.2012 ***** sehr gut
In Grim – Das Siegel des Feuers wird dem Leser die Anderwelt abwechselnd aus Grims und Mias Sicht vor Augen geführt. Mit viel Liebe zum Detail hat Gesa Schwartz eine wunderbare neue Welt geschaffen, die beim Lesen fast real wurde. Besonders lustig fand ich die Vorstellung, dass die Wesen der Anderwelt mit unseren Zügen in ihre Welt fahren und dort dann erst einmal durch eine Art Passierschalter gehen müssen, um Einlass nach Ghrogonia zu erhalten. Die Idee ist simpel und doch wirkt sie alles andere als einfallslos, da sie absolut glaubwürdig in den Rahmen der Anderwelt eingefügt wurde.
Die Charaktere, die uns die gesamte Geschichte über begleiten sind allesamt sehr realistisch und einzigartig geformt. Jeder von ihnen hat seine ganz eigenen Macken und wird durch seine Natürlichkeit schnell zu einem gern gelesenen Namen. Besonders die Vielfältigkeit hat es mir hier angetan. Es dreht sich nicht nur um Menschen und Gargoyles, sondern auch Kobolde, Feenwesen, Waldschraten, Vampire, Hybriden etc wurden perfekt in dieses Werk mit eingebracht und zu keinem Augenblick wirkt diese Vielfalt als zu bunt.
„Grim“ ist ein Buch, welches voll von Situationen ist, in denen sich die Charaktere ihren Ängsten stellen müssen, in denen sie Entscheidungen treffen müssen, die ihr weiteres Leben betreffen und welches nicht nur einmal zum Nachdenken anregt.
Neben all den ernsteren Aspekten, die sich durch dieses Werk ziehen, vergisst Gesa Schwartz den Humor jedoch nicht. Selbst, wenn die Situationen es nicht erlauben sorgt der kleine Kobold Remis immer wieder für ein Schmunzeln auf den Lippen der Leser und der Gargoyle Mourier hat mir nicht nur einmal ein herzliches Lachen entlockt. Besonders eine Szene, in der er Grim sein Tüllkostüm überreicht, hat mir das Lesen kurzzeitig unmöglich gemacht!
Auch die Liebe darf in so einer Geschichte natürlich nicht fehlen und wenngleich die spannende Story die ganze Zeit über im Vordergrund steht, versteht es die Autorin, die leisen Gefühle immer wieder mit einfließen zu lassen und nachdem der Leser die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert hat, ist er am Ende genauso schlau wie vorher und fragt sich: sind sie nun oder sind sie nicht? Ich liebe solche kleinen Rätsel, die mir das Warten auf die Fortsetzung fast unerträglich machen.
Neben all diesen positiven Dingen gab es jedoch auch etwas, was mir nicht so gefallen wollte. Die ersten 200 Seiten lasen sich für mich wie eine sehr lange Einleitung. Ohne Frage waren sie wichtig für die Geschichte und ohne sie hätte man vieles nur mit Mühe verstanden, jedoch zogen sie sich ziemlich, weswegen ich für sie länger brauchte als für das gesamte restliche Buch.
Des weiteren hat Gesa im gesamten Werk immer großen Wert darauf gelegt, die Gefühle der Charaktere glaubwürdig und gut nachvollziehbar zu beschreiben. Als Mia jedoch erfährt, was sie ist und daraufhin die Anderwelt sieht, scheint es fast, als sei das für sie das Normalste der Welt. Auch als ihre Mutter darüber unterrichtet wird, was mit Jakob passiert ist und was Mia nun bevorsteht, wirken die Gefühle nicht so, wie sie für eine Mutter in so einer Situation typisch wären.


Fazit
Grim hebt sich eindeutig von den zur Zeit sehr beliebten Vampir- und Werwolfbüchern ab und allein das macht es schon zu etwas Besonderem. Aber auch der Charme, die Spannung, der Gefühlsreichtum und der Humor machen dieses Buch zu einem Werk, das man gerne liest und auf dessen Fortsetzung man mehr als nur gespannt sein darf!

