Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2 - Adams, Douglas

Douglas Adams 

Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2

Roman

Aus d. Engl. v. Benjamin Schwarz
Broschiertes Buch
 
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Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2

Arthur Dent hat sich auf seiner OdysSee wirklich eine Pause verdient - und wo sonst könnte man die einlegen, als im Milliways, dem Restaurant am Ende des Universums?


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • 17. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 233 S.
  • Seitenzahl: 240
  • Heyne Bücher Nr.14698
  • Deutsch
  • Abmessung: 180mm x 113mm x 22mm
  • Gewicht: 188g
  • ISBN-13: 9783453146983
  • ISBN-10: 3453146980
  • Best.Nr.: 07626347
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.07.2010

DAS HÖRBUCH
Lässige Zivilisationen
Christian Ulmen im Restaurant
am Ende des Universums
Es tut dem Ganzen keinen Abbruch, dass sich schon Cervantes diesen Spaß erlaubt hat: So wie im zweiten Teil des „Don Quijote“ viele der Figuren, auf die Sancho Pansa und sein Herr treffen, den ersten Teil des Romans bereits kennen und gelesen haben, so taucht auch in Douglas Adams’ „Das Restaurant am Ende der Welt“ ein wohlbekanntes Buch aus der Feder desselben Autors auf: „Per Anhalter durch die Galaxis“.
Ja, mehr als das: Auf Ursa minor beta, einem Planeten, auf dem es „aufgrund der zeitlichen Relastatik“ immer Samstagnachmittag ist, und zwar circa die Zeit kurz vorm Schließen der Strandbars, wird beim Cocktail kaum über etwas anderes gesprochen als über diesen exzeptionellen „Reiseführer“. Überhaupt hat, so heißt es, „Per Anhalter durch die Galaxis“ bei den „etwas lässigeren Zivilisationen am Ostrand der Galaxis“ die „Encyclopedia galactica“ als Standardnachschlagewerk für so ziemlich alles und jedes längst abgelöst.
Auch auf der Erde (die in der Anhalter-Reihe freilich …

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Benjamin Schwarz, geb. 1937 in Schlesien, Germanistik- und Kunststudium in Göttingen und Berlin. An der FUB wissenschaftlich tätig, seit 1975 Übersetzer diverser Autoren.

Leseprobe zu "Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2"

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Leseprobe zu "Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2"

Bisher passierte folgendes: Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen.

Viele Völker glauben, es wurde von sowas Ähnlichem wie einem Gott erschaffen, allerdings meinen die Jatravartiden auf Viltwodl VI, daß ein Wesen namens Großer Grüner Arkelanfall das ganze Universum einfach ausgeniest hat.

Die Jatravartiden, die in ständiger Furcht vor einer Zeit leben, die sie "Die Ankunft des Großen Weißen Taschentuchs" nennen, sind kleine blaue Geschöpfe mit jeweils mehr als fünfzig Armen, und sie sind deshalb so einzigartig, weil sie die einzige Rasse der Weltgeschichte sind, die das Deospray noch vor dem Rad erfand.

Die Lehre vom Großen Grünen Arkelanfall hat aber außerhalb von Viltwodl VI nicht sehr viele Anhänger, und so wird, da das Universum nun mal so verwirrend ist, ständig nach anderen Erklärungen gesucht.

So baute sich zum Beispiel ein Volk hyperintelligenter, pandimensionaler Wesen einst einen riesenhaften Supercomputer namens Deep Thought, der ein für allemal die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und allem übrigen herausfinden sollte.

Siebeneinhalb Millionen Jahre lang überlegte und rechnete Deep Thought, und schließlich verkündete er, die Antwort laute schlicht und einfach Zweiundvierzig -und so mußte ein neuer, noch größerer Computer gebaut werden, der rausfinden sollte, wie denn nun die Frage eigentlich laute.

Und dieser Computer, der Die Erde hieß, war so groß, daß er oft fälschlich für einen Planeten gehalten wurde - besonders von den merkwürdigen affenartigen Wesen, die auf seiner Oberfläche herumrasten und absolut keinen Schimmer davon hatten, daß sie lediglich der Bestandteil eines gigantischen Computerprogramms waren.

