Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Klaus Merz' Novelle "Der Argentinier" hat Katharina Buess ausgesprochen gern gelesen, und manche Passagen weisen in ihren Augen eine derart pointierte und "schlichte Schönheit" auf, dass es schade ist, dass sie nicht länger währen. Die "unerhörte Begebenheit", die zu den Gattungsmerkmalen der Novelle gehört, ist auch in diesem Text zu finden, wichtiger aber sei für die Geschichte die Schilderung des alltäglichen Lebens als das eigentlich Besondere, erklärt die Rezensentin. Zentrale Figur ist der Schweizer Johann Zeiter, der nach Argentinien auswandert, aber bereits nach zwei Jahren aus Heimweh und Sehnsucht nach seiner Geliebten Amelie wieder zurückkehrt und Lehrer wird, lässt uns Buess wissen. Aus Erzählungen und Anekdoten der Enkelin nach seinem Tod erhält der Leser Einblick in das Leben des Großvaters und so rundet sich die Novelle nicht nur zu einer Geschichte über Heim- und Fernweh, zu einer Liebesgeschichte und einer vielschichtigen Biografie, sondern auch zu einer Reflexion über "die Funktion des Erzählens", so die Rezensentin sehr angetan.
© Perlentaucher Medien GmbH
 | Besprechung von 23.06.2009 |
Lassos zu WäscheleinenAllergisch gegen Pampagras: Eine sinnbildliche Geschichte von jugendlichem Aufbruch, Leidenschaft und Entsagung erzählt die Novelle des Schweizers Klaus Merz.
Das Heimweh der Schweizer nach ihren Bergen, Seen und Almen ist legendär. Auch Lenas Großvater, der stille Held dieser Novelle von Klaus Merz, zog zwar einst als junger Mann in die Welt, um auf den endlosen Viehweiden Argentiniens sein Glück zu suchen, aber er kehrte bereits zwei Jahre später - es war kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs - in die heimatliche Schweiz zurück. Ursache war freilich nicht das Heimweh, auch nicht die treue Amelie, die unverdrossen auf ihren Liebsten gewartet hatte, sondern ein ganz profaner Heuschnupfen: Der junge Eidgenosse vertrug das Pampagras nicht, und so wurde er in der Fremde nicht zu einem Gaucho, wie er es sich erträumt hatte, sondern "lediglich zu einem halbwegs akzeptablen Tangotänzer".
Das freilich war untertrieben, denn schließlich hatte der eifrige junge Mann seine Tanzkünste in Buenos Aires bis zur Turnierreife ausgebildet. Davon aber erfahren seine Landsleute, für die der Heimkehrer zeit seines Lebens der …
 | Besprechung von 06.08.2009 |
Die Zeit des Ausrastens
Klaus Merz erzählt von einem argentinischen Schweizer
Ein bisschen schrullig klingt ihr Großvater in Lenas Erzählungen.
Eine der Eigenheiten des Lehrers waren seine berüchtigten
Polonaisen zur Feier jedes Schuljahresendes, bei denen er seinen
Schülern derart nah an der Friedhofsmauer ihres schweizerischen
Dorfes voraustanzte, dass ihm Gotteslästerung vorgeworfen
wurde.
