Dunkelziffer - Dahl, Arne

Arne Dahl 

Dunkelziffer

Kriminalroman

Übersetzung: Wolfgang Buttg
Gebundenes Buch
 
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Produktbeschreibung zu Dunkelziffer

»Dunkelziffer«, der neue Fall für Kerstin Holm und das A-Team, führt direkt ins Herz der Finsternis: Zwischen dem Verschwinden der jungen Emily und der blutigen Hinrichtung eines Mannes scheint es eine grausige Verbindung zu geben.

In den Wäldern des nordschwedischen Ångermanlands verschwindet die 14-jährige Emily. Einzige Hinweise für Kerstin Holm vom Stockholmer A-Team sind Fahrzeuge mit baltischen Kennzeichen und die Information, dass drei verurteilte Pädophile ganz in der Nähe des Tatorts leben. Der Fall gewinnt an Brisanz, als ein Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird. Das Mordinstrument: eine Klaviersaite. Bald gibt es in Stockholm eine zweite Leiche mit ähnlichen Schnittwunden. Die Spuren führen ins Internet, mitten hinein in einen perfiden Kampf zwischen Gut und Böse, in dem die junge Emily ihre ganz eigene Rolle spielt. »Dunkelziffer« entführt in die finstersten Winkel der menschlichen Seele und präsentiert einen Racheengel der raffiniertesten Art.

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 415 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Paul Hjelm Bd.8
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 140mm x 40mm
  • Gewicht: 574g
  • ISBN-13: 9783492053501
  • ISBN-10: 3492053505
  • Best.Nr.: 28026898
»Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer.« Expressen »Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibenden Krimi-Spannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figuren-Team charakterisiert.« Dresdner Neueste Nachrichten »Dunkelziffer ist ein Volltreffer, weil Arne Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt. (...) Das Buch macht nachdenklich, man hält mehrfach inne und reflektiert den Inhalt. Und dennoch bleibt es ein hochspannender Thriller, von dem man sich nur wünschen kann, dass er komplette Fiktion ist.« krimi-couch.de

"Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer." (Expressen)

"Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibenden Krimi-Spannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figuren-Team charakterisiert." (Dresdner Neueste Nachrichten)

"Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer." Expressen "Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibende Krimispannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figurenteam charakterisiert." Dresdner Neueste Nachrichten " Dunkelziffer ist ein Volltreffer, weil Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt Das Buch macht nachdenklich, man

»Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer.« Expressen . »Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibende Krimispannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figurenteam charakterisiert.« Dresdner Neueste Nachrichten . »>Dunkelziffer< ist ein Volltreffer, weil Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt ... Das Buch macht nachdenklich, man hält mehrfach inne und reflektiert den Inhalt. Und dennoch bleibt es ein hochspannender Thriller, von dem man sich nur wünschen kann, dass er komplette Fiktion ist.« …

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Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von Sonja am 31.08.2011 ***** gut
"Dunkelziffer" von Arne Dahl ist aus meiner Sicht ein schwieriger Krimi, vielleicht aber auch nur, weil dies mein erster aus der Reihe des A-Teams ist.

Die 14jährige Emily verschwindet auf einer Klassenfahrt spurlos. Ist sie freiwillig weggelaufen und wenn ja wohin und warum, oder ist sie Opfer eines Verbrechens geworden? In der Nähe gibt es drei aktenkundige Pädophile, außerdem sind zur Tatzeit Fahrzeuge aus dem Ausland gesichtet worden.

Dies hört sich zunächst nach einem "normalen" Krimi an - und doch ist er ganz anders. Vor allem die Erzählweise ist es, die diesen Roman für mich von anderen unterscheidet. Das mir bis dahin unbekannte Team wurde mir nicht wirklich nahe gebracht. Mir waren es von Anfang an zuviele Personen, die ich kaum unterscheiden konnte, weil sie für mich auch nicht richtig an Profil gewannen. Ob nun Lena, Kerstin oder Sara bei den Frauen - ich konnte sie bis zum Ende nicht unterscheiden, brachte immer wieder durcheinander, wer nun mit wem der Männer aus dem Team verheiratet war und ein Kind hatte. Und die persönlichen Probleme standen hier ebenso im Vordergrund wie der eigentliche Fall auch. Allerdings habe ich die Probleme kaum verstanden, auch weil die "Altlasten" aus dem letzten Fall nicht wirklich erklärt wurden. Es blieb für mich deshalb sehr oberflächlich. Gefühle habe ich weitgehend vermisst, wohingegen die schwedischen Personen-, Straßen- und Ortsnamen in Hülle und Fülle genannt wurden...

Die Ermittlungen wurden im Gegensatz zum bekannten deutschen und amerikanischen System auch anders geführt. Eine 14jährige verschwindet - und das A-Team verlässt sich darauf, dass die "private" Suchaktion der Klassenkameraden ausreicht? Kein großes Polizeiaufgebot, keine Hubschrauber, keine Suchhunde? Wirklich verstanden habe ich es nicht ...

Und ganz nebenbei ist das Thema Pädophilie natürlich auch schwierig, das durch den Verdacht der sexuellen Nötigung, der plötzlich auf einem Team-Mitglied lastet, auch nicht leichter wird.

Ich hatte arge Probleme damit, das Buch im beschleunigten Tempo zu lesen, denn gefesselt hat es mich nicht unbedingt. Es war eben ein etwas anderer, schwierigerer Krimi. Aber ich denke, für einen Fan von skandinavischen Krimis und erst recht für einen des A-Teams ein unbedingtes Muss.

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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011 ***** sehr gut
Nichts zum Einfach Drüberlesen
Arne Dahl schreibt keine flachen Krimis. Seine Krimis haben Tiefgang, die Sprache ist anspruchsvoll, stellenweise etwas Phylosophisch.

