Leseprobe zu "Das Reich der Sieben Städte / Das Spiel der..."
Eine Korkenzieherschwade aus Staub huschte durch die Mulde, bewegte sich tiefer in die pfadlose Einöde der Pan'potsun-Odhan hinein. Obwohl sie kaum zweitausend Schritte entfernt war, schien die Schwade aus dem Nichts geboren.
Von seinem erhöhten Aussichtspunkt am windzerzausten Rand der Hochebene aus sah Mappo Runt ihr mit harten Augen nach, Augen, die die Farbe des Sandes hatten und tief in ihren Höhlen in einem blassen Gesicht mit ausgeprägten Wangenknochen lagen. In seiner Hand, deren Rücken mit dicken Borsten bewachsen war, hielt er ein Stück Emrag-Kaktus, und er scherte sich nicht um die giftigen Dornen, als er hineinbiss. Blauer Saft rann sein Kinn hinunter. Er kaute langsam und nachdenklich.
Neben ihm schnippte Icarium einen Kieselstein über den Rand der Klippe, der klickend und klackernd den Hang hinunterhüpfte und erst an dessen geröllübersätem Fuß liegen blieb. Er trug die zerrissenen Gewänder eines Geistergängers, deren ehemals leuchtendes Orange von der Sonne zu einem staubigen Rostrot ausgeblichen war, und das, was von seiner grauen Haut zu sehen war, hatte mittlerweile einen dunklen olivgrünen Farbton angenommen, als ob das Blut seines Vaters dem Ruf dieses Ödlands geantwortet hätte. Schweißtropfen fielen aus seinen langen, zusammengeflochtenen schwarzen Haaren auf den gebleichten Felsen.
Mappo zupfte einen zermalmten Dorn zwischen seinen Vorderzähnen heraus. "Dein Färbemittel zerläuft", stellte er fest, während er das Stück Kaktus einen Augenblick beäugte. Dann biss er wieder davon ab.
Icarium zuckte die Schultern. "Das spielt keine Rolle mehr. Zumindest nicht hier draußen."
"Nicht einmal meine blinde Großmutter hätte dir deine Verkleidung abgekauft. In Ehrlitan sind uns pausenlos Blicke gefolgt. Ich habe sie Tag und Nacht über meinen Rücken kriechen gespürt. Schließlich sind Tannos meistens klein und o-beinig." Mappo riss den Blick von der Staubwolke los und betrachtete seinen Freund. "Das nächste Mal suchst du dir bitte einen Stamm aus, dessen Mitglieder alle sieben Fuß groß werden", knurrte er.
Über Icariums faltiges, wettergegerbtes Gesicht huschte etwas, das die Andeutung eines Lächelns gewesen sein mochte, dann nahm es wieder den gewohnten, selbstgefälligen Ausdruck an. "Jene im Reich der Sieben Städte, die etwas von uns wissen können, wissen jetzt sicherlich von uns. Jene, die keine Ahnung haben, wer wir sind, werden sich vielleicht über uns wundern; aber mehr werden sie auch nicht tun." Im grellen Licht blinzelnd, nickte er in Richtung der Staubfahne. "Was siehst du, Mappo?"
"Einen flachen Kopf, einen langen Hals, und überall schwarz behaart. Wenn's nur das wäre, würde diese Beschreibung glatt auf einen meiner Onkel zutreffen."
"Aber da ist noch was."
"Ein Bein vorne und zwei hinten."
Icarium rieb sich nachdenklich den Nasenrücken. "Also keiner von deinen Onkeln. Ein Aptorian?"
Mappo nickte langsam. "Es dauert noch Monate bis zur Konvergenz. Ich nehme an, Schattenthron hat irgendwie gerochen, was da kommt, und ein paar Kundschafter losgeschickt ..."
"Und der da?"
