Battle Royale - Takami, Koushun

Battle Royale

Koushun Takami 

Broschiertes Buch
 
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Battle Royale

Made into a controversial hit movie of the same name, "Battle Royale" is already a contemporary Japanese pulp classic.


Produktinformation

  • Verlag: GOLLANCZ
  • 2007
  • Englisch
  • Abmessung: 198mm x 129mm x 37mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9780575080492
  • ISBN-10: 0575080493
  • Best.Nr.: 23237021
Koushun Takami was born in 1969 and is best-known as the author of the novel Battle Royale, originally published in Japanese, and later translated into English by Yuji Oniki. After graduating from Osaka University with a degree in literature, he dropped out of Nihon University's liberal arts correspondence course program. From 1991 to 1996, he worked for the news company Shikoku Shimbun, reporting on various fields including politics, police reports and economics. Battle Royale was completed after Takami left the news company, and was rejected in the final round of the literary competition for which it was intended, owing to its controversial content. It become a bestseller when finally released in 1999, and a year later, was made into a manga and a feature film.

Leseprobe zu "Battle Royale" von Koushun Takami

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Kundenbewertungen zu "Battle Royale" von "Koushun Takami"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Lisega am 08.05.2014   weniger gut
Als Fan von Suzanne Collins „Die Tribute von Panem“-Trilogie bin ich auf „Battle Royale“ von Koushun Takami gestoßen. Immer wieder habe ich gelesen, Collins habe ihre Buchidee von Takami abgekupfert. Davon wollte ich mich selbst überzeugen. Gleich vorweg: Auch wenn die grundlegende Handlung sich ähnelt – eine Gruppe von Jugendlichen wird in einem faschistischen Staat zu einer Art „Gladiatoren-Kampf“ auf Leben und Tod gezwungen, der erst endet, wenn nur noch ein Überlebender übrig ist – sind die Bücher doch sehr verschieden. In „Battle Royale“ wird eine ganze Schulklasse mit insgesamt 42 Schülern für das „Programm“ ausgewählt und auf eine verlassene Insel geschickt, um sich dort – ausgestattet mit verschiedenen Waffen von einfachen Messern bis zum Maschinengewehr – gegenseitig umzubringen. Was sie auch tun, und Takami beschreibt gnadenlos brutal das Morden und Gemetzel unter den Schulkameraden. Es gibt zwar mit dem Basketball-Star Shuya, seiner Verehrerin Noriko und dem undurchsichtigen Shogo so etwas wie Hauptfiguren, aber grundsätzlich werden in „Battle Royale“ in vielen Kapiteln alle Mitschüler vorgestellt, ihr sozialer Hintergrund, ihre Vorlieben, ihre Sehnsüchte, so dass man als Leser mit vielen Einzelschicksalen konfrontiert wird. Diese Vielfalt der handelnden Personen und v.a. ihre ungewohnten japanischen Namen erschweren das Lesen etwas. Meist stirbt ein Charakter kurz nach der ausführlicheren Vorstellung, was anfangs beim Lesen noch Entsetzen auslöst, aber nach und nach wird man – wie die Kämpfer auf der Insel – abgestumpft.

Die Story und die Ausarbeitung fand ich zwar schockierend, aber „Battle Royale“ ist durchaus ein gelungener Thriller, sehr düster, actionreich und auch nachdenklich stimmend. Weshalb ich dem Buch trotzdem nur zwei Sterne verleihen kann: Das sprachliche Niveau ist unterirdisch schlecht. Die Sprache ist extrem einfach, der Stil wirkt unglaublich holprig. Ich weiß nicht, ob das an der Übersetzung liegt; bei Murakami klappt’s ja auch mit dem Transfer aus dem Japanischen. Ein Lektorat scheint es bei „Battle Royale“ nicht gegeben zu haben: Das Buch strotzt vor Fehlern, in manchen Sätzen fehlt das Prädikat, dafür kommen dann manchmal Adjektive zweimal vor, werden Satzzeichen oder Leerzeichen vergessen oder falsche Pronomen verwendet. Dadurch wird das Buch fast unlesbar – schade.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 07.01.2011   ausgezeichnet
Es beginnt als harmloser Klassenausflug der Klasse 9-B der Shiroiwa Junior High School. Plötzlich schlafen die Schüler ein und als sie wieder aufwachen, finden sie sich in einem fremden Klassenraum wieder. Vor ihnen steht ein neuer Lehrer und der erklärt ihnen, was von nun an von ihnen verlangt wird: Sie sollen sich gegenseitig umbringen.
Die Schüler wurden ausgelost, um dieses Jahr Teil des „Programms“ zu sein. Dabei handelt e sich um ein Kampfsimmulationsprogramm der Verteidigungsstreitkräfte der Republik Großostasien. Jedes Jahr werden zu Forschungszwecken 50 neunte Klassen dafür per Los ausgewählt. Die Mitglieder jeder Klasse werden gezwungen gegeneinander zu kämpfen, bis nur noch ein Schüler am Leben ist. Dieser erhält eine lebenslange Pension und ein Autogramm des großen Diktators. Die Regeln sind einfach. Jeder Schüler trägt ein Halsband, das seine Lebenszeichen misst und einen Sprengsatz enthält.