Anfangs ist das Buch etwas verwirrend, die vielen Ich-Erzähler, doch hat man sich mal fest gelesen, lässt einen die Handlung nicht mehr los.

Was ganz "harmlos" mit dem Verschwinden eines Mädchens beginnt geht bald in die Tiefe einer Pädophilengruppe. Die Kommissare stehen erst einmal vor einer Mauer des Schweigens, unfassbar, was 14 jährige Mädchen in ihrer Freizeit so tun. Seite für Seite entdröselt sich das Rätsel und der Leser wird mit offenem Mund zurück gelassen. Aber leider auch mit ein paar offenen Fragen: was ist mit Kommissar Arne? Schafft er es?

Ich fand das Buch super zu lesen, es war erst mein zweiter Dahl, und der 1. hat mir leider damals nicht gefallen. Entweder habe ich mich weiter entwickelt oder der Autor, jedenfalls will ich jetzt noch mehr von ihm.

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Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 05.01.2011 ***** ausgezeichnet
Die Reihe um das A-Team ein unbedingtes Muß

Während eines Schullandheim-Aufenthalts im nordschwedischen Ångermanland verschwindet die 14-jährige Emily spurlos. Nach dem eine rasch eingeleitete Suchaktion ohne Ergebnis bleibt, wird die Polizei eingeschaltet und weil in der Gegend drei Pädophile leben, landet der Fall auf dem Schreibtisch der A-Gruppe. Doch auch deren Bemühungen bleiben zunächst ohne Erfolg. Erst eine Vermisstenanzeige und ein Mord in Stockholm bringen den Stein ins Rollen.

Die abwechslungsreichen und verschiedene Personen beleuchtenden Kapitel sind am Anfang mitunter (sehr) verwirrend, aber ich konnte mich inzwischen daran gewöhnt und darüber muß man einfach hinweg lesen. Später kann man auf sie zurückkommen, denn dann werden sie um einiges klarer sein. Arne Dahls Krimis sind einfach grandios zu lesen – sowie es auch dieser Band war. Mir gefiel es sehr mich auf diese Geschichte einzulassen und sehr intensive Lesestunden damit zu verbringen. Durch diesen Kapitelaufbau bleibt man beim Lesen dabei – die Geschichte zieht einen in ihren Bann, alle Höhen und Tiefen erlebt man mit und die Spannung schleicht sich fast unmerkbar ein, aber begleitet einen dann mit bis zur letzten Seite. Die verschiedenen einzelnen Fäden fügen sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, aber es bleibt keiner auf der Strecke und am Schluß fühlt man sich nicht so, als ob etwas fehlen würde. Allerdings wird am Ende dieses Bandes sehr stark auf den nachfolgenden Band hingearbeitet und eine Situation wird in der Luft schwebend zurückgelassen, so daß es schade ist, daß man jetzt noch so lange warten muß, bis er auf dem deutschen Markt erscheinen wird. Ein weniger offenes Ende wäre mir dann doch lieber gewesen.

Es ist ein sehr interessanter Blickwinkel auf die Auswirkungen des World Wide Webs, seitdem es gesellschaftsfähig und für jeden zugänglich wurde und wie stark die jungen Leute davon beeinflusst werden und ihr Leben danach ausrichten und wie es die heutige Gesellschaft verändert. In der heutigen Kurzlebigkeit ist das Internet mit seinen 40 Jahren schon ein alter Mann und etliche Menschen sind damit aufgewachsen ohne damit in Berührung zu kommen und es dauerte sehr lange bis ein Computer ins Haus kam, geschweige denn, bis es einen Zugang ins Internet gab und im Web gesurft wurde.

Für alle Krimi-Fans ist die Serie um das A-Team ein absolutes Muß.

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 28.10.2010 ***** gut
der Klappentext ist schon mal ganz vielversprechend: ein Mädchen verschwindet während eines Ferienausfluges. In der Gegend wohnen mehrere der Polizei bekannte Pädophile, also scheint der Fall klar. Doch dann taucht eine Leiche auf- der Mann wurde mit einer Klavierseite ermordet- und plötzlich scheint alles in einem ganz anderen Licht...

Es wird mit einem "perfiden Kampf zwischen gut und böse" geworben- naja, soll sich ja von der Masse der derzeit verfügbaren Thriller abheben. Es war mein erster Band von diesem Autor. Vom Schreibstil selbst war ich sehr angetan: mantaucht in die Gedankenwelt der handelden Charaktere ein, wie eine Momentaufnahme, aber ohne dass zuviel verraten wird. Der Schreibstil ist sehr unmittelbar und wirkt lebensecht, weil nicht "das Programm abgespult" wird, sondern die Charaktere auch abschweifen. Was mich persönlich sehr gestört hat, war der besonders zu Anfang permanente Perspektivenwechsel und sogar die direkte Anrede des Lesers! Damit kann ich mich überhaupt nich anfreunden. Der Einstieg gestaltete sich für mich recht schwierig, da ich das Team nicht kannte, und meiner Meinung nach plätscherte gerade der Anfang ziemlich vor sich hin, aber insgesamt immer noch 3/5.

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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 19.05.2010 ***** ausgezeichnet
Klassenfahrt mit ungewissem Ausgang

Kurz vor Mittsommer reist eine 7. Schulklasse nach Saltbacken in Nordschweden. Eines Mittags ist die 14-jährige Emily spurlos im Wald verschwunden. Die sofort eingeleitete Suche bleibt erfolglos. Da in der Gegend mehrere Fahrzeuge mit baltischem Kennzeichen gesichtet wurden und zudem drei polizeilich bekannte Pädophile in dieser Gegend wohnen, wird die A-Gruppe um Kerstin Holm eingeschaltet. Drei Mitglieder des Teams reisen vor Ort, die anderen versuchen von Stockholm aus, den Fall zu lösen. Emily bleibt unauffindbar und schon bald stellt sich heraus, dass sie ein dunkles Geheimnis hütet.