Diese und andere Geschichten erzählt seine Enkelin einem Freund,
nachdem der Großvater gestorben ist. Sie schildert, wie dieser
Johann Zeiter nach dem Zweiten Weltkrieg und nach Abschluss der
Lehrerausbildung seinem „igeligen, kleinen Land” zunächst den
Rücken kehrte, seine Geliebte Amelie versteinert am Bahnsteig
zurücklassend, um in Argentinien Gaucho zu werden. Wie viele
Auswanderer zu jener Zeit war er auf der Suche nach einer besseren
Welt. Die abenteuerliche Karriere als Viehzüchter scheiterte zwar
wenig heldenhaft an einem hartnäckigen Heuschnupfen, dafür kam der
Großvater in Buenos Aires zum Tangotanzen und darin immerhin zur
Turnierreife. Nach zwei Jahren treiben ihn jedoch Heimweh und die
Sehnsucht nach Amelie zurück in die Schweiz, wo er eine …
"Sucht man eine feine, durchdachte und durch und durch befriedete Lektüre, ist die Novelle des 64-jährigen Schweizer Autors Klaus Merz heftig zu empfehlen." Die Zeit, Iris Radisch "Pointiert, etwas wortkarg und mit leisem Humor lässt der Autor Klaus Merz die Enkelin berichten. Merz, selbst Lehrer, wurde bereits für seinen Roman "Jakob schläft" mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. In "Der Argentinier" gelingt es ihm nun, in zeitloser, reduzierter Sprache, etwa den Kern der lebenslangen Liebe zweier Menschen in einem Absatz zu beschreiben." Süddeutsche Zeitung, Katharina Buess "Eine sinnbildliche Geschichte von jugendlichem Aufbruch, Leidenschaft und Entsagung." FAZ, Sabine Doering "Klaus Merz zeigt sich mit der Novelle "Der Argentinier" auf der Höhe seiner Kunst. Er hat schon abgründiger geschrieben - aber nie anmutiger, gelassener, musikalischer." NZZ, Manfred Papst "Klaus Merz schafft ein vielschichtiges Textgeflecht, mit Dokumenten wie Fotografien und Notizen, die historische Schlaglichter auf die Schweiz und Argentinien nach dem Zweiten Weltkrieg werfen. Heimat und Fremde lassen sich zugleich als mythische Zonen lesen, die aus seinem scheinbar schlafwandlerischen Gefühl für den Tanz der Motive, für den Rhythmus der Sprache, für das Poetische im Zusammenspiel der Wörter heraus wachsen." Buchjournal, Christine Lötscher "Der Autor versteht es, die Balance zwischen Sehnsucht und Heimweh, zwischen Realem und Irrealem wunderbar zu halten. Über dem Text liegt ein zarter Melancholie-Schleier, gewoben aus Klaus Merzens hoch verdichteter, poetischer Prosa, die zu lesen immer wieder ein großes sprachliches Vergnügen ist." arte "Klaus Merz legt in seiner Novelle ,Der Argentinier' über die Nacherzählung der Vergangenheit virtuos eine Spur in die Zukunft." Aargauer Zeitung, Markus Bundi "Klaus Merz gehört zu den renommiertesten Autoren der Schweiz. Den großen Worten und Gesten hält er seit jeher seine zart gearbeiteten Texte entgegen." ORF, Katja Gasser "Klaus Merz, ein Meister der kleinen Form, bleibt sich treu. Sein jüngstes Buch ist eine Hommage an einen, vom dem es heisst, er sei ein turnierreifer Tangotänzer gewesen. (...) Merz' wiederum erwiesene Stärken als Schriftsteller liegen in seiner Liebe zum Menschen, seiner Empfindsamkeit für Tod und Trauer (...) und in seinem Gespür für den Kern einer Geschichte, den er Schicht um Schicht freilegt." Der Bund, Sandra Leis "Klaus Merz langsames Schreiten, erotische Spannung und geheimnisvolle Geschichten: Was zum Tango gehört, prägt auch die neue Novelle von Klaus Merz (...) Einer der Werte in Merz' neuem Buch hält fest, dass es nötig ist, stets zurück und nach innen zu blicken, um nach vorne klare Sicht zu bekommen." St. Galler Tagblatt, Eva Bachmann "Das