Mappo grinste, entblößte dabei mächtige Eckzähne. "Der hat sich ein bisschen zu weit vorgewagt. Das ist jetzt Sha'iks Schoßtier." Er war mit seinem Kaktus fertig und rieb sich die gewaltigen Hände, dann stand er auf. Als er den Rücken krümmte, zuckte er zusammen. Vergangene Nacht waren im Sand unter seiner Bettrolle unerklärlicherweise Unmengen von Wurzeln verborgen gewesen, und jetzt erinnerten ihn die Muskeln links und rechts seiner Wirbelsäule an jeden Knoten und jede Windung der baumlosen Knochen. Er rieb sich die Augen. Ein kurzer Blick an sich hinunter offenbarte ihm den zerrissenen und schmutzverkrusteten Zustand seiner Kleidung. Er seufzte. "Man sagt, dass irgendwo hier draußen eine Wasserstelle sein soll ..."
"Um die herum Sha'iks Armee ihr Lager aufgeschlagen hat."
Mappo grunzte.
Icarium streckte sich ebenfalls und musterte bei dieser Gelegenheit einmal mehr die mächtige Gestalt seines Gefährten; er war groß, selbst für einen Trell, mit breiten, schwarz behaarten Schultern, langen, mit kräftigen Muskelsträngen bepackten Armen und der Erfahrung von tausend Jahren, die gelegentlich wie ein ausgelassener Bock in Mappos Augen herumsprang. "Kannst du ihn verfolgen?"
"Wenn du willst."
Icarium schnitt eine Grimasse. "Wie lange kennen wir uns jetzt schon, mein Freund?"
Mappo warf ihm einen kurzen, scharfen Blick zu, dann zuckte er die Schultern. "Sehr lange. Warum fragst du?"
"Ich kann den Widerwillen in deiner Stimme sehr wohl hören. Beunruhigt dich der Gedanke?"
"Jede Möglichkeit, mit einem Dämon aneinander geraten zu können, beunruhigt mich, Icarium. Mappo Trell ist scheu wie ein Hase."
"Mich treibt die Neugier."
"Ich weiß."
Das ungleiche Paar drehte sich zu dem kleinen Lagerplatz um, der versteckt zwischen zwei hoch aufragenden Felsnadeln lag, die der Wind geformt hatte. Sie hatten keine Eile. Icarium setzte sich auf einen flachen Felsen und machte sich daran, seinen Langbogen einzuölen; er wollte verhindern, dass das Hornholz austrocknete. Nachdem er mit dem Zustand der Waffe zufrieden war, wandte er sich seinem einschneidigen Langschwert zu. Er zog die uralte Waffe aus ihrer mit Bronzebändern umwickelten Scheide aus bearbeitetem Leder und begann, mit einem eingeölten Wetzstein an der schartigen Klinge entlangzufahren.
Mappo brach das Fellzelt ab und faltete es willkürlich zusammen, dann stopfte er es in seinen großen Lederbeutel. Das Kochgeschirr folgte, ebenso wie die Decken. Er zog die Verschnürung zu und hängte sich den Beutel über eine Schulter, dann warf er einen Blick zu Icarium hinüber, der den Bogen bereits wieder eingewickelt und auf seinem Rücken befestigt hatte, und nun auf ihn wartete.
Icarium nickte, und die beiden Gefährten - der eine ein Jaghut-Halbblut, der andere ein reinrassiger Trell - begannen den Pfad hinabzusteigen, der sie hinunter ins Becken führen würde.
Am Himmel über ihnen leuchteten die Sterne. Ihr Licht reichte aus, um die Trockenpfanne des Beckens silbern zu färben. Die Blutfliegen waren zusammen mit der Tageshitze verschwunden und hatten die Nacht den gelegentlich auftretenden Schwärmen von Kapmotten überlassen, sowie den fledermausähnlichen Rhizan - geflügelten Echsen, die sich von ihnen ernährten.
Mappo und Icarium machten im Hof einer alten Ruine Rast, um sich etwas auszuruhen. Die Tonziegel-Wände waren fast völlig abgetragen worden; nur knapp schienbeinhohe Reste waren übrig geblieben, die sich in einem geometrischen Muster um eine alte, längst ausgetrocknete Quelle zogen. Der Wind hatte feinkörnigen Sand herbeigeweht, der nun die Pflastersteine des Hofs bedeckte, und Mappo hatte den Eindruck, als ginge ein leichtes Schimmern von ihm aus. Zerzaustes Gestrüpp klammerte sich mit knorrigen Wurzeln am Rand des Hofes fest.