Arne Dahl beginnt seinen Krimi etwas ungewöhnlich, nämlich mit den Zeugenaussagen der befragten Schüler, Eltern und Lehrer von Emily. So erfährt man mit ihren Worten etwas von dem Verschwinden von Emily und ist somit gleich auf demselben Sachstand wie die A-Gruppe. Neben dem Handlungsstrang um das Verschwinden der Schülerin sind zusätzlich noch weitere Erzählstränge mit eingebunden, die so scheinbar gar nichts mit dem aktuellen Fall zu tun haben. So ist z. Bsp. auch Paul Hjelm in eine interne Ermittlung involviert und erst mit der Zeit kristallisiert sich heraus, wie diese mit der eigentlichen Handlung in Verbindung steht.

Der Krimi ist somit von Anfang an sehr komplex angelegt und erst so nach und nach finden die scheinbar losen Fäden zu einem Fall zusammen, der zum Schluss schlüssig gelöst wird. Die hierdurch entstehenden Wendungen, die der Fall mehrmals annimmt, bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau. Der Schreibstil von Arne Dahl ist gewohnt flüssig, ruhig, nachdenklich und stellenweise auch etwas melancholisch. Das Thema Pädophilie behandelt er sensibel und einfühlsam und beleuchtet es teilweise auch ein wenig aus Sicht der Täter.

Natürlich lässt Arne Dahl auch dem Zwischenmenschlichen wieder viel Raum und so wird das Privatleben der gesamten Mitglieder der A-Gruppe weitererzählt, was jedoch immer wieder geschickt und abwechslungsreich in die Story eingebaut ist und niemals überhandnimmt. Hier ist es zwar ratsam, bereits einige Fälle der A-Gruppe gelesen zu haben, aber selbst für Neueinsteiger sind die Verhältnisse der einzelnen Charaktere zueinander recht schnell zu überblicken.

Alles in allem ein hervorragend komplexer und spannender Krimi, mit gewohnt sensibler Darstellung seiner Protagonisten und einem brisanten Thema.

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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 06.05.2010 ***** sehr gut
Ein junges Mädchen verschwindet auf der Klassenfahrt spurlos. Das A-Team wittert sofort Verdacht, als herauskommt, dass in der Gegend gleich drei bekannte Pädophile wohnen und auch vier baltische Autos fallen negativ auf. Gleichzeitig müssen sie sich um einen mit einer Klaviersaite ermordeten Mann kümmern und die interne Abteilung ist auf den Liebhaber der Chefin angesetzt. Viele einzelne Fälle, die am Ende in einem Finale furioso zusammen führen.

Nach dem in meinen Augen etwas schwächeren Fall Totenmesse ist hier der gewohnte Arne Dahl wieder da. Mit seinem tollen Schreibstil bindet er den Leser in die Geschichte ein und nimmt in mit in die Geheimnisse der schwedischen Wälder.

Leider kommt in diesem Buch die Vorstellung der handelnden Personen etwas kurz und Dahl-Neulinge werden die Zusammenhänge innerhalb des Ermittlerteams vielleicht nicht sofort verstehen.

Etwas lang geraten ist meiner Auffassung nach die Befragung der Zeugen auf der Klassenfahrt. Hier zieht sich die Geschichte etwas in die Länge. Ansonsten ist der Zusammenhang der Fälle fantastisch erdacht. Witzig ist, wie der Autor die Orte des Geschehens miteinander verbindet. Er lässt die Hauptperson des einen Handlungsstrangs mit dem Protagonisten des zweiten Strangs telefonieren und setzt dann die Handlung bei der zweiten Person fort. Eine nette Idee.

Fazit: Der Fall ist spannend, die Personen überzeugend, was will man (von den kleinen Schwächen abgesehen) mehr?

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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 06.04.2010 ***** schlecht
Was passierte mit Emily Flodberg?

Zum Inhalt:
Auf einer Klassenfahrt einer 7. Klasse in einem kleinen Dorf in Schweden, mitten zwischen Wäldern und Bauerngehöften, verschwindet die 14-jährige Emily Flodberg spurlos. Da in der Umgebung 3 bekannte und abgestrafte Pädophile leben und außerdem Fahrzeuge mit litauischen Kennzeichen aufgetaucht sind geht man von einer Entführung des Mädchens aus. Auf den Plan tritt das A-Team – eine Sondereinheit der schwedischen Polizei. Das Team um Kerstin Holm muss das Geheimnis von Emiliy´s Verschwinden lösen und die Puzzleteile von weiteren Vorkommnissen (ein Toter auf einer Parkbank und das Rätsel um ein mysteriöses Skelett) zusammenfügen. Es scheint, als ob alles seinen Ursprung im Internet nimmt und Emily gar nicht das unschuldige kleine Mädchen ist, für das man sie hält …

Meine Meinung:
Ich werde mich bemühen keine Vorurteile bezüglich skandinavischen Krimis mit einzubringen, jedoch hat mich dieser Roman diesem Genre nicht wirklich näher gebracht. Ganz im Gegenteil: Von den ersten Seiten noch positiv überrascht – die Story las sich nicht schlecht an: ein verschwundenes Mädchen, Pädophile Triebtäter und internationale kriminelle Ringe – wurde ich im Laufe des Buches doch wieder auf den Teppich gebracht. Ich kann mir nicht helfen, aber wieder hat mich diese typisch verworrene und undurchsichtige Handlung abgeschreckt und mir die Leselaune verdorben. Dazu kam, meiner Meinung nach wirklich störend und fast schon ein bisschen nervend, diese unheimliche Anzahl an verschiedenen Personen, die immer wieder ins Spiel kamen. Da habe ich ganz schnell den Durchblick verloren. Zumal die Charaktere nur angerissen worden sind und man dann mit einem Fragezeichen auf dem Kopf zurück gelassen worden ist. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass ich den 1. Teil des A-Teams nicht gelesen habe. Im Großen und Ganzen kann ich folgendes sagen: Story gut – Abhandlung weniger gut.

