Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2 - Larsson, Stieg
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Stieg Larsson 

Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2

Roman. Ausgezeichnet mit dem Schwedischen Krimipreis 2006

Aus d. Schwed. v. Wibke Kuhn
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.

Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin 'Millennium' eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

"Der zweite Band ist noch einen Tick besser. Nicht mal der eifrigste Fehlersucher findet hier etwas Störendes. Stieg Larsson ist der bedeutendste Krimiautor unserer Zeit." Kristianstadsbladet

"Larssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend." taz

"Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please." Arbetarbladet

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2007
  • Ausstattung/Bilder: 2007. 751 S.
  • Seitenzahl: 752
  • Millennium Trilogy Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 147mm x 46mm
  • Gewicht: 877g
  • ISBN-13: 9783453013605
  • ISBN-10: 3453013603
  • Best.Nr.: 20944762

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Ein literarisch anspruchsvoller Kriminalromanautor wie Arne Dahl war der im Hauptberuf als Journalist arbeitende Stieg Larsson nicht, stellt Katharina Granzin erst einmal fest. Seinen Kriminalromanen schadet das freilich nicht unbedingt, fügt sie gleich hinzu, denn die "flotte Schreibe" des Journalisten kommt der Spannung des Romans auf jeden Fall zugute. Über der Rasanz des Ganzen könne man denn auch übersehen - und tue das gerne -, dass das Figurenarsenal doch einigermaßen überzeichnet ist. Wie die ein Meter fünfzig große Heldin Lisbeth Salander zum Beispiel, die nicht nur ein Zahlen-Genie ist, sondern auch noch drei Mal so kräftig aussehende Gegner niederstreckt. In diesem Roman - dem zweiten einer Trilogie, die der an einem Herzinfarkt verstorbene Autor noch vollendete - wird sie nicht nur wegen Eigensinns entmündigt, sondern gerät noch zusätzlich in die Bredouille und wird eines Doppelmords verdächtigt. Was fast ein bisschen "weitschweifig" beginne, gewinnt immer mehr an Fahrt und wird so, darf man wohl resümieren, ein gelungener Spannungsroman.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.03.2009

Von finsteren Schurken und Mordgedanken

Krimis verkaufen sich besser denn je. Manchmal kämpfen Kommissare schon gegen Finanzhaie.

VON CARSTEN GERMIS

Krimis sind in der Krise beliebter denn je. Angesichts platzender Subprime-Kredite und Banker, die Milliarden vernichten, sind zwar selbst die härtesten Thriller heute nicht so spektakulär wie die Wirklichkeit. Doch der Krimi gibt dem Leser Hoffnung: Am Ende siegt meistens das Gute.

"Die Ablenkungsfraktion läuft gut", sagt deshalb Thomas Wörtche, einer der bekanntesten Krimikritiker in Deutschland. "Ablenkungsfraktion", das sind für ihn die Leser, die am Krimi die Möglichkeit zur Flucht aus der Wirklichkeit lieben. "Die Leute lesen wie verrückt", sagt Wörtche. Ein Blick auf die Liste der zehn Kriminalromane, die sich 2008 am besten verkauften (siehe rechts), zeigt die Dominanz der Bücher, die spannende Unterhaltung als Ablenkung liefern.

Krimis, die in der Finanzwelt spielen, gibt es noch nicht. Auch wenn es eine der guten Eigenschaften der Kriminalromane ist, dass sie - wie Wörtche sagt - "die Gegenwart kritisch reflektieren können". Meistens kommen solche Trends aber …

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»Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please.«

"Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" (Münchner Merkur)

"Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" Münchner Merkur

"Larsson ist ein Magier der Spannung." Freie Presse

"An der Geschichte gibt es nicht eine kleine Nachlässigkeit - man hat das Gefühl, dass sich Larsson für jeden Satz ein Jahr Bedenkzeit genommen hat. Es passt alles." Bücherschau

"Ein schnörkelloser Thriller der Superklasse." Facts

"Gut recherchiert, packend geschrieben, skandinavisch-typisch politisch. Das richtige Buch für ein verregnetes Wochenende." Echo

"Spannung auf hohem Niveau." Mannheimer Morgen

"Larsson sprengt die Grenzen des Genres. Spannungsliteratur vom Feinsten, die geschickt mit den Nerven des Lesers spielt." Siegener Zeitung

"Einmal zur Hand genommen, liest man 'Verdammnis' in einem Rutsch durch - andere Dinge werden einfach nebensächlich." Bremer

"Das Wiedersehen mit der eckigen und kantigen, aber immer aufregenden Protagonistin Lisbeth Salander kann man kaum erwarten." 3sat

"Larssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend." taz

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR

"Stieg Larssons Romane sind so mitreißend, …

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»Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please.«
Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt. Die Bücher aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.

Leseprobe zu "Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2" von Stieg Larsson

Prolog

Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt. Ein straff gespannter Riemen verlief über ihren Brustkorb. Sie lag auf dem Rücken. Die Hände hatte er zu beiden Seiten auf Hüfthöhe an das Stahlgestell gebunden.

Den Versuch, sich loszumachen, hatte sie schon lange aufgegeben. Obwohl sie wach war, hielt sie die Augen geschlossen, denn um sie herum war es dunkel. Nur ein schmaler Streifen Licht drang durch den Spalt über der Tür. Sie hatte einen widerlichen Geschmack im Mund und sehnte sich danach, sich die Zähne putzen zu dürfen.

Unbewusst horchte sie immer mit einem Ohr nach dem Geräusch von Schritten, mit dem er sich ankündigte. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es schon war; es kam ihr allerdings so vor, als ob es langsam schon zu spät für seinen Besuch wäre. Als ihre Liege plötzlich leicht vibrierte, öffnete sie die Augen. Es war, als hätte man irgendwo im Haus eine Maschine angeworfen. Doch nach ein paar Sekunden war sie schon nicht mehr sicher, ob sie sich das Ganze einbildete oder ob das Geräusch tatsächlich existierte.

