Als Automechaniker Che aus San Francisco entdeckt, dass sein
Teenagersohn heimlich einen anderen Knaben liebt, bricht für den
Supermacho eine Welt zusammen. Einfühlsames Familiendrama mit Stil
und Message.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Der Mission District von San Francisco ist das Viertel der
mexikanischen Einwanderer und eine Festung des traditionellen
Machismo in einer sonst eher liberalen Stadt. Das spürt besonders
drastisch Jesus Rivera, der jugendliche und schwule Sohn von Che
Rivera, dem stolzen ehemaligen Gang-Member und heutigen Restaurator
liebevoll gepimpter Lowrider. Als Che entdeckt, dass sein Sohn am
anderen Ufer wohnt, sind Enttäuschung und Wut grenzenlos. Nachbarin
Lena, die gerade erst eine zarte Beziehung zu dem Hauklotz knüpfte,
versucht zu vermitteln.
Der Mission District von San Francisco ist das Viertel der mexikanischen Einwanderer und eine Festung des traditionellen Machismo in einer sonst eher liberalen Stadt. Das spürt besonders drastisch Jesus Rivera, der jugendliche und schwule Sohn von Che Rivera, dem stolzen ehemaligen Gang-Member und heutigen Restaurator liebevoll gepimpter Lowrider. Als Che entdeckt, dass sein Sohn am anderen Ufer wohnt, sind Enttäuschung und Wut grenzenlos. Nachbarin Lena, die gerade erst eine zarte Beziehung zu dem Hauklotz knüpfte, versucht zu vermitteln. Benjamin Bratt, einem größeren Kinopublikum bekannt als Partner von Sandra Bullock in "Miss Undercover", überzeugt auf ganzer Linie als ebenso charmanter wie raubtierhaft rücksichtsloser Ghetto-Gewalttäter, den der größte Schicksalsschlag trifft, der für einen Homophobiker seines Kalibers denkbar ist. Exzellentes Drama mit zarter Thrillernote über Toleranz und Wege der Verständigung, ein Film, der Interesse selbst bei solchen wecken könnte, die ein typisches Gay-Drama sonst nicht mit der Zange anfassen würden. Und darauf kommt es an in diesem Fall.