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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 27.06.2011 ***** sehr gut
Paris: Der Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler und Mitglied der OGP, der Obersten Gargoylepolizei. Grims Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, nach dem niemand von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Und so ist er alles andere als begeistert als er der menschlichen Mia über den Weg läuft, die sich mal eben in der geheimen Stadt Ghrogonia herumtreibt. Doch Mia ist etwas Besonderes und Grim an ein Versprechen gebunden. Mia ist eine Hartidin, eine Seherin des Möglichen. Und beide brauchen die Hilfe des anderen, um die Herkunft des rätselhaften Pergaments zu klären, in dessen Besitz Mia urplötzlich gerät und welches sie in Lebensgefahr bringt. Begleitet von Grims treuem Begleiter, dem Kobold Remis, müssen sich die beiden vielen Abenteuern und Gefahren stellen, bevor sie das Geheimnis lüften: Das Siegel des Feuers.

Also zuerst einmal ein ganz großes "WOW!" für dieses unglaublich schöne Cover. Da hat sich der Egmont Lyx Verlag mal wieder selbst übertroffen! Nur über das Cover wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und musste mir auch gleich wieder sofort Band 2 kaufen. In Band 1 schafft es Gesa Schwartz, den Leser in eine schillernde Fantasywelt mitzunehmen und eintauchen zu lassen. Jedoch habe ich irgendwie ständig, obwohl ich das Buch relativ zügig durchgelesen habe, den roten Faden verloren und kam vor lauter Handlung und Personen mit meiner Fantasie nicht mehr hinterher. Und so ging es mir plötzlich so, dass ich mir Grims andere Freunde und z.T. auch andere Figuren nur sehr schwer vorstellen konnte. Weiß nicht, ob es an meiner mangelnden Fantasie liegt oder schlichtweg einfach zu viel auf zu vielen Seiten passierte. Aber ich konnte der Handlung leider nicht immer ganz folgen. Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Teil 2.

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Bewertung von Pharo72 aus Zittau am 18.06.2011 ***** ausgezeichnet
Der Gargoyle Grim gehört zu den Wächtern des Steinernen Gesetzes. Es besagt, dass die Menschen niemals erfahren dürfen, dass neben ihrer eine Anderwelt existiert, voll mit magischen Wesen aller Art. Ein geheimnisvolles Pergament, hinter dem gewissenlose Hybride, Mischwesen aus Mensch und Gargoyle, her sind, birgt jedoch die Gefahr den Untergang der gesamten Menschheit herbeizuführen. Gemeinsam mit der sterblichen Mia versucht Grim den Frieden und den Schleier des Vergessens zu schützen.

Mit ihrem Erstling ist Gesa Schwartz ein ganz besonderes Fantasyhighlight gelungen. Die neben der normalen Welt existierende Anderwelt ist dabei mit ungeheurer Detailvielfalt entwickelt worden. Es fehlen weder Vampire noch Gestaltwandler, jedoch gibt es außerdem Waldschrate, Gnome, Drachen und vor allem Gargoyles in allen möglichen Varianten. Ähnlich wie bei Harry Potter wird der Leser aus der normalen Welt in ein Paralleluniversum voller Magie und Farben geführt.

Meisterhaft versteht es die Autorin alte Mythen und Legenden in ihre Fantasiewelt zu integrieren. Die einzelnen Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass der Leser Mia und Grim am liebsten auf ihren Abenteuern begleiten würde. Auch die liebevoll beschriebenen Nebenfiguren werden schnell ins Herz geschlossen, allen voran der Kobold Remis. Der Weg der Helden ist voller Gefahren, die Beschreibung einiger Greueltaten geht an die Schmerzgrenze und sollte von empfindlichen Lesern schnell überflogen werden.

Es kommt keine Langeweile auf, wenn auf immerhin fast 700 Seiten dieses auch äußerlich wunderschön gestalteten Romanes das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel steht. Überraschende Wendungen, zarte Liebesbande, immer wieder aufblitzender schwarzer Humor und ein zu Tränen rührendes Ende runden das Lesevergnügen perfekt ab. Zum Glück gibt es bereits eine Fortsetzung von Grim, der ich mit Freude entgegensehe.