Im Geiste hakte sie einen weiteren Tag ab.

Heute war der dreiundvierzigste Tag ihrer Gefangenschaft.

Ihre Nase juckte, und sie drehte den Kopf zur Seite, um sich am Kissen reiben zu können. Sie schwitzte. Im Zimmer herrschte schwüle Wärme. Sie trug ein schlichtes Nachthemd, das unter ihrem Körper Falten schlug. Wenn sie die Hüften hob, konnte sie mit Zeigefinger und Mittelfinger gerade eben den Stoff zu fassen bekommen und das Hemd einen Zentimeter hinunterziehen. Dann wiederholte sie die Prozedur mit der anderen Hand. Trotzdem blieb im Kreuz eine hartnäckige Falte.

Ihre Matratze war durchgelegen und unbequem. Durch die völlige Isolation steigerte sich jeder geringfügige Reiz, den sie sonst kaum wahrgenommen hätte, um ein Vielfaches. Immerhin waren ihre Lederfesseln so locker, dass sie ab und zu ihre Stellung ändern und sich auf die Seite drehen konnte, aber das war auf die Dauer auch nicht sonderlich bequem, denn dann blieb eine Hand hinter ihrem Rücken, und der Arm schlief ihr ständig ein.

Trotz ihrer allgegenwärtigen Angst spürte sie, wie sich von Tag zu Tag mehr Wut in ihr aufstaute.

Gleichzeitig wurde sie von ihren Gedanken gequält, von unschönen Fantasien, was mit ihr geschehen würde. Sie hasste die Hilflosigkeit, in die er sie gezwungen hatte. So sehr sie auch versuchte, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, um sich die Zeit zu vertreiben und ihre Situation zu verdrängen, so hing die Angst doch über ihr wie eine Gaswolke und drohte jeden Moment durch ihre Poren zu dringen und ihr Dasein völlig zu vergiften. Mittlerweile hatte sie jedoch eine Methode entdeckt, mit der sie ihre Angst in Schach halten konnte: Sie fantasierte sich ein Szenario zusammen, das ihr ein Gefühl von Kraft einflößte. Sie schloss die Augen und beschwor den Geruch von Benzin herauf.

Er saß in seinem Auto, das Fenster war heruntergelassen. Sie rannte zum Auto, goss das Benzin durchs Fenster und riss ein Streichholz an. Das dauerte nur einen Augenblick. Im nächsten Moment loderten auch schon die Flammen auf. Er wand sich in Todesqualen, und sie hörte seine erschrockenen, schmerzerfüllten Schreie. Der Geruch von verbranntem Fleisch drang ihr in die Nase, und dazwischen der stechende Gestank von verkohltem Plastik und der versengten Polsterung des Autositzes.

Sie musste eingenickt sein, denn sie hatte gar keine Schritte gehört. Als die Tür aufging, war sie jedoch sofort hellwach. Das Licht, das durch die Türöffnung hereinfiel, blendete sie.

Er war also gekommen.

Er war groß. Sie wusste nicht, wie alt er war, aber er war auf jeden Fall schon erwachsen. Er hatte rotbraunes, zotteliges Haar, trug eine Brille mit schwarzem Gestell und ein dünnes Kinnbärtchen. Und er roch nach Rasierwasser.

Sie hasste seinen Geruch.

Schweigend blieb er am Fußende ihrer Pritsche stehen und betrachtete sie eine geraume Weile.

Sie hasste sein Schweigen.

Im Gegenlicht sah sie nur seine Silhouette und konnte sein Gesicht nicht erkennen. Plötzlich sprach er mit ihr. Er hatte eine tiefe, klare Stimme, mit der er jedes Wort pedantisch betonte.

Sie hasste seine Stimme.

Er erzählte, dass heute ihr Geburtstag sei und er ihr gratulieren wolle. Dabei war seine Stimme weder unfreundlich noch ironisch, sondern völlig neutral. Sie konnte sein Lächeln ahnen.

Sie hasste ihn.

Er kam näher und trat ans Kopfende. Dann legte er ihr seine feuchte Hand auf die Stirn und strich ihr mit den Fingern über den Haaransatz. Wahrscheinlich sollte diese Geste freundlich wirken. Das war sein Geburtstagsgeschenk für sie.

Sie hasste seine Berührung.

Er sprach mit ihr. Sie sah, wie sich sein Mund bewegte, blendete den Ton seiner Stimme jedoch aus. Sie wollte nicht zuhören. Sie wollte nicht antworten. Sie hörte, wie er die Stimme hob. Eine Spur von Gereiztheit über ihre mangelnde Reaktion hatte sich in seine Stimme geschlichen. Er sprach von gegenseitigem Vertrauen. Nach ein paar Minuten verstummte er endlich. Sie ignorierte seinen Blick. Schließlich zuckte er die Achseln und überprüfte ihre Fesseln. Nachdem er den Lederriemen über ihrer Brust ein wenig enger geschnallt hatte, beugte er sich über sie.

In der nächsten Sekunde warf sie sich, so schnell sie konnte, nach links, so weit wie möglich von ihm weg, so weit, wie es die Riemen zuließen. Sie zog die Knie unters Kinn und stieß ihm dann mit aller Kraft ihre Füße gegen den Kopf. Eigentlich hatte sie auf seinen Adamsapfel gezielt, aber sie traf ihn nur mit der Zehenspitze irgendwo unterm Kinn. Er hatte schnell reagiert und war ausgewichen, sodass sie ihn nur ganz leicht streifte. Als sie einen zweiten Tritt versuchte, war er bereits außer Reichweite.

Sie ließ die Beine wieder auf die Liege sinken.

Ihre Decke hing auf den Boden, ihr Nachthemd war ihr bis weit über die Hüften hochgerutscht.

