Die Toten von Sandhamn / Thomas Andreasson Bd.3 - Sten, Viveca

Viveca Sten 

Die Toten von Sandhamn / Thomas Andreasson Bd.3

Roman. Thomas Andreassons dritter Fall

Aus d. Schwed. Dagmar Lendt
Broschiertes Buch
 
10 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Die Toten von Sandhamn / Thomas Andreasson Bd.3

Der Nummer-Eins-Bestseller aus Schweden. Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Obwohl sofort eine fieberhafte Suche einsetzt, bleibt sie ohne Erfolg. Wo steckt Lina, und wer ist für ihr Verschwinden verantwortlich?Als Thomas' Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden - noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung ... Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen. Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in seinen Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt. Thomas Andreassons dritter Fall wurde in Schweden gleich nach Erscheinen ein Nummer-Eins-Bestseller und gilt für viele Leser als Stens bisher bester Krimi.


Produktinformation

  • Abmessung: 217mm x 125mm x 32mm
  • Gewicht: 429g
  • ISBN-13: 9783462043884
  • ISBN-10: 3462043889
  • Best.Nr.: 34519719
"In Schweden lange Nr. 1 Bestseller. Zurecht. Wunderbar fließend geschrieben. Die Ideen unverbraucht, der Plot pfiffig und gut überlegt. Viveca Sten diesmal mit einem wirkliche originellen Plot und ungewöhnlichen Protagonisten. Überaus empfehlenswert. Garant für ein paar außergewöhnlich mitreißende Lesestunden." -- WDR 5, 14.08.2012

"Der flüssige, ausgesprochen bildhafte Schreibstil, die atmosphärische Dichte ziehen sich durch alle Kapitel. [...] Auch wenn auf dem Buchdeckel die Rote-Häuschen-Idylle zu sehen ist, so erfahren die Leser doch viel über die Geschichte und die Eigenarten seiner Bewohner fernab gängiger Klischees.", Westfälischer Anzeiger, 17.09.2012

"Der flüssige, ausgesprochen bildhafte Schreibstil, die atmosphärische Dichte ziehen sich durch alle Kapitel. [...] Auch wenn auf dem Buchdeckel die Rote-Häuschen-Idylle zu sehen ist, so erfahren die Leser doch viel über die Geschichte und die Eigenarten seiner Bewohner fernab gängiger Klischees.", Westfälischer Anzeiger, 17.09.2012
Viveca Sten ist Chefjuristin bei der dänischen und schwedischen Post. Sie wohnt mit Mann und drei Kindern vor den Toren von Stockholm. Seit sie ein kleines Kind war, hat sie die Sommer auf Sandhamn verbracht, wo ihre Familie seit mehreren Generationen ein Haus besitzt. In Schweden dominieren ihre Bücher die Bestseller listen, und auch in Deutschland wächst die Anzahl ihrer Fans.

Kundenbewertungen zu "Die Toten von Sandhamn / Thomas Andreasson Bd.3"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 29.03.2013 ***** ausgezeichnet
Schatten aus der Vergangenheit

Das neue Buch von Viveca Sten ist diesmal in zwei ganz unterschiedliche Handlungsstränge gegliedert, die in abwechselnden Kapiteln erzählt werden.

Zum einen versucht Kommissar Thomas Andreasson seit ein paar Monaten vergeblich, eine Spur der auf Sandhamn - eine kleine Insel im schwedischen Schärengarten - spurlos verschwundenen jungen Frau Lina zu finden. Erst als die beiden Söhne seiner langjährigen Schulfreundin Nora beim Spielen einen makabren Fund auf der Insel machen, kommen die Ermittlungen voran. Es scheint alles darauf hinzuweisen, dass Lina tatsächlich ermordet wurde. Doch Täter und Motiv liegen weiter im Dunkeln.

Der zweite Teil der Geschichte schildert das entbehrungsreiche und schwierige Leben von Thorwald Anfang des 20. Jahrhunderts auf Sandhamn. Sein Vater neigt zu Gewalt und seine Mutter schaut weg und greift nicht ein, da sie selbst Angst vor ihrem Mann hat. Einzig seine Schwester Kristina bleibt vom Vater unbehelligt, ja wird schon beinahe " vergöttert ". Dies alles hat weitreichende Folgen.