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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 07.06.2011 ***** ausgezeichnet
Gesa Schwartz versteht es, mit Worten Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen, wie es selten ein Autor geschafft hat. Sie hat eine wundervolle bildhafte Schreibweise, sie beschreibt die Orte ebenso wie die Figuren ihres Buches so ausführlich, dass man sie direkt vor sich sieht und dabei wird es in keinem Moment langweilig. Soviele Fantasy-Wesen habe ich selten in einem einzigen Buch getroffen und ich habe gerade das so geliebt. Ich finde es toll, dass man hier fast jedes Wesen findet, von dem man schon einmal gelesen hat. Ganz besonders faszinierend finde ich jedoch die Gargoyles. Wunderbar beschreibt Gesa Schwartz die Zerrissenheit dieser Wesen, ebenso wie ihre Ängste.Gerade Grim ist ein wahnsinnig toller Protagonist - attraktiv, irgendwie düster und unnahbar und wer wünscht sich nicht so einen Beschützer? Überhaupt ist der Autorin die Zeichnung ihrer Figuren wunderbar gelungen. Man muss sie einfach gern haben. Mia, die sich nachts am wohlsten fühlt und sich von der Dunkelheit magisch angezogen fühlt und so nach und nach entdeckt, was sie eigentlich ist und warum Dinge in ihrer Vergangenheit geschehen sind. Doch nicht nur die zwei Protagonisten sind liebenswert, sondern auch die vielen Nebenpersonen, wie zb. Remis, der kleine Freund von Grim oder Mourier, der Chef von ihm. Alle haben so ihre Eigenheiten und gerade deshalb muss man sie einfach gern haben.
In diesem Buch geschehen soviele Dinge, man kommt kaum zur Ruhe oder einfach mal zum Durchatmen. Kaum hat man sich von einem Abenteuer freigekämpft, steht auch schon das nächste vor der Tür.
Ich für mich kann nur sagen, dass ich eine neue Lieblingsromanfigur mit Grim gefunden habe und kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.

Fazit:
Wer Fantasy mag, ist hier genau richtig. Man wird hineingeworfen in eine wundervolle Welt der Gargoyles, Elfen, Kobolde, Vampire, Werwölfe usw. usf. und kann so dem Alltag einfach mal entfliehen. Absolut lesenswert

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Bewertung von Daniel (http://www.papiertourist.de) am 16.02.2011 ***** sehr gut
Die oben geschilderte Story ist nur das Grundgerüst für eine sehr fantasievoll und einfallsreich erzählte Geschichte.
Mit knapp 700 Seiten ist das Buch sehr umfangreich und auch wenn die Geschichte zu keiner Zeit langweilig wird, habe ich rückblickend doch den Eindruck, man hätte sie hier und da etwas straffen können. Der Erzählstil ist insgesamt sehr flüssig, wenngleich mir einige Wiederholungen etwas störend aufgefallen sind. Gesa Schwartz hätte in der Sprache ruhig etwas variieren dürfen, wiederholen sich stellenweise doch ganze Sätze immer wieder aufs Neue (wie oft kam allein auf den ersten 100 Seiten der Satz 'Grim stieß die Luft aus' vor?).
Auf der anderen Seite sind da aber auch einige wundervolle und sehr greifbar beschriebene Passagen, von Gesa Schwartz genau auf den Punkt getroffen und atmosphärisch unheimlich dicht erzählt. Die Beschreibung der geheimen Bar, einem Treffpunkt für die Wesen der Anderswelt ist da ein gutes Beispiel. Einfallsreicher und detaillierter hätte man diese Szenen kaum erzählen können.
Wichtige Ereignisse werden hin und wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ein Stilmittel, das hier ganz besonders gut passt, versorgt uns die Autorin auf diesem Weg doch nach und nach mit Puzzelteilen, die später von uns zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengesetzt werden. Auch für ihre Kreativität beim Erschaffen der Figuren muss ich Gesa Schwartz loben: Neben Elfen, Gargoyles, Nymphen und Co. gibt es von fliegenden Eseln, über menschenfressende Hunde bis zum besonders liebenswerten Hilfskobold 'Remis' einige sehr interessante Kreaturen zu entdecken.
Mein Fazit: Vor allem das unverbrauchte Fantasy-Szenario und die spannende Geschichte mit all ihren (mal mehr, mal weniger) liebenswerten Figuren haben es mir angetan.
Von den wenigen kleinen Schönheitsfehlern abgesehen, ist 'Grim: Das Siegel des Feuers' ein rundum gelungenes Fantasy-Buch! Wenn Ihr dem Genre also zugetan seid, tut Euch selbst einen Gefallen und schaut es Euch mal genauer an! Viel Spaß!