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Bewertung von elschummi aus Düsseldorf am 05.04.2010 ***** ausgezeichnet
Kerstin Holm und ihre Spezialeinheit, die sog. A-Gruppe, ermittelt wieder. Diesmal in dem Fall der verschwundenen Emily.

Emily, 14 Jahre alt, verschwindet auf einer Klassenfahrt ins kleine, schwedische Dorf Saltbacken. Saltbacken, versteckt hinter den Wäldern von Angermansland in Nordschweden. Emily verschwunden, Autos mit baltischen Kennzeichen, die in der Gegend, zum Zeitpunkt des Verschwindens, gesehen wurden als Emily verschwand.

Dann die Informationen über 3 Pädophile, die ganz in der Nähe wohnen sollen und auch Emily`s Mutter, die wahrscheinlich nicht alles sagt, eher etwas verschweigt. Doch dann wird ein Mann mit einer Klavierseite erdrosselt, fas geköpft und ein wertvolles, archäologisch wichtiges Skelett gestohlen.

Aber was hat das Verschwinden von Emily damit zu tun? Kerstin Holm und ihre A-Gruppe ermitteln fieberhaft. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass Emiy sich vor ihrer Klassenreise noch im Internet bewegt hat. Das lässt vermuten, dass Emily deswegen entführt wurde. Die Ermittler wollen an den Computer von Emily, um an die Daten zu kommen. Dies erweist sich aber als schwierig, weil Emily ihren Computer richtig gut gesichert hat und es dauert, bis die Daten ausgewertet werden können.

Die Ermittlungen sind schwierig, führen in abgrundtiefe Geschichten, Mordfällen uvm. Doch wer meint, ich gebe hier den gesamten Buchinhalt preis, irrt sich. Kauft euch das Buch von Arne Dahl und lest selbst. Es lohnt sich.

Arne Dahl hat wirklich ein Händchen für spannende Kriminalromane und begeistert mich. Kein Wunder also, das Svenska Dagbladet eine Lobeshymne auf Arne Dahl als „besten Krimiautor des schwedischen Landes“ auspricht.

Ich schließe mich an und hoffe, auch andere sind von Arne Dahl und seinen Krimis begeistert. Mal sehen, was als nächstes von Arne Dahl so an Kriminalromanen erscheint.

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Bewertung von Silke B. aus Köln am 18.03.2010 ***** sehr gut
"Dunkelziffer" ist der achte Band aus der Reihe rund um das A-Team des schwedischen Autors Arne Dahl. Der Autor hat hier mal wieder einen soliden Krimi abgeliefert, der mit Pädophilie im Zusammenhang mit dem Internet ein aktuelles Thema aufgreift. Weniger als in den vorherigen Büchern stehen hier die Figuren des A-Teams im Vordergrund. Vielmehr widmet sich Arne Dahl hier zu einem großen Teil den Täterfiguren und schildert die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven.
Lesern, die bisher noch keins der Bücher aus dieser Reihe gelesen haben, dürfte die Orientierung zwischen den Figuren ein wenig schwer fallen. Ich empfehle daher, die Reihe nicht mit diesem Buch zu beginnen.
Nachdem zu Anfang erst einmal die Fakten gesammelt und die neuen Figuren eingeführt werden, gewinnt die Geschichte in der zweiten Hälfte deutlich an Tempo.
Trotzdem waren mir die Handlungsstränge ein wenig zu verworren und auch irgendwie ungewohnt im häufigen Perspektivenwechsel. Der Schreibstil wirkte nicht so vertraut, wie in den vorherigen Büchern von Arne Dahl.
Dennoch bin ich gespannt wie es mit dem A-Team weiter gehen wird, da ja noch zwei weitere Bücher auf die deutsche Übersetzung warten.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.03.2010 ***** ausgezeichnet
„Dunkelziffer“ ist der neuer Krimi des Schweden Arne Dahl mit dem Stockholmer „A-Team“. In diesem Fall geht es um Kindesmissbrauch. In einer komplexen Story mit vielen geschickten Wendungen schickt uns Dahl zwar auf eine düstere Reise in die Abgründe unserer Gesellschaft, doch er würzt das ernste Thema mit immer wieder mit treffend-originellen Formulierungen und baut manche stilistische Raffinesse ein. So beginnt sein neuer Roman mit den Zeugenaussagen der Lehrer und Schüler nach dem Verschwinden der 14-Jährigen. Daneben kommen auch die privaten Entwicklungen seines siebenköpfigen Teams nicht zu kurz. „Dunkelziffer“ ist ein wenig düsterer als seine Vorgänger, aber ohne Zweifel ein neuer Höhepunkt in Arne Dahls Krimiserie. Ein weiterer Eins-A Schweden-Thriller.

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Arne Dahl 

Dunkelziffer

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  • Verlag: Piper
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 415 S.
  • Seitenzahl: 416
  • Paul Hjelm Bd.8
  • Deutsch
  • Abmessung: 212mm x 140mm x 40mm
  • Gewicht: 574g
  • ISBN-13: 9783492053501
  • ISBN-10: 3492053505
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»Dunkelziffer«, der neue Fall für Kerstin Holm und das A-Team, führt direkt ins Herz der Finsternis: Zwischen dem Verschwinden der jungen Emily und der blutigen Hinrichtung eines Mannes scheint es eine grausige Verbindung zu geben.