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1. Kapitel

Donnerstag, 16. Dezember - Freitag, 17. Dezember

Lisbeth Salander schob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und blinzelte unter der Krempe ihres Sonnenhutes hervor. Sie sah die Dame aus Zimmer 32 aus dem Seiteneingang des Hotels treten und auf eine der grün-weiß gestreiften Liegen am Pool zusteuern. Konzentriert heftete sie ihre Blicke auf den Boden, und es wirkte, als wäre sie etwas wackelig auf den Beinen.

Salander hatte sie zuvor nur aus der Entfernung gesehen. Sie schätzte sie auf ungefähr 35, aber bei ihrem Aussehen hätte sie jedes Alter zwischen 25 und 50 haben können. Ihr braunes Haar reichte ihr bis zu den Schultern, ihr Gesicht war etwas länglich, und ihr reifer Körper sah aus, als wäre er einem Versandkatalog für Damenunterwäsche entstiegen. Sie trug Sandalen, einen schwarzen Bikini und eine lila getönte Sonnenbrille. Ihr Amerikanisch hatte einen Südstaatenakzent. Nachdem sie ihren gelben Sonnenhut neben ihrer Liege auf den Boden hatte fallen lassen, gab sie dem Barkeeper an Ella Carmichaels Bar ein Zeichen.

Lisbeth Salander legte ihr Buch in den Schoß und nahm einen Schluck Kaffee, bevor sie ihre Hand nach den Zigaretten ausstreckte. Ohne den Kopf zu drehen, warf sie einen Blick auf den Horizont. Von ihrem Platz auf der Poolterrasse aus konnte sie durch ein paar Palmen und Rhododendronsträucher an der Hotelmauer einen Blick auf das Karibische Meer erhaschen. Weit draußen war ein Segelboot mit Wind von achtern unterwegs nach Saint Lucia oder Dominica. In noch größerer Entfernung konnte sie die Konturen eines grauen Frachters ausmachen, der Richtung Süden nach Guyana oder in ein Nachbarland fuhr. Eine schwache Brise milderte die Vormittagshitze ein wenig, dennoch spürte sie, wie ihr ein Schweißtropfen langsam über die Stirn zur Augenbraue rann. Lisbeth Salander briet nicht gern in der Sonne und verbrachte die Tage weitgehend im Schatten, indem sie sich beständig unter dem Sonnendach aufhielt. Sie trug Kaki-Shorts und ein schwarzes Top.

Sie lauschte den merkwürdigen Klängen der steel pans, die aus dem Lautsprecher an der Bar drangen. Für Musik hatte sie sich noch nie im Geringsten interessiert und konnte Sven-Ingvars nicht von Nick Cave unterscheiden, aber die steel pans faszinierten sie irgendwie. Es schien so abwegig, ein Ölfass zu stimmen, und noch abwegiger, dass man das Fass dazu bringen konnte, kontrollierbare Töne von sich zu geben, die mit nichts anderem zu vergleichen waren. Sie fand diese Klänge geradezu magisch.

Plötzlich irritierte sie irgendetwas. Sie wandte ihren Blick wieder der Frau zu, die gerade ein Glas mit einem orangefarbenen Drink bekommen hatte.

Mit dem Drink hatte Lisbeth Salander freilich kein Problem. Aber sie konnte sich nicht erklären, warum die Frau plötzlich zur Salzsäule erstarrte. Seit das Paar vor vier Nächten angekommen war, hatte Lisbeth Salander dem Terror gelauscht, der sich in ihrem Nachbarzimmer abspielte. Sie hatte Schluchzen gehört, leise, aber erregte Stimmen und zeitweilig sogar Ohrfeigen. Der Mann, der diese Schläge austeilte - Lisbeth vermutete, dass es der Ehemann war -, mochte Mitte 40 sein. Er hatte sein dunkles, glattes Haar zu etwas so Unmodischem wie einem Mittelscheitel gekämmt und schien sich aus beruflichen Gründen in Grenada aufzuhalten. Was das für ein Beruf sein könnte, hatte sich Lisbeth Salander noch nicht erschlossen, aber bis jetzt war er jeden Morgen sorgfältig gekleidet erschienen, mit Schlips und Jackett, und hatte an der Hotelbar einen Kaffee getrunken, bevor er sich seine Aktentasche griff und hinausging, um in ein Taxi zu steigen.

Lisbeth kam immer spätnachmittags ins Hotel zurück, wenn er gerade mit seiner Frau am Pool war. Das Paar aß meistens zusammen zu Abend und machte dabei einen zurückhaltenden und liebevollen Eindruck. Vielleicht trank die Frau ein, zwei Gläschen zu viel, aber ihr kleiner Schwips wirkte nicht weiter störend oder auffällig.

Der Streit im Nachbarzimmer begann routinemäßig zwischen zehn und elf Uhr abends, ungefähr um die Zeit, wenn Lisbeth gerade mit einem Buch über die Geheimnisse der Mathematik ins Bett ging. Soweit Lisbeth das durch die Wand mitverfolgen konnte, kam es zu keinen gröberen Misshandlungen, aber die beiden stritten sich mit zermürbender Ausdauer. Die Nacht zuvor hatte Lisbeth ihre Neugier nicht mehr zügeln können und war auf den Balkon gegangen, um durch die offene Balkontür ihrer Nachbarn mitzuhören, worum es eigentlich ging. Er lief über eine Stunde im Zimmer auf und ab und gab zu, dass er ein mieser Schuft war, der sie überhaupt nicht verdiente. Immer wieder hatte er wiederholt, sie müsse ihn doch für einen Betrüger halten. Und jedes Mal hatte sie geantwortet, dass sie nicht so von ihm dachte, und versucht, ihn zu beruhigen. Er wurde immer eindringlicher, und zum Schluss packte und schüttelte er sie. Schließlich antwortete sie, wie er wollte … ja, du bist ein Betrüger. Kaum hatte er ihr diese Worte abgepresst, nahm er sie zum Vorwand, nun seine Frau anzugreifen, ihren Lebenswandel und ihren Charakter. Er bezeichnete sie als Hure, ein Ausdruck, gegen den Lisbeth sich zweifellos wirkungsvoll zur Wehr gesetzt hätte, wäre sie so genannt worden. Das war zwar nicht der Fall und somit war das Ganze auch nicht ihr persönliches Problem, aber sie konnte sich nicht recht entschließen, ob sie in irgendeiner Form eingreifen sollte oder nicht.