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Bewertung von Prettytiger am 24.01.2011 ***** ausgezeichnet
Entsetzt muss der Gargoyle Grim eines Nachts mit ansehen, wie sich seine langjährige Freundin Moira mit einem Menschenjungen (Jakob) unterhält, was den Gargoyles aber strengstens untersagt ist, und ihm eine verschnürte Pergamentrolle überreicht. Grim stellt sie zur Rede, doch Moira redet in Rätseln und nimmt Grim das Versprechen ab, über den Jungen zu wachen. Noch am selben Morgen begeht sie Selbstmord, indem sie der Sonne ihren Körper schenkt und für immer versteinert. Verwirrt und trauernd folgt Grim dem Jungen und erkennt schon bald, dass es sich bei ihm und seiner Schwester Mia, die Jakob sofort nach der Übergabe der Pergamentrolle aufsucht, um Hartiden handelt. Die Pergamentrolle scheint ein großes Geheimnis zu beherbergen, denn schon bald werden die Geschwister von mächtigen Schwarzmagiern verfolgt. Nur durch seinen Selbstmord kann Jakob das Geheimnis der Schriftrolle bewahren, die von nun an seine Schwester Mia stets bei sich trägt. Bei einer Auseinandersetzung mit dem Anführer der Hybriden, Seraphin von Athen gerät Mia durch den Einsatz ihrer Magie in Lebensgefahr. Aus diesem Grund sieht sich Grim gezwungen, seinen Schwur, sich niemals mehr mit einem Menschen einzulassen, zu brechen...

Mit ihrer modernen und fantasievollen Sprache gelingt es Gesa Schwartz schon nach wenigen Atemzügen den Leser in den Bann ihres Romans zu ziehen. Die Autorin malt mit ihren Worten und veranschaulichenden Vergleichen eine fantastische Welt, in die der Leser vollkommen eintauchen kann. Jedes Wesen, jeder Ort wird genau beschrieben und dennoch bleibt stets noch genug Spielraum übrig, sodass der Leser auch seine eigene Fantasie bei der Gestaltung der Anderwelt einbringen kann. Alle Charaktere weisen eine erstaunliche Charaktertiefe auf, ihre Eigenarten und persönlichen Vergangenheiten wurden liebevoll herausgearbeitet und besonders gut kann man sich in Mia hineinfühlen, ihre Gedanken und Emotionen verstehen, da sie genau wie der Leser auch die Anderwelt und ihre Wesen erst kennenlernen muss. So lernt sie langsam den Umgang mit ihrer Magie und freundet sich mit den verschiedensten Anderwesen an. Im Verlauf des Buches erfährt man so immer mehr Details aus der langen Geschichte der Gargoyles. Mit Hilfe eines allwissenden Erzählers, der abwechselnd die Figuren Mia und Grim beleuchtet, gelingt es der Autorin dem Leser mit spielerischer Leichtigkeit die Handlung aus allen Blickwinkeln näher zu bringen. So verbindet sie die Erzählstränge von Mia und Grim lückenlos miteinander und man hat das Gefühl, dass die Handlung wirklich von jeder erdenklichen Seite beleuchtet wird. Durch die gesamte Geschichte zieht sich zudem ein Spannungsfaden, der niemals reißt oder spröde wird, da auch bei scheinbar harmlosen Szenen oft unerwartete Wendungen eintreten. Deshalb ist der Roman durchgehend fesselnd und packend. Doch den Leser erwartet nicht nur eine spannungsgeladene Atmosphäre, sondern auch herzerwärmende Komik, die meist in Szenen auftaucht, in denen der kleine Kobold Remis seinen Auftritt hat und die die Handlung stets gekonnt auflockert (S. 310: "Remis war offensichtlich genauso überrascht, denn er sah Grim von der Seite an, als hätte er sich in einen Weihnachtskringel verwandelt"). An einigen Stellen ist der Roman jedoch auch gruselig und grausam, jedoch gelingt es Gesa Schwartz jedes Mal wieder, die sich beim Leser einstellende Furcht durch Situationskomik aufzulösen, sodass sich schreckliche Bilder erst gar nicht ins Gedächtnis einbrennen können.