Beschreibung

In den Wäldern des nordschwedischen Ångermanlands verschwindet die 14-jährige Emily. Einzige Hinweise für Kerstin Holm vom Stockholmer A-Team sind Fahrzeuge mit baltischen Kennzeichen und die Information, dass drei verurteilte Pädophile ganz in der Nähe des Tatorts leben. Der Fall gewinnt an Brisanz, als ein Mann mit durchtrennter Kehle aufgefunden wird. Das Mordinstrument: eine Klaviersaite. Bald gibt es in Stockholm eine zweite Leiche mit ähnlichen Schnittwunden. Die Spuren führen ins Internet, mitten hinein in einen perfiden Kampf zwischen Gut und Böse, in dem die junge Emily ihre ganz eigene Rolle spielt. »Dunkelziffer« entführt in die finstersten Winkel der menschlichen Seele und präsentiert einen Racheengel der raffiniertesten Art.

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Bewertung von Sonja am 31.08.2011
*****
gut
"Dunkelziffer" von Arne Dahl ist aus meiner Sicht ein schwieriger Krimi, vielleicht aber auch nur, weil dies mein erster aus der Reihe des A-Teams ist.

Die 14jährige Emily verschwindet auf einer Klassenfahrt spurlos. Ist sie freiwillig weggelaufen und wenn ja wohin und warum, oder ist sie Opfer eines Verbrechens geworden? In der Nähe gibt es drei aktenkundige Pädophile, außerdem sind zur Tatzeit Fahrzeuge aus dem Ausland gesichtet worden.

Dies hört sich zunächst nach einem "normalen" Krimi an - und doch ist er ganz anders. Vor allem die Erzählweise ist es, die diesen Roman für mich von anderen unterscheidet. Das mir bis dahin unbekannte Team wurde mir nicht wirklich nahe gebracht. Mir waren es von Anfang an zuviele Personen, die ich kaum unterscheiden konnte, weil sie für mich auch nicht richtig an Profil gewannen. Ob nun Lena, Kerstin oder Sara bei den Frauen - ich konnte sie bis zum Ende nicht unterscheiden, brachte immer wieder durcheinander, wer nun mit wem der Männer aus dem Team verheiratet war und ein Kind hatte. Und die persönlichen Probleme standen hier ebenso im Vordergrund wie der eigentliche Fall auch. Allerdings habe ich die Probleme kaum verstanden, auch weil die "Altlasten" aus dem letzten Fall nicht wirklich erklärt wurden. Es blieb für mich deshalb sehr oberflächlich. Gefühle habe ich weitgehend vermisst, wohingegen die schwedischen Personen-, Straßen- und Ortsnamen in Hülle und Fülle genannt wurden...

Die Ermittlungen wurden im Gegensatz zum bekannten deutschen und amerikanischen System auch anders geführt. Eine 14jährige verschwindet - und das A-Team verlässt sich darauf, dass die "private" Suchaktion der Klassenkameraden ausreicht? Kein großes Polizeiaufgebot, keine Hubschrauber, keine Suchhunde? Wirklich verstanden habe ich es nicht ...

Und ganz nebenbei ist das Thema Pädophilie natürlich auch schwierig, das durch den Verdacht der sexuellen Nötigung, der plötzlich auf einem Team-Mitglied lastet, auch nicht leichter wird.

Ich hatte arge Probleme damit, das Buch im beschleunigten Tempo zu lesen, denn gefesselt hat es mich nicht unbedingt. Es war eben ein etwas anderer, schwierigerer Krimi. Aber ich denke, für einen Fan von skandinavischen Krimis und erst recht für einen des A-Teams ein unbedingtes Muss.
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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011
*****
sehr gut
Nichts zum Einfach Drüberlesen
Arne Dahl schreibt keine flachen Krimis. Seine Krimis haben Tiefgang, die Sprache ist anspruchsvoll, stellenweise etwas Phylosophisch.

Anfangs ist das Buch etwas verwirrend, die vielen Ich-Erzähler, doch hat man sich mal fest gelesen, lässt einen die Handlung nicht mehr los.

Was ganz "harmlos" mit dem Verschwinden eines Mädchens beginnt geht bald in die Tiefe einer Pädophilengruppe. Die Kommissare stehen erst einmal vor einer Mauer des Schweigens, unfassbar, was 14 jährige Mädchen in ihrer Freizeit so tun. Seite für Seite entdröselt sich das Rätsel und der Leser wird mit offenem Mund zurück gelassen. Aber leider auch mit ein paar offenen Fragen: was ist mit Kommissar Arne? Schafft er es?

Ich fand das Buch super zu lesen, es war erst mein zweiter Dahl, und der 1. hat mir leider damals nicht gefallen. Entweder habe ich mich weiter entwickelt oder der Autor, jedenfalls will ich jetzt noch mehr von ihm.
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*****
ausgezeichnet
Die Reihe um das A-Team ein unbedingtes Muß

Während eines Schullandheim-Aufenthalts im nordschwedischen Ångermanland verschwindet die 14-jährige Emily spurlos. Nach dem eine rasch eingeleitete Suchaktion ohne Ergebnis bleibt, wird die Polizei eingeschaltet und weil in der Gegend drei Pädophile leben, landet der Fall auf dem Schreibtisch der A-Gruppe. Doch auch deren Bemühungen bleiben zunächst ohne Erfolg. Erst eine Vermisstenanzeige und ein Mord in Stockholm bringen den Stein ins Rollen.