Erstaunt hatte Lisbeth seiner ständig wiederkehrenden Leier gelauscht, aber dann hörte sie plötzlich eine Ohrfeige. Als sie gerade beschlossen hatte, auf den Flur zu gehen und die Tür zum Nachbarzimmer einzutreten, wurde es nebenan still.

Während sie jetzt die Frau am Pool gründlich musterte, konnte sie einen leichten Bluterguss an der Schulter und eine Abschürfung an der Hüfte feststellen, sonst jedoch keine auffälligeren Verletzungen.

Neun Monate zuvor hatte Lisbeth einen Artikel in der Zeitschrift Popular Science gelesen, die jemand auf dem Leonardo-da-Vinci-Flughafen in Rom liegen gelassen hatte, und auf einmal eine vage Faszination für das obskure Fach der sphärischen Astronomie verspürt. Dem ersten Impuls folgend, ging sie in eine Universitätsbuchhandlung in Rom und kaufte sich die wichtigsten Abhandlungen zu diesem Thema. Um die sphärische Astronomie zu begreifen, musste sie sich jedoch mit einigen der heikleren Mysterien der Mathematik vertraut machen. Während ihrer Reisen in den letzten Monaten hatte sie oft Universitätsbuchhandlungen besucht, um weitere Bücher zu diesem Thema ausfindig zu machen.

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Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 21.12.2011 ***** ausgezeichnet
Habe diesen Teil gleich im Anschluß an Teil 1 ( Verblendung) gelesen. Was ich nur empfehlen kann, da
man dadurch gleich in der Geschichte ist und die Zusammenhänge erkennt und natürlich auch die Personen. Dieser Teil handel hauptsächlich von Lisbeth. Er ist auch wieder sehr spannend geschrieben.
Wer Verblendung gelesen hat kann gar nicht anders als auch die Folgeteile zu lesen. Also los!

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Bewertung von eski1 aus Bad Neuenahr-Ahrweiler am 22.08.2011 ***** ausgezeichnet
Hallo, durch die schnelle Lieferung der Bücher von St. Larson konnte ich diese Bücher ohne große Pause weiterlesen ! Spannung pur !

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Bewertung von HERBERT aus Krefeld am 14.06.2011 ***** ausgezeichnet
2 Jahre lang ist Lisbeth Salander gereist, um sich von den Geschehnissen zu distanzieren; jetzt kehrt sie zurück nach Hause. Doch Bjurman, ihr neuer Vormund, der sie im ersten Band vergewaltige und den sie aufgrund einer Videobandaufnahme dessen in der Hand hat, plant seine Rache und engagiert dafür denjenigen, der Lisbeth ebenso hasst wie er: Zalatschenko, Lisbeths Vater, ehemaliger russischer Agent. Als er aus seinem Heimatland in den Sienzigern nach Schweden kam, hielt man seine Existenz geheim. Eine Geheimorganisation, spezialisiert auf die Sicherheit des Staates und damit Zaltschenko, kümmerte sich um ihn. Als er aber begann, ein eigenes Leben zu führen, Kinder bekam und seine Frau misshandelte, sodass Lisbeth ihn im Alter von 12 Jahren fast tötete, war seine geheime Existenz und somit der Informationsfluss gefährdet und man verfrachtete Lisbeth ohne ihr Glauben zu schenken in die Kinderpsychiatrie, wo sie 3 Jahre unter der Obhut des sadistischen Kinderpsychiaters Teleborian verbringen musste - bis sie einen anderen Vromund bekam, Holger Palmgren. Als er einen Schlaganfall bekam, wurde Bjurman zu ihrem neuen Vormund ernannt, weil man sie aufgrund des Vorfalls in ihrem 12. Lebensjahr für geschäftsunfähig erklärt hatte - dabei ist Lisbeth hochbegabt und eine begnadete Hackerin. Zalatschenko ist auch die Sackgasse, an der alle Informationsrinnsale versiegen, die Mikael Blomkvist und Dag Svensson verfolgen um eine Verschwörung um russisch-schwedischen Mädchenhandel aufzudecken und im nächsten Millennium.-Magazin zu veröffentlichen. Dann findet man Svenssons Leiche, die seiner Freundin und Bjurmans, und alle Welt hält Lisbeth für die Mörderin, angeblich sadistisch, geisteskrank und lesbisch. Von der polizei gesucht taucht Lisbeth unter, während Mikael an ihre Unschuld glaubt und auf eigene Faust zu recherchieren beginnt. Alle Spuren führen zu Zalatschenko ...
Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes Verblendung, wobei das Buch auf Verblendung aufbaut und es sich daher für alle Leser empfiehlt, die Trilogie komplett und in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ein tolles Buch, das einen schon nach den ersten Seiten in seinen Bann zieht. Zu empfehlen an alle ab 14, weil das Buch viele extrem gewalttätige und sexistische Passagen beinhaltet.