Ein wunderbares Erstlingswerk von Gesa Schwartz. Die Autorin versteht sich wunderbar darauf, den Leser mit ihrer fantasievollen Sprache in eine geheimnisvolle Welt zu entführen, die voller ungewöhnlicher magischer Wesen steckt. Ein wunderbarer Mix aus Fantasy, spannungsgeladener Action und herzerwärmender Komik. Das Buch ist wirklich jeden Cent wert und ich kann es allen Lesern meines Berichts nur wärmstens ans Herz legen!

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Bewertung von Nilly am 10.06.2010 ***** ausgezeichnet
Endlich mal kein romantischer Vampir-Roman! Grim ist ein menschenverachtender und in Paris lebender Gargoyle. Ein so genannter Schattenflügler. Er arbeitet für die Gargoyle-Polizei. Bei dieser bürokratischen Vereinigung steht das wichtigste Gesetz in Stein gemeißelt: die Menschen dürfen niemals von der Existenz der Gargoyle und der Anderswelt erfahren!

In seinem Inneren hat Grim jedoch einen weichen Kern. Oft ärgert er sich über seine zwiespältigen Gefühle. Mia, ein Menschenmädchen die eine Seherin ist, wächst ihm doch zusehends ans Herz.

Brutale Morde erschüttern die Anderwelt. Bald wird klar, nur ein verschlüsseltes Pergament kann Licht in das Dunkle bringen und die magische Anderwelt retten. Gemeinsam stürzen sich Grim, Mia und der Kobold Remis ins Abenteuer.

In diesem Meisterwerk der Fantasiegestalten kommen noch so manche Kreaturen vor. Es gibt die bekannten Werwölfe, Vampire (gehören wohl einfach dazu, wenn auch hier nur kurz am Rande), Kobolde, Waldschrate, Feen, Hybriden usw. Durch die ausführlichen und bildhaften Beschreibungen werden sie lebendig. Die magischen und mythenreichen Orte werden in all ihrer Pracht farbenfroh der Fantasie des Lesers nahe gebracht.

Die vielen Kampf- und Verfolgungsszenen geben dem Buch ein hohes Tempo. Es gibt aber nicht nur Action: eine gehörige Portion Humor ist auch dabei. Die ironischen und trockenen Sprüche sind einfach zum Grinsen. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass immer die Hintergründe der verfeindeten Clans und Sippschaften mit Liebe zum Detail erzählt und erklärt werden.