Und das ist wirklich komisch, denn ohne diese ziemlich simple und naheliegende Erkenntnis ergab nichts, aber auch gar nichts, was sich auf der Erde ereignete, auch nur das geringste bißchen Sinn.

Leider aber wurde die Erde kurz vor dem entscheidenden Augenblick, als das Computerprogramm fast durchgelaufen war, völlig unerwartet von den Vogonen zerstört, um - so behaupteten sie - einer neuen Hyperraum-Umgehungsstraße Platz zu machen, und alle Hoffnungen, jemals dem Sinn des Lebens auf die Spur zu kommen, gingen so für immer verloren.

Oder so könnte es scheinen.

Zwei der merkwürdigen affenartigen Wesen überlebten.

Arthur Dent entkam in allerletzter Minute, weil sich plötzlich rausstellte, daß ein alter Freund von ihm, Ford Prefect, von einem kleinen Planeten irgendwo in der Nähe der Beteigeuze stammte, und nicht aus Guildford, wie er bis dahin immer behauptet hatte. Und was noch zweckmäßiger war: Ford wußte, wie man von fliegenden Untertassen per Anhalter mitgenommen wird.

Tricia McMillan - Trillian genannt - war von dem Planeten sechs Monate zuvor mit Zaphod Beeblebrox, dem Präsidenten der Galaxis, durchgebrannt.

Zwei Überlebende.

Sie sind alles, was von dem größten Experiment übriggeblieben ist, das jemals durchgeführt wurde, um hinter die Große Frage und die Große Antwort des Lebens, des Universums und alles übrigen zu kommen.

Und weniger als eine halbe Million Meilen von dem Ort entfernt, wo ihr Sternenschiff gerade träge durch die pechrabenschwarze Dunkelheit des Raumes treibt, bewegt sich ein Vogonen-Raumschiff langsam auf sie zu.

Wie alle Vogonen-Raumschiffe sah es so aus, als wäre es nicht entworfen, sondern eher tiefgefroren worden. Die ekligen gelben Beulen und Gebilde, die in schiechen Winkeln daraus hervorragten, hätten die meisten anderen Raumschiffe entstellt, aber in diesem Fall war das leider nicht möglich. Häßlicheres ist zwar schon am Himmel erblickt worden, aber nicht von zuverlässigen Augenzeugen.

Um wirklich etwas viel Häßlicheres als ein Vogonen-Raumschiff zu sehen, müßte man sich schon ins Innere begeben und einen Blick auf einen Vogonen werfen. Wenn man klug ist, ist das aber genau das, was man lieber bleiben läßt, denn der Durchschnittsvogone denkt nicht zweimal nach, bevor er etwas so sinnlos Niederträchtiges mit einem macht, daß man sich wünscht, man wäre nie geboren worden - oder (wenn man ein helleres Köpfchen hat) der Vogone wäre nie geboren worden.

Aber wahrscheinlich würde der Durchschnittsvogone auch nicht bloß einmal nachdenken. Sie sind einfältige, dickköpfige, schneckenhirnige Geschöpfe, und Denken ist nun wirklich etwas, wofür sie nicht geschaffen sind. Eine anatomische Analyse der Vogonen zeigt, daß ihr Gehirn ursprünglich mal eine furchtbar deformierte, an die verkehrte Stelle gerutschte, verfettete Leber war. Das Netteste, was man von ihnen sagen kann, ist, daß sie wissen, was ihnen Spaß macht, und zu dem, was ihnen im allgemeinen Spaß macht, zählt, Leuten weh zu tun und so oft wie möglich sehr wütend zu werden.

Was ihnen gar keinen Spaß macht, das ist, eine Aufgabe halbfertig liegenzulassen - und schon gar nicht diesem einen Vogonen, und schon gar nicht - aus mehrerlei Gründen - diese eine Aufgabe.

Dieser Vogone war Kommandant Prostetnik Vogon Jeltz vom Galaktischen Hyperraum-Planungsrat, und er war es auch, der die Aufgabe gehabt hatte, den sogenannten "Planeten" Erde zu zerstören.

