Battle Royale - Takami, Koushun

Battle Royale

Koushun Takami 

Broschiertes Buch
 
Sprache: Englisch
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Battle Royale

Made into a controversial hit movie of the same name, "Battle Royale" is already a contemporary Japanese pulp classic.


Produktinformation

  • Verlag: GOLLANCZ
  • 2007
  • Englisch
  • Abmessung: 41mm x 130mm x 197mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9780575080492
  • ISBN-10: 0575080493
  • Best.Nr.: 23237021
Koushun Takami wurde 1969 in der Gegend von Osaka geboren und wuchs in der Gegend von Shikoku auf, wo er auch heute lebt. Er studierte in Osaka Literatur und arbeitete als Journalist für eine Nachrichtenfirma. Nachdem er diese 1996 verließ, schrieb er den Roman "Battle Royale", der es bis in die Endausscheidung eines Literaturwettberwerbs eines großen Verlags schaffte, dort aber aufgrund seiner kontroversen Thematik abgelehnt wurde. Als der Roman in Japan 1999 dennoch erschien, wurde er vor allem von jüngeren Lesern begeistert gefeiert und wurde ein Millionenbestseller. Auf der Basis des Romans entstanden im Jahr 2000 die gleichnamige Comicserie und der Kinofilm. Derzeit arbeitet Koushun Takami an seinem zweiten Roman.

Leseprobe zu "Battle Royale"

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Leseprobe zu "Battle Royale" von Koushun Takami

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Kundenbewertungen zu "Battle Royale" von "Koushun Takami"

2 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 2 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 07.01.2011   ausgezeichnet
Es beginnt als harmloser Klassenausflug der Klasse 9-B der Shiroiwa Junior High School. Plötzlich schlafen die Schüler ein und als sie wieder aufwachen, finden sie sich in einem fremden Klassenraum wieder. Vor ihnen steht ein neuer Lehrer und der erklärt ihnen, was von nun an von ihnen verlangt wird: Sie sollen sich gegenseitig umbringen.
Die Schüler wurden ausgelost, um dieses Jahr Teil des „Programms“ zu sein. Dabei handelt e sich um ein Kampfsimmulationsprogramm der Verteidigungsstreitkräfte der Republik Großostasien. Jedes Jahr werden zu Forschungszwecken 50 neunte Klassen dafür per Los ausgewählt. Die Mitglieder jeder Klasse werden gezwungen gegeneinander zu kämpfen, bis nur noch ein Schüler am Leben ist. Dieser erhält eine lebenslange Pension und ein Autogramm des großen Diktators. Die Regeln sind einfach. Jeder Schüler trägt ein Halsband, das seine Lebenszeichen misst und einen Sprengsatz enthält.

1. Wir werden und gegenseitig töten.
2. Wenn ich nicht töte, werde ich getötet.
3. der Computer wählt zufällige Zonen aus, die für den Rest des Spieles zu verbotenen Zonen werden. Wer eine solche verbotene Zone betritt stirbt durch den Sprengsatz im Halsband.
4. Wer versucht die Insel zu verlassen stirbt durch den Sprengsatz im Halsband
5. Wenn 24 Stunden lang keiner stirbt, sterben alle noch lebenden durch den Sprengsatz im Halsband.
6. Jeder Schüler erhält eine Tasche mit Proviant und einer Waffe.

Wenn einem die Geschichte jedoch bekannt vorkommt, dann liegt das wohl daran, dass es sie noch in einer zweiten, zensierten, zahmeren Version namens Panem gibt.
Es gibt noch sehr viel mehr Parallelen zu Panem
1. 24 Kinder, davon 12 Mädchen und 12 Jungen (In Panem die 12 Distrikte)
2. Shogo sendet einen Vogelruf, damit seine Freunde ihn wieder finden. -> Mockingjay
3. Es wird auf den Ausgang des Spiele gewettet
4. Es kann nur einen geben aber es endet wie bei Panem 1 (ein Schelm wer böses denkt)
5. Zweimalige Teilname einer Hauptperson an den Spielen (und zweimaliger Sieg, ein Schelm wer böses denkt).
6. Erkrankung einer der Hauptpersonen, die dann ganz dringend Antibiotika braucht.
7. Totalitäres System, das diese Spiele nutzt, um Kontrolle auszuüben

An dieser Stelle fragt man sich nun, warum wurde Panem in USA und Europa so ein Erfolg, während kaum einer Battle Royale kennt?

Dafür gibt es mehrere Gründe.
1. Die Namen: Mit einer Katniss oder eine Peeta kann man sich eben besser identifizieren als mit Yukie, Yoko, Yokiko, Yumiko, Yutaka, Sho, Shogo und CO, denn als Europäer hat man Probleme die Namen auseinanderzuhalten und den Namen das passende Geschlecht zuzuweisen. Die Namen verschwimmen und damit die Personen.
2. Keine oder kaum Liebesgeschichten. Dieses Buch ist eine brutale Sozialstudie.
3. Battle Royale ist direkter, geradliniger und grausamer. Hier eine kleine Kostprobe: Direkt über ihm hatte das Beil Tatsumichis Kopf getroffen und sich in seiner Stirn verkeilt. Die Hälfte der Klinge ragte aus seinem Gesicht. Das Beil hatte den linken Augapfel sauber gespalten (eine schleimige Flüssigkeit sickerte vermischt mit Blut heraus), und ein blassblaues Licht wurde von dem Teil er Klinge reflektiert, der in seinem Mund zu sehen war. (S. 135).
4. Hier wird nicht nur ein böses, böses totalitäres System angeprangert, wie man das in USA so gerne hat, hier wird auch die passive Unterwürfigkeit und das Gruppenverhalten, Konservatismus und passive Akzeptanz der japanischen Gesellschaft angeprangert (S. 231).
5. Bei Panem ist das Töten sauberer. Die Leichen werden sofort entfernt, während sie bei Battle Royale bis zum Ende liegen bleiben und von den Aasfressern angeknabbert werden.
6. Bei Panem werden die Kinder vorbereitet, die bekommen Trainer.

Fazit: Battle Royale enthält den kompletten groben Plot für Panem 1 und 2. Es wundert mich, dass der Autor Suzanne Collins nicht wegen Plagiatismus verklagt hat.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von olgica am 23.06.2009   ausgezeichnet
Eine Schulklasse ist auf dem Weg zu einem Ausflug, als alle von einer seltsamen Müdigkeit überwältigt werden. Als sie wieder zu sich kommen, finden sich die 42 Schüler auf einer Insel wieder. Dort sollen sie am "Programm" teilnehmen, einem Spiel der Regierung bei dem es nur einen Überlebenden gibt. Wer nicht getötet werden will, muss selbst töten. Gibt es wirklich keinen Ausweg oder werden alle Mitschüler zu grausamen Bestien?
Spannung auf jeder Seite, der Autor versteht es wirklich fesselnd zu schreiben. Die einzelnen Charaktere der Schüler werden ausführlich gezeichnet, so dass man sich gut in deren Gefühlswelt und -zwiespälte hineinversetzen kann. Die Atmosphäre des grausamen Überwachungsstaates Großostasien kommt gut rüber und man kommt nicht umhin sich zu fragen, wie man selbst handeln würde.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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