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Bewertung von i-ah. aus Gebesee am 14.06.2011 ***** ausgezeichnet
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist sind nach 1 1/2 Jahren wieder zurück. Blomkvist ist hinter einer bristanten Story her und unterstützt den jungen Journalisten Svensson bei der Ermittlung in einem Fall von Mädchenhandel. Als Svensson und Salanders gerichtlich bestellter Betreuer Burmann ermordert werden, fällt der Verdacht auf Salander, die mit den Morden jedoch nichts zu tun hat. Nur Blomkvist und einige wenige involvierte Personen glauben an Sie und fangen an, Ihre Unschuld zu beweisen. Wie tief der Fall mit Salanders Vergangeheit verknüpft ist, ahnen sie zu diesen Zeitpunkt noch nicht.
Der zweite Teil von Larssons Triologie hört da auf, wo der andere angefangen hat….
Mir hat ea sehr gut gefallen. Ich empfehle es weiter.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 13.06.2011 ***** sehr gut
Spannende Fortsetzung zu „Verblendung“. Schreibstil gewohnt flüssig und spannend. Die Charaktere gewinnen an Tiefe, Lisbeths Vergangenheit spielt eine große Rolle. Leider auch in diesem Teil wieder sehr viele Frauengeschichten um Mikael. Insgesamt zu viele Handlungsstränge der einzelnen Charaktere. 2 weniger hätten es auch getan. Trotzdem lesenswert.

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Bewertung von Conni aus Xanten am 17.09.2010 ***** ausgezeichnet
Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht...? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat...
"Verdammnis" ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein...nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist....

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Bewertung von Pong Lenis aus Bad Berka am 16.09.2010 ***** ausgezeichnet
Ein junger Journalist und ein Rechtsanwalt werden tot aufgefunden. Die beiden Morde scheinen keinerlei Verknüpfung zu haben- bis auf die Tatwaffe. Auf dieser finden sich die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander wieder.
Nachdem diese sich mit dem ansehnlichen Vermögen eines Verurteilten Großindustriellen abgesetzt hatte holt sie ihre Vergangenheit nun wieder ein. Um nicht verhaftet zu werden flieht sie vorerst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihr Vater sowie ihr Halbbruder sind in die Morde verwickelt. Doch mit diesen beiden Kriminellen ist nicht zu spaßen. Das weiß auch Mikael Blomkvist, der Kollege des Journalisten, und Ex- Partner von Lisbeth. Er sieht einen Zusammenhang zwischen dem Tod seines Kollegen und dessen Story über ein verzweigtes Netz von Mädchenhändlern. Also versucht er Lisbeth aus der Klemme zu helfen und mit ihrer Hilfe mehr über den Hintergrund der Story zu erfahren. Dass sich die beiden dabei über kurz oder lang begegnen lässt sich nicht vermeiden. Doch Lisbeth will nichts mehr mit Mikael zu tun haben. Vorerst...
Erstaunlich, dass "Verdammnis" dem überaus gelungenem ersten Band das Wasser reichen kann. Aber Stieg Larsson hat es tatsächlich geschafft noch einen obendrauf zu setzen. Ohne die verzwickte und interessante Personenkonstellation zu ändern hat er die Handlung diesmal jedoch in eine ganz andere Richtung getrieben. Während die zwei Ermittler im ersten Teil nur eine Geschichte aufdecken, haben ihre Recherchen auf einmal auch einen persönlichen Hintergrund. Den Fokus setzt er dabei auf Lisbeth und ihre Vergangenheit. Versehen mit einer Hin- und Hergerissenheit zwischen dem Verlangen nach Privatsphäre und dem Wunsch nach Klarheit bildet sie eine äußerst eindrucksvoll gestaltete und vielfacettierte Hauptperson. In so viel fiktive Biografie jedoch noch die nötigen historischen Fakten einfließen zu lassen ist deshalb nicht gerade einfach. Auch wenn der Leser dies an einigen Stellen deutlich merkt und die Handlung dadurch ein wenig kantig wirkt, wird der Lesefluss davon nicht beinträchtigt. Die Akteure haben mehr als genug Ausstrahlung und Vielseitigkeit um diese wenigen Rohschliffe mühelos zu überdecken.
Selten war ich so beindruckt von einer Fortsetzung wie hier.

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Bewertung von luggi aus Maroldsweisach am 01.09.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch schließt nahtlos an das Erste an. Wenn man begonnenhat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ein Roman, der durchaus der Realität entsprechen könnte.

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Bewertung von Rita +3 aus Neuenburg am 06.08.2010 ***** ausgezeichnet
Wie könnte man seine Freizeit besser verbringen???? Nur mit Stieg Larsson!! Schade, dass der
Autor so früh von uns gegangen ist.

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Bewertung von M.S. aus Ortenaukreis am 01.08.2010 ***** ausgezeichnet
Ist das zweite Buch der Triologie von Stieg Larsson. Das erste Buch ist einfach Klasse, Gut ist das zweite ist noch besser, birgt echte Suchtgefahr. Auf jeder Schachtel Zigaretten ist ein Warnhinweis wieso eigentlich nicht auf den Büchern von Stieg Larsson??? Naja, ist ja nicht wirklich Gesundheitsgefährlich.... wenn man den ganzen Tag nur liest......

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Produktbeschreibung zu "Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2"

Kurzbeschreibung

Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson.

Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin 'Millennium' eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

Beschreibung

"Der zweite Band ist noch einen Tick besser. Nicht mal der eifrigste Fehlersucher findet hier etwas Störendes. Stieg Larsson ist der bedeutendste Krimiautor unserer Zeit." Kristianstadsbladet

"Larssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend." taz

"Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please." Arbetarbladet

Leseprobe zu "Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2" von Stieg Larsson

Prolog

Er hatte sie mit Lederriemen auf einer schmalen, stählernen Pritsche gefesselt. Ein straff gespannter Riemen verlief über ihren Brustkorb. Sie lag auf dem Rücken. Die Hände hatte er zu beiden Seiten auf Hüfthöhe an das Stahlgestell gebunden.

Den Versuch, sich loszumachen, hatte sie schon lange aufgegeben. Obwohl sie wach war, hielt sie die Augen geschlossen, denn um sie herum war es dunkel. Nur ein schmaler Streifen Licht drang durch den Spalt über der Tür. Sie hatte einen widerlichen Geschmack im Mund und sehnte sich danach, sich die Zähne putzen zu dürfen.

