Erbarmen / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.1 - Adler-Olsen, Jussi

Erbarmen / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.1

Ausgzeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2010

Jussi Adler-Olsen 

Aus d. Dän. v. Thiess, Hannes
Broschiertes Buch
 
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Erbarmen / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.1

"Jussi Adler-Olsen erzählt so bestialisch böse wie Dean Koontz und lässt seine Kriminalisten so rasant ermitteln wie Stieg Larsson." Jydske Vestkysten

Der Albtraum einer Frau.Ein dämonischer Psychothriller.Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: "Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?"Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten. Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht ... Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt. politiken.dk Trailer ansehen auf www.adler-olsen.de


Produktinformation

  • Carl Mørck - Sonderdezernat Q
  • Verlag: Dtv
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 418 S.
  • Seitenzahl: 432
  • Deutsch
  • Abmessung: 194mm x 123mm x 38mm
  • Gewicht: 409g
  • ISBN-13: 9783423212625
  • ISBN-10: 3423212624
  • Best.Nr.: 29742129
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 19.08.2010

Die Hyäne des Dänen
Lügen: Jussi Adler-Olsens zweiter Thriller-Streich

Der Hunger der deutschen Leser nach skandinavischen Greueltaten ist unstillbar. Den diesjährigen Sommerhit landet der Däne Jussi-Adler-Olsen, gleichwohl sein Roman "Erbarmen" schon im September 2009 erschienen ist. Seit sechsundvierzig Wochen steht der Thriller auf der "Spiegel"-Bestsellerliste", aktuell auf Platz sechs, 350 000 Exemplare meldet der Deutsche Taschenbuch-Verlag als verkauft. In diesen Tagen erscheint Band zwei "Schändung", Band drei liegt in Dänemark schon vor, Band vier wird gerade geschrieben, am Ende sollen es zehn Romane sein.

Der sechzig Jahre alte Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen wird sich also noch einige Abenteuer für seinen Ermittler Carl Mørck vom Sonderdezernat Q einfallen lassen müssen. Der spätberufene Autor - 1997 erschien sein Romandebüt - kann nun bequem vom "Lügen" leben, wie er dem "Spiegel" anvertraute. Als Sohn eines psychiatrischen Klinikarztes machte er früh Bekanntschaft mit Geisteskranken und Selbstmördern, später wandte er sich als Journalist Film und Comics sowie der Altbausanierung zu. Als Aufsichtsrat von …

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"Der Fall wiederum liefert alles: einen atemberaubend grausamen roten Faden, subtile Gesellschaftsstudien, Parlament-Backstage und ein schillerndes Opfer [...]." -- Daniela Leibfried, Main-Echo, Blickpunkt Gänsehaut pur!

"Gong Gänsehaut pur!" -- Bild und Funk

»Adler-Olsen zeigt im aparten Auftakt seiner Mørck-Reihe, dass dramaturgisch gewiefte Romane ähnlich packend geraten können wie TV-Krimis.«
Die Welt 28.11.2009»Bitte nicht vor lauter Spannung die S-Bahn-Haltestelle verpassen.«
WIR - Magazin der Siemens-Betriebskrankenkasse Februar 2012»Die Story ist nicht nur grausam, schön und ergreifend. Sondern auch anrührend komisch. Perfekter kann ein Debüt nicht gelingen.«
Manfred Sarrazin, WDR 5, telefonische Mordsberatung 31.10.2009»Hart und atmosphärisch dicht.«
stern 15.10.2009»Irre spannend, immer realistisch und sehr überzeugend.«
Bernd Locker, Leipziger Volkszeitung, lvz-online.de 20.02.2013»Mit seinem Debüt ist dem dänischen Autor Jussi Adler-Olsen ein packender, nervenaufreibender Krimi gelungen, der von der ersten Sekunde an fesselt.«
Christine Westermann, WDR west.art 15.12.2009»[…] die Sprache, der unterkühlte Humor: sie machen diesen Thriller zu einem Ereignis.«
Walbergs Bestseller, NDR 1 Radio MV KW 02/2010»[…] durchaus bestsellerverdächtig.«
Kathrin Fischer, hr1-Tipp, hr-online.de 27.11.2009
Jussi Adler-Olsen, geb. am 2.8.1950 in Kopenhagen, studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film und arbeitete in vielen verschiedenen Berufen. Er gilt als bestverkaufter dänischer Krimiautor. Jussi Adler-Olsen ist verheiratet und Vater eines Sohnes. 2014 wurde er mit dem Ripper-Award, dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur, ausgezeichnet.