Erwähnenswert ist auch dieses wunderschöne Buchcover. Es ist ein absolutes Highlight im Regal. Ich kann somit diesen Debütroman wirklich empfehlen. Vielleicht gibt es ja einen genauso fantasievollen Nachfolger? Man darf gespannt sein! (Mich würde es sehr freuen…)

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Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 02.05.2010 ***** ausgezeichnet
Gesa Schwartzs Debütroman lässt sich wohl am ehesten als epische Urban Fantasy einstufen, welcher jedoch ein Feuerwerk an Fantastischem zu bieten hat. Dem Leser eröffnet sich nicht nur die unterirdische Gargoyle Metropole Ghorgonia, sondern auch weitere eindrucksvolle Orte voller Mysterien, Schrecken und Wunder. Seite an Seite, aber sich nicht immer wohlgesonnen, tummeln sich neben den steinernen Wächtern Kobolde, Waldschrate, Vampire, Hybriden, Feen, Elfen, ein Drache dessen Leidenschaft der Zierkürbiszucht gilt und mehr zu einem harmonischen Gesamtbild geformt. All jenen Wesen lässt die Autorin Individualität angedeihen und weiß auch mit dem Skurrilen, Bizarren und Märchenhaften zu spielen. So reihen sich düstere Momente und Schreckensorte, Gassen aus Gebeinen und traumhafte Kulissen, das Strahlen versunkener Städte und die Kälte des Totenreiches aneinander und die Autorin entführt den Leser in eine fantastische Entdeckungsreise mit bildreicher Sprache und überraschenden Offenbarungen.
Bei Gesa Schwartz gilt es nicht dem Heldenpfad eines Abenteurers zu folgen, sondern eine Weltenreise zu unternehmen.

Jene Lesereise vollzieht sich in einer spannenden Geschichte, welche nicht mit Action, körperlichen und magischen Duellen spart. Neben zahlreichen rasanten Passagen beherrscht die Autorin jedoch auch die stillen Momente und lässt zartfühlig eine Begegnung entblühen wie sie verbotener nicht sein könnte. Große Romantik wird hier nicht geboten, dafür ein unsicheres Annähern, das alte Wunden aufreißt und sich wider jeden Willen den Gefühlen der Betroffenen bemächtigt.

Neben der Hauptfigur Grim, die einen ganz eigene Unterhaltungswert besitzt, sind es vor allem die Nebenfiguren, welche durch ihre Persönlichkeiten zu überzeugen wissen und diesen Roman ungemein bereichern. Hier geht die Autorin sowohl mit Witz als auch mit Schauerelementen vor und schafft es der Anderwelt Lebendigkeit einzuhauchen.

Schwarze Magie, eigenständige Charaktere, gewitzte Nebenfiguren, große Kämpfe, verträumte Momente, blutige Kulissen und schillernde Landschaften, eine sehr schöne widerspenstige Beziehung, dunkle Geheimnisse und wunderliche Offenbarungen – Gesa Schwartz kennt die Zutaten für ein gutes Fantasy Abenteuer und weiß diese in einer individuellen Rezeptur, nicht ganz ohne Wagemut, zu vereinen.

