Wußten Sie, daß der Bodensee nicht einmal um drei Meter steigen
würde, wenn die gesamte Menschheit in ihm ertrinkt? Daß bei Lörrach
in Rheinnähe der älteste deutsche Wolfsgalgen stand, an dem die
gefürchteten Tiere wie Verbrecher aufgehängt wurden? Oder daß
Nietzsche die Schwaben als die besten Lügner in Deutschland
bezeichnet hat? Solche und viele ähnliche Dinge erfahren Sie aus
Manfred Rommels Schwäbischem Allerlei, einer einmaligen Fundgrube
ebenso überraschender wie zumeist amüsanter Informationen. Das Buch
enthält aber auch wieder eine Fülle von neuen Sprüchen, Gedichten
und Witzen des nimmermüden Polit-Literaten.
Professor Dr. h.c. Manfred Rommel, geboren 1928 in Stuttgart als Sohn des späteren Feldmarschalls Erwin Rommel, war dort bis 1996 22 Jahre lang Oberbürgermeister, dreimal Präsident des Deutschen Städtetages und bis 1999 Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Nach dem Studium der Rechte und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung trat er in den Dienst der Regierung seines Heimatlandes. Vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister war er Staatssekretär des Finanzministeriums. Seit 1981 veröffentlichte er zwölf Bücher. Seine Erinnerungen "Trotz allem heiter" (1998) standen lange auf den Bestsellerlisten. 2000 erschien von ihm bei Hohenheim "Neue Sprüche und Gedichte", 2001 "Holzwege zur Wirklichkeit" und 2002 "Ratschläge und fromme Wünsche".