Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1 - Buckingham, Royce

Royce Buckingham 

Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1

Roman. Deutsche Erstausgabe

Dtsch. v. Stefanidis, Joannis
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Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1

"Witzig, liebenswert und verrückt." Freundin

"Ich als bekennender Kindskopf fand das extrem lustig." Peter Hetzel im Sat 1 Frühstücksfernsehen

Der SPIEGEL-Bestseller erstmals im Taschenbuch!

Nathan Grimlock hat von seinem Pflegevater eine undankbare Aufgabe geerbt: Er muss ein Haus voller Dämonen hüten und verhindern, dass seine nervtötenden Schützlinge überall Chaos verbreiten - vor allem das TIER, das tief unten im Keller haust, darf auf gar keinen Fall entkommen! Eines Tages jedoch geschieht die Katastrophe: Das TIER bricht aus. Und es hat großen Hunger auf Menschenfleisch. Doch als ob das nicht schon schlimm genug wäre, halten es ein paar der Dämonen für Ehrensache, Nathan zu helfen, das Monster wieder einzufangen - ob ihr Hüter es nun will oder nicht ...


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 255 S.
  • Seitenzahl: 255
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.26574
  • Deutsch
  • Abmessung: 184mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 222g
  • ISBN-13: 9783442265749
  • ISBN-10: 3442265746
  • Best.Nr.: 26263652
"Witzig, liebenswert und verrückt." Freundin

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"Witzig, liebenswert und verrückt." Freundin
Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington, wo er derzeit an seinem zweiten Roman arbeitet. Sein Debütroman Dämliche Dämonen" wird demnächst von der 20th Century Fox aufwändig verfilmt!

Leseprobe zu "Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1"

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Leseprobe zu "Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1"

Das TIER streckte die dicken Pranken von sich und fuhr wie eine große Katze die Krallen aus, als es sich vom knochenübersäten Boden erhob. Der Magen knurrte ihm entsetzlich. Aber das tat er eigentlich immer - trotz der blutigen Fischreste, die es jeden Tag eimerweise zu fressen bekam. Es lechzte nach lebendiger Nahrung, doch im Laufe der Zeit hatte es begriffen, dass es kein frisches Fleisch geben würde, solange es in diesem Keller gefangen war.

Selbst mit seinem schlichten Verstand entsann sich das TIER noch genau des alten Mannes, der es vor so vielen Jahren hier unten eingesperrt hatte. Der Mann war schlau gewesen und auf unbegreifliche Weise mächtig. Doch vor kurzem musste sich dort oben eine Veränderung zugetragen haben. Die schlurfenden Schritte des Alten auf dem Holzfußboden waren verstummt. Jetzt war dort nur noch ein einziges Paar Menschenfüße zu hören, jüngere, flinkere Füße. Ein unerfahrener Knabe hütete das riesige Haus.

Das TIER schlich zur Futterraufe. Mit dem neuen Aufseher könnte sich eine Gelegenheit ergeben, endlich in die Welt der Menschen auszubrechen. Der Geifer tropfte ihm vom Maul, als es die lange Blechrinne hinaufzuklettern begann. Da draußen gab es bestimmt viele alleingelassene Kinder, die es verschlingen konnte ...

Mutterseelenallein Ich kenne keinen einzigen Menschen, dachte Nate. Seit fast einem Monat kümmerte er sich nun ganz allein um die Dämonen. Mit zwei schweren Eimern voller Glibberzeug durchquerte er die Eingangshalle des alten Fachwerkhauses. Futter für seine Schützlinge. Hauptsächlich waren es Fischinnereien, aber sie mochten auch die Köpfe. Augäpfel waren eine besondere Delikatesse.

Als er über den senffarbenen indischen Teppich wankte, schwappten ein paar Tropfen der blutigen Mixtur über und sickerten durch einen Riss im Holzboden in den Keller. Nate bemerkte es nicht. Er war so in Gedanken, dass er in dem düsteren Vorraum beinahe über ein großes pelziges Etwas gestolpert wäre.

"Hoppla!" Er konnte sich gerade noch auf den Beinen halten. "Guten Morgen, Bel."

Der riesige englische Schäferhund Belvedere stellte ein Ohr auf und schaute ihn unter seinen Zotteln hervor an.