wunderbare Buch fasst ein ganzes Leben und lässt es sich spiegeln an der Geschichte zweier später Geborener - die der Autor nicht erzählt. Doch mit der Geschichte von Lenas Grossvater öffnet er ihnen und dem Leser einen eigenen Raum." Neue Luzerner Zeitung, Urs Bugmann "Mit ,Der Argentinier' hat Klaus Merz eine Novelle geschrieben, deren Sprache und Inhalt eine beglückende Allianz eingehen. Es dürfte wenige Autoren geben, die mittels ihrer Sprach-Bilder eine derartige Intensität und Präsenz des Erzählens erreichen." Tagblatt "... Prosa, melancholisch wie ein Tango." Schweizer Illustrierte "Die Geschichte von Klaus Merz ist ganz einfach gelungen. So kann man heute schreiben, wenn man schreiben kann." Buchkultur, Nils Jensen "Die kaleidoskopischen Verschiebungen der Erzählperspektive - es vermischen sich Erinnerungen und Berichte seiner Enkelin mit eigenen Erzählsplittern - und die Klaus Merz auszeichnende ruhige, unverkrampft bewegliche, nie statuarische Sprache machen diese schmale Novelle zu einem großen Ereignis." Rheinischer Merkur, Alexander Kluy "In zwanzig Kapiteln erzählt der Autor eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe. Mit zurückhaltender Leidenschaft und deshalb umso überzeugender berührt er die Emotionen seiner Leserschaft. Drei Pinselzeichnungen von Heinz Egger untermalen diese Stimmung überaus kunstvoll. Ein schönes Buch!" biblio, Markus Jäger "Der preisgekrönte Autor legt eine schlichte Novelle vor, die ihn erneut als sensiblen Erzähler ausweist, der bieder-liebevoll ein zuletzt unauffälliges Schicksal mit ruhiger Hand beschreibt." ekz, Gerd Kriebisch "Die ausdrucksstarke Sprache lässt keinen Zweifel daran, dass Merz auch Lyriker ist." Dolomiten, Claudia Theiner "Der Aargauer Klaus Merz, 64, zählt zu den Erfolgreichsten seiner Zunft. Auch mit dem zwanzigsten Roman "Der Argentinier" trifft er den Nerv der Zeit." Schweizer-illustrierte.ch "Aus Sehnsucht, Hoffnung, Träumen und dem ganz gewöhnlichen Alltag besteht die kurze aber sprachlich delikate Erzählung. In dem kurzen Stück Prosa steckt eine inhaltsreiche und vielseitige Familiengeschichte, die man zunächst nicht hinter der hübschen und schmalen Aufmachung vermutet! (...) Die feine Poesie nimmt gefangen und ist tröstlich, aufschlussreich und weise zugleich." Bookreporter.de, Claudine Borries "Ein weiterer schmaler Band der Erzählkunst von Klaus Merz, einer festen Grösse in der Schweizer Literaturszene." SBD.bibliotheksservice, Urs Wigger "Klaus Merz ist der Meister der literarischen Verknappung und Bildkraft." Club-Ticket "... ein wunderbares Leseerlebnis." Oldenburgische Volkszeitung, Markus Bundi "Mit seiner klaren und doch bildhaften, wunderbar ,altmodischen' Sprache gelingt es dem Autor, den Leser ganz nah an seine Menschen heranzuführen und diesen doch ein Teil Unerklärtes, Unverstandenes, Geheimnisvolles zu lassen." WIRTSCHAFT Neckar-Alb, Günter Schäfer "... Prägnanz und zielgerichtete Darstellung ... Merz' Sprachbilder rühren an ..." Schwarzwälder Bote, Gerhard Keck "Eine poetische Novelle über das Geheimnis der Liebe und die Sehnsucht nach der Ferne." Bücherschau, Hans Peter Kauder "Die kaleidoskopischen Verschiebungen der Erzählperspektive und die Klaus Merz auszeichnende ruhige, unverkrampft bewegliche, nie statuarische Sprache machen diese schmale Novelle zu einem großen Ereignis." Rheinischer Merkur, Alexander Kluy "... eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe." Stadtbücherei Innsbruck "Merz spinnt hier ein feinsinniges Netz von Erzählebenen, die immer wieder gebrochen