Sowohl in der Pan'potsun-Odhan als auch in der Heiligen Wüste Raraku, die sich in Richtung Westen anschloss, gab es unzählige solcher Überbleibsel längst vergangener Zivilisationen. Mappo und Icarium hatten auf ihren Reisen hohe Tels gefunden - Hügel mit völlig ebener Kuppe, die aus Schicht um Schicht übereinander gebauter Städte bestanden; diese Tels zogen sich in einer annähernd geraden Linie fünfzig Längen weit zwischen den Hügeln und der Wüste dahin, ein eindeutiger Hinweis darauf, dass hier, wo sich jetzt ein trockenes, windgepeitschtes Ödland befand, einst eine reiche, blühende Zivilisation existiert hatte. In der Heiligen Wüste hatte die Legende von Dryjhna, der Apokalyptischen, ihren Ausgang genommen. Mappo fragte sich, ob das Unglück, das die Städte dieser Region mitsamt ihrer Bewohner befallen hatte, vielleicht in irgendeiner Weise zu dem Mythos einer Zeit der Verwüstung und des Todes beigetragen hatte. Denn mit Ausnahme der verlassenen Landsitze, auf die man gelegentlich stieß - auch dieser Ort, an dem sie sich gerade befanden, war einer davon -, zeigten viele Ruinen die Spuren gewaltsamer Zerstörung.
Mappo schnitt eine Grimasse, als seine Gedanken sich plötzlich in vertrauten Bahnen bewegten. Nicht alles, was vergangen ist, kann zu unseren Füßen ausgebreitet werden, und wir sind hier und jetzt nicht näher dran, als wir es jemals an einem anderen Ort gewesen sind. Und ich habe nicht den geringsten Grund, meinen eigenen Worten nicht zu glauben. Er wandte seine Gedanken anderen Dingen zu.
Fast in der Mitte des Hofes stand eine einzelne Säule aus rosa Marmor. Die eine Seite war pockennarbig und geriffelt; sie trug die Spuren der Winde, die unaufhörlich aus der Raraku in Richtung der Pan'potsun-Hügel wehten. Auf der windabgewandten Seite der Säule hatte sich noch immer das spiralförmige Muster erhalten, das längst verblichene Künstler in den Stein gemeißelt hatten.
Als sie den Hof betreten hatten, war Icarium unverzüglich zu der knapp sechs Fuß hohen Säule marschiert und hatte ihre Oberfläche untersucht. Sein Grunzen verriet Mappo, dass er gefunden hatte, wonach er Ausschau gehalten hatte.
"Und, was ist mit der hier?", fragte der Trell, während er den Lederbeutel absetzte.
Icarium trat zu ihm, wischte sich dabei den Staub von den Händen. "Ziemlich weit unten, fast am Fuß, sind Spuren von kleinen Krallenhänden - die Sucher sind unterwegs."
"Ratten? Mehr als eine Gruppe?"
"Vielwandler", bestätigte Icarium mit einem Nicken.
"Nun, ich frage mich, wer das wohl sein könnte?"
"Gryllen, vermutlich."
"Hm. Wie unerfreulich."
Icarium musterte die völlig flache Ebene, die sich nach Westen hin erstreckte. "Es werden noch andere kommen. Sowohl Wechselgänger als auch Vielwandler. Diejenigen, die sich dem Aufsteigen schon ganz nah glauben, aber genauso auch die, die es nicht tun, und trotzdem den Pfad suchen."