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Kundenbewertungen zu "Erbarmen / Carl Mørck. Sonderdezernat Q Bd.1"

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Bewertung von anspruchsvolle aus berlin am 27.03.2015   weniger gut
Ich hatte "Erbarmen" bereits vor einiger Zeit gelesen und es ist mir noch immer schleierhaft, warum das Buch ein Bestseller ist und nun auch noch verfilmt wurde. Der Schreibstil ist sehr mittelmäßig und die Geschichte wirkt zusammengeschustert. Mir kam es vor, als wolle man um jeden Preis Spannung erzeugen, aber leider auf niedrigem Niveau. Wenn eine Politikerin, eigentlich ganz sympathisch rüberkommt, über Jahre unter schlimmen Umständen in Dunkelheit gefangen ist, möchte man schon wissen, was dahintersteckt. Aber ich fand die Schilderungen oberflächlich und klischeehaft, die Beweggründe des Täters auch nicht überzeugend. Es gab auch keine Überraschungen, außer dass Merete noch ganz gut aus der Sache herauskommt (nach den vielen Jahren seltsam). Am Kommissar hatte ich nicht ganz so viel auszusetzen, Assad finde ich dagegen überzeichnet und unrealistisch. Welcher Putzmann würde sich denn so in die Ermittlung hineinknien? Mit Mankell oder Nesbo ist der Autor für mich keinesfalls zu vergleichen, da ist ein riesiger Unterschied.

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Bewertung von tweed aus St. Goarshausen am 20.03.2015   ausgezeichnet
2002: Die Politikerin Merete Lynggaard verschwindet spurlos von einer Fähre. Ihr Bruder, der mit ihr auf der Fähre war, kann zur Aufklärung ihres Verschwindens nichts beitragen, da er seit einem Verkehrsunfall in der Kindheit leicht behindert ist und sich nicht artikulieren kann. Da es keine Augenzeugen gibt, keinen Anhalt für ein Verbrechen, geht die Polizei von einem Unglück aus, bei dem Merete über Bord ging, erklärt sie schließlich für tot und schließt die Akte.
2007: Das Sonderdezernat Q wird gegründet, als Chefermittler wird Carl Morck eingesetzt, der zusammen mit Assad, seinem „Mädchen für alles“, alte, bislang ungelöste Fälle wieder neu aufrollt. Sein erster Fall ist der der verschwundenen Merete.

Die Story arbeitet mit zwei Handlungssträngen, zum einen dem des Carl Morck, welcher mit den Ermittlungen beginnt und dem der Merete. Denn Merete ist nicht über Bord gegangen, nein, sie wurde entführt und wird seit Jahren in einer Druckkammer gefangen gehalten und vegetiert dort unter menschenunwürdigen Verhältnissen. Dabei weiß sie nicht einmal, wer ihre Peiniger sind und weswegen sie entführt wurde.

Als ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich von der Story sofort begeistert und das Buch hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Es liest sich flüssig, die Hauptcharaktere werden detailliert beschrieben und der etwas schrullige Chefermittler wurde mir im Laufe der Erzählung immer sympathischer. Auch wenn es eine spannende Story ist, gibt es immer wieder witzige Szenen. Ich habe häufig geschmunzelt, vor allem, als Carl und Assad sich kennen gelernt haben und sich „zusammenraufen“ mussten. Zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Im Laufe der Zeit erfährt man einiges über das Leben von Merete, die sich aufopferungsvoll um ihren behinderten Bruder kümmerte, von den Qualen, die sie in ihrer Gefangenschaft erdulden muss - doch Merete ist eine Kämpfernatur, die an ihren Demütigungen und Leiden nicht zerbricht.

Die Story ist gut durchdacht, stimmig und spannend, als Leser bekommt man allerdings doch relativ schnell eine Vermutung, wer hinter der Entführung stecken könnte. Nichts desto trotz hat mich das Buch von Anfang an in seinen Bann gezogen, ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen und hatte es innerhalb weniger Tage durchgelesen. Ich bin schon sehr gespannt auf weitere Fälle des Sonderermittlers Carl Morck.

