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Nachtzug nach Lissabon
Roman
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Btb
- 2006
- Ausstattung/Bilder: 2006. 495 S.
- Seitenzahl: 496
- btb Bd.73436
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 120mm x 35mm
- Gewicht: 411g
- ISBN-13: 9783442734368
- ISBN-10: 3442734363
- Best.Nr.: 20765214
Leseprobe zu "Nachtzug nach Lissabon"
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Leseprobe zu "Nachtzug nach Lissabon"
Produktbeschreibung zu "Nachtzug nach Lissabon"
Beschreibung
"Ein Bewusstseinskrimi mit Tiefgang und ohne Gewähr. Ein beeindruckendes Buch." - Die Zeit
"Der Autor erkundet mit selten erreichter Genauigkeit und Klarheit, wie es heute ist, ein Mensch zu sein." - Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Ein fesselndes Leseabenteuer [...] ein wunderbarer Roman." - Der Spiegel
Leseprobe zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier
Der Tag, nach dem im Leben von Raimund Gregorius nichts mehr sein
sollte wie zuvor, begann wie zahllose andere Tage. Er kam um
Viertel vor acht von der Bundesterrasse und betrat die
Kirchenfeldbrücke, die vom Stadtkern hinüber zum Gymnasium führt.
Das tat er an jedem Werktag der Schulzeit, und es war immer Viertel
vor acht. Als die Brücke einmal gesperrt war, machte er nachher im
Griechischunterricht einen Fehler. Das war vorher nie vorgekommen,
und es kam auch nachher nie mehr vor. Die ganze Schule sprach
tagelang nur von diesem Fehler. Je länger die Diskussion darüber
dauerte, desto zahlreicher wurden diejenigen, die ihn für einen
Hörfehler hielten. Schließlich gewann diese Überzeugung auch bei
den Schülern, die dabeigewesen waren, die Oberhand. Es war einfach
nicht denkbar, daß Mundus, wie alle ihn nannten, im Griechischen,
Lateinischen oder Hebräischen einen Fehler machte.
Gregorius blickte nach vorn zu den spitzen Türmen des Historischen
Museums der Stadt Bern, hinauf zum Gurten und hinunter zur Aare mit
ihrem gletschergrünen Wasser. Ein böiger Wind trieb tiefliegende
Wolken über ihn hinweg, drehte seinen Schirm um und peitschte ihm
den Regen ins …
Leseprobe zu "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier
13.10.2007
"Al Gore bleibt die Lösungswege
schuldig"
Trotz voller Terminkalender brauchen gerade Wirtschaftsführer Zeit,
um neue Ideen aufzunehmen. Ein Weg dazu ist die Lektüre von
Büchern. Vorstandsvorsitzende haben verraten, welches Buch sie im
vergangenen Jahr beeindruckt hat. (geg.)
Wulf Bernotat.
Vorstandsvorsitzender der Eon AG, Düsseldorf.
Al Gores eindrucksvoller Dokumentarfilm "An Inconvenient
Truth" war nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch
in Europa zu Recht sehr erfolgreich. Das dazugehörige Buch bietet
die Fakten dahinter, zum Nachlesen und für die Diskussion. Es ist
mehr als das übliche "Buch zum Film", nicht zuletzt
deshalb, weil der Leser einen Eindruck von Al Gores persönlichem
Engagement gegen den Klimawandel erhält. Das verleiht seiner Arbeit
Nachdruck und Glaubwürdigkeit. Wie der Film bleibt zwar auch das
Buch überwiegend die Lösungswege schuldig. Ich empfehle das Buch
trotzdem allen, die immer noch nicht wahrhaben wollen, dass wir
schnell, vor allem aber unideologisch und pragmatisch gegen den
Klimawandel handeln müssen.
Al Gore, Richard Barth, Thomas Pfeiffer: Eine unbequeme Wahrheit.
Riemann …
17.11.2004
Die Telefonnummer auf der Stirn
In seinem Roman „Nachtzug nach Lissabon” sucht Pascal Mercier einen Dichter, der er in Wahrheit selber ist
Kann ein Dichter ein Heiliger sein? Bei Kafka und bei Nietzsche hat es den Versuch gegeben, das literarische Werk, als spräche es nicht genug für sich selbst, durch die Hagiographie des Autors zu überhöhen. Das Resultat, wie nicht anders möglich, hat weitgehend in Kitsch bestanden. Einen Dichter definiert sein Werk; ein Werk aber stellt eine Entäußerung dar, es lässt den Urheber, wie eine entbundene Mutter, um so viel leerer zurück. Einen beeindruckenden Menschen muss der Dichter nicht auch noch abgeben, ja er darf sogar weit unter der Messlatte des Durchschnitts liegen, vorausgesetzt seine Texte taugen - während der Heilige ganz bei sich bleibt, beglaubigt allein durch sein Leben (höchstens dass er hier und da ein kleines Wunder tut). Der Heilige und der Autor, das sind Lebenswahlen oder vielmehr Lebensgnaden, die einander ausschließen.
Pascal Mercier setzt dennoch alles daran, einen literarischen Heiligen zu erschaffen. Auf direktem Weg, indem er ihn platterdings als agierende Figur einführt, kann …
Kundenbewertungen zu "Nachtzug nach Lissabon" von "Pascal Mercier"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 15 Bewertungen):