1. Wir werden und gegenseitig töten.
2. Wenn ich nicht töte, werde ich getötet.
3. der Computer wählt zufällige Zonen aus, die für den Rest des Spieles zu verbotenen Zonen werden. Wer eine solche verbotene Zone betritt stirbt durch den Sprengsatz im Halsband.
4. Wer versucht die Insel zu verlassen stirbt durch den Sprengsatz im Halsband
5. Wenn 24 Stunden lang keiner stirbt, sterben alle noch lebenden durch den Sprengsatz im Halsband.
6. Jeder Schüler erhält eine Tasche mit Proviant und einer Waffe.

Wenn einem die Geschichte jedoch bekannt vorkommt, dann liegt das wohl daran, dass es sie noch in einer zweiten, zensierten, zahmeren Version namens Panem gibt.
Es gibt noch sehr viel mehr Parallelen zu Panem
1. 24 Kinder, davon 12 Mädchen und 12 Jungen (In Panem die 12 Distrikte)
2. Shogo sendet einen Vogelruf, damit seine Freunde ihn wieder finden. -> Mockingjay
3. Es wird auf den Ausgang des Spiele gewettet
4. Es kann nur einen geben aber es endet wie bei Panem 1 (ein Schelm wer böses denkt)
5. Zweimalige Teilname einer Hauptperson an den Spielen (und zweimaliger Sieg, ein Schelm wer böses denkt).
6. Erkrankung einer der Hauptpersonen, die dann ganz dringend Antibiotika braucht.
7. Totalitäres System, das diese Spiele nutzt, um Kontrolle auszuüben

An dieser Stelle fragt man sich nun, warum wurde Panem in USA und Europa so ein Erfolg, während kaum einer Battle Royale kennt?

Dafür gibt es mehrere Gründe.
1. Die Namen: Mit einer Katniss oder eine Peeta kann man sich eben besser identifizieren als mit Yukie, Yoko, Yokiko, Yumiko, Yutaka, Sho, Shogo und CO, denn als Europäer hat man Probleme die Namen auseinanderzuhalten und den Namen das passende Geschlecht zuzuweisen. Die Namen verschwimmen und damit die Personen.
2. Keine oder kaum Liebesgeschichten. Dieses Buch ist eine brutale Sozialstudie.
3. Battle Royale ist direkter, geradliniger und grausamer. Hier eine kleine Kostprobe: Direkt über ihm hatte das Beil Tatsumichis Kopf getroffen und sich in seiner Stirn verkeilt. Die Hälfte der Klinge ragte aus seinem Gesicht. Das Beil hatte den linken Augapfel sauber gespalten (eine schleimige Flüssigkeit sickerte vermischt mit Blut heraus), und ein blassblaues Licht wurde von dem Teil er Klinge reflektiert, der in seinem Mund zu sehen war. (S. 135).
4. Hier wird nicht nur ein böses, böses totalitäres System angeprangert, wie man das in USA so gerne hat, hier wird auch die passive Unterwürfigkeit und das Gruppenverhalten, Konservatismus und passive Akzeptanz der japanischen Gesellschaft angeprangert (S. 231).
5. Bei Panem ist das Töten sauberer. Die Leichen werden sofort entfernt, während sie bei Battle Royale bis zum Ende liegen bleiben und von den Aasfressern angeknabbert werden.
6. Bei Panem werden die Kinder vorbereitet, die bekommen Trainer.

Fazit: Battle Royale enthält den kompletten groben Plot für Panem 1 und 2. Es wundert mich, dass der Autor Suzanne Collins nicht wegen Plagiatismus verklagt hat.

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Bewertung von olgica am 23.06.2009   ausgezeichnet
Eine Schulklasse ist auf dem Weg zu einem Ausflug, als alle von einer seltsamen Müdigkeit überwältigt werden. Als sie wieder zu sich kommen, finden sich die 42 Schüler auf einer Insel wieder. Dort sollen sie am "Programm" teilnehmen, einem Spiel der Regierung bei dem es nur einen Überlebenden gibt. Wer nicht getötet werden will, muss selbst töten. Gibt es wirklich keinen Ausweg oder werden alle Mitschüler zu grausamen Bestien?
Spannung auf jeder Seite, der Autor versteht es wirklich fesselnd zu schreiben. Die einzelnen Charaktere der Schüler werden ausführlich gezeichnet, so dass man sich gut in deren Gefühlswelt und -zwiespälte hineinversetzen kann. Die Atmosphäre des grausamen Überwachungsstaates Großostasien kommt gut rüber und man kommt nicht umhin sich zu fragen, wie man selbst handeln würde.

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