Mappo seufzte, musterte seinen alten Freund. Ein schwaches Gefühl der Furcht stieg in ihm auf. Vielwandler und Wechselgänger, zwei Formen des Gestaltwandels, zwei Formen des Fluchs ... das Fieber, für das es keine Heilung gibt. Und sie versammeln sich ... hier, an diesem Ort. "Ist das klug, Icarium?", fragte er sanft. "Auf der Suche nach dem Ziel, dem du schon ewig nachjagst, sind wir drauf und dran, mitten in eine höchst unangenehme Konvergenz hineinzumarschieren. Wenn die Tore sich öffnen, werden wir uns mit einer Gruppe blutdürstiger, vor Gier verblendeter Individuen darum streiten müssen, hindurchzugehen, denn sie alle glauben daran, dass die Tore eine Möglichkeit zum Aufstieg bieten."
"Wenn solch ein Weg wirklich existiert", sagte Icarium, den Blick noch immer auf den Horizont geheftet, "dann werde ich dort vielleicht auch all die Antworten finden, nach denen ich suche."
Antworten sind kein Segen, mein Freund. Bitte glaub mir. "Du hast mir immer noch nicht erklärt, was du zu tun gedenkst, wenn du sie erst einmal gefunden hast."
Icarium drehte sich zu ihm um. Ein schwaches Lächeln lag auf seinem Gesicht. "Ich bin mein eigener Fluch, Mappo. Ich habe Jahrhunderte gelebt, doch was weiß ich von meiner Vergangenheit? Wo sind meine Erinnerungen? Wie kann ich mein Leben ohne dieses Wissen beurteilen?"
"Einige würden deinen Fluch für ein Geschenk halten", sagte Mappo. Ein trauriger Ausdruck huschte kurz über sein Gesicht.
"Ich nicht. Ich betrachte diese Konvergenz als eine Gelegenheit. Sie mag mir sehr wohl Antworten gewähren. Ich hoffe, ich kann es vermeiden, meine Waffen zu ziehen, um diese Antworten zu erhalten, aber wenn es sein muss, werde ich auch das tun."
Der Trell seufzte ein zweites Mal und richtete sich aus seiner geduckten Stellung auf. "Deine Entschlossenheit in dieser Angelegenheit könnte schon bald einer Prüfung unterzogen werden, mein Freund." Er blickte nach Südwesten. "Sechs Wüstenwölfe sind auf unserer Spur."
Icarium wickelte seinen Bogen aus und spannte ihn in einer einzigen fließenden Bewegung. "Wüstenwölfe jagen niemals Menschen."
"Nein", stimmte Mappo zu. Es würde noch eine Stunde dauern, bis der Mond aufging. Er sah zu, wie Icarium sechs lange, mit Steinspitzen versehene Pfeile bereitlegte, dann blinzelte er in die Dunkelheit hinaus. Kalte Furcht kroch ihm den Nacken hinauf. Die Wölfe waren noch nicht zu sehen, doch er konnte sie trotzdem spüren. "Sie sind zu sechst, aber sie sind nur einer. Vielwandler." Es wäre besser, wenn es ein Wechselgänger wäre. Sich in ein anderes Wesen zu verwandeln ist schon schlimm genug, aber gleich in mehrere ...
Icarium runzelte die Stirn. "Also ist es einer mit großer Macht, wenn er in Gestalt von sechs Wölfen aufzutreten vermag. Weißt du, wer es sein könnte?"
"Ich habe einen Verdacht", sagte Mappo leise.
Dann schwiegen sie und warteten.
Ein halbes Dutzend lohfarbener Schatten tauchte weniger als dreißig Schritte entfernt aus einem Dunkel auf, das aus sich selbst heraus entstanden zu sein schien. Als sie noch zwanzig Schritte entfernt waren, schwärmten die Wölfe zu einem Halbkreis aus, in dessen Zentrum sich Mappo und Icarium befanden. Der würzige Geruch eines Vielwandlers erfüllte die stille Nachtluft. Eines der geschmeidigen Tiere schob sich vor, verharrte jedoch augenblicklich, als Icarium seinen Bogen hob.
"Nicht sechs, sondern einer", murmelte Icarium.
"Ich kenne ihn", erwiderte Mappo. "Es ist eine Schande, dass er von uns nicht das Gleiche sagen kann. Er ist unsicher, doch er hat eine Gestalt angenommen, die das Blutvergießen liebt. Heute Nacht jagt Ryllandaras in der Wüste. Ich frage mich nur: jagt er uns - oder irgendetwas anderes?"