gut
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Werner aus Würzburg am 10.06.2009
-




- ausgezeichnet
- Ein wunderbares Buch, sehr gut geschrieben. Dieses Buch sollte man mit Ruhe lesen, denn es regt zum Nachdenken an. Manche Absätze habe ich ein zweites Mal gelesen.
Besonderes Vergnügen bereitete mir der Schauplatz Lissaboin, weil ich mich da relativ gut auskenne und viele der Örtlichkeiten einschätzen konnte.
Auch die Grundstimmung dieser Stadt konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich war begeistert von diesem Buch und habe es bereits mehrfach verschenkt. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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- 0 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Marke aus Hamburg am 30.08.2008
-




- schlecht
- Das Buch war langweilig und ich musste mich wirklich durchkämpfen, um es zu Ende zu lesen. Es ist nicht zu empfehlen!
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- 4 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Zilkens aus Mayen am 06.04.2008
-




- ausgezeichnet
- Nach anfänglichen Einleseschwierigkeiten hat mich das Buch fasziniert. Sein Inhalt hat mich sehr nachdenklich gemacht, auch wenn ich nicht alle Gedanken/Einsichten darin teile. Er bringt mich dazu, wieder darüber nachzudenken, was im Leben wichtig ist.
Die Erkenntnis, dass eigene Wünsche, Vorstellungen, Einsichten nicht untergehen dürfen im "Dienst am anderen", dass unser Leben endlich ist und immer wieder Aufgeschobenes am Ende nicht unbedingt angehängt werden kann, ist nicht neu. Aber sich wieder neu damit auseinanderzusetzen, wie es das Lesen dieses
Buches fördert, rüttelt auf. Leben wir authentisch, halten wir uns im Blick, ohne unser Gegenüber aus dem Blick zu verlieren?
Gerne möchte ich dieses Buch verschenken an Freunde, die an ihrem Beruf/ihrer Belastung/ihrem Leben in tausenderlei Zwängen leiden und den Blick auf sich selber verloren haben. Wenn wir auch selber etwas tun müssen, so hilft meiner Meinung nach das sich Hineinversenken in dieses Buch, das Leben wieder in den Blick zu bekommen, und nicht nur "durchzurasen". - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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- 5 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Leonardo aus Witten am 12.03.2008
-




- ausgezeichnet
- Die überwiegend schlechte Kommentierung durch andere Leser hat mich bewogen, hier überhaupt eine Kundenbewertung abzugeben. Vergessen alle, dass es in erster Linie um gute Unterhaltung mit Anspruch geht? Wer Philospohieunterricht braucht, der möge doch wieder in die Uni gehen! Der Autor Mercier wagt sich an den Weg der Selbstfindung mit seiner Romanfigur. Einer Figur, die sich vieles traut, die Mercier stellvertretend für sich und andere trauen lässt ! Auf eine Reise begleitet die Figur uns in ihr Innerstes und wer hat sich nicht schon mal all diese Fragen gestellt? Nur weil nicht alle Leser konform gehen mit scheinbaren Lösungen, wie Mercier sie anbietet , muß das Buch nicht schlecht sein. Es reicht doch wenn ihm gelungen ist, den einzelnen Leser zum Nachdenken zu bewegen, über seine geheimsten Wünsche, die sich wie bei der Romanfigur in scheinbarem Widerspruch stehen, zu seinen Handlungen im Äußeren und seines so tief im Inneren verborgenen Lebens, was ungeahnte Tiefen erreicht. Tiefen die jeder von uns in sich trägt. Ich finde, man darf sich auf das Buch einlassen. Auf eine Zugreise die eine lange Fahrt zu sich selber ist. Eine Fahrt der Erkenntnisse. Ich finde das eindrucksvoll am Anfang des Buches mit Marc Aurels Selbstbetrachtungen inszeniert. Wir sollten Mercier die Chance geben seinem Buch Wirkung zukommen zu lassen. Wer Nobelpreisliteratur sucht, liegt hier möglicherweise falsch.
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- 2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Marie, Dortmund aus Dortmund am 15.01.2008
-