"'tschuldigung", sagte Nate. "Ich bin heute ein bisschen durcheinander. Keine Sorge, du kriegst dein Frühstück, sobald ich die Radaubrüder versorgt habe."

Nate war froh, dass er wenigstens nicht ganz allein war. Dhaliwahl hatte ihm immerhin einen Freund hinterlassen, der nicht aus dem Dämonenreich stammte.

Der Flur, der von der Eingangshalle abging, war vollgestellt mit Antiquitäten. Nate näherte sich einer Holzbank, deren hohe Rückenlehne an den Ecken mit kunstvoll geschnitzten Köpfen verziert war. Als er daran vorbeiging, wurden sie lebendig und begrüßten den Jungen mit schaurigem Geleier.

"Naaathan."

"Naaaaathan."

"Naaaaaaathan."

"Morgen, ihr beiden", erwiderte Nate im Vorübergehen.

Das Nächste war eine leblose Pflanze auf einem reich verzierten Untersatz. Nate griff nach einer Sprühflasche, benetzte die braunen Blätter und setzte seinen Weg fort. Die Pflanze wurde leuchtend grün und quoll üppig über den Topfrand hinaus.

Nate war noch keine drei Schritte weitergegangen, als er ein gequältes Stöhnen vernahm.

"Oh-ah ..."

Er versuchte es zu überhören.

"Ohh-ahh!" Diesmal klang es noch eindringlicher. Er hatte die Masken fast hinter sich gelassen.

Das Stöhnen kam von der Eisenmaske an der linken Wand. Die Holzmaske, die genau gegenüber hing, verzog das Gesicht. "Warum hältst du nicht einfach mal die Klappe?", schimpfte sie. "Jeden Tag das gleiche Gejammer: Oh-ah. Oh-ah."

"Hey, ich werde hier gefoltert, ja?", schimpfte die Eisenmaske zurück. "Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn man langsam verrostet?"

Die Augen der Holzmaske drehten sich zu Nate. "Junge, häng mich bloß woandershin. Der Kerl macht mich wahnsinnig."

Nate nahm die Holzmaske von der Wand. Er konnte die beiden nicht voneinander trennen. Streitende Lärmdämonen musste man in Paaren halten, sonst gingen sie, statt sich gegenseitig in den Haaren zu liegen, nur ihrem Hüter auf die Nerven. So tauschte er die Masken einfach aus und hängte jede an den Wandnagel der anderen. Dann hob er die Eimer wieder an und ließ die beiden verdutzten Streithähne zurück.

Hinter Nates Rücken schwoll in Bels Fell eine Beule an. Zwei gelbe Augen hielten durch die Zotteln Ausschau nach dem davoneilenden Jungen. Bel kratzte sich gähnend. Von seinem mächtigen Hinterlauf löste sich ein kleines, knollenartiges Wesen und krabbelte Nate auf wieselflinken Stummelbeinchen hinterher, hielt sich aber im Schatten. Nate blieb stehen und blickte sich argwöhnisch um, sah aber nur den Hund. Achselzuckend ging er weiter.

Schließlich war er im Badezimmer angelangt, in dem es weder ein richtiges Waschbecken noch eine Toilette gab, sondern nur einen langen, gusseisernen Wassertrog. Dort hinein entleerte er jetzt den ersten Eimer mit Glibberzeug.

Eigentlich besaß Nate einen angeborenen Spürsinn für Dämonen. Für gewöhnlich kribbelten seine Nackenhärchen, wenn einer in der Nähe war, der etwas im Schilde führte. Aber der Dämon, der sich nun anschlich, überlistete ihn immer wieder aufs Neue. Der kleine Kerl lugte kurz um die Ecke und nahm dann seine wahre Gestalt an. Er reckte und streckte sich, bis er sich in einen grünen, schienbeinhohen Hauskobold mit Schnurrbart und schmalen, aufrechtstehenden Ohren verwandelt hatte, dessen Klauen so feingliedrig und beweglich waren wie die eines Waschbären. Zwischen seinen Lippen ragten zwei übergroße Fänge hervor wie ein Doppeldolch, und jetzt schnupperte er mit zuckender Nase in Nates Richtung.