Erst im Laufe der Geschichte bekommt man eine Ahnung, wie die beiden so verschiedenen Handlungen zusammenhängen könnten, bis sich zum Schluss die ganze Tragödie offenbart.

Jeder Erzählstrang für sich ist spannend und interessant und kommt - zum Glück - wieder ohne allzu "blutige " Szenen aus. Man begleitet die Protagonisten auf ihren Weg und hofft, zittert, bangt und leidet mit ihnen. Das schwierige Leben des Thorwald ist sehr einfühlsam und nachvollziehbar skizziert. Auch die Weiterentwicklung hinsichtlich der privaten Situation des Kommisssars , ebenso wie die schmerzhaften Erfahrungen in Hinblick auf Noras kaputte Ehe bereichern das Buch durch eine anschauliche und glaubwürdige Erzählweise. Alles zusammen genommen sorgt für viel Abwechslung und lässt Interesse, Neugier und Spannung stetig anwachsen.

Der Kriminalfall selbst ist in diesem Buch abgeschlossen, so dass man es, denke ich, auch ganz gut ohne die Vorgänger zu kennen lesen kann. Schöner und interessanter ist das Ganze jedoch, wenn man auch die Entwicklung der Lebensumstände der Hauptprotagonisten mitverfolgen kann. Daher lohnt es sich , zuerst auch die beiden ersten Fälle zu lesen.

Dieses dritte Buch endet allerdings mit einem Cliffhanger und so hoffe ich , dass der nächste Teil nicht allzu lange auf sich warten lässt, damit ich nicht so lange auf die Folter gespannt werde und meine Neugier schnell gestillt wird. Ich werde den nächsten Band also auf jeden Fall auch wieder lesen und freue mich schon jetzt darauf.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 21.11.2012 ***** sehr gut
Auf Sandhamn, einer kleinen Insel im schwedischen Schärengarten, findet man, trotz Großeinsatz der Polizei, keine Spur der vermissten Lina Rosén. Die junge Frau wurde zuletzt am späten Abend von ihrer Freundin gesehen und wollte mit dem Fahrrad den Heimweg antreten. Der zuständige Ermittler Thomas Andreasson setzt alles daran, den Fall aufzuklären, doch noch Monate nach dem Verschwinden gibt es keine neuen Erkenntnisse. Das ändert sich, als Nora Lindes Kinder beim Spielen etwas Entsetzliches entdecken....


|| Meine Meinung ||

Nach "Tödlicher Mittsommer" und "Tod im Schärengarten" ist dieser Roman bereits der dritte Band einer Krimireihe um den Kriminalkommissar Thomas Andreasson. Der Buchtitel weist bereits darauf hin, dass der Handlungsort auch in diesem Teil wieder die Schäreninsel Sandhamn ist. Da die Kriminalfälle in sich abgeschlossen sind, können die Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden. Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt auch ohne Vorkenntnisse aus den vorangegangenen Teilen mühelos. Da Viveca Sten auch dem Privatleben der Hauptprotagonisten einen großen Teil der Handlung widmet, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge. Denn dann kann man die Weiterentwicklung der Charaktere besser verfolgen.

In diesem Band ereignet sich, neben der Kriminalhandlung, einiges im Privatleben der beiden Hauptprotagonisten Thomas Andreasson und Nora Linde. Es ist wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn die beiden wirken genauso lebendig und sympathisch wie in den vorangegangenen Bänden. Durch den flüssigen und angenehm lesbaren Schreibstil der Autorin gelingt der erneute Einstieg in die Reihe mühelos. Viveca Sten zeigt die Ferieninsel Sandhamn von einer ganz anderen Seite, denn bei diesen Ermittlungen herrscht tiefster Winter und deshalb bestimmen eisige Temperaturen und Schnee das Wetter. Die winterliche Atmosphäre ist beim Lesen durchgehend spürbar, sodass man den Akteuren gerne an die warmen Kachelöfen folgt. Trotz winterlicher Temperaturen und dunkler Jahreszeit, wirkt die Stimmung im Buch allerdings keinen Moment schwermütig oder düster. Das unterscheidet die Romane von Viveca Sten wohltuend von anderen skandinavischen Genrevertretern.

