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Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda¿s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von de Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas’ Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten…mehr

Produktbeschreibung

Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda¿s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe: Mit ihrer traurigen und trotzigen Art schafft Ida es, die Knoten in Midas’ Herzen zu lösen. Gemeinsam versuchen sie nun, das Glas aufzuhalten.
  • Produktdetails
  • Verlag: Script5
  • Seitenzahl: 400
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 397 S. m. Vign. 220 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 156mm x 40mm
  • Gewicht: 633g
  • ISBN-13: 9783839001318
  • ISBN-10: 3839001315
  • Best.Nr.: 34540700

Autorenporträt

Ali Shaw wurde 1982 geboren und wuchs in einer kleinen Stadt in Dorset, Großbritannien, auf. Nach seinem Abschluss in Englischer Literatur an der Universität von Lancaster arbeitete er als Buchhändler und in einer Bibliothek in Oxford. Sein Debüt Das Mädchen mit den gläsernen Füßen war ein großer Überraschungserfolg und wurde in 18 Sprachen übersetzt. Gerade hat Ali Shaw seinen zweiten Roman beendet.

Rezensionen

St. Haudas Land - das ist eine verschlafene Insel, auf der seltsame Dinge vorgehen. Eigentümliche beflügelte Kreaturen schwirren umher, in den schneebedeckten Wäldern schleicht ein Tier herum, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, und im Meer gibt es von Quallen verursachte, eigenartige Feuerwerke zu beobachten. Die paar wenigen Bewohner der Insel scheinen allesamt über ihre Vergangenheit miteinander verbunden zu sein, geredet wird wenig, man lebt einfach gemeinsam in und mit den vergangen Zeiten und versucht auch gar nicht, dies abzuschließen. Hierher kehrt Ida zurück, denn sie glaubt, dass sie hier ihrem Geheimnis, das sie seit ihrem letzten Besuch auf der Insel mit sich herumträgt, auf die Spur kommen wird. Ihre Füße haben sich in Glas verwandelt, und sie ahnt, dass sich diese Verwandlung auf ihren ganzen Körper ausdehnen wird. Nun hofft sie verzweifelt auf eine Lösung. Zunächst aber findet sie Midas, einen schüchternen Jungen, den der Anblick der Welt so zu schmerzen scheint, dass er sie nur durch das Objektiv seiner Kamera ertragen kann. Die Schatten seines Vaters und dessen Vergangenheit belasten ihn sehr und diese Bürde kann er offenbar nicht loswerden. Midas Vater war ein hervorragender, aber introvertierter, vergeistigter Wissenschaftler. Völlig weltfremd und mit Berührungsängsten gegenüber Menschen, sogar seiner Frau und seinem Sohn gegenüber, lebte er in Einsamkeit, bis er sich schließlich das Leben nahm. Ida ist fasziniert von diesem jungen Mann, und auc ihm geht Ida nach der ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf. Als er Idas Geheimnis entdeckt, ist er geschockt und gleichzeitig fasziniert. Sie erkennen beide, dass nicht mehr viel Zeit bleiben wird, bis Idas Körper sich völlig in Glas verwandelt hat, und deshalb begeben sie sich gemeinsam auf den Weg, diesem Schicksal entgegenzutreten. Dass Erinnerungen an seelische Verletzungen, Tabuisierungen, Verdrängungen der Familiengeschichten ins eigene Erwachsenwerden integriert werden müssen, das ist Thema dieses eigenwilligen Märchens für Pubertierende. Es ist eine traurige Liebesgeschichte, weil die Bemühungen der Protagonisten nicht für beide Frucht tragen, aber für Midas, der wirklich liebt, gibt es eine Hoffnung, das eigene Leben frei von den Zerstörungen seiner Kindheit weiterführen zu können. Junge Leser werden sich mit diesem mutigen Helden gut identifizieren können, denn sie selbst müssen sich täglich mit ihren Sehnsüchten, Wünschen und den Begierden ihrer Lebendigkeit auseinandersetzen, und nicht selten verzweifeln sie ob der Niederlagen und Enttäuschungen, die zwangsläufig diesen Lernprozess begleiten. Vor allem aber ist dieses Buch eine spannende Unterhaltung, und auch wenn sich die Geschmäcker an der Sprache und den symbolischen Bildern seiner Gestaltung scheiden, wird es viele begeisterte Leser finden. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)…mehr