Die abwechslungsreichen und verschiedene Personen beleuchtenden Kapitel sind am Anfang mitunter (sehr) verwirrend, aber ich konnte mich inzwischen daran gewöhnt und darüber muß man einfach hinweg lesen. Später kann man auf sie zurückkommen, denn dann werden sie um einiges klarer sein. Arne Dahls Krimis sind einfach grandios zu lesen – sowie es auch dieser Band war. Mir gefiel es sehr mich auf diese Geschichte einzulassen und sehr intensive Lesestunden damit zu verbringen. Durch diesen Kapitelaufbau bleibt man beim Lesen dabei – die Geschichte zieht einen in ihren Bann, alle Höhen und Tiefen erlebt man mit und die Spannung schleicht sich fast unmerkbar ein, aber begleitet einen dann mit bis zur letzten Seite. Die verschiedenen einzelnen Fäden fügen sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild zusammen, aber es bleibt keiner auf der Strecke und am Schluß fühlt man sich nicht so, als ob etwas fehlen würde. Allerdings wird am Ende dieses Bandes sehr stark auf den nachfolgenden Band hingearbeitet und eine Situation wird in der Luft schwebend zurückgelassen, so daß es schade ist, daß man jetzt noch so lange warten muß, bis er auf dem deutschen Markt erscheinen wird. Ein weniger offenes Ende wäre mir dann doch lieber gewesen.

Es ist ein sehr interessanter Blickwinkel auf die Auswirkungen des World Wide Webs, seitdem es gesellschaftsfähig und für jeden zugänglich wurde und wie stark die jungen Leute davon beeinflusst werden und ihr Leben danach ausrichten und wie es die heutige Gesellschaft verändert. In der heutigen Kurzlebigkeit ist das Internet mit seinen 40 Jahren schon ein alter Mann und etliche Menschen sind damit aufgewachsen ohne damit in Berührung zu kommen und es dauerte sehr lange bis ein Computer ins Haus kam, geschweige denn, bis es einen Zugang ins Internet gab und im Web gesurft wurde.

Für alle Krimi-Fans ist die Serie um das A-Team ein absolutes Muß.
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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 28.10.2010
*****
gut
der Klappentext ist schon mal ganz vielversprechend: ein Mädchen verschwindet während eines Ferienausfluges. In der Gegend wohnen mehrere der Polizei bekannte Pädophile, also scheint der Fall klar. Doch dann taucht eine Leiche auf- der Mann wurde mit einer Klavierseite ermordet- und plötzlich scheint alles in einem ganz anderen Licht...

Es wird mit einem "perfiden Kampf zwischen gut und böse" geworben- naja, soll sich ja von der Masse der derzeit verfügbaren Thriller abheben. Es war mein erster Band von diesem Autor. Vom Schreibstil selbst war ich sehr angetan: mantaucht in die Gedankenwelt der handelden Charaktere ein, wie eine Momentaufnahme, aber ohne dass zuviel verraten wird. Der Schreibstil ist sehr unmittelbar und wirkt lebensecht, weil nicht "das Programm abgespult" wird, sondern die Charaktere auch abschweifen. Was mich persönlich sehr gestört hat, war der besonders zu Anfang permanente Perspektivenwechsel und sogar die direkte Anrede des Lesers! Damit kann ich mich überhaupt nich anfreunden. Der Einstieg gestaltete sich für mich recht schwierig, da ich das Team nicht kannte, und meiner Meinung nach plätscherte gerade der Anfang ziemlich vor sich hin, aber insgesamt immer noch 3/5.
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Bewertung von Bellexr aus Mainz am 19.05.2010
*****
ausgezeichnet
Klassenfahrt mit ungewissem Ausgang

Kurz vor Mittsommer reist eine 7. Schulklasse nach Saltbacken in Nordschweden. Eines Mittags ist die 14-jährige Emily spurlos im Wald verschwunden. Die sofort eingeleitete Suche bleibt erfolglos. Da in der Gegend mehrere Fahrzeuge mit baltischem Kennzeichen gesichtet wurden und zudem drei polizeilich bekannte Pädophile in dieser Gegend wohnen, wird die A-Gruppe um Kerstin Holm eingeschaltet. Drei Mitglieder des Teams reisen vor Ort, die anderen versuchen von Stockholm aus, den Fall zu lösen. Emily bleibt unauffindbar und schon bald stellt sich heraus, dass sie ein dunkles Geheimnis hütet.

Arne Dahl beginnt seinen Krimi etwas ungewöhnlich, nämlich mit den Zeugenaussagen der befragten Schüler, Eltern und Lehrer von Emily. So erfährt man mit ihren Worten etwas von dem Verschwinden von Emily und ist somit gleich auf demselben Sachstand wie die A-Gruppe. Neben dem Handlungsstrang um das Verschwinden der Schülerin sind zusätzlich noch weitere Erzählstränge mit eingebunden, die so scheinbar gar nichts mit dem aktuellen Fall zu tun haben. So ist z. Bsp. auch Paul Hjelm in eine interne Ermittlung involviert und erst mit der Zeit kristallisiert sich heraus, wie diese mit der eigentlichen Handlung in Verbindung steht.

Der Krimi ist somit von Anfang an sehr komplex angelegt und erst so nach und nach finden die scheinbar losen Fäden zu einem Fall zusammen, der zum Schluss schlüssig gelöst wird. Die hierdurch entstehenden Wendungen, die der Fall mehrmals annimmt, bleibt die Spannung durchweg auf hohem Niveau. Der Schreibstil von Arne Dahl ist gewohnt flüssig, ruhig, nachdenklich und stellenweise auch etwas melancholisch. Das Thema Pädophilie behandelt er sensibel und einfühlsam und beleuchtet es teilweise auch ein wenig aus Sicht der Täter.

Natürlich lässt Arne Dahl auch dem Zwischenmenschlichen wieder viel Raum und so wird das Privatleben der gesamten Mitglieder der A-Gruppe weitererzählt, was jedoch immer wieder geschickt und abwechslungsreich in die Story eingebaut ist und niemals überhandnimmt. Hier ist es zwar ratsam, bereits einige Fälle der A-Gruppe gelesen zu haben, aber selbst für Neueinsteiger sind die Verhältnisse der einzelnen Charaktere zueinander recht schnell zu überblicken.

