Das Buch des Dämons / Die Tore zur Unterwelt Bd.1 - Sykes, Sam

Sam Sykes 

Das Buch des Dämons / Die Tore zur Unterwelt Bd.1

Roman

Übersetzung: Wolfgang Thon
Broschiertes Buch
 
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Das Buch des Dämons / Die Tore zur Unterwelt Bd.1

Das größte aller Abenteuer beginnt

Vor Jahrhunderten gelang es den Menschen nach langen Kämpfen, die Dämonen zu vertreiben und in die Unterwelt zu verbannen. Seitdem sucht das Böse nach einer Möglichkeit, zurückzukehren und die Sterblichen für ihren Widerstand zu bestrafen. Doch das Aeonstor, der einzige Zugang zur Unterwelt, war vor den Augen der Dämonen verborgen - bis heute! Denn im Buch der Niederpforten ist der Weg zum Aeonstor beschrieben, und weil der Söldner Lenk und seine Gefährten bei seiner Verteidigung versagt haben, befindet sich dieses uralte Artefakt nun in den Klauen der dämonischen Schergen. Lenk und seine Truppe haben kaum eine Wahl - die Bezahlung ist einfach zu gut -, sie müssen das Buch der Niederpforten zurückerlangen. Aber bald steht Lenk vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens - von der nicht nur das Schicksal der Gefährten abhängt, sondern das der ganzen Welt!



Produktinformation

  • Verlag: Penhaligon
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 731 S. 215 mm
  • Seitenzahl: 700
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 140mm x 52mm
  • Gewicht: 760g
  • ISBN-13: 9783764530556
  • ISBN-10: 3764530553
  • Best.Nr.: 32541223
"Sykes liefert mit seiner Konzentration auf Handlung und Figuren eine attraktive Alternative zu ausufernder Weltenbeschreibung."

Ein Roman, der überzeugen kann. www.splashbooks.de

"Ein Roman, der überzeugen kann."
Sam Sykes lebt in den USA und ist der Sohn von Bestseller-Autorin Diana Gabaldon USA.

Kundenbewertungen zu "Das Buch des Dämons / Die Tore zur Unterwelt Bd.1"

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 25.04.2011 ***** schlecht
Es gibt nur eine Gemeinsamkeit zwischen Abenteurern und Söldnern: Die Liebe zum Gold. Darüber hinaus gibt es nur unvorteilhafte Vergleiche. Der Hauptunterschied zum Gewerbe des Söldners ist, dass sich das Gewerbe des Abenteurers nicht aufs Töten beschränkt.
Lenk und seine Abenteurerkameraden werden von einem hohen Priester dazu beauftragt, ihn und ein Artefakt auf seiner Reise zu beschützen. Als das Artefakt gestohlen wird, wird ein neuer Vertrag ausgehandelt: 1000 Goldstücke für die Wiederbeschaffung. Der Rest ist blutiges, splatter Gemetzel.

Vorweg, ich bin alte AD&D 2nd Edition Spielerin. Dieses Buch machte auf mich durchweg den Eindruck, als wenn der Autor eine seiner Spielecampagnen mit seinen Kumpels als Buch geschrieben hätte. Sam Sykes ist möglicherweise der Spielemeister oder der Protokollant einer Rollenspielergruppe von 6 Personen mit einem Gastspieler (Pallafin), die sich wie folgt klassisch zusammensetzt:

1. Lenk: Anführer, Krieger mit Berserkeroption, Mensch, Gesinnung: chaotisch gut
2. Katara: Kriegerin, Shict (entspricht wohl am ehesten einer wilden Waldelfe), hasst Menschen, Gesinnung chaotisch neutral
3. Dreadeleon: Magier, chaotisch neutral
4. Gariath: Drachenmann, hasst Menschen, Gesinnung chaotisch neutral.
5. Asper: Priesterin, Heilerin, moralisch rechtschaffen (S. 283)
6. Denaos: Assasine, chaotisch neutral
7. Qillian: Palladin, lawfull good (doppelte Fähigkeit, doppelt so viel Autorität S. 103), Gastspieler.

Er steht nun vor dem Problem, das man eigentlich als Spielemeister vermeiden sollte: gesetzestreu gute Spieler zusammen mit chaotisch neutralen. Generell sollte man chotisch neutrale Gesinnung nicht zulassen, denn die Spieler neigen dann dazu, sich gegenseitig umzubringen statt ihre Gegner. Dementsprechend muss der Autor sich immer wieder seitenweise damit auseinandersetzen, warum die Gefährten überhaupt gemeinsam reisen, diese Passagen der Selbstanalyse wirken gezwungen und gewollt und nicht gekonnt.
Die Protagonisten haben nichts gemeinsam außer einer völligen Gleichgültigkeit gegenüber dem Wohlergehen der anderen (S. 492)

Dieses Buch ist der Auftakt einer größeren Campagne um die Suche nach dem Aeonstor. In diesem Buch werden die ersten beiden Abenteuer in hohlbeinscher Manier beschrieben, heißt: kaum bis keine Handlung, aber viel sinnlose Action.

Abenteuer 1: Auftakt der Campagne. Die Spieler befinden sich auch einem Schiff und werden von Piraten angegriffen. Es folgen 180 Seiten Beschreibung blutigen Gemetzels, in denen nichts geschieht, außer dass das Buch gestohlen wird und viele Hirne zerquetscht werden, Gliedmaßen abgetrennt werden und viele Menschen unschön ums Leben kommen.

Abenteuer 2: Bringt das Buch zurück! Die Abenteurer verfolgen für 1000 Goldstücke die Spur des Buches auf eine einsame Insel, metzeln viele Dämonen und sammeln Erfahrungspunkte. Weitere 499 Seiten splatterige Beschreibung diverser Schlachten und Scharmützel.

Die Schlachtbeschreibungen werden von kindischen, aber für Rollenspieleabende typische, sinnlose Geplänkel unterbrochen, in denen sich die Protagonisten gegenseitig beleidigen und bedrohen. Die Gesinnungen, die mit Seitezahlen versehen sind, sind tatsächlich genauso plump in den Text eingefügt.
Nebenbei:
S. 14: blut schmeckt nicht kupfern, sondern nach Eisen. Hämoglobin ist ein Eisenkomplex. Des weiteren nerven irgendwann die diversen Umschreibungen für Blut = roter Saft, Lebenssaft,…
S. 229: als wie jemand – grammatikalisch gruselig.
S. 261: Welchen Sinn macht es – Denglisch. Im Deutschen ergibt es immer noch Sinn, macht aber keinen

Fazit: Für Rollenspieler sicherlich eine interessante Studie, wie andere damit umgehen, rechtschaffen gute Charaktere mit chaotisch neutralen auf ein Abenteuer zu schicken. Insgesamt komplett handlungfreie Beschreibung aneinandergereihter Gemetzel unterbrochen von kindischen Wortgefechten in denen sich die Protagonisten beleidigen.

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