Unbewusst horchte sie immer mit einem Ohr nach dem Geräusch von Schritten, mit dem er sich ankündigte. Sie hatte keine Ahnung, wie spät es schon war; es kam ihr allerdings so vor, als ob es langsam schon zu spät für seinen Besuch wäre. Als ihre Liege plötzlich leicht vibrierte, öffnete sie die Augen. Es war, als hätte man irgendwo im Haus eine Maschine angeworfen. Doch nach ein paar Sekunden war sie schon nicht mehr sicher, ob sie sich das Ganze einbildete oder ob das Geräusch tatsächlich existierte.

Im Geiste hakte sie einen weiteren Tag ab.

Heute war der …

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Leseprobe zu "Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2" von Stieg Larsson

1. Kapitel

Donnerstag, 16. Dezember - Freitag, 17. Dezember

Lisbeth Salander schob sich die Sonnenbrille auf die Nasenspitze und blinzelte unter der Krempe ihres Sonnenhutes hervor. Sie sah die Dame aus Zimmer 32 aus dem Seiteneingang des Hotels treten und auf eine der grün-weiß gestreiften Liegen am Pool zusteuern. Konzentriert heftete sie ihre Blicke auf den Boden, und es wirkte, als wäre sie etwas wackelig auf den Beinen.

Salander hatte sie zuvor nur aus der Entfernung gesehen. Sie schätzte sie auf ungefähr 35, aber bei ihrem Aussehen hätte sie jedes Alter zwischen 25 und 50 haben können. Ihr braunes Haar reichte ihr bis zu den Schultern, ihr Gesicht war etwas länglich, und ihr reifer Körper sah aus, als wäre er einem Versandkatalog für Damenunterwäsche entstiegen. Sie trug Sandalen, einen schwarzen Bikini und eine lila getönte Sonnenbrille. Ihr Amerikanisch hatte einen Südstaatenakzent. Nachdem sie ihren gelben Sonnenhut neben ihrer Liege auf den Boden hatte fallen lassen, gab sie dem Barkeeper an Ella Carmichaels Bar ein Zeichen.

Lisbeth Salander legte ihr Buch in den Schoß und nahm einen …

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08.03.2009

Von finsteren Schurken und Mordgedanken

Krimis verkaufen sich besser denn je. Manchmal kämpfen Kommissare schon gegen Finanzhaie.

VON CARSTEN GERMIS

Krimis sind in der Krise beliebter denn je. Angesichts platzender Subprime-Kredite und Banker, die Milliarden vernichten, sind zwar selbst die härtesten Thriller heute nicht so spektakulär wie die Wirklichkeit. Doch der Krimi gibt dem Leser Hoffnung: Am Ende siegt meistens das Gute.

"Die Ablenkungsfraktion läuft gut", sagt deshalb Thomas Wörtche, einer der bekanntesten Krimikritiker in Deutschland. "Ablenkungsfraktion", das sind für ihn die Leser, die am Krimi die Möglichkeit zur Flucht aus der Wirklichkeit lieben. "Die Leute lesen wie verrückt", sagt Wörtche. Ein Blick auf die Liste der zehn Kriminalromane, die sich 2008 am besten verkauften (siehe rechts), zeigt die Dominanz der Bücher, die spannende Unterhaltung als Ablenkung liefern.

Krimis, die in der Finanzwelt spielen, gibt es noch nicht. Auch wenn es eine der guten Eigenschaften der Kriminalromane ist, dass sie - wie Wörtche sagt - "die Gegenwart kritisch reflektieren können". Meistens kommen solche Trends aber …