und neu zusammengefügt werden." Die Furche, Maria Renhardt "... eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe." Bibliotheksnachrichten, Markus Jäger "... Klaus Merz ist der Meister der literarischen Miniaturen." Heilbronner Stimme, Uwe Grosser " (...) eine angenehm zu lesende, mit geistreichem Witz und trefflicher Zivilisationskritik gewürzte Erzählung von hohem Erkenntniswert für das alltägliche Miteinander. (...) Wie Vergangenes gegenwartsrelevant werden und damit in die Zukunft weisen kann, ist hier für den Bereich des mündlichen Austausches virtuos erzählt und sehr gut nachzuvollziehen." Westdeutsche Zeitung, Grazia Lindt
"Sucht man eine feine, durchdachte und durch und durch befriedete Lektüre, ist die Novelle des 64-jährigen Schweizer Autors Klaus Merz heftig zu empfehlen. Die Zeit, Iris Radisch Pointiert, etwas wortkarg und mit leisem Humor lässt der Autor Klaus Merz die Enkelin berichten. Merz, selbst Lehrer, wurde bereits für seinen Roman 'Jakob schläft' mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. In 'Der Argentinier' gelingt es ihm nun, in zeitloser, reduzierter Sprache, etwa den Kern der lebenslangen Liebe zweier Menschen in einem Absatz zu beschreiben." (Süddeutsche Zeitung, Katharina Buess)
"Eine sinnbildliche Geschichte von jugendlichem Aufbruch, Leidenschaft und Entsagung." (FAZ, Sabine Doering)
"Klaus Merz zeigt sich mit der Novelle 'Der Argentinier' auf der Höhe seiner Kunst. Er hat schon abgründiger geschrieben aber nie anmutiger, gelassener, musikalischer." (NZZ, Manfred Papst)
"Sucht man eine feine, durchdachte und durch und durch befriedete Lektüre, ist die Novelle des 64-jährigen Schweizer Autors Klaus Merz heftig zu empfehlen."
Die Zeit, Iris Radisch
"Pointiert, etwas wortkarg und mit leisem Humor lässt der Autor Klaus Merz die Enkelin berichten. Merz, selbst Lehrer, wurde bereits für seinen Roman "Jakob schläft" mit dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet. In "Der Argentinier" gelingt es ihm nun, in zeitloser, reduzierter Sprache, etwa den Kern der lebenslangen Liebe zweier Menschen in einem Absatz zu beschreiben."
Süddeutsche Zeitung, Katharina Buess
"Eine sinnbildliche Geschichte von jugendlichem Aufbruch, Leidenschaft und Entsagung."
FAZ, Sabine Doering
"Klaus Merz zeigt sich mit der Novelle "Der Argentinier" auf der Höhe seiner Kunst. Er hat schon abgründiger geschrieben - aber nie anmutiger, gelassener, musikalischer."
NZZ, Manfred Papst
"Klaus Merz schafft ein vielschichtiges Textgeflecht, mit Dokumenten wie Fotografien und Notizen, die historische Schlaglichter auf die Schweiz und Argentinien nach dem Zweiten Weltkrieg werfen. Heimat und Fremde lassen sich zugleich als mythische Zonen lesen, die aus seinem scheinbar schlafwandlerischen Gefühl für den Tanz der Motive, für den Rhythmus der Sprache, für das Poetische im Zusammenspiel der Wörter heraus wachsen."
Buchjournal, Christine Lötscher
"Der Autor versteht es, die Balance zwischen Sehnsucht und Heimweh, zwischen Realem und Irrealem wunderbar zu halten. Über dem Text liegt ein zarter Melancholie-Schleier, gewoben aus Klaus Merzens hoch verdichteter, poetischer Prosa, die zu lesen immer wieder ein großes sprachliches Vergnügen ist."
arte
"Klaus Merz legt in seiner Novelle ,Der Argentinier' über die Nacherzählung der Vergangenheit virtuos eine Spur in die Zukunft."
Aargauer Zeitung, Markus Bundi
"Klaus Merz gehört zu den renommiertesten Autoren der Schweiz. Den großen Worten und Gesten hält er seit jeher seine zart gearbeiteten Texte entgegen."