Alles in allem ein hervorragend komplexer und spannender Krimi, mit gewohnt sensibler Darstellung seiner Protagonisten und einem brisanten Thema.
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Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 06.05.2010
*****
sehr gut
Ein junges Mädchen verschwindet auf der Klassenfahrt spurlos. Das A-Team wittert sofort Verdacht, als herauskommt, dass in der Gegend gleich drei bekannte Pädophile wohnen und auch vier baltische Autos fallen negativ auf. Gleichzeitig müssen sie sich um einen mit einer Klaviersaite ermordeten Mann kümmern und die interne Abteilung ist auf den Liebhaber der Chefin angesetzt. Viele einzelne Fälle, die am Ende in einem Finale furioso zusammen führen.

Nach dem in meinen Augen etwas schwächeren Fall Totenmesse ist hier der gewohnte Arne Dahl wieder da. Mit seinem tollen Schreibstil bindet er den Leser in die Geschichte ein und nimmt in mit in die Geheimnisse der schwedischen Wälder.

Leider kommt in diesem Buch die Vorstellung der handelnden Personen etwas kurz und Dahl-Neulinge werden die Zusammenhänge innerhalb des Ermittlerteams vielleicht nicht sofort verstehen.

Etwas lang geraten ist meiner Auffassung nach die Befragung der Zeugen auf der Klassenfahrt. Hier zieht sich die Geschichte etwas in die Länge. Ansonsten ist der Zusammenhang der Fälle fantastisch erdacht. Witzig ist, wie der Autor die Orte des Geschehens miteinander verbindet. Er lässt die Hauptperson des einen Handlungsstrangs mit dem Protagonisten des zweiten Strangs telefonieren und setzt dann die Handlung bei der zweiten Person fort. Eine nette Idee.

Fazit: Der Fall ist spannend, die Personen überzeugend, was will man (von den kleinen Schwächen abgesehen) mehr?
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Bewertung von Sandra aus Rüsselsheim am 06.04.2010
*****
schlecht
Was passierte mit Emily Flodberg?

Zum Inhalt:
Auf einer Klassenfahrt einer 7. Klasse in einem kleinen Dorf in Schweden, mitten zwischen Wäldern und Bauerngehöften, verschwindet die 14-jährige Emily Flodberg spurlos. Da in der Umgebung 3 bekannte und abgestrafte Pädophile leben und außerdem Fahrzeuge mit litauischen Kennzeichen aufgetaucht sind geht man von einer Entführung des Mädchens aus. Auf den Plan tritt das A-Team – eine Sondereinheit der schwedischen Polizei. Das Team um Kerstin Holm muss das Geheimnis von Emiliy´s Verschwinden lösen und die Puzzleteile von weiteren Vorkommnissen (ein Toter auf einer Parkbank und das Rätsel um ein mysteriöses Skelett) zusammenfügen. Es scheint, als ob alles seinen Ursprung im Internet nimmt und Emily gar nicht das unschuldige kleine Mädchen ist, für das man sie hält …

Meine Meinung:
Ich werde mich bemühen keine Vorurteile bezüglich skandinavischen Krimis mit einzubringen, jedoch hat mich dieser Roman diesem Genre nicht wirklich näher gebracht. Ganz im Gegenteil: Von den ersten Seiten noch positiv überrascht – die Story las sich nicht schlecht an: ein verschwundenes Mädchen, Pädophile Triebtäter und internationale kriminelle Ringe – wurde ich im Laufe des Buches doch wieder auf den Teppich gebracht. Ich kann mir nicht helfen, aber wieder hat mich diese typisch verworrene und undurchsichtige Handlung abgeschreckt und mir die Leselaune verdorben. Dazu kam, meiner Meinung nach wirklich störend und fast schon ein bisschen nervend, diese unheimliche Anzahl an verschiedenen Personen, die immer wieder ins Spiel kamen. Da habe ich ganz schnell den Durchblick verloren. Zumal die Charaktere nur angerissen worden sind und man dann mit einem Fragezeichen auf dem Kopf zurück gelassen worden ist. Vielleicht liegt dies aber auch daran, dass ich den 1. Teil des A-Teams nicht gelesen habe. Im Großen und Ganzen kann ich folgendes sagen: Story gut – Abhandlung weniger gut.
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Bewertung von elschummi aus Düsseldorf am 05.04.2010
*****
ausgezeichnet
Kerstin Holm und ihre Spezialeinheit, die sog. A-Gruppe, ermittelt wieder. Diesmal in dem Fall der verschwundenen Emily.

Emily, 14 Jahre alt, verschwindet auf einer Klassenfahrt ins kleine, schwedische Dorf Saltbacken. Saltbacken, versteckt hinter den Wäldern von Angermansland in Nordschweden. Emily verschwunden, Autos mit baltischen Kennzeichen, die in der Gegend, zum Zeitpunkt des Verschwindens, gesehen wurden als Emily verschwand.

Dann die Informationen über 3 Pädophile, die ganz in der Nähe wohnen sollen und auch Emily`s Mutter, die wahrscheinlich nicht alles sagt, eher etwas verschweigt. Doch dann wird ein Mann mit einer Klavierseite erdrosselt, fas geköpft und ein wertvolles, archäologisch wichtiges Skelett gestohlen.

Aber was hat das Verschwinden von Emily damit zu tun? Kerstin Holm und ihre A-Gruppe ermitteln fieberhaft. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass Emiy sich vor ihrer Klassenreise noch im Internet bewegt hat. Das lässt vermuten, dass Emily deswegen entführt wurde. Die Ermittler wollen an den Computer von Emily, um an die Daten zu kommen. Dies erweist sich aber als schwierig, weil Emily ihren Computer richtig gut gesichert hat und es dauert, bis die Daten ausgewertet werden können.

