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Das vierte Opfer
Roman. Aus d. Schwed. v. Christel Hildebrandt
Aus d. Schwed. v. Christel Hildebrandt
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: btb bei Goldmann
- 2001
- Ausstattung/Bilder: 2001. 287 S.
- Seitenzahl: 287
- btb Bd.72719
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 118mm x 22mm
- Gewicht: 280g
- ISBN-13: 9783442727193
- ISBN-10: 3442727197
- Best.Nr.: 09496613
Leseprobe zu "Das vierte Opfer"
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Produktbeschreibung zu "Das vierte Opfer"
Kurzbeschreibung
Ein neuer Fall für Kommissar Van Veeteren: In einem ehemals
beschaulichen Ferienort treibt ein brutaler Axtmörder sein Unwesen.
Drei Menschen hat er schon auf dem Gewissen. Und bald ist auch das
vierte Opfer in seiner Gewalt ...
Beschreibung
Leseprobe zu "Das vierte Opfer" von Hakan Nesser
31. August - 10. September
1
Wenn Ernst Simmel gewußt hätte, daß er kurz davor war, das zweite
Opfer des Henkers zu werden, hätte er sich vermutlich noch ein paar
kräftige Drinks in der Blauen Barke gegönnt.
Doch so begnügte er sich mit einem Cognac zum Kaffee und einem
verdünnten Whisky in der Bar, wobei er ziemlich fruchtlos und ohne
wirkliches Engagement versuchte, mit einer blondierten Frau
Blickkontakt aufzunehmen, die schräg gegenüber am Treseneck saß.
Offensichtlich war es eine der Neueingestellten
unten in der Konservenfabrik. Er hatte sie noch nie gesehen, und er
hatte einen gewissen Überblick.
Rechts von ihm saß Herman Schalke von de Journaal und versuchte ihn
für eine billige Wochenendreise nach Kaliningrad zu interessieren,
oder irgendwas ähnliches, und wenn man später versuchen würde, den
Abend zu rekonstruieren, dann würde man zu dem Ergebnis kommen, daß
Schalke der letzte gewesen sein mußte, der in diesem Leben mit
Simmel geredet hatte.
Das heißt, wenn man nicht davon ausging, daß der Henker ihm noch
etwas mitzuteilen gehabt hatte, bevor er ihn umbrachte. Was
allerdings nicht sehr …
Leseprobe zu "Das vierte Opfer" von Hakan Nesser
16.09.1999
Zahnstochern in der Gnosis
Dem Bösen auf der Spur: Håkan Nessers "Das vierte
Opfer"
Das Böse ist immer und überall - summt Håkan Nesser. Mit ihm hat
die Gnosis den schwedischen Kriminalroman erreicht. Das Böse ist
unhintergehbar, die Schöpfung entglitten. Der Autor hat sich weit
entfernt von der alten, aufklärungsfrohen und kritischen
Kriminaltradition seines Landes, in der vor allem Maj Sjöwall und
Per Wahlöö an eine bessere Zukunft mit besseren Menschen glaubten
und den Weg zum Licht wiesen. Nun ist es finster, regnerisch und
zunehmend herbstlich in Kaalbringen, einem kleinen Küstenort, in
dem drei Einwohnern der Kopf abgeschlagen wurde.
Kommissar Van Veeteren wird von der örtlichen Polizei gebeten, die
Ermittlungen zu leiten. Doch die geraten ins Stocken. Es gibt keine
Verdächtigen, keine Verbindung zwischen den Toten, kein Motiv.
Immer wieder sitzen die Ermittler zusammen und rekapitulieren die
Fakten. Van Veeteren kaut ratlos an einem Zahnstocher, die junge
und ehrgeizige Inspektorin Beate Moerk bleibt bis tief in die Nacht
am Schreibtisch. Hauptkommissar Bausen, kurz vor der Pensionierung,
schlägt eine Partie Schach vor. Die …
Kundenbewertungen zu "Das vierte Opfer" von "Hakan Nesser"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 4 Bewertungen):