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Kundenbewertungen zu "Verdammnis / Millennium-Trilogie Bd.2" von "Stieg Larsson"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 46 Bewertungen):
4.7 von 5 Sterne bei 46 Bewertungen *****
ausgezeichnet
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Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 21.12.2011
*****
ausgezeichnet
Habe diesen Teil gleich im Anschluß an Teil 1 ( Verblendung) gelesen. Was ich nur empfehlen kann, da
man dadurch gleich in der Geschichte ist und die Zusammenhänge erkennt und natürlich auch die Personen. Dieser Teil handel hauptsächlich von Lisbeth. Er ist auch wieder sehr spannend geschrieben.
Wer Verblendung gelesen hat kann gar nicht anders als auch die Folgeteile zu lesen. Also los!
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Bewertung von eski1 aus Bad Neuenahr-Ahrweiler am 22.08.2011
*****
ausgezeichnet
Hallo, durch die schnelle Lieferung der Bücher von St. Larson konnte ich diese Bücher ohne große Pause weiterlesen ! Spannung pur !
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Bewertung von HERBERT aus Krefeld am 14.06.2011
*****
ausgezeichnet
2 Jahre lang ist Lisbeth Salander gereist, um sich von den Geschehnissen zu distanzieren; jetzt kehrt sie zurück nach Hause. Doch Bjurman, ihr neuer Vormund, der sie im ersten Band vergewaltige und den sie aufgrund einer Videobandaufnahme dessen in der Hand hat, plant seine Rache und engagiert dafür denjenigen, der Lisbeth ebenso hasst wie er: Zalatschenko, Lisbeths Vater, ehemaliger russischer Agent. Als er aus seinem Heimatland in den Sienzigern nach Schweden kam, hielt man seine Existenz geheim. Eine Geheimorganisation, spezialisiert auf die Sicherheit des Staates und damit Zaltschenko, kümmerte sich um ihn. Als er aber begann, ein eigenes Leben zu führen, Kinder bekam und seine Frau misshandelte, sodass Lisbeth ihn im Alter von 12 Jahren fast tötete, war seine geheime Existenz und somit der Informationsfluss gefährdet und man verfrachtete Lisbeth ohne ihr Glauben zu schenken in die Kinderpsychiatrie, wo sie 3 Jahre unter der Obhut des sadistischen Kinderpsychiaters Teleborian verbringen musste - bis sie einen anderen Vromund bekam, Holger Palmgren. Als er einen Schlaganfall bekam, wurde Bjurman zu ihrem neuen Vormund ernannt, weil man sie aufgrund des Vorfalls in ihrem 12. Lebensjahr für geschäftsunfähig erklärt hatte - dabei ist Lisbeth hochbegabt und eine begnadete Hackerin. Zalatschenko ist auch die Sackgasse, an der alle Informationsrinnsale versiegen, die Mikael Blomkvist und Dag Svensson verfolgen um eine Verschwörung um russisch-schwedischen Mädchenhandel aufzudecken und im nächsten Millennium.-Magazin zu veröffentlichen. Dann findet man Svenssons Leiche, die seiner Freundin und Bjurmans, und alle Welt hält Lisbeth für die Mörderin, angeblich sadistisch, geisteskrank und lesbisch. Von der polizei gesucht taucht Lisbeth unter, während Mikael an ihre Unschuld glaubt und auf eigene Faust zu recherchieren beginnt. Alle Spuren führen zu Zalatschenko ...
Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes Verblendung, wobei das Buch auf Verblendung aufbaut und es sich daher für alle Leser empfiehlt, die Trilogie komplett und in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ein tolles Buch, das einen schon nach den ersten Seiten in seinen Bann zieht. Zu empfehlen an alle ab 14, weil das Buch viele extrem gewalttätige und sexistische Passagen beinhaltet.
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3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von i-ah. aus Gebesee am 14.06.2011
*****
ausgezeichnet
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist sind nach 1 1/2 Jahren wieder zurück. Blomkvist ist hinter einer bristanten Story her und unterstützt den jungen Journalisten Svensson bei der Ermittlung in einem Fall von Mädchenhandel. Als Svensson und Salanders gerichtlich bestellter Betreuer Burmann ermordert werden, fällt der Verdacht auf Salander, die mit den Morden jedoch nichts zu tun hat. Nur Blomkvist und einige wenige involvierte Personen glauben an Sie und fangen an, Ihre Unschuld zu beweisen. Wie tief der Fall mit Salanders Vergangeheit verknüpft ist, ahnen sie zu diesen Zeitpunkt noch nicht.
Der zweite Teil von Larssons Triologie hört da auf, wo der andere angefangen hat….
Mir hat ea sehr gut gefallen. Ich empfehle es weiter.
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 13.06.2011
*****
sehr gut
Spannende Fortsetzung zu „Verblendung“. Schreibstil gewohnt flüssig und spannend. Die Charaktere gewinnen an Tiefe, Lisbeths Vergangenheit spielt eine große Rolle. Leider auch in diesem Teil wieder sehr viele Frauengeschichten um Mikael. Insgesamt zu viele Handlungsstränge der einzelnen Charaktere. 2 weniger hätten es auch getan. Trotzdem lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Conni aus Xanten am 17.09.2010
*****
ausgezeichnet
Die Millenium-Redaktion arbeitet an einem brisanten Fall. Der junge und engagierte Journalist Dag Svensson hat jahrelang im international-tätigen Mädchenhandel recherchiert und will nun in Zusammenarbeit mit der Millenium-Redaktion unter der Leitung von Mikael Blomkvist und Erika Berger, diesen brisanten Fall öffentlich machen. Dieses Vorhaben bleibt nicht lange unbemerkt und urplötzlich ist Dag Svensson tot, ermordet. Die Polizei hat allerdings schnell einen Verdächtigen: Lisbeth Salander. Die junge, wie schwierige Hackerin mit der Mikael Blomkvist einst im Vanger-Fall zusammen gearbeitet. Als wenig später Nils Bjurman, Salanders gesetzlicher Betreuer, ebenfalls ermordet aufgefunden wird, haben sich Polizei und die Medien bereits auf Salander eingeschossen. Diese ist allerdings wie vom Erdboden verschwunden oder doch nicht...? Da Mikael der Einzige ist der an Salanders Unschuld glaubt, beginnt er dort nach Beweisen ihrer Unschuld zu recherchieren, wo sein Kollege Dag wohl in ein Wespennest gestochen hat...
"Verdammnis" ist die gut gelungene und spannungsgeladene Vortsetzung von Verblednung. Wie auch schon im ersten Roman dreht sich alles um den Journaliten Mikael Blomkvist und die Hackerin Lisbeth Salander. Wieder einmal rutscht Mikael in eine aussichtslose Sache hinein...nur diesmal kann ihm Lisbeth nicht so zur Seite stehen wie vorher, da sie selbst die Verdächtige ist....
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Bewertung von Pong Lenis aus Bad Berka am 16.09.2010
*****
ausgezeichnet
Ein junger Journalist und ein Rechtsanwalt werden tot aufgefunden. Die beiden Morde scheinen keinerlei Verknüpfung zu haben- bis auf die Tatwaffe. Auf dieser finden sich die Fingerabdrücke von Lisbeth Salander wieder.
Nachdem diese sich mit dem ansehnlichen Vermögen eines Verurteilten Großindustriellen abgesetzt hatte holt sie ihre Vergangenheit nun wieder ein. Um nicht verhaftet zu werden flieht sie vorerst und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Ihr Vater sowie ihr Halbbruder sind in die Morde verwickelt. Doch mit diesen beiden Kriminellen ist nicht zu spaßen. Das weiß auch Mikael Blomkvist, der Kollege des Journalisten, und Ex- Partner von Lisbeth. Er sieht einen Zusammenhang zwischen dem Tod seines Kollegen und dessen Story über ein verzweigtes Netz von Mädchenhändlern. Also versucht er Lisbeth aus der Klemme zu helfen und mit ihrer Hilfe mehr über den Hintergrund der Story zu erfahren. Dass sich die beiden dabei über kurz oder lang begegnen lässt sich nicht vermeiden. Doch Lisbeth will nichts mehr mit Mikael zu tun haben. Vorerst...
Erstaunlich, dass "Verdammnis" dem überaus gelungenem ersten Band das Wasser reichen kann. Aber Stieg Larsson hat es tatsächlich geschafft noch einen obendrauf zu setzen. Ohne die verzwickte und interessante Personenkonstellation zu ändern hat er die Handlung diesmal jedoch in eine ganz andere Richtung getrieben. Während die zwei Ermittler im ersten Teil nur eine Geschichte aufdecken, haben ihre Recherchen auf einmal auch einen persönlichen Hintergrund. Den Fokus setzt er dabei auf Lisbeth und ihre Vergangenheit. Versehen mit einer Hin- und Hergerissenheit zwischen dem Verlangen nach Privatsphäre und dem Wunsch nach Klarheit bildet sie eine äußerst eindrucksvoll gestaltete und vielfacettierte Hauptperson. In so viel fiktive Biografie jedoch noch die nötigen historischen Fakten einfließen zu lassen ist deshalb nicht gerade einfach. Auch wenn der Leser dies an einigen Stellen deutlich merkt und die Handlung dadurch ein wenig kantig wirkt, wird der Lesefluss davon nicht beinträchtigt. Die Akteure haben mehr als genug Ausstrahlung und Vielseitigkeit um diese wenigen Rohschliffe mühelos zu überdecken.
Selten war ich so beindruckt von einer Fortsetzung wie hier.
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Bewertung von luggi aus Maroldsweisach am 01.09.2010
*****
ausgezeichnet
Das Buch schließt nahtlos an das Erste an. Wenn man begonnenhat zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Ein Roman, der durchaus der Realität entsprechen könnte.
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Bewertung von Rita +3 aus Neuenburg am 06.08.2010
*****
ausgezeichnet
Wie könnte man seine Freizeit besser verbringen???? Nur mit Stieg Larsson!! Schade, dass der
Autor so früh von uns gegangen ist.
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Bewertung von M.S. aus Ortenaukreis am 01.08.2010
*****
ausgezeichnet
Ist das zweite Buch der Triologie von Stieg Larsson. Das erste Buch ist einfach Klasse, Gut ist das zweite ist noch besser, birgt echte Suchtgefahr. Auf jeder Schachtel Zigaretten ist ein Warnhinweis wieso eigentlich nicht auf den Büchern von Stieg Larsson??? Naja, ist ja nicht wirklich Gesundheitsgefährlich.... wenn man den ganzen Tag nur liest......
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2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