Hungrig beäugte der Kobold Nates Beine, dann sprang er ihn an, krallte sich in die Hose und hangelte sich an ihr empor.

Nate jaulte auf und versuchte den Angreifer abzuschütteln. Er fuhr herum und schaute an sich hinab. Es war Pernikus, die dämonische Inkarnation unliebsamer Überraschungen.

Kopfschüttelnd holte Nate Luft. "Noch ein Mal, Pernikus, noch ein einziges Mal, dann exorziere ich deinen hässlichen kleinen Dämonenhintern in die Dimension zurück, die dich hervorgebracht hat!"

Pernikus grinste nur, denn er wusste nur zu genau, dass Nate so etwas niemals tun würde. Mit schrillem Kreischen stieß er sich von Nates Bein ab. "Krii-krii-krii-krii!" Er landete im Trog, tauchte den Kopf in die Fischreste und schlang sie gierig hinunter.

Nate schüttete den Rest des Glibberzeugs um Pernikus herum aus. "Du hast Glück, dass ich noch so unerfahren bin", sagte er. "Ein erfahrener Hüter hätte dich längst zur Räson gebracht."

Leseprobe zu "Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1"

Das TIER streckte die dicken Pranken von sich und fuhr wie eine große Katze die Krallen aus, als es sich vom knochenübersäten Boden erhob. Der Magen knurrte ihm entsetzlich. Aber das tat er eigentlich immer - trotz der blutigen Fischreste, die es jeden Tag eimerweise zu fressen bekam. Es lechzte nach lebendiger Nahrung, doch im Laufe der Zeit hatte es begriffen, dass es kein frisches Fleisch geben würde, solange es in diesem Keller gefangen war.

Selbst mit seinem schlichten Verstand entsann sich das TIER noch genau des alten Mannes, der es vor so vielen Jahren hier unten eingesperrt hatte. Der Mann war schlau gewesen und auf unbegreifliche Weise mächtig. Doch vor kurzem musste sich dort oben eine Veränderung zugetragen haben. Die schlurfenden Schritte des Alten auf dem Holzfußboden waren verstummt. Jetzt war dort nur noch ein einziges Paar Menschenfüße zu hören, jüngere, flinkere Füße. Ein unerfahrener Knabe hütete das riesige Haus.

Das TIER schlich zur Futterraufe. Mit dem neuen Aufseher könnte sich eine Gelegenheit ergeben, endlich in die Welt der Menschen auszubrechen. Der Geifer tropfte ihm vom Maul, als es die lange Blechrinne hinaufzuklettern begann. Da draußen gab es bestimmt viele alleingelassene Kinder, die es verschlingen konnte ...

Mutterseelenallein Ich kenne keinen einzigen Menschen, dachte Nate. Seit fast einem Monat kümmerte er sich nun ganz allein um die Dämonen. Mit zwei schweren Eimern voller Glibberzeug durchquerte er die Eingangshalle des alten Fachwerkhauses. Futter für seine Schützlinge. Hauptsächlich waren es Fischinnereien, aber sie mochten auch die Köpfe. Augäpfel waren eine besondere Delikatesse.

Als er über den senffarbenen indischen Teppich wankte, schwappten ein paar Tropfen der blutigen Mixtur über und sickerten durch einen Riss im Holzboden in den Keller. Nate bemerkte es nicht. Er war so in Gedanken, dass er in dem düsteren Vorraum beinahe über ein großes pelziges Etwas gestolpert wäre.

"Hoppla!" Er konnte sich gerade noch auf den Beinen halten. "Guten Morgen, Bel."

Der riesige englische Schäferhund Belvedere stellte ein Ohr auf und schaute ihn unter seinen Zotteln hervor an.

"'tschuldigung", sagte Nate. "Ich bin heute ein bisschen durcheinander. Keine Sorge, du kriegst dein Frühstück, sobald ich die Radaubrüder versorgt habe."

Nate war froh, dass er wenigstens nicht ganz allein war. Dhaliwahl hatte ihm immerhin einen Freund hinterlassen, der nicht aus dem Dämonenreich stammte.