Icarium zuckte die Schultern. "Wer von uns soll zuerst sprechen, Mappo?"
"Ich", entgegnete der Trell und trat einen Schritt vor. Diese Situation erforderte ein listiges, gerissenes Verhalten. Jeder Fehler würde sich als tödlich erweisen. Er sprach leise und sarkastisch. "Du bist ziemlich weit weg von zu Hause, was? Dein Bruder Treach wollte dich töten. Wo war noch jene Kluft? In Dal Hon? Oder war es in Li Heng? Ich glaube mich zu erinnern, dass du damals Schakal warst."
Ryllandaras' Stimme ertönte in ihren Köpfen, eine Stimme, die vom mangelnden Gebrauch brüchig und zögernd klang. Ich bin versucht, meinen Geist mit deinem zu messen, N'Trell, bevor ich euch töte.
"Es mag vielleicht nicht der Mühe wert sein", erwiderte Mappo leichthin. "Dank der Gesellschaft, in der ich mich befinde, bin ich genauso aus der Übung wie du, Ryllandaras."
Der Blick aus den klaren blauen Augen des Leitwolfs zuckte kurz zu Icarium hinüber.
"Ich besitze wenig Geist, mit dem zu messen sich lohnt", sagte das Jaghut-Halbblut leise. Seine Stimme war kaum zu verstehen. "Und ich verliere langsam die Geduld."
Das ist dumm. Höflichkeit ist das Einzige, was euch vielleicht retten kann. Sag mir, Bogenschütze, wirst du dein Leben von der Listigkeit deines Gefährten abhängig machen?
Icarium schüttelte den Kopf. "Natürlich nicht. Ich teile die Einschätzung, die er von sich selbst hat."
Ryllandaras wirkte verwirrt. Dann ist es also nur eine Sache der Zweckdienlichkeit, dass ihr beide zusammen reist. Ihr seid Gefährten ohne Glaube, ohne Vertrauen zueinander. Es muss viel auf dem Spiel stehen.
"Ich fange an, mich zu langweilen, Mappo", sagte Icarium.
Die sechs Wölfe erstarrten alle zugleich, wie ein einziges Wesen, und schienen leicht zurückzuzucken. Mappo Runt und Icarium. Ah, wir verstehen. Ihr sollt wissen, dass wir keinen Streit mit euch haben.
"So haben wir also den Geist gemessen", sagte Mappo. Sein Grinsen wurde breiter, dann verschwand es abrupt. "Geh anderswo auf die Jagd, Ryllandaras, ehe Icarium Treach einen Gefallen tut." Bevor du all das entfesselst, was zu verhindern ich geschworen habe. "Hast du mich verstanden?"
Unsere Wege ... kreuzen sich, sagte der Vielwandler, auf der Fährte eines Dämons des Schattens.
"Er gehört nicht mehr zum Schatten", erwiderte Mappo, "sondern zu Sha'ik. Die Heilige Wüste schläft nicht mehr."
So scheint es. Willst du uns die Jagd verbieten?
Mappo warf einen Blick zu Icarium hinüber, der seinen Bogen senkte und die Achseln zuckte. "Wenn du den Wunsch haben solltest, dich in einen Aptorian zu verbeißen, dann ist das deine Sache. Alles, was wir wollen, ist, weiterziehen zu können."
Dann sollen sich in der Tat unsere Kiefer um den Hals des Dämons schließen.
"Du würdest dir Sha'ik zur Feindin machen?", fragte Mappo neugierig.
Der Leitwolf neigte den Kopf zur Seite. Der Name bedeutet mir nichts.Die beiden Reisenden sahen zu, wie die Wölfe davontrotteten und wieder in einem durch Zauberei erschaffenen Dunkel verschwanden. Mappo bleckte die Zähne und seufzte tief. Icarium nickte und fasste in Worte, was sie beide dachten: "Das wird sich schon bald ändern."