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Bewertung von buchina aus Mainz am 13.01.2015   sehr gut
Eine Frau verschwindet, ihr Fall bleibt unaufgeklärt. Ein Inspektor überlebt knapp seinen letzten Fall und wird strafversetzt in eine neue Abteilung, die sich mit unaufgeklärten Fällen beschäftigt. Das sich ausgerechnet Inspektor Carl Morck den Fall der verschwundenen Merete herauspickt ist eher Zufall. Der Zufall heißt Assad und ist eigentlich nur sein neuer Gehilfe, wird aber immer mehr zu seinem Partner in diesem schwierigen Fall. Assad ist eigentlich sein Chauffeur und Mädchen für alles, aber er interessiert sich sehr für die Fälle, für die sich Morck kaum interessiert. Aber langsam fallen immer mehr Ungereimtheiten bei den damaligen Ermittlungen, so dass Interesse immer stärker wird. Aber nicht nur die Ermittlungsarbeiten führen zu einer großartigen Spannung, sondern das neben diesem Handlungsstrang gleichzeitig das Leben des Opfers Merete beschreiben wird und schließlich ihre Entführung. Das makabere daran ist, es gibt keine Erpressung oder Mord, nein, ihre unbekannten Entführer halten sie gefangen und geben ihr nur genug zu essen, damit sie am Leben bleibt. Die ganze Zeit stellt sich die Frage warum?! Die beiden Handlungsstränge werden zeitversetzt erzählt, während Meretes Leben 2002 beginnt, startet die Geschichte von Morck 2007. Im ersten Viertel wird der Vorgeschichte von Merete viel Zeit gelassen, wodurch man sich in das Opfer viel besser hineinfühlen kann. Gleichzeitig nähert sich Morck dem Fall fast zufällig immer näher an. Bis sie zwar zeitlich noch nicht zusammentreffen, aber vom Wissenstand des Falls. Es ist wirklich ein spannungsreicher Krimi mit vielen Handlungen, die durch die ereignisreiche Vorgeschichte sehr komplex sind, aber die Spannung nie abfällt. Die Verzweiflung von Merete war sehr gut beschrieben, ich konnte sie fast selbst fühlen. Sehr gut, dass auch das Opfer so komplex beschrieben wurde. Ein kleiner Minuspunkt von mir: ich fand es schade, dass die Frage des „Warum“ relativ schnell aufgelöst wurde. Ich persönlich rätsele gerne bis zum Ende mit. Ich freue mich dennoch sehr auf den nächsten Fall von Morck!

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Bewertung von scarlettohara aus Isselburg-Anholt am 02.10.2014   ausgezeichnet
Um es mal vorab zu sagen: Das ist einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt und in verschiedenen Zeitschienen. Da ist zum einen die populäre junge Politikerin Merete Lyngaard, die in einer absolut ausbruchsicheren Kammer gefangen gehalten wird, ohne zu wissen warum. Sie verbringt dort insgesamt 5 Jahre unter widrigsten Umständen: Der Luftdruck wird jedes Jahr ein wenig erhöht, Nahrungsmittel und Toiletteneimer werden jeden Tag über eine Schleuse ausgetauscht, Kontakt nach außen nur über eine Sprechanlage einmal im Jahr, jahreswechselweise grelle Beleuchtung oder absolute Dunkelheit, ohne Austausch von Kleidung. Man liest das mit einer Gänsehaut und fragt sich, was kann ein Mensch wie lange aushalten, ohne den Verstand zu verlieren? Und warum tut jemand einem anderen Menschen so etwas an?

Zum anderen ist da der Polizist Carl Moerk, der nach einer traumatischen Schiesserei, bei der ein Kollege stirbt, einer gelähmt im Krankenhaus liegt und er selbst angeschossen wird, seinen Dienst wieder aufnimmt, beladen mit Schuldgefühlen und so mürrisch, dass niemand mit ihm zusammenarbeiten will. Also bekommt er die Leitung des Pseudodezernats "Q", das anfangs nur aus ihm besteht und die Aufgabe hat, sich mit alten ungeklärten Fällen zu beschäftigen. Dann bekommt er Assad zugeteilt, der anfangs nur für niedere Tätigkeiten wie Putzen, Botengänge und dergleichen eingestellt wurde. Doch schnell zeigt sich, dass er wesentlich mehr kann, und so verbeissen Carl und Assad in den Fall Merete Lyngaard, die vor 5 Jahren spurlos verschwunden ist. Sie werden ein richtig gutes Team, und das Dezernat "Q" erwacht zum richtigen Leben.

Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und der Spannungsbogen bleibt wirklich bis zum Schluss erhalten. Die Auflösung ist schlüssig und logisch. Die Figuren sind sehr anschaulich geschildert und, trotz, ihrer Knorrigkeit wie z.B. bei Carl, sehr sympathisch.

Ein sehr guter Auftakt für eine neue Thriller-Reihe. Und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen zu halten.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Igelmanu aus Mülheim am 22.08.2014   sehr gut
„Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Gratulation zu zweiunddreißig Jahren. Ja, heute ist der 6. Juli. Du hockst jetzt hier seit hundertsechsundzwanzig Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du kannst uns diese eine Frage beantworten: Warum haben wir dich in dieses Verlies gesperrt?“

Wer ist dieser wahnsinnige Entführer, der Merete gefangen hält? Und warum tut er es? Merete kann seine Frage nicht beantworten, und ihr Martyrium wird noch sehr lange andauern…

Als sie entführt wurde, schrieb man das Jahr 2002. Fünf Jahre später sind die Ermittlungen der Polizei schon lange auf Eis gelegt – ist sie zu einem der zahlreichen, ungelösten Fälle geworden, über die sich die Öffentlichkeit so gerne ereifert. Ein neu gegründetes Dezernat soll sich dieser ungelösten Fälle annehmen, nach neuen Spuren suchen, die Fälle gegebenenfalls neu aufrollen. Zum Leiter dieses neuen Dezernats wird Kriminalkommissar Carl Morck ernannt – nach einem traumatischen Einsatz, bei dem er seine beiden Partner verloren hat, ist er im Umgang reichlich schwierig geworden und die Kollegen der Mordkommission sind froh, dass er sich künftig um „eigene“ Fälle kümmern soll und sie nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten müssen. Und anfangs geht Carl auch reichlich unmotiviert an die Arbeit, befasst sich eher zufällig mit dem Fall der verschwundenen Merete. Als aber die ersten Ungereimtheiten auftauchen, erwacht sein Ermittlerinstinkt. Wird es für Merete doch noch eine Rettung geben?

Nun habe ich ihn auch gelesen, den ersten Fall für das Sonderdezernat Q. Und ich muss sagen, es war enorm spannend! Die Handlung wechselte zwischen Rückblenden und Gegenwart. Mal wurde von Carls Ermittlungen berichtet und dann wieder von Merete. Dabei wurde ihr Schicksal so drastisch geschildert, dass ich, wenn es um sie ging, das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich hatte zwar schon relativ früh einen Verdacht, was den Täter angeht, aber trotzdem wusste ich ja nicht, ob Merete noch gerettet werden kann.

Der Schreibstil gefiel mir gut, war leicht und flüssig zu lesen. Carl Morck war mir sehr sympathisch und ebenso sein neuer Mitarbeiter Assad. Wobei der auch eine Menge Fragen aufgibt, nicht nur Morck wird aus ihm nicht immer schlau und fragt sich zurecht, was er wohl alles aus Assads Vergangenheit nicht weiß. Aber dieses Rätsel wird in diesem Band nicht gelöst – vielleicht in den späteren? Ich werde es herausfinden!

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Bewertung von Simi159 am 12.05.2014   ausgezeichnet
Nach einem Einsatz bei dem er angeschossen, und sein Partner Lebensgefährlich verletzt wurde, ist Kommissar Carl Morck unausstehlich. Deshalb wird er von seinem Vorgesetzten in ein neues Sonderdezernat Q, das sich um die alten, niemals gelösten Fälle kümmert weggelobt. Das Büro des Sonderdezernats ist weit weg von der Abteilung, im Keller, damit Morck nicht weiter stört und weiteren Schaden anstellt. Carl bekommt einen Helfer, Haefz-el-Assad der im beim Lösen der ungelösten Fälle helfen soll. Gleich die erste Akte, die sie sich vornehmen hat es in sich.
Vor fünf Jahre verschwand eine beliebte Politikerin, Merete Lynggard, von einer Fähre. Damals gingen die Ermittler von einem Unglück aus. Doch Carl und Haefz stoßen auf Ungereimtheiten und je tiefer sie graben umso näher kommen sie dem Entführer. Gemeinsam mit deinem neuen Assistenten und mitunter nicht normalen Ermittlungsmethoden lösen sie den Fall.