gut
Bewertung von hasewue am 03.11.2009

-




- sehr gut
- In seinem zweiten Fall ermittelt Hauptkommissar Van Veeteren zusammen mit Kommissar Münster in dem beschaulichen Küstenort Kaalbringen. Hier sind in kürzester Zeit drei Menschen auf brutalste Art ermordet worden und die dortige Polizei ist ratlos.
Håkan Nesser erzählt in „Das vierte Opfer“ wieder gewohnt düster und sachlich und schafft es gut die Probleme der Ermittlungen und der ermittelnden Personen zu verdeutlichen.
Leider fehlte in der ersten Hälfte des Buches die gewohnte Spannung, die aber im weiteren Verlauf der Handlung zumindest teilweise aufkommt.
Dennoch schafft es Nesser den Leser zu fesseln und ihn immer wieder zu überraschen. Durch verschiedene Details und Finten gelingt es ihm den Leser hinters Licht zu führen und zu verwirren. Gleichzeitig weckt er die Neugier des Lesers und kann ihn mit verschiedenen Wendungen zu überraschen. Besonders mit dem unvorhersehbaren Ende ist ihm das gut gelungen.
Es ist immer wieder eine Freude und ein Vergnügen Håkan Nessers Bücher mit seinen unglaublich authentischen Charakteren, insbesondere Van Veeteren, zu lesen.
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Bewertung von Claudia Niemann aus Knittlingen am 13.01.2004
-




- schlecht
- Absolut langweilig. Die einzige Spannung bestand darin zu sehen, ob das Buch vielleicht doch noch irgendwann spannend wird.
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Bewertung von Christian aus Duisburg am 04.04.2002
-




- ausgezeichnet
- "Das vierte Opfer" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Nesser gelingt mit diesem Roman wieder einmal ein atmosphärisch dichter, literarisch und dramaturgisch sehr ansprechender Fall, der auch aufgrund seiner Originalität überzeugt. Für besonders gelungen halte ich die inneren Monologe bzw. allgemeinen Reflexionen der Figuren. Wunderbar! Mehr davon!
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Bewertung von Frederik Meyer aus Winsen (Luhe) am 06.11.2001
-




- schlecht
- Dieses Buch ist absolut langweilig und durchschaubar. Die Gedankengänge des Kommisars sind wirr und unlogisch. Das ach so überraschende Ende kann man, wenn man nicht ganz in gut-böse-Kategorien denkt leicht erahnen. Hakan Nesser müht sich hier vergeblich ab, an die Qualität Henning Mankells heranzukommen, was ihm aber auf keiner einzigen Seite gelingt.
Die einzige Motivation, die mich dazu bewegt hat dieses Buch zu Ende zu lesen ist, dass ich die "Überraschung" am Ende nicht verpassen wollte. Aber auch hier wurde ich enttäuscht!!! - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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Rezension
Held mit Magenproblemen
Ein Kaff in der Provinz, drei meuchlings massakrierte Männer, ein
Zahnstocher-kauender Held mit Magenproblemen, ein Panoptikum
skuriller Polizisten (vom pedantischen Detail-Fanatiker bis zum
"plaudertaschigen" Anwärter, der ein Verhör nur dann
führen kann, wenn jemand ihm die Fragen aufnotiert hat - "The
Bill" läßt grüßen....), das Ganze abgemischt mit
psychologischen Betrachtungen über Schuld und Sühne - dröge Kost,
möchte man meinen, höchstens geeignet als Rechtfertigung eines
Sozialpädagogen für seinen Ausflug ins Krimi-Genre. Weit
gefehlt.
Äussere und innere Spannung satt
Wird auch viel gesprochen, so bleibt die Handlung doch stets
temporeich, wird die Spannung auch an den üppigen Stellen der
"inneren Betrachtung" diverser Protagonisten nicht
geringer.
Und ob das "Wenn ich nicht im Dienst wäre, würde ich
wahrscheinlich auf diesen billigen Teppichfetzen hier
kotzen..." der Polizistin nach dem Verhör einer arroganten
Hure als unter gesellschaftspolitisch korrekt, verbucht werden
kann, darüber läßt sich streiten.
Kraftvolle Sprache, Action und überraschendes Ende
Für manche das Tüpfelchen auf dem …
Rezensionen und Kritik
"Packender Krimi mit furiosem Ende." Nürnberger Nachrichten
Rezensionen und Kritik
"...Krimiliteratur vom Feinsten, mit guten Plots, dichten Charakterbeschreibungen und atemlosen Finali. ist das neueste Beispiel für Nessers Erfindungsgabe. Ein toller Krimi."
Autorenporträt zu "Hakan Nesser"
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der interessantesten und aufregendsten Kriminalautoren Schwedens. Dem deutschen Publikum ist er vor allem durch seine Reihe um Kommissar Van Veeteren bekannt, die bereits Millionen Fans hat. Für seine Kriminalromane um Inspektor Van Veeteren erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und wurden erfolgreich verfilmt. Hakan Nesser lebt in New York.






