Gesa Schwartzs “Grim – Das Siegel des Feuers” – Ein Debütroman voller Überraschungen, der die Schriftstellerin auf den Weg zur Bestsellerautorin deutscher Fantasy geführt hat.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 22.04.2010 ***** gut
"Grim" ist wie ein Überraschungs-Ei in Buchform: ich habe das Gefühl, hier sind wirklich ALLE Figuren der fantastischen Literatur vertreten, von denen ich jemals gehört oder gelesen habe - oder, wie mein Mann sagte: "Wenn in dem Buch alles steht, kannst du ja deine anderen Fantasybücher aussortieren". In "Grim" kommen neben Gargoyles, zu denen auch die Titelfigur Grim gehört, u.a. folgende Wesen vor: Gnome, Elfen, Drachen, Werwölfe, Vampire, Schwarzmagier, Hybriden (halb Mensch, halb Gargoyle), Hartiden (Seher), Waldschrate, Kobolde... Ich war zu Beginn des Buches einfach nur erschlagen von der Vielfältigkeit der Figuren und der Ideen. Aus dem Stoff hätte man eine ganze Reihe oder mehrere Einzelbände schreiben können! Irgendwann war ich so weit, dass ich bei neuen Wendungen nur noch dachte: "Klar doch... Zeitreisen... hatten wir ja noch nicht!" oder "Ach, eine Harpyie! Natürlich, die kam ja bislang noch nicht in der Geschichte vor!". Einigermaßen in die Geschichte hinein gefunden habe ich erst nach gut einem Drittel des Buches, etwa 250 Seiten, einem Zeitpunkt, an dem viele andere Geschichten bereits zu Ende erzählt sind. Und auch da hatte mich noch lange kein Sog gepackt, dass ich dachte, ich MUSS jetzt unbedingt weiterlesen. Ein Aspekt, der für mich einen richtigen Pageturner ausmacht!
Mit tut es richtig leid, dass mir das Buch nur durchschnittlich gefallen hat. Nach der außergewöhnlich schönen Gesamtgestaltung (Eyecatcher-Cover, illustrierte Vorsatzseite, farblich passendes Lesebändchen, Gargoyle-Vignetten) und dem ansprechenden Klappentext hatte ich mir sehr viel von der Geschichte versprochen, aber mir war die Handlung wirklich zu überladen und dass Sprache und Stil phasenweise nicht homogen waren hat mich ebenfalls gestört. Welches Fantasygenre soll bedient werden: Jugend, Urban oder High? Damit will ich nicht sagen, dass ein Buch für mich in eine Schublade passen muss, aber diese Stilbrüche haben meine Verwirrung neben der sprunghaften Handlung noch weiter geschürt. Der wilde Mix aus altmodischem Flair, modernen Anleihen (der Film "Der Pate" wird zitiert, die Gargoyle Polizei hat moderne Strukturen), selbstironischen Charakteren und Fantasygestalten, denen ständig menschliche Redensarten in den Mund gelegt werden, ist bestimmt eine Fundgrube für Leser, die detailverliebte Geschichten und ausschmückendes Beiwerk mögen. Obwohl ich eine bildhafte Sprache normalerweise gerne mag, war mir auch diese manchmal "too much". Wenn ich ALLES ständig mit irgendetwas vergleiche, geht an dieser Stelle die Fantasie des Lesers flöten. Die Charakterdarstellung der Protagonisten hat in meinen Augen manchmal zu Gunsten der vielen Kämpfe und Schlachten leiden müssen. Ich fand zwar einige Nebenfiguren sehr interessant, so richtig warm geworden bin ich aber noch nicht einmal mit Grim und Mia. Die Sachen, die mir beim Lesen negativ aufgefallen sind, sind für andere Leser vielleicht die Pluspunkte dieses Buches, aber so ist das eben mit dem persönlichen Geschmack ;o) Da ich die Grundidee des Romans trotz aller Mängel immer noch reizvoll finde, würde ich vielleicht trotzdem zu einer weiteren Geschichte um Grim und Mia greifen.

Fazit:
Ein Buch, das eigentlich für jeden Geschmack etwas zu bieten hat - trockenen Humor, Kämpfe und Schlachten, und auch die Liebe kommt nicht zu kurz - mich persönlich aber leider nicht überzeugen konnte! Dennoch eine Empfehlung an Leser von Fantasyromanen, die als Hauptfiguren zur Abwechslung eine unbekanntere Spezies neben den allgegenwärtigen Vampiren kennen lernen wollen.