Der Flur, der von der Eingangshalle abging, war vollgestellt mit Antiquitäten. Nate näherte sich einer Holzbank, deren hohe Rückenlehne an den Ecken mit kunstvoll geschnitzten Köpfen verziert war. Als er daran vorbeiging, wurden sie lebendig und begrüßten den Jungen mit schaurigem Geleier.

"Naaathan."

"Naaaaathan."

"Naaaaaaathan."

"Morgen, ihr beiden", erwiderte Nate im Vorübergehen.

Das Nächste war eine leblose Pflanze auf einem reich verzierten Untersatz. Nate griff nach einer Sprühflasche, benetzte die braunen Blätter und setzte seinen Weg fort. Die Pflanze wurde leuchtend grün und quoll üppig über den Topfrand hinaus.

Nate war noch keine drei Schritte weitergegangen, als er ein gequältes Stöhnen vernahm.

"Oh-ah ..."

Er versuchte es zu überhören.

"Ohh-ahh!" Diesmal klang es noch eindringlicher. Er hatte die Masken fast hinter sich gelassen.

Das Stöhnen kam von der Eisenmaske an der linken Wand. Die Holzmaske, die genau gegenüber hing, verzog das Gesicht. "Warum hältst du nicht einfach mal die Klappe?", schimpfte sie. "Jeden Tag das gleiche Gejammer: Oh-ah. Oh-ah."

"Hey, ich werde hier gefoltert, ja?", schimpfte die Eisenmaske zurück. "Weißt du, wie es sich anfühlt, wenn man langsam verrostet?"

Die Augen der Holzmaske drehten sich zu Nate. "Junge, häng mich bloß woandershin. Der Kerl macht mich wahnsinnig."

Nate nahm die Holzmaske von der Wand. Er konnte die beiden nicht voneinander trennen. Streitende Lärmdämonen musste man in Paaren halten, sonst gingen sie, statt sich gegenseitig in den Haaren zu liegen, nur ihrem Hüter auf die Nerven. So tauschte er die Masken einfach aus und hängte jede an den Wandnagel der anderen. Dann hob er die Eimer wieder an und ließ die beiden verdutzten Streithähne zurück.

Hinter Nates Rücken schwoll in Bels Fell eine Beule an. Zwei gelbe Augen hielten durch die Zotteln Ausschau nach dem davoneilenden Jungen. Bel kratzte sich gähnend. Von seinem mächtigen Hinterlauf löste sich ein kleines, knollenartiges Wesen und krabbelte Nate auf wieselflinken Stummelbeinchen hinterher, hielt sich aber im Schatten. Nate blieb stehen und blickte sich argwöhnisch um, sah aber nur den Hund. Achselzuckend ging er weiter.

Schließlich war er im Badezimmer angelangt, in dem es weder ein richtiges Waschbecken noch eine Toilette gab, sondern nur einen langen, gusseisernen Wassertrog. Dort hinein entleerte er jetzt den ersten Eimer mit Glibberzeug.

Eigentlich besaß Nate einen angeborenen Spürsinn für Dämonen. Für gewöhnlich kribbelten seine Nackenhärchen, wenn einer in der Nähe war, der etwas im Schilde führte. Aber der Dämon, der sich nun anschlich, überlistete ihn immer wieder aufs Neue. Der kleine Kerl lugte kurz um die Ecke und nahm dann seine wahre Gestalt an. Er reckte und streckte sich, bis er sich in einen grünen, schienbeinhohen Hauskobold mit Schnurrbart und schmalen, aufrechtstehenden Ohren verwandelt hatte, dessen Klauen so feingliedrig und beweglich waren wie die eines Waschbären. Zwischen seinen Lippen ragten zwei übergroße Fänge hervor wie ein Doppeldolch, und jetzt schnupperte er mit zuckender Nase in Nates Richtung.

Hungrig beäugte der Kobold Nates Beine, dann sprang er ihn an, krallte sich in die Hose und hangelte sich an ihr empor.

Nate jaulte auf und versuchte den Angreifer abzuschütteln. Er fuhr herum und schaute an sich hinab. Es war Pernikus, die dämonische Inkarnation unliebsamer Überraschungen.

Kopfschüttelnd holte Nate Luft. "Noch ein Mal, Pernikus, noch ein einziges Mal, dann exorziere ich deinen hässlichen kleinen Dämonenhintern in die Dimension zurück, die dich hervorgebracht hat!"