- ausgezeichnet
- Es ist schon eine intelektuelle Herausforderung, dieses Buch zu verstehen. Es ist auch kein Buch im Sinne eines Romans, den man einfach "am Stück" durchlesen kann. Es ist halt ein Stoff, über den man immer wieder nachdenken muß und dafür "Lesepausen" einlegen muß. Für entspanntes 'Schmökern in einem Buch gibt es genügend anderen Lesestoff. Ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch über das Leben, Erziehung und Beziehungen. Vor allen Dingen wird die MACHT der Eltern geschildert, denen wir alle ausgeliefert waren.
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18.12.2004
Gerrit Bartels nimmt diesen Roman, der seit Wochen in den Top 30
der deutschen Büchercharts zu finden ist, recht genau unter die
Lupe - wohl um dem Geheimnis des nach seiner Meinung überraschenden
Erfolges auf die Spur zu kommen. Sein Urteil fällt recht gemischt
aus. Einerseits ist er von der kompositorischen Begabung des Autors
Pascal Mercier - der eigentlich Peter Bieri heißt und
Philosophieprofessor von Beruf ist - nicht wirklich überzeugt. Die
Struktur des Buches nennt Bartels einen "leichten
literarischen Fertigbau" und wirkliche Überraschungen hält die
Geschichte auch nicht bereit, von ihrem "furiosen und
aufregenden Auftakt" einmal abgesehen. Trotzdem ist der
Rezensent mit dem Buch unterm Strich zufrieden, denn der
portugiesische Arzt und Autor, den wir posthum dank der Sinnsuche
von Merciers Protagonisten kennen lernen, ist ein interessanter
Charakter. So entsteht das "komplexe, aus vielen inneren
Widersprüchen bestehende Bild eines durchaus faszinierenden
Menschen". Deshalb scheint es Bartels nur ein bisschen zu
stören, dass die Geschichte des eigentlichen Protagonisten etwas
ins Hintertreffen gerät und dessen Entwicklung manchmal etwas
"aufgesetzt" wirkt. Die Stärke des Romans liegt nämlich
nach Bartels Meinung woanders: er ist "eine schöne Anleitung
dafür, das schwierige Handwerk der Freiheit zu
erlernen."
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Der Autor erkundet mit selten erreichter Genauigkeit und Klarheit, wie es heute ist, ein Mensch zu sein."
Rezensionen und Kritik
"Hier wird Lesen zum Erlebnis. Diesen Roman hat ein begnadeter Schriftsteller und brillanter Philosoph geschrieben. Geradezu atemlos liest man dieses Buch, kann es kaum aus der Hand legen. ... Am Ende ist man mit Merciers Figuren vertraut wie mit sehr guten Freunden und nimmt von ihnen deshalb auch nur äußerst ungern Abschied. ... Ein Vademecum für Seele, Verstand und Herz. Bei seiner Lektüre wird Lesezeit zu etwas sehr Kostbarem: zu einer reichen, erfüllten Lebenszeit." Gunther Nickel, Die Welt, 28.08.04 "Ein doppeltes Ausnahmetalent: Als Peter Bieri ist er Professor für Philosophie, als Pascal Mercier schickt er sich an, ein gefeierter Bestseller-Autor zu werden." Gunther Blank, Welt am Sonntag, 31.10.04 "Ein fantastische Zugreise nach innen. Der Nachtzug, der Gregorius nach Lissabon brachte und von dort wieder zurücknimmt ins behäbige Bern, lässt sich als Metapher für die gesamte Lebensreise begreifen, die jeder, auch der, der lieber unerkannt bleiben möchte, anzutreten hat. ... Ein beeindruckendes Buch, ein Bewusstseinskrimi mit Tiefgang und ohne Gewähr." Otto A. Böhmer, Die Zeit, 25.11.04 "Ein Buch, das Poesie und Philosophie eng miteinander verschränkt." Eva …
Autorenporträt zu "Pascal Mercier"
Pascal Mercier, geboren 1944 in Bern, heißt im richtigen Leben Peter Bieri und ist Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin.
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195 Marktplatz-Angebote für "Nachtzug nach Lissabon" ab EUR 0,50
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