Er warf seinen monströsen Leib auf seinem unbequemen, schleimigen Sitz herum und starrte auf den Monitor, auf dem das Sternenschiff "Herz aus Gold" gerade systematisch unter die Lupe genommen wurde.

Es bedeutete ihm wenig, daß die "Herz aus Gold" mit ihrem Unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive das schönste und modernste Raumschiff war, das man je gebaut hatte. Ästhetik und Technik waren für ihn Bücher mit sieben Siegeln, und wenn's nach ihm gegangen wäre, verbrannte und vergrabene Bücher obendrein.

Es bedeutete ihm sogar noch weniger, daß Zaphod Beeblebrox an Bord war. Zaphod Beeblebrox war jetzt Ex-Präsident der Galaxis, und obwohl im Augenblick jeder Polizist in der Galaxis hinter ihm wie auch hinter dem Raumschiff her war, das er gestohlen hatte, interessierte das den Vogonen nicht.

Er hatte Wichtigeres zu tun.

Es heißt, die Vogonen stehen nicht über ein bißchen Bestechung und Korruption, genausowenig wie das Meer über den Wolken steht, und das stimmte in dem Fall wirklich. Wenn er die Wörter "ehrlich" oder "moralisch einwandfrei" hörte, griff er zu seinem Wörterbuch, und wenn er das Klimpern von großen Mengen Bargeld hörte, griff er zum Gesetzbuch und schmiß es in die Ecke.

Als er so unerbittlich die Zerstörung der Erde und alles dessen, was sich darauf befand, betrieb, bewegte er sich ein bißchen außerhalb seines beruflichen Auftrags und auch ein bißchen darüber hinaus.

Kundenbewertungen zu "Das Restaurant am Ende des Universums Bd. 2"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.9 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von DER AL aus Berlin am 25.01.2013 ***** ausgezeichnet
Die spannende Fortsetzung von Per Anhalter Durch die Galaxis, das mitreißende Abenteuer wird fortgesetzt und Arthur Dent macht sich wieder auf den Weg in die endlosen Weiten des Universums denn er verlässt seinen wiederhergestellen Planeten mal wieder. Er hat vor ein eine der besten gourmet restaurants zu besuchen, naja eigentlich Zaphod Beeblebrox, den durch einen haufen abenteuerlicher Geschehnisse die am Anfang der Geschichte vorkommen hat er immer ein sehr unangehnemes Problem was wir alle kennen, der Hunger. Tja wir Menschen sind halt ziemlich komplizierzt. Letzendlich kommen Zaphos, Arthur, Trillian und Ford zum besten Restaurant der Welt, der Ort ist schwer zu beschreiben, seht selbst. Wie sie da hin kommen lass ich mal aus.
Der Teil ist ziemlich ähnlich zum ersten Anhalter. Nur ein kleines bisschen einfacher zu verstehen meiner Meinung nach. Aber so und so ist es auf jeden Fall weiter zu empfehlen nach dem der erste Teil gelesen wurde, für kinder und Erwachsene von (10 bis 40 Jahren).

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Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 29.07.2011 ***** sehr gut
Gerade ist das Abenteuer auf Magrathea überstanden. Arthur ist ziemlich fertig, hat er doch gerade erfahren, dass die Erde ein gigantischer Computer war. Bezahlt und regiert von den Mäusen, die damit die große letzte Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest beantworten wollten. Die Antwort darauf wussten sie schon, aber wie lautete die Frage? Naja, ist ja auch egal, denn die Erde wurde durch die Vogonen vernichtet, kurz bevor das Programm zu Ende war. Doch noch ist die Sache mit den Vogonen nicht ausgestanden. Da es noch zwei Erdlinge gibt, nämlich Arthur und Trillian, die sich außerdem praktischerweise in einem Raumschiff befinden, kommen die Vogonen zurück, um den Auftrag endgültig zu Ende zu bringen. Um der Vernichtung zu entgehen, ruft Zaphod seinen längst verstorbenen Urgroßvater zu Hilfe. Der hilft auch, aber nur weil er seinen unnützen Urenkel nicht ständig bei sich haben will. Nach einer Menge Abenteuer finden sie doch noch das Restaurant am Ende des Universums. Nach dem Essen allerdings gibt es wieder Stress für Arthur, denn Ford und er finden sich plötzlich auf der Erde wieder- Dumm ist nur, dass es zwei Millionen Jahre zu früh ist.
Es ist wieder eine ziemlich abgefahrene Geschichte, die sich der Autor da ausgedacht hat. Der Witz ist nicht mehr so gut wie in Teil 1, aber immer noch gut lesbar. Ein bisschen verwirrend ist sie schon, aber wer sowas liebt, kommt voll auf seine Kosten.