Erbarmen ist eine spannende Geschichte, die einen sofort packt. Der Leser lernt am Anfang alle Figuren kennen und die Geschichte nimmt langsam Fahrt auf. Dies gelingt Jussi Adler-Olsen auch durch den Trick, dass man als Leser immer wieder den Ermittlern etwas voraus ist, dadurch dass man Teile über die Entführte lesen kann. Besonders gut gefallen hat mir Carl Morck. Er ist ein vom Schicksal gebeutelter Mann, der trotz Fehler ein ziemlich liebenswürdiger Mensch ist. Der seelischen und körperlichen Schmerz von Merete ist förmlich spürbar was mich öfter beim Lesen stocken lies, da ich ihre Angst zu spüren glaubte. Assad ist einfach zu pfiffig und sorgt dafür, dass alles nicht immer so ernst ist. Adler-Olson hat eine komplexe Story, gut ausgearbeitete Charaktere und damit der einen super guten ersten Thriller hingelegt.

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Bewertung von X-Tina aus Northeim am 04.02.2014   sehr gut
Das Buch "Erbarmen" von Jussi Adler-Olsen handelt von dem dänischen Kriminalbeamten Carl Mørck, der nach einer Arbeitspause wieder beginnt zu arbeiten und in einem eigens eingerichtetem Sonderdezernat Q alte Fälle unter die Lupe nehmen soll. Er hatte seine Arbeit zuvor für eine Weile unterbrechen müssen, da er bei Ermittlungen miterlebte, wie einer seiner Kollegen getötet und ein anderer sehr schwer verletzt wurde. Obwohl sich Carl noch nicht wirklich davon erholt hat, möchte er wieder arbeiten und macht so Bekanntschaft mit seinem Assistenten Assad. Die beiden beschäftigen sich mit einem Fall, der als Unfall oder Selbstmord abgeschlossen wurde: Die junge dänische Politikerin Merete Lynggaard verschwand spurlos von einer Fähre, auf der sie mit ihrem geistig behindertem Bruder Uffe unterwegs war. Carl und Assad hinterfragen die Ergebnisse, befragen Zeugen, besuchen Uffe in er Psychatrie und finden mit seiner Hilfe heraus, dass Merete Lynggaard entführt wurde. Der Grund dafür liegt noch länger zurück: Als Merete und Uffe als Kind bei einem Autounfall ihre beiden Eltern verloren, war noch ein anderes Auto beteiligt, in dem ein Vater und die Tochter starben. Der Sohn und die Mutter überlebten und machen Merete für das Unglück verantwortlich, da sie ihren Vater während der Fahrt ablenkte. Der Sohn, Lasse, möchte sich rächen und plant alles haargenau. Geschickt gelingt ihm die Entführung der jungen Frau, welche er in eine Druckkammer bringt, in der Merete die nächsten Jahre lebt. Sie bekommt, was zum Überleben nötig ist, doch jedes Jahr wird der Druck in der Kammer erhöht, um ihn später schnell wieder ablassen zu können, was Meretes Tod bedeuten würde.
Das Buch ist sehr spannend und mitreißend, wenn auch an einigen Stellen recht brutal. Wenn man gerne Krimis liest, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Neben der spannenden Handlung hat mit die Zusammenarbeit zwischen Carl und Assad gefallen, die sehr oft sehr lustig ist. Da Assad Migrationshintergrund hat und er noch nicht den gesamten dänischen Wortschaft beherrscht, entstehen häufig witzige Missverständnisse, was die Geschichte auflockert.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 20.01.2014   sehr gut
Gute Einstimmung auf den Film
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau?
Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
Der erste Fall für Carl Mørck, Spezialermittler des neu eingerichteten Sonderdezernats Q bei der Kopenhagener Polizei, und seinen syrischen Assistenten Hafez el-Assad, der seinen Chef nicht nur durch unkonventionelle Ermittlungsmethoden überrascht ...
››Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.‹‹, meinte politiken.dk
Zur Einstimmung auf den Film, der Donnerstag bundesweit im Kino anläuft.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 31.12.2013   ausgezeichnet
Ein Gefängnis aus Beton
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: »Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?«
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter?

2 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Wolly aus Wadgassen am 29.08.2013   ausgezeichnet
Adler Olson versteht es, spannende Krimis aufgelockert mit viel Humor zu schreiben. Das Zusammenspiel vom ermittelnden Carl Morck und seinem Assistenten Assad ist einfach köstlich. Die Adler Olsen-Reihe um die beiden ist einfach ein HOCHGENUSS. Man wartet ungeduldig auf den nä. Band.

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