Hochspannung sucht man auch in diesem Teil der Reihe vergeblich, dennoch ist die Erzählung durchgehend interessant. Sie ist in recht kurze Kapitel unterteilt, die dadurch zum Weiterlesen verführen. Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet. Die aktuelle Handlung wird durch Rückblicke in die Vergangenheit unterbrochen. Hier beobachtet man das tragische Schicksal eines Jungen, der vor beinahe 100 Jahren auf der Insel lebte. Zunächst ist nicht klar, wie sich dieser Handlungsstrang wohl in die Ermittlungen einfügen wird, doch gerade das macht den besonderen Reiz dieses Romans aus.

Der mittlerweile dritte Ausflug auf die Schäreninsel hat mir wieder sehr gut gefallen, denn selbst Eis und Schnee lassen die Atmosphäre nicht düster und erdrückend wirken. Die Kriminalhandlung hätte zwar etwas mehr Raum einnehmen können, doch die interessant geschilderten Nebenhandlungen trösten über dieses Manko hinweg. Eine unerwartete Wendung am Ende des Romans sorgt dafür, dass ich unbedingt erfahren möchte, wie es bei Thomas Andreasson und Nora Linde weitergeht.

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 03.09.2012 ***** sehr gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Thomas Andreasson sucht in diesem Teil nach einem verschwundenen Mädchen namens Lina, das nach dem Besuch bei ihrer Freundin nicht zu Hause angekommen ist. Es erscheint nahezu unmöglich, dass auf einer überschaubaren Insel, wo jeder jeden kennt, ein Mädchen verschwindet, ohne dass jemand etwas gesehen hat und trotzdem ist es passiert. Auch Nora verbringt die Winterferien mit ihren beiden Söhnen in ihrem Ferienhaus auf Sandhamn, nachdem sie erfahren hat, dass ihr Ehemann sie betrügt und sich von ihr trennen möchte. Und nachdem Nora sehr neugierig ist und noch dazu mit Thomas befreundet ist, ist sie auch schon bald durch Nachforschungen zum Vermisstenfall von ihrer gescheiterten Ehe abgelenkt.

Meine Meinung zum Buch:
Viveca Sten verweist im dritten Krimiteil sehr häufig auf Geschehnisse aus den ersten beiden Teilen und beschreibt die einzelnen Charaktere auch in diesem Buch nochmals recht genau, sodass man auch direkt in den dritten Krimi einsteigen könnte, ohne dass Informationen fehlen würden. Die sympathischen Charaktere von den ersten beiden Teilen findet man auch hier wieder, diesmal im tiefsten Winter auf der Schäreninsel Sandhamn. Die Mordfälle und ihre Aufklärung nehmen nur in etwa die Hälfte des Buches in Anspruch, die andere Hälfte ist gefüllt mit den privaten und familiären Angelegenheiten der Hauptcharaktere. Für mich macht dies das Buch noch authentischer und lesenswerter. Die erkältete Beziehung zwischen Nora und ihrem Ehemann ist nun zerbrochen, nachdem Nora von ihrem Mann betrogen wurde und er sie aufgrund einer Affäre mit einer jüngeren Arbeitskollegin verlassen wird. Thomas hingegen nähert sich in diesem Teil emotional wieder ein wenig an seine Ex-Frau an, nachdem sie sich aufgrund des tragischen Schicksals nach dem Verlust ihres gemeinsamen Babys getrennt haben. Gut gelungen finde ich auch die Verknüpfung von Ereignissen aus der Vergangenheit mit den aktuellen Geschehnissen. Die Aufklärung des Falles erfolgt im letzten Drittel des Buches allerdings recht schleppend, dafür gibt es am Ende des Buches einige negative Ereignisse und die Option auf einen folgenden vierten Fall, den ich auch sehr gerne wieder lesen würde.

Cover und Titel:
Das Cover ist farblich ansprechend in Kontrastfarben und sehr ästhetisch gestaltet. Es lässt auch sofort einen Zusammenhang zu den ersten beiden Krimiteilen erkennen. KiWi hat, meiner Meinung nach, immer optisch besonders ansprechende Buchcover. Der Titel ist weniger originell, aber er verrät wo der Krimi spielt.