Pernikus grinste nur, denn er wusste nur zu genau, dass Nate so etwas niemals tun würde. Mit schrillem Kreischen stieß er sich von Nates Bein ab. "Krii-krii-krii-krii!" Er landete im Trog, tauchte den Kopf in die Fischreste und schlang sie gierig hinunter.

Nate schüttete den Rest des Glibberzeugs um Pernikus herum aus. "Du hast Glück, dass ich noch so unerfahren bin", sagte er. "Ein erfahrener Hüter hätte dich längst zur Räson gebracht."

Kundenbewertungen zu "Dämliche Dämonen / Dämonenhüter Bd.1"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.3 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
(2)
***** sehr gut
 
(1)
***** gut
 
(2)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(1)
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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 18.06.2012 ***** gut
Dämonenhüter habens nicht leicht

Nathan Grimlock, genannt Nate, hat einen ganzen Sack voller Probleme. Nein, nicht ganz richtig: Ein ganzen Haus voller Probleme, denn er muss eine Schaar Dämonen hüten. Sein Lehrmeister ist kürzlich verstorben und hat Nate die verantwortungsvolle Aufgabe des Dämonenhüters überlassen. Doch Nate ist noch jung und lässt sich zu einer Verabredung mit der Hilfsbibliothekarin Sandy hinreißen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände entkommt „das Tier“, der gefährlichste Dämon aus seinem Kellerverlies. Außerdem trachtet der dürre Mann danach, Nates Dämonen auf seine Seite zu ziehen…

„Dämliche Dämonen ist eine nette Lektüre für Zwischendurch, mehr aber auch nicht. Das Beste am Buch ist meiner Meinung nach das Daumenkino, das die Seiten rechts unten ziert und die liebevolle und gut gelungene Aufmachung des Hardcovers. Die Dämonen sind nämlich ganz und gar nicht dämlich, wie uns der Buchtitel weiß machen will, sondern ihr Hüter stellt sich ziemlich doof an, die Dämonen sind halt ein wenig chaotisch und dämonisch. Nate ist furchtbar überfordert mit seinem Sack voll Dämonen, die schwieriger zu Hüten sind als Flöhe. Aber humorvoll ist dieser Jugend-Fantasy-Roman allemal! Nicht nur einmal habe ich geschmunzelt, wenn nicht gar laut gelacht, ob der lustigen Situationen in die sich Nate hineinmanövriert.

Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, die Seiten sind groß bedruckt, so dass man das kleine Büchlein wirklich sehr schnell durchgelesen hat. Einen Spannungsbogen konnte ich nicht finden, aber die Geschichte war trotzdem so kurzweilig, dass ich auch schnell durch war mit Nate und seinen Dämonen. Nur der dürre Mann und „das Tier“ bringen noch ein wenig Würze in die Story, da sich erst nach und nach ergibt, was oder wer sie beide, unabhängig voneinander, eigentlich sind.

Die Figuren sind sehr oberflächlich, denn auf den paar wenigen Seiten könnte sich auch kein Charakter richtig entfalten. Nate ist ein verunsicherter Waisenjunge, der sich nun alleine um einen Haufen Dämonen kümmern muss, die gerne ein wenig Chaos verbreiten. Nate hat aber auch drei Helfer unter seiner Dämonenschaar. Sandy ist eine unscheinbare und schüchterne Bibliotheksassistentin, die zum ersten Mal einen Jungen angesprochen hat und sie ist ausgerechnet an Nate geraten. Der dürre Mann führt nichts Gutes im Schilde und verbreitet noch mehr Chaos, als die Dämonen, während „das Tier“ auf die Jagd geht.

Die Aufmachung des Hardcovers mit Schutzumschlag ist wirklich sehr, sehr schön. Das oben erwähnte Daumenkino mit einem Dämonen, der leider so im Buch nicht vorkommt, ist lustig anzuschauen und die Umschlaggestaltung mit eben diesem Dämon darauf, einfach ein Hingucker!