Die Ermittlungen sind schwierig, führen in abgrundtiefe Geschichten, Mordfällen uvm. Doch wer meint, ich gebe hier den gesamten Buchinhalt preis, irrt sich. Kauft euch das Buch von Arne Dahl und lest selbst. Es lohnt sich.

Arne Dahl hat wirklich ein Händchen für spannende Kriminalromane und begeistert mich. Kein Wunder also, das Svenska Dagbladet eine Lobeshymne auf Arne Dahl als „besten Krimiautor des schwedischen Landes“ auspricht.

Ich schließe mich an und hoffe, auch andere sind von Arne Dahl und seinen Krimis begeistert. Mal sehen, was als nächstes von Arne Dahl so an Kriminalromanen erscheint.
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Bewertung von Silke B. aus Köln am 18.03.2010
*****
sehr gut
"Dunkelziffer" ist der achte Band aus der Reihe rund um das A-Team des schwedischen Autors Arne Dahl. Der Autor hat hier mal wieder einen soliden Krimi abgeliefert, der mit Pädophilie im Zusammenhang mit dem Internet ein aktuelles Thema aufgreift. Weniger als in den vorherigen Büchern stehen hier die Figuren des A-Teams im Vordergrund. Vielmehr widmet sich Arne Dahl hier zu einem großen Teil den Täterfiguren und schildert die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven.
Lesern, die bisher noch keins der Bücher aus dieser Reihe gelesen haben, dürfte die Orientierung zwischen den Figuren ein wenig schwer fallen. Ich empfehle daher, die Reihe nicht mit diesem Buch zu beginnen.
Nachdem zu Anfang erst einmal die Fakten gesammelt und die neuen Figuren eingeführt werden, gewinnt die Geschichte in der zweiten Hälfte deutlich an Tempo.
Trotzdem waren mir die Handlungsstränge ein wenig zu verworren und auch irgendwie ungewohnt im häufigen Perspektivenwechsel. Der Schreibstil wirkte nicht so vertraut, wie in den vorherigen Büchern von Arne Dahl.
Dennoch bin ich gespannt wie es mit dem A-Team weiter gehen wird, da ja noch zwei weitere Bücher auf die deutsche Übersetzung warten.
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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 14.03.2010
*****
ausgezeichnet
„Dunkelziffer“ ist der neuer Krimi des Schweden Arne Dahl mit dem Stockholmer „A-Team“. In diesem Fall geht es um Kindesmissbrauch. In einer komplexen Story mit vielen geschickten Wendungen schickt uns Dahl zwar auf eine düstere Reise in die Abgründe unserer Gesellschaft, doch er würzt das ernste Thema mit immer wieder mit treffend-originellen Formulierungen und baut manche stilistische Raffinesse ein. So beginnt sein neuer Roman mit den Zeugenaussagen der Lehrer und Schüler nach dem Verschwinden der 14-Jährigen. Daneben kommen auch die privaten Entwicklungen seines siebenköpfigen Teams nicht zu kurz. „Dunkelziffer“ ist ein wenig düsterer als seine Vorgänger, aber ohne Zweifel ein neuer Höhepunkt in Arne Dahls Krimiserie. Ein weiterer Eins-A Schweden-Thriller.
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Rezensionen und Kritik

»Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer.« Expressen »Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibenden Krimi-Spannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figuren-Team charakterisiert.« Dresdner Neueste Nachrichten »Dunkelziffer ist ein Volltreffer, weil Arne Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt. (...) Das Buch macht nachdenklich, man hält mehrfach inne und reflektiert den Inhalt. Und dennoch bleibt es ein hochspannender Thriller, von dem man sich nur wünschen kann, dass er komplette Fiktion ist.« krimi-couch.de

Rezensionen und Kritik

"Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer." (Expressen)

"Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibenden Krimi-Spannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figuren-Team charakterisiert." (Dresdner Neueste Nachrichten)

Rezension

"Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer." Expressen "Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibende Krimispannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figurenteam charakterisiert." Dresdner Neueste Nachrichten " Dunkelziffer ist ein Volltreffer, weil Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt Das Buch macht nachdenklich, man

Rezensionen und Kritik

»Arne Dahl spielt mit uns wie ein Mörder mit seinem Opfer.« Expressen . »Dahls Spurendickicht scheint oft undurchdringlich, aber wie ein guter Lotse bugsiert der Autor den Leser dabei schrittweise zu neuen Sichten. Und zu einem beklemmenden mehrteiligen Showdown, der weder befreit noch erlöst. Ein komplexes Gesellschaftspanorama mit erschreckenden Einblicken in finstere seelische Abgründe. Wieder mit vielen Handlungssträngen, die parallel verlaufen, sich kreuzen oder nur berühren, um am Ende überraschend, aber logisch zusammengeführt zu werden. Reibende Krimispannung, ohne das brisante und sensible Thema zur Schlagzeile verhungern zu lassen. Berührend, wie plastisch, präzise und warmherzig der Autor das vielschichtig miteinander verbundene Figurenteam charakterisiert.« Dresdner Neueste Nachrichten . »>Dunkelziffer< ist ein Volltreffer, weil Dahl von Beginn an auf mehreren Klaviaturen spielt, und damit seine Leser auf höchst nachdrückliche Weise fesselt ... Das Buch macht nachdenklich, man hält mehrfach inne und reflektiert den Inhalt. Und dennoch bleibt es ein hochspannender Thriller, von dem man sich nur wünschen kann, dass er komplette Fiktion ist.« …

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Autorenporträt zu "Arne Dahl"

Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen.

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gebraucht; sehr gut 9,45 2,00 PayPal, offene Rechnung books in a box 99,9% ansehen
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gebraucht; sehr gut 14,00 1,80 offene Rechnung Bücherhof 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 17,90 2,50 offene Rechnung Antiquariat Buchhandel Daniel Viertel 98,2% ansehen

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