ORF, Katja Gasser
"Klaus Merz, ein Meister der kleinen Form, bleibt sich treu. Sein jüngstes Buch ist eine Hommage an einen, vom dem es heisst, er sei ein turnierreifer Tangotänzer gewesen. (...) Merz' wiederum erwiesene Stärken als Schriftsteller liegen in seiner Liebe zum Menschen, seiner Empfindsamkeit für Tod und Trauer (...) und in seinem Gespür für den Kern einer Geschichte, den er Schicht um Schicht freilegt."
Der Bund, Sandra Leis
"Er schlägt Funken aus gewöhnlichen Wörtern und scheinbar unscheinbaren Sätzen. Das gelingt ihm in seinen Gedichten und auch in seinem Erzählen. (...) Merz' sparsame Sprachgesten verwandeln Erfahrungen in Denkräume. Still könnten sie anmuten, leidvoll oder durchzuckt von hellem Glück. Die Lesenden folgen willig, mit klopfendem Herzen mitunter."
Neue Rundschau, Beatrice von Matt
"Klaus Merz langsames Schreiten, erotische Spannung und geheimnisvolle Geschichten: Was zum Tango gehört, prägt auch die neue Novelle von Klaus Merz (...) Einer der Werte in Merz' neuem Buch hält fest, dass es nötig ist, stets zurück und nach innen zu blicken, um nach vorne klare Sicht zu bekommen."
St. Galler Tagblatt, Eva Bachmann
"Das wunderbare Buch fasst ein ganzes Leben und lässt es sich spiegeln an der Geschichte zweier später Geborener - die der Autor nicht erzählt. Doch mit der Geschichte von Lenas Grossvater öffnet er ihnen und dem Leser einen eigenen Raum."
Neue Luzerner Zeitung, Urs Bugmann
"Mit ,Der Argentinier' hat Klaus Merz eine Novelle geschrieben, deren Sprache und Inhalt eine beglückende Allianz eingehen. Es dürfte wenige Autoren geben, die mittels ihrer Sprach-Bilder eine derartige Intensität und Präsenz des Erzählens erreichen."
Tagblatt
"... Prosa, melancholisch wie ein Tango."
Schweizer Illustrierte
"Die Geschichte von Klaus Merz ist ganz einfach gelungen. So kann man heute schreiben, wenn man schreiben kann."
Buchkultur, Nils Jensen
"Die kaleidoskopischen Verschiebungen der Erzählperspektive - es vermischen sich Erinnerungen und Berichte seiner Enkelin mit eigenen Erzählsplittern - und die Klaus Merz auszeichnende ruhige, unverkrampft bewegliche, nie statuarische Sprache machen diese schmale Novelle zu einem großen Ereignis."
Rheinischer Merkur, Alexander Kluy
"In zwanzig Kapiteln erzählt der Autor eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe. Mit zurückhaltender Leidenschaft und deshalb umso überzeugender berührt er die Emotionen seiner Leserschaft. Drei Pinselzeichnungen von Heinz Egger untermalen diese Stimmung überaus kunstvoll. Ein schönes Buch!"
biblio, Markus Jäger
"Der preisgekrönte Autor legt eine schlichte Novelle vor, die ihn erneut als sensiblen Erzähler ausweist, der bieder-liebevoll ein zuletzt unauffälliges Schicksal mit ruhiger Hand beschreibt."
ekz, Gerd Kriebisch
"Die ausdrucksstarke Sprache lässt keinen Zweifel daran, dass Merz auch Lyriker ist."
Dolomiten, Claudia Theiner
"Der Aargauer Klaus Merz, 64, zählt zu den Erfolgreichsten seiner Zunft. Auch mit dem zwanzigsten Roman "Der Argentinier" trifft er den Nerv der Zeit."
Schweizer-illustrierte.ch
"Aus Sehnsucht, Hoffnung, Träumen und dem ganz gewöhnlichen Alltag besteht die kurze aber sprachlich delikate Erzählung. In dem kurzen Stück Prosa steckt eine inhaltsreiche und vielseitige Familiengeschichte, die man zunächst nicht hinter der hübschen und schmalen Aufmachung vermutet! (...) Die feine Poesie nimmt gefangen und ist tröstlich, aufschlussreich und weise zugleich."