Mein Fazit:
Für LeserInnen, die die ersten beiden Teile des Schwedenkrimis mit den sympathischen Charakteren gut gefunden haben, ist der dritte Teil ein pures Lesevergnügen und versetzt die LeserInnen wieder direkt in die Urlaubsidylle auf die Schäreninsel. Es ist aber auch möglich direkt mit dem dritten Teil zu starten, denn auf Zusammenhänge aus den vorigen Teilen wird nochmals eingegangen, falls dies für das Verständnis notwendig ist.

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Bewertung von Beaglebiene aus Felsberg am 02.08.2012 ***** ausgezeichnet
Die Toten von Sandhamn von Viveca Sten

Kurzbeschreibung:

Wo ist Lina?

Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Obwohl sofort eine fieberhafte Suche einsett, bleibt sie ohne Erfolg. Wo steckt Lina, und wer ist für ihr Verschwinden verantwortlich?

Inhalt:

Ein Buch mit zwei Zusammenhänge!

In der Gegenwart: Sandhamn 2007

Nora fährt mit Ihren beiden Söhnen nach Sandhamn als Sie erraus gefunden hat, dass Ihr Mann Sie betrügt. Auf der Insel ist es erstmal so wie immer, ruhig. Bis die Kinder mit Freunden im Waldverstecken spielen und Sie dabei Leichenteile von der verschwundenen Lina finden.

Ab hier beginnt der eigentliche Krimi! Wer ist der Mörder, was macht die Person die Nachts immer vor dem Haus des Toten Mädchen steht und warum verfolgt er jetzt auch noch Nora?

In der Vergangenheit: Sandhamn 1899

Es fängt mit Sandhamn 1899 an. Gottfrids Vater liegt im streben, zur freute seines Sohnes. Gotfrid will nie so werden wie sein Vater! Gottfrid lernt seine Frau kennen und Sie bekommen einen Sohn Thorwald. Thorwald ist nicht so, wie Gotfrid seinen Sohn gerne hätte! Gotfrid wird so wie sein Vater, er schlägt seinen Sohn, lässt Ihn Arbeiten bis zur ermüdung usw. Thorwald seine Schwester wird von Vater über alles geliebt.

Beide Geschichten, Vergangenheit und Gegenwart haben miteinader zu tun, aber nur was......?

Meine Meinung:

Ein Krimi der sich sehr gut lesen lässt. Beide Geschichten passen sehr gut Zusammen, man kommt nicht durcheinander, man weiß immer in welcher Zeit man ist. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und das finde ich gut. Die Personen sind alles sehr gut beschrieben, auch die Zeit ab 1899, man konnte sich gut Vorstellen wie es zur dieser Zeit gewesen sein muss.

Das Cover passt super zum Buch. Auch die Beschreibungen der Häuser konnte man sich sehr gut Vorstellen.

Ein Krimi den man nicht so schnell aus der Hand legt.

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Bewertung von Cybergirl aus Frankfurt am 10.07.2012 ***** ausgezeichnet
Die Toten von Sandhamn

Gegenwart

Lina, ein junges Mädchen kommt eines Nachts nicht nach Hause.

Die Mutter macht sich schreckliche Sorgen.

Kommissar Thomas Andreasson lässt die ganze Insel absuchen aber es gibt keine Spur.

Sandhamn ist nicht, in den Wintermonaten sind nur wenige Einheimische auf der Insel aber keiner hat etwas gesehen.

Nora Linde erfährt, dass ihr Mann sie betrogen hat und fährt mit ihren beiden Kindern in ihr Haus nach Sandhamn.

Beim Versteckspielen finden die Kinder einen Arm der vergraben war.

Nach genauer Untersuchung steht fest der Arm ist von Lina.



Vergangenheit

Gottfried steht vor dem Bett seines kranken Vaters, er weiß, dass sein Vater nicht mehr lange lebt.

Er ist deswegen aber nicht traurig da er immer Angst vor seinem Vater hatte. R schwört sich nie so zu werden wie sein Vater.

Jahre später hat Gottfried selber einen Sohn. Thorwald.

Thorwald leidet sehr unter seinem Vater, wird sehr oft geschlagen und sogar eingesperrt.

Er will nur eins, weg.



Fazit

Die Toten von Sandhamn ist Viveca Sten dritter Fall mit Kommissar Thomas Andreasson.