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Bewertung von Ackermann aus Bad Berka am 29.07.2011 ***** ausgezeichnet
Band 2 der „Per Anhalter durch die Galaxis“-Reihe beginnt mit der Zeit nach dem Abenteuer auf dem Planeten Magrathea. Arthur hat gerade das erste Abenteuer im Weltraum glücklich überstanden. Er und seine Kumpels Ford, Zaphod und Trilian, die auch von der Erde stammt, dümpeln im Weltraum herum und hängen ihren Gedanken nach. Trillian ist entsetzt über die Vernichtung der Erde, Arthur grübelt nach, ob die Erde tatsächlich nur ein gigantischer Computer war und Ford sucht in seinem Anhalter, wo man sich amüsieren und ein paar Pangalaktische Donnergurgler trinken kann. Arthur beschließt, sich erstmal eine Tasse Tee machen zu lassen und legt damit den Bordcomputer lahm. Dummerweise kommen ausgerechnet jetzt die Vogonen vorbei, weil die erfahren haben, dass es doch noch zwei Erdlinge gibt, nämlich Arthur und Trillian. Und der Vogonen-Kommandant ist kein Mann, der so einen Auftrag schlampig ausführen will. Es beginnt ein Angriff auf ihr Raumschiff, doch der Bordcomputer ist mit Arthurs Tasse Tee beschäftigt. Da hilft nur noch einer: Zaphods längst verstorbener Urgroßvater….
Band 2 ist noch haarsträubender als Band 1. Es geht ziemlich verwirrend zu, denn mittendrin machen alle mal eine Zeitreise und man verliert schnell den Überblick, wer sich gerade wo befindet. Trotzdem ist das Buch wichtig, will man in Band 3 und 4 nicht vollends den Faden der Handlung verlieren. Dieser Band ist nicht ganz so brilliant wie Band 1, aber trotzdem lesbar.

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Bewertung von Leserin am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
Muss man zu Douglas Adams noch etwas sagen? Wenn einem die Geschichte vom Anhalterin der Galaxis zum richtigen Zeitpunkt begegnet, dann öffnet sie die Augen für die wahre Parallelwelt in unserem Universum. Die herrliche, intelligente Absurdität, der Witz, die pointierte Banalität sind nicht zu übertreffen. Beim ersten Lesen vor mehr als 10 Jahren habe ich mich gefragt, was das alles soll - heute öffnet mir jede Seite ein neues Kapitel Humor und Ironie, die mich oft genug dazu bringen, lauthals zu lachen. Und so manche Alltagssituation wird mit einem ironischen Zitat so viel erträglicher!

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von G.Ölcer aus Offenbach am 29.12.2001 ***** ausgezeichnet
Jeder sollte mal schnell einen Pfennig auf die Bank bringen. Man weiß nie, ob man mal ein paar Millarden für ein Essen braucht. Dieses Buch ist ein absolutes Muss.

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Bewertung von Ruben Schönefeld aus Wardenburg am 19.10.2001 ***** ausgezeichnet
Das "Restaurant Am Ende Des Universums" ist der tolle zweite Teil der "Per Anhalter Durch Die Galaxis"-Reihe. Hier wird das Ende des Universums zu einem Erlebnis, einem wahren Ereignis. Um die Geschichte zu verstehen, muss auf jeden Fall der erste Teil vorher gelesen werden.

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Bewertung von Jürgen am 01.08.2000 ***** ausgezeichnet
Eine gelungene Fortsetzung von "Per Anhalter durch die Galaxis". Voll mit zynischen und sarkastischen Zitaten, viele davon sind mittlerweile Klassiker.
Unbedingt lebenswert.

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