Bookreporter.de, Claudine Borries
"Ein weiterer schmaler Band der Erzählkunst von Klaus Merz, einer festen Grösse in der Schweizer Literaturszene."
SBD.bibliotheksservice, Urs Wigger
"Klaus Merz ist der Meister der literarischen Verknappung und Bildkraft."
Club-Ticket
"... ein wunderbares Leseerlebnis."
Oldenburgische Volkszeitung, Markus Bundi
"Mit seiner klaren und doch bildhaften, wunderbar 'altmodischen' Sprache gelingt es dem Autor, den Leser ganz nah an seine Menschen heranzuführen und diesen doch ein Teil Unerklärtes, Unverstandenes, Geheimnisvolles zu lassen."
WIRTSCHAFT Neckar-Alb, Günter Schäfer
"... Prägnanz und zielgerichtete Darstellung ... Merz' Sprachbilder rühren an ..."
Schwarzwälder Bote, Gerhard Keck
"Eine poetische Novelle über das Geheimnis der Liebe und die Sehnsucht nach der Ferne."
Bücherschau, Hans Peter Kauder
"Die kaleidoskopischen Verschiebungen der Erzählperspektive und die Klaus Merz auszeichnende ruhige, unverkrampft bewegliche, nie statuarische Sprache machen diese schmale Novelle zu einem großen Ereignis."
Rheinischer Merkur, Alexander Kluy
"... eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe."
Stadtbücherei Innsbruck
"Merz spinnt hier ein feinsinniges Netz von Erzählebenen, die immer wieder gebrochen und neu zusammengefügt werden."
Die Furche, Maria Renhardt
"... eine feinsinnige Geschichte von der Lust auf Abenteuer, Freiheit und Liebe."
Bibliotheksnachrichten, Markus Jäger
"... Klaus Merz ist der Meister der literarischen Miniaturen."
Heilbronner Stimme, Uwe Grosser
" (...) eine angenehm zu lesende, mit geistreichem Witz und trefflicher Zivilisationskritik gewürzte Erzählung von hohem Erkenntniswert für das alltägliche Miteinander. (...) Wie Vergangenes gegenwartsrelevant werden und damit in die Zukunft weisen kann, ist hier für den Bereich des mündlichen Austausches virtuos erzählt und sehr gut nachzuvollziehen."
Westdeutsche Zeitung, Grazia Lindt
"Ein Lesegenuss der besonderen Art"
dapd-Nachrichtenagentur, Sonja Kolb
Klaus Merz, geboren 1945 in Aarau, lebt in Unterkulm/Schweiz. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Hermann-Hesse-Literaturpreis 1997, Gottfried-Keller-Preis 2004, Aargauer Kulturpreis 2005, Werkpreis der schweizerischen Schillerstiftung 2005 und Basler Lyrikpreis 2012. Bei Haymon: Am Fuß des Kamels. Geschichten & Zwischengeschichten (1994, bei HAYMONtb 2010), Kurze Durchsage. Gedichte & Prosa (1995), Jakob schläft. Eigentlich ein Roman (1997, 6. Auflage), Kommen Sie mit mir ans Meer, Fräulein. Roman (1998), Garn. Prosa & Gedichte (2000), Adams Kostüm. Drei Erzählungen (2001), Das Turnier der Bleistiftritter. Achtzehn Begegnungen (2003), Löwen Löwen. Venezianische Spiegelungen (2004), LOS. Roman (2005), Priskas Miniaturen. Erzählungen 1978-1988 (2005), Der gestillte Blick. Sehstücke (2007), Der Argentinier. Novelle (2009), Aus dem Staub. Gedichte (2010). Seit Herbst 2011 erscheint bei Haymon die Werkausgabe Klaus Merz in sieben Bänden.