Bis jetzt hatte ich noch kein Buch davon gelesen was ich aber sofort nachholen werde.

Viveca Sten versteht es die 2 Geschichten Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen.

Ein Buch das sich in die Reihe der erfolgreichen Skandinavien Krimis einreihen kann.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 04.06.2012 ***** sehr gut
"Die Toten von Sandhamn" ist Vivica Stens dritter Krimi mit dem sympathischen Kommissar Thomas Andreasson und seinem Team. Dieses Mal wird er auf die Ferieninsel Sandhamn gerufen, um im Fall der ermordeten Lena zu ermitteln. Parallel dazu baut die Autorin eine 100 Jahre zurückliegende, tragischen Geschichte um eine der Inselfamilien auf. Durch das Switschen zwischen den Zeitebenen offenbart die Autorin immer mehr Details über die Hintergründe der brutalen Mordtat. Aber auch Thomas' Jugendfreundin Nora und ihrer schmerzhaften Trennung von ihrem Ehemann räumt sie viel Platz ein. Vielleicht ein wenig kurz geraten, ist “Die Toten von Sanhamn” dennoch ein spannender Schweden-Krimi, der in Sterns Heimatland zum Nummer-Eins-Bestseller geworden ist. Der Schauspieler Stephan Schad liest den Band mit viel Enthusiasmus und Engagement.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Readit am 31.05.2012 ***** ausgezeichnet
Auf Sandhamn verschwindet die 20jährige Lina Rosen - eigentlich ungewöhnlich auf einer Insel, wo jeder jeden kennt. Kurze Zeit später flüchtet Nora, bekannt aus den beiden vorhergehenden Bänden, in ihr Sommerhaus, nachdem sie herausgefunden hat, dass ihr Mann sie mit einer Krankenschwester betrügt. Und ausgerechnet Noras Kinder finden beim Spielen ein Leichenteil, dass sich als Armfragment der Leiche Linas herausstellt. Kommissar Thomas Andreasson und sein Team ermitteln auch in diesem Fall.

In einer Parallelhandlung lesen wir von Gottfrid, einem Jungen, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufwächst, später heiratet, eine Familie gründet und doch todunglücklich ist. Von seinem eigenen Vater nur drangsaliert, ist er glücklich, mit Vendela scheinbar die perfekte Frau gefunden zu haben. Doch Vendela leidet nach der Geburt des Sohnes Thorwald unter einer postnatalen Depression und kann den Haushalt nicht bewältigen, geschweige denn eine gute Mutter und Ehefrau sein. Der Sohn Thorwald ist derjenige, der am meisten leidet, denn der Vater ist jähzornig und gewalttätig - es schmerzt, lesen zu müssen, wie der Vater mit seinem Sohn umgeht. Nesthäkchen Kristina hingegen ist der Sonnenschein des Vaters, sie kann gar nichts falsch machen, und sie weiß dies auszunutzen. Die Situation eskaliert, als Thorwald der Situation entfliehen will, aber aufgegriffen wird und vom Vater ohne Essen und Trinken eingesperrt und sich selbst überlassen wird.

Erst spät im Buch wird klar, wie diese beiden Fälle des verschwundenen Mädchens und des unglücklichen Jungen zusammenhängen, obwohl doch so viele Jahre dazwischen liegen. Der Fall löst sich auf, aber es bleibt ein schaler Beigeschmack: kann eine Familienfehde wirklich so lange und über so viele Generationen Bestand haben? Ein weiterer Band folgt hoffentlich: was wird aus der Annäherung zwischen Thomas und seiner Ex-Frau, und wie geht es mit Nora und Hendrik weiter, oder ist mit Pelle schon der nächste Mann an Noras Seite eingeführt? Und vor allem: wird Thomas wieder gesund?

Mir hat auch dieses Buch gut gefallen: eine gelungene Mischung zwischen Kriminalfall, Schicksal aus der Vergangenheit und Privatleben des Ermittlerteams (zu dem ich auch Nora zähle, gibt sie doch oft die entscheidenden Hinweise).