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Bewertung von BuchSaiten aus NRW am 08.04.2010 ***** weniger gut
Grim lebt in seiner Wahlheimat Paris und nimmt kein Blatt vor den Mund. Eher als Einzelgänger bekannt, neigt er dazu die Dinge so zu sagen wie sie ihm in den Sinn kommen. Um den Frieden zwischen der Welt der Menschen und der Anderwelt zu wahren, macht er sich auf die Suche nach dem heimtückischen Mörder, dessen Treiben das empfindliche Gleichgewicht der Welten zu stören droht.
Mia wird von den Menschen in ihrem Umfeld oft komisch angesehen, da sie sich auf Friedhöfen herum treibt und ihre Zeit mit Zeichnen verträumt. In letzter Zeit sieht sie merkwürdige Dinge, die sie nicht so recht einordnen kann. Ihr Bruder Jakob, dem sie sich seit dem Tod ihres Vaters besonders verbunden fühlt, scheint mehr zu wissen als Mia dachte und so kommt sie auf die Spur des Geheimnisses um das “Siegels”.
Das Erstlingswerk der deutschen Autorin Gesa Schwartz behandelt eine Spezies, von der das Fantasygenre glücklicherweise bisher nicht übersättigt ist. Gargoyles, eine Mischung aus Engel, Steinfigur und Mensch, wandeln zwischen den Welten. Mit Grim hat sie einen Protagonisten erschaffen, der einen eigenen Kopf hat und den Mut sich im Notfall allen Gefahren zu stellen.
Leider wird die Geschichte um Grim, Mia und das Siegel sprachlich nicht optimal umgesetzt. Die fast 700 Seiten enthalten zahlreiche langatmige Erklärungen, die oftmals auch noch zu späteren Zeitpunkten in der Geschichte von weiteren Figuren erneut erläutert werden, obwohl man als Leser die Sachverhalte noch gut im Kopf hat. Etwas zu gut meint Gesa Schwartz es auch mit den Beschreibungen ihrer Szenen oder der Atmosphäre und so kommt man als Leser nicht umhin mit Grauen den nächsten “Wie”-Vergleich zu erwarten, denn die gibt es auch oft mehrmals auf einer Seite. Auf Seite 13 kommen zum Beispiel Wolken vor, “die wie zerfetzte Kleider über den Himmel zogen [...]” und auch der Mantel “flatterte durch die Luft wie ein Rabenschwarm, [...]“. Das sind zwar äußerst gute Vergleiche, aber das ganze Buch über ließ mich das Gefühl nicht los, dass die Autorin dem Leser gern ihre gesamte Vorstellungswelt auf dem silbernen Tablett servieren möchte, ohne dass er sich irgendetwas noch selbst vorstellen, bzw. vergleichen, muss.
Die Spannung im Buch wird zwar durch die anfangs kapitelweise abwechselnde Sichtweise zwischen Mia und Grim aufgebaut, wirkt aber spätestens ab der Mitte überreizt, wenn der Leser das Gefühl hat, noch immer nicht zu wissen was eigentlich passieren soll und wofür manche Dinge nun schlussendlich gut sind. Hinzu kommt noch, dass manche Figuren, zum Beispiel das lebende Feuer oder der Kartenmann, an Figuren aus anderen literarischen Werken erinnern. Meine Assoziation war zwar beim Kartenmann nicht der “Joker”, aber immerhin doch der verrückte “Hutmacher” aus “Alice im Wunderland”. Was von außen so schön wie ein “Gargoyle-Buch” aussah ließ übrigens trotzdem die üblichen Verdächtigen wie Werwölfe oder Vampire leider nicht vermissen. Auch wenn Liebe in diesem Buch keine Hauptrolle spielt, so sind doch zumindest ausreichend Action und Kämpfe auf Basis einer detailreichen Handlung zu finden. Grim selbst oder auch kleinere Nebenfiguren sorgen außerdem für, zugegeben meist trockenen, Humor.
Immerhin laufen alle Handlungsfäden zu einem befriedigenden Ende zusammen, das immerhin kleine, wenn auch vermutbare, Überraschungen bereit hält. Das Ende von “Grim” könnte genauso gut ein Anfang sein und Gerüchte ließen ja auch bereits vermuten, dass es mehr über die Figuren zu erzählen gibt.
Fazit: Letztendlich ein Buch, das mich leider wenig überzeugt hat. Ich würde es aber dennoch weiter empfehlen an Fantasyfans, die mit Gargoyles eine neue Spezies erschließen wollen und die gern ausführliche Beschreibungen haben um in die Welt des Buches einzutauchen. Wer Bücher zwischendurch lange liegen lässt, der kann in die Handlung immer wieder einfinden, da wichtige Details oft wiederholt und somit zurück ins Gedächtnis gerufen werden. Wer nicht zu viel Liebe aber gern viele Kämpfe hat, sollte es versuchen.

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