04.08.2007

Ein literarisch anspruchsvoller Kriminalromanautor wie Arne Dahl war der im Hauptberuf als Journalist arbeitende Stieg Larsson nicht, stellt Katharina Granzin erst einmal fest. Seinen Kriminalromanen schadet das freilich nicht unbedingt, fügt sie gleich hinzu, denn die "flotte Schreibe" des Journalisten kommt der Spannung des Romans auf jeden Fall zugute. Über der Rasanz des Ganzen könne man denn auch übersehen - und tue das gerne -, dass das Figurenarsenal doch einigermaßen überzeichnet ist. Wie die ein Meter fünfzig große Heldin Lisbeth Salander zum Beispiel, die nicht nur ein Zahlen-Genie ist, sondern auch noch drei Mal so kräftig aussehende Gegner niederstreckt. In diesem Roman - dem zweiten einer Trilogie, die der an einem Herzinfarkt verstorbene Autor noch vollendete - wird sie nicht nur wegen Eigensinns entmündigt, sondern gerät noch zusätzlich in die Bredouille und wird eines Doppelmords verdächtigt. Was fast ein bisschen "weitschweifig" beginne, gewinnt immer mehr an Fahrt und wird so, darf man wohl resümieren, ein gelungener Spannungsroman.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR

Rezensionen und Kritik

»Kompakt, intensiv und bittenichtmehraufhören, please.«

Rezensionen und Kritik

"Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" (Münchner Merkur)

Rezension

"Stieg Larsson macht alles anders - und alles besser!" Münchner Merkur

"Larsson ist ein Magier der Spannung." Freie Presse

"An der Geschichte gibt es nicht eine kleine Nachlässigkeit - man hat das Gefühl, dass sich Larsson für jeden Satz ein Jahr Bedenkzeit genommen hat. Es passt alles." Bücherschau

"Ein schnörkelloser Thriller der Superklasse." Facts

"Gut recherchiert, packend geschrieben, skandinavisch-typisch politisch. Das richtige Buch für ein verregnetes Wochenende." Echo

"Spannung auf hohem Niveau." Mannheimer Morgen

"Larsson sprengt die Grenzen des Genres. Spannungsliteratur vom Feinsten, die geschickt mit den Nerven des Lesers spielt." Siegener Zeitung

"Einmal zur Hand genommen, liest man 'Verdammnis' in einem Rutsch durch - andere Dinge werden einfach nebensächlich." Bremer

"Das Wiedersehen mit der eckigen und kantigen, aber immer aufregenden Protagonistin Lisbeth Salander kann man kaum erwarten." 3sat

"Larssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend." taz

"Blomkvist und Salander - ein Ermittler-Dreamteam." WDR

"Stieg Larssons Romane sind so mitreißend, …

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Rezensionen und Kritik

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Autorenporträt zu "Stieg Larsson"

Stieg Larsson, 1954 in Umeå, Schweden, geboren, war Journalist und Herausgeber des Magazins EXPO. 2004 starb er an den Folgen eines Herzinfarkts. Er galt als einer der weltweit führenden Experten für Rechtsextremismus und Neonazismus. 2006 wurde er postum mit dem Skandinavischen Krimipreis als bester Krimiautor Skandinaviens geehrt. Die Bücher aus seinem Nachlass erscheinen bei Heyne.

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