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Bewertung von Jones79 aus Altlußheim am 25.05.2012 ***** gut
Schöner Krimi aber mäßig spannend

Auf der Schäreninsel Sandhamn ist die junge Lina Rosén verschwunden. Die Eltern glauben nicht, dass sie tot ist. Kommissar Thomas Andreasson ermittelt in diesem Fall. Wichtige Hinweise erhält er von seiner Jugendfreundin Nora, die nach einer Affäre ihres Mannes zusammen mit ihren beiden Söhnen auf die Insel „geflüchtet“ ist. Nicht zuletzt sind es ihre Kinder die beim Spielen im Wald eine grausame Entdeckung machen...

In einem weiteren Handlungsstrang geht es um den jungen Thorwald der etwa 100 Jahre zuvor auf Sandhamn gelebt hat. Thorwald hat sehr unter den Wutausbrüchen seines Vaters zu leiden. Man lernt diesen Jungen von Geburt an kennen und leidet mit ihm. Ich muss sagen, dass mich dieser Teil des Buches weit aus mehr fasziniert hat, als der eigentliche Hauptteil, in dem es um die Suche nach dem verschwundenen Mädchen geht. Die Ermittlungen laufen zäh, vor allem am Anfang gibt es wenige Anhaltspunkte. Richtige Spannung kommt bei dem Ganzen leider nicht auf, ich hätte das Buch in diesem Teil immer gerne weggelegt, aber die anschließende Erzählung über Thorwald und das Leben auf der Schäreninsel vor 100 Jahren hat das Ganze wieder wett gemacht. Frau Sten scheint diesbezüglich gut recherchiert zu haben, um den alten Schärengarten wieder aufleben zu lassen. In diesen Handlungsstrang konnte ich wunderbar eintauchen und die Szenen haben sich wie ein Film vor meinen Augen abgespielt. Es war sehr schön und spannend die Geschichte von Thorwald zu lesen, vor allem dann, als er sich unsterblich in die schöne Karolin verliebt hat. Da möchte man nur noch wissen, wie es weitergeht und am liebsten gar nicht mehr zurück in die Gegenwart.

Alles in allem würde ich sagen, ein durchschnittlicher Krimi aber mit einer wirklich tollen Atmosphäre. Ein schöner Schmöker für diejenigen, die lieber zu einem ruhigen u. unblutigen Krimi greifen!

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Bewertung von dorli aus Berlin am 22.05.2012 ***** ausgezeichnet
Lina ist verschwunden. Nach dem Besuch bei einer Freundin ist sie nicht nach Hause zurückgekehrt. Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen, um die Vermisste zu finden. Doch der Fall erweist sich als schwierig. Auch 4 Monate später gibt es noch keine Spur von Lina.
Thomas gute Freundin Nora erfährt, dass ihr Mann Henrik sie betrügt. Kurz entschlossen fährt sie mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um Abstand zu gewinnen und sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Beim Spielen im Schnee machen die Kinder eine grausige Entdeckung…
Viele Jahre zuvor. Thorwald erlebt eine schreckliche Kindheit: sein brutaler Vater misshandelt ihn, während seine Schwester rundum verwöhnt wird, seine Mutter wagt es nicht einzugreifen. Thorwald will nur noch weg von der Insel…

„Die Toten von Sandham“ ist der erste Roman, den ich von Viveca Sten gelesen habe und ich bin begeistert. Die Geschichte wird flüssig und spannend erzählt und ich fühlte mich direkt in das Geschehen hinein katapultiert.
Die Ermittlungen zu dem rätselhaften Verschwinden des Mädchens werden immer wieder unterbrochen von Kapiteln, die auf die Jahre 1899 bis 1962 zurückblicken. Gegenwart und Vergangenheit haben mich gleichermaßen gefangen genommen, und natürlich habe ich mich immer wieder gefragt, was diese Rückblenden wohl mit den aktuellen Vorkommnissen zu tun haben. Viveca Sten lässt die Verbindungen ganz langsam zu Tage treten, so dass ich bis zum Schluss miträtseln konnte und von den wirklichen Zusammenhängen am Ende überrascht wurde.
Der Autorin gelingt es prima, Gedanken und Gefühle zu vermitteln, und ich konnte zum Beispiel Thorwalds Ängste vor seinem Vater oder auch die Sorgen, die Linas Mutter sich nach dem Verschwinden ihrer Tochter macht, sehr gut nachvollziehen.
Auch die wunderschöne Meereslandschaft des Schärengartens wird hervorragend beschrieben, so dass ich mir die Schauplätze prima vorstellen konnte.