Fazit: Leider ist der Reihen-Auftakt „Dämliche Dämonen“ von Royce Buckingham nicht das Gelbe vom Ei, sondern einfach nur nett zu lesen. Wer eine leichte Zwischendurch-Lektüre sucht und auch gerne mal schmunzeln möchte, könnte hier richtig sein. Allen anderen, die humoristische Fantasy mit Tiefgang suchen, würde ich von diesem Buch abraten!

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Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 02.03.2012 ***** weniger gut
Da hat sich doch wohl ein Jugendbuch in die Erwachsenen-Bibliothek verirrt, was?

Komme mir keiner mit "Wer sein Kinderherz bewahrt hat" oder so einen Schmuß.
Das Buch hat seine Momente, diese erschöpfen sich allerdings nach der Einführung in jene Phantasie-Welt.

Nathans chaotischer Kampf als Dämonenhüter - im Schlepptau hat er seine persönlichen Quälgeister - gegen einen geheimnisvollen Fremden vermittelt durchgehend das Gefühl, gleich starte der Roman durch. Aber auf eine Spannungskurve hat man vorsorglich verzichtet.

So wie der Roman beworben wird, habe ich auf eine absurde, abgedrehte Story gehofft, welche Lachkrämpfe auslöst. Bekommen habe ich eine dünne, farblose Terry-Pratchett-Kopie, die Erstleser vom Hocker hauen mag, aber mich leider nicht.

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Bewertung von VeryCurious aus Frankfurt am 23.11.2011 ***** ausgezeichnet
Dämliche Dämonen ist eine herrlich abgedrehte Geschichte über noch abgedrehtere Wesen.
Das verschlingt man gleich mehrmals!

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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 07.08.2011 ***** gut
Zum Inhalt:

Nathan Grimlock ist ein Dämonenhüter. Diese Aufgabe hat er von seinem Pflegevater nach einer harten Ausbildung geerbt. Die Aufgabe scheint simpel: Hüte ein Haus voller Dämonen und achte darauf, dass das TIER niemals ausbricht. Doch was geschieht? Genau! Das TIER bricht aus. Und warum das ganze Chaos? Wegen eines Mädchens! Dies war die zweite Regel seines Meisters: Keine Mädchen! Wie soll Nate nun wieder alles in geordnete Bahnen lenken? Etwas mit dem Mädchen zusammen? Und dann gibt es noch einen Widersacher, der seinen Platz einnehmen will…

Meine Meinung:

Dies ist das erste Buch aus einer Serie von bisher 3 erschienenen Bücher. Der zweite (Mürrische Monster) und dritte Teil (Garstige Gnome) sind bei Penhaligon erschienen.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Die Kapitel sind kurz und mit der Überschrift wird eigentlich schon immer gleich gesagt was nun passiert. Das Buch kann man aufgrund der geringen Seitenzahl getrost an einem Abend durchlesen.

Der Hauptcharakter Nate gefällt mir sehr gut, da er herzlich, chaotisch und liebenswert ist. Mit der Aufgabe, die ihm übertragen wurde, kommt er zwar so gar nicht zurecht, aber er bemüht sich immerhin sehr. Als Sandy ins Spiel kommt (so stellt man sich eine biedere Bibliotheksangestellte vor ;) ) versucht er sich zwar kurz gegen seine Gefühle zu wehren, aber schließlich ist er auch nur ein Mann. Und dann nimmt das Schicksal seinen Lauf. Richie der Straßenjunge wird mit einem umgänglichen Jugendslang deutlich erkenntbar gemacht („Ey Alter, was´n los mit dir?“).

Spannend ist das Buch auf jeden Fall. Schließlich will man ja wissen, wie sich der Dämonenhüter nun weiter entwickelt. Ich glaube das Buch gehört zu der Sorte „entweder man mag es oder eben nicht“. So ein Zwischending gibt es meiner Meinung nach nicht. Ich finde es allerdings schade, dass der Autor nicht mehr aus der Grundidee gemacht hat. Es geht alles ein wenig zu schnell. Kaum hat das Abenteuer angefangen, ist es auch schon wieder vorbei.

Ich finde: Ein nettes kleines Büchlein für Zwischendurch oder zur Überbrückung wenn man mal gerade nicht weiß was man lesen soll. Trotz allem bin ich aber gespannt auf die Folgebände und hoffe, dass der Autor seine Idee ein wenig mehr ausgebaut hat.

