Die mitreißende Geschichte einer leidenschaftlichen Beziehung
inmitten von Hinterzimmer-Bars, dunkler Gassen und schäbigen
Hotelzimmern des modernen Los Angeles: Rusty (Patrick Tatten) ist
ein erfolgreicher Architekt mit Brustmuskeln, für die man sterben
könnte, imposanten Bizeps und einem Killer-Lächeln. Während sein
spießiger Freund nicht in der Stadt ist, trifft er den attraktiven,
aber zwielichtigen und rauen Denny. Geblendet von Dennys gutem
Aussehen, seiner augenscheinlichen Verletzbarkeit und seinem
Strichercharme, beginnt Rusty, sich auf ein intensives, erotisches
Verhältnis einzulassen, das von seinen lange schlummernden
Begierden bestimmt wird.
Nach und nach aber bekommt Denny immer mehr Kontrolle über Rusty,
und der muss sich, verführt durch Dennys unwiderstehlichen Sex und
Drogen, entscheiden, was er wirklich will.
Lucky Bastard ist eine kribbelnde, sinnliche und aufreizende
Erkundung jugendlicher Indiskretionen, lüsterner Hingabe und des
hohen Preises körperlicher Anziehung. Gefühle und Fallen, die jeder
kennt, der schon einmal aus den richtigen Gründen in den falschen
Typen verknallt war.
Bonusmaterial
- Audiokommentar von Regisseur Everett Lewis & Kamerafrau Linda J. Brown - 2 Geschnittene Szenen: "Denny's childhood backstory" (ca. 12 Min., OV) & "Rusty's first serious love" (ca. 10 Min., OV) - Filmvorschau - Wendecover
Der junge Architekt und Innendesigner Rusty hat zwar großen Erfolg im Beruf, macht aber trotzdem gerade eine etwas stressige Zeit durch, weshalb er sich nur zu bereitwillig ablenken lässt, als er beim Einkauf in den aufregenden Denny prallt. Denny kommt aus einer anderen Welt, nimmt andere Drogen, versteht es, zu feiern, und verspricht wilden Sex. Rusty gefällt vor allem letzteres, und weil der eigentliche Lebensgefährte gerade auf der anderen Seite der Erdkugel weilt (jedenfalls glaubt Rusty das), lässt er sich auf eine heiße Affäre mit dem Problemknaben ein. Junge, gut aussehende Männer in hochbezahlten, angesehenen Berufen tragen elegante Anzüge zu klassischen Sportwagen und sehen einander die handfesten Urlaubsflirts mit drogensüchtigen Nummer-1-Infektionskandidaten locker lächelnd nach, schließlich gehört derlei zum Lifestyle in vordergründig als Beziehungsdramen kaschierten Sexfilmen wie diesen, von denen das Gay Cinema wimmelt wie der Horrorfilm von Slasher-Moritaten. Inhaltlich wenig mehr als eine verhängnislose Affäre, handwerklich-stilistisch etwa auf dem Level eines Nobelkarossenwerbespots.