Ein toller Krimi, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat.

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Bewertung von schnegg72 aus Nbg am 10.05.2012 ***** ausgezeichnet
Familienbande im Schärengarten

Endlich ist der 3. Fall mit Thomas Andreasson da!
Geprägt ist er durch seine drei Handlungsstränge:

Nora
ist die beste Freundin von Thomas.
Als sie bei einer Party zufällig erfährt, dass ihr Mann Henrik sie mit einer jüngeren Krankenschwester betrügt, schnappt sie sich ihre beiden Söhne und fährt in den Ferien in ihr Ferienhaus nach Sandhamn. Zum einen um Abstand zu gewinnen, zum anderen, um nicht mit Henrik in einem Haus wohnen und ihm ständig über den Weg laufen zu müssen. Sie versucht sich über ihre Zukunft als alleinerziehende Mutter klar zu werden. Wenig hilfreich ist hier ihre verbohrte Schwiegermutter, die versucht, sie zur Vernunft zu bringen.
Doch auch dieses Mal lassen sie die Vorkommnisse auf Sandhamn, die Thomas zu untersuchen hat, nicht in Ruhe und sie mischt natürlich wieder ein bißchen mit...

Gottfrid und Thorwald
Ihre Geschichte beginnt 1899 mit Gottfrid´s schwerer Kindheit und wie er sich in Vendela, seine zukünftige Frau und Thorwalds Mutter verliebt. Gottfrid wollte nie wie sein herrischer Vater werden. Doch genau das passiert. Wenn nicht sogar noch schlimmer. Thorwald und seine Mutter haben seelisch wie körperlich unter dem fanatisch religiösem Gottfrid zu leiden, während seine Schwester Kristina der Sonnenschein seines Vaters ist. Sie weiß genau, wie sie ihren Willen durchsetzen kann.
Seinen ersten Lichtblick hat Thorwald als er Karolina kennen und lieben lernt. Auch sie liebt ihn. Aber diese Liebe steht unter keinem guten Stern...

Thomas Andreasson und sein Ermittler-Team
Im November 2006 verschwand Lina, eine 20jährige Studentin, die auf Sandhamn aufgewachsen ist, abends auf dem Nachhauseweg von ihrer Freundin spurlos. Selbst tagelanges Suchen mit Polizeitruppen, Spürhunden und Freiwilligen konnten keine Ergebnisse bringen. Linas Familie ist verzweifelt.
Als dann im Februar 2007 Noras Söhne beim Spielen im Schnee einen vergrabenen Arm entdecken ist schnell klar, dass es Lina´s Arm sein muss.
Somit werden die Ermittlungen wieder aufgenommen und alte „Zeugen“ neu befragt. Und wie es meist so ist, tun sich neue Verdachtsmomente und schaurige Zusammenhänge auf.

Viveca Sten hat ein neues Meisterwerk geschaffen. So durchdacht und verzwickt sie die einzelnen Handlungsstränge auch gestaltet hat, so gelingt es ihr meisterlich am Schluss alle zusammenzuführen.
Jeder einzelne Handlungsstrang hätte einen eigenen Roman ergeben, den man nicht mehr weglegen wollte.
Man leidet mit Nora, die sich Sorgen um ihre Söhne und die Zukunft macht.
Man leidet mit Thorwald, freut sich mit ihm und Karolina und leidet wieder mit ihm.
Man ermittelt mit Thomas und seinem Team.
Man fühlt mit Thomas, als er seine Ex-Frau wieder trifft und feststellt, dass er nie aufgehört hat zu lieben.

„Die Toten von Sandhamn“ muss mit viel Enthusiasmus und Liebe zum Detail entstanden sein, um den Leser derart fesseln zu können. Und ohne ihn mit seinen verschiedenen Handlungssträngen zu verwirren. Denn verwirrt war man nie. Nur neugierig, wo das alles enden mag.

Mein Fazit:
Absolut kurzweilig, spannen und lesenswert. Am liebsten würde ich sofort den 4. Fall von Thomas in die Hand nehmen.

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