Bewertung: 3/5 Sterne

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Bewertung von Madmax aus Mössingen am 06.07.2011 ***** schlecht
Nathan Grimlock, welcher von seinem Stiefvater eine eigentlich nicht schöne Aufgabe aufgetragen bekommt, denkt er zuerst es sei ein Scherz, denn er solle auf ein Haus voller Dämonen aufpassen. Doch als er die kleinen Plagegeister sieht, kann er es erst glauben.
Doch das wcihtigste war, dass DAS Tier, welches tief im Keller hauste nicht enkommt, was aber wie es der Zufall will doch noch geschiet. Und DAS Tier hat sehr großen Hunger auf frisches Menschenfleisch. Doch zu seinem Glück wird Nathan geholfen, und zwar von seinen Schützlingen, welche er immer seh gut behandelt hatte.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es immerzu spannend ist, und man aum aufhören möchte zu lesen, da immer etwas passiert.
Ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • kongoface aus deutschland am 11.11.2011
    warum dann die bewertung "schlecht"?^^

    (Inhalt anstößig?)

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Bewertung von ileisa aus Kirchseeon am 26.07.2010 ***** ausgezeichnet
Stellt euch mal vor ihr könntet alle Dämonen sehen! Ganz leicht, oh nein. Sehen ist schon anstrengend und sie hüten? Ja, das schaffen nur besondere Leute. Doch sogar die kriegen es nicht immer hin, wie Nate, er ist ein Dämonenhüter doch er hat einen fatalen Fehler gemacht, er hat das TIER entkommen lassen! Und jetzt läft ein Ungheuer durch die Stadt. Als ob das noch nicht genug wäre kommt da auch noch so ein Mädchen namens Sandy und die bringt mal wieder alles durcheinander! In einer langen Vervolgungsjagt muss Nate das TIER wieder einfangen. Ob er es schafft?
Es ist ein super spannendes, witziges Buch. Ich kenne da ein paar Leute die gar nichts lesen und von dämliche Dämonen total begeistert sind. Ich empfehle es einfach jedem!

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Bewertung von janik aus Oldenburg am 12.06.2010 ***** sehr gut
In dem Buch geht es um Nathan Grimlock. Er lebt bei seinem Pflegevater Dhaliwahl, dem Dämonenhüter. Als Dhaliwahl stirbt, wird Nathan für die Dämonen verantwortlich. Er muss sie jeden Tag füttern und aufpassen, dass sie keinen Unsinn anstellen. Und er muss auf das TIER aufpassen, ein grauenvolles Geschöpf, das im Keller des Hauses wohnt. Für Nathan ist die Aufgabe nicht leicht, und seine drei Hüterdämonen Flappy der Winddämon, Pernikus der Hauskobold, und Nikolai, ein 30 Zentimeter großer Dämon mit gewaltigen Kräften. Die drei sollen ihm eigentlich helfen, doch machen sie ihm jedoch mehr Schwierigkeiten als das sie ihm helfen.
Eines Tages geschieht jedoch ein Unglück. Als Richie und Gus, zwei Teenager, in das Dämonenhaus wegen einer Mutprobe einbrechen, befreiein sie unabsichtlich das TIER. Es frisst Gus und macht sich auf die jagt nach dem flüchtendem Richie. Nathan ist derweil nicht zu Haues. Er hat seine erste Verabredeung mit Sandy, obwohl sein Pflegevater ihm immer sagte, er solle keine Bindungen eingehen. Die Verabredung geht somit schief, was auch Pernikus zu verdanken ist. Als Nathan dann nach Hause kommt sieht er das Durcheinander. Er macht sich auf die Suche nach Richie der vom TIER gejagt wird, doch das TIER ist nicht der einzige, der hinter Richie und Nathan her ist.
Das Buch hat mir gut gefallen, da es schön humorvoll geschrieben ist. Die Geschichte und die Dämonen sind gut erdacht und umschrieben, so dass es einem sehr viel Spaß macht, dass Buch zu lesen. Somit kann ich das Buch weiter empfehlen, und da es nicht sehr dick ist, hat man es schnell durch.

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