Unterrichtsstunde: Gestaltung der Präsentation selbst erfundener Sagen
Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Deutsch -
Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, einseitig bedruckt, Note:
1,00, - (Staatliches Seminar für das Lehramt an Grundschulen und
für das Lehramt an Förderschulen), Sprache: Deutsch, Abstract: Nach
den Bildungsstandards der KMK ist Kommunikation ein zentraler Punkt
allen schulischen Lernens. Für eine gelingende Kommunikation ist
die Entwicklung und Förderung der Sprachkompetenz der Schüler von
zentraler Bedeutung.Ein wichtiger Baustein der kindlichen
Sprachentwicklung ist das mündliche Erzählen. Kinder im
Grundschulalter entwickeln ihre Sprache an Geschichten, die sie
selbst lesen, selbst erzählen, selbst hören, mit denen sie sich
auseinander setzen und zu denen sie sich zusammensetzen. Das
Erlernen und Ausüben von Erzählen und Zuhören ist eine langfristige
Aufgabe für die Grundschule, doch wurde bisher kein entsprechendes
erzähldidaktisches Curriculum entwickelt.Das mündliche Erzählen
fördert die Sprach- und Kommunikationsfähigkeit und wirkt sich auf
weitere Kompetenzen wie Kreativität, Selbstvertrauen,
Selbstwertgefühl und das soziale Miteinander aus.Wer selbst eine
Geschichte vorbereitet und vorträgt, übt sich in der sprachlichen
Darstellung, und dies nicht nur im richtigen Gebrauch von Wörtern
und grammatischen Regeln, sondern auch im Ausdruck von Gefühlen.
Wolf Singer, Neurophysiologe und Direktor des Frankfurter
Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, fordert mit Blick auf die
Bildungsentwicklung von Kindern, mehr in die Ausdrucksfähigkeit der
SchülerInnen zu investieren, und zwar nicht nur in die verbale,
sondern auch in die mimische und gestische (Singer: 2003, S. 97f).
Wenn Kinder Geschichten erzählen und erzählte Geschichten
besprechen und beurteilen, dann erweitern sie ihre Möglichkeiten,
Emotionen auszudrücken und zu interpretieren.Mit der
Sprachentwicklung hängt die Entwicklung der kommunikativen und
damit auch der sozialen Fähigkeiten zusammen. Dabei konstituiert
das Zuhören ein Gemeinschaftserlebnis. Das eigene Vortragen einer
Geschichte erweitert die Erfahrungen im Umgang mit den sozialen
Herausforderungen gelingender Kommunikation und die Erfahrung des
Gelingens stärkt das Selbstvertrauen der Kinder.Schüler müssen
heute in allen Bereichen präsentieren können und werden auch in
ihrem weiteren Leben mit dieser Aufgabe konfrontiert werden. Daher
ist es wichtig, den Kindern die Kleintechniken eines erfolgreichen
Erzählens zu vermitteln, wie Stimmeinsatz, Körperhaltung, Mimik,
Gestik und ausdrucksvolles Sprechen.Der Schwerpunkt dieser
Unterrichtseinheit liegt auf dem Einüben des gestalteten Erzählens
einer selbst erfundenen Sage in der Gruppe für die anschließende
Präsentation vor der Klasse.
Nach den Bildungsstandards der KMK ist Kommunikation ein zentraler
Punkt allen schulischen Lernens. Für eine gelingende Kommunikation
ist die Entwicklung und Förderung der Sprachkompetenz der Schüler
von zentraler Bedeutung.
Ein wichtiger Baustein der kindlichen Sprachentwicklung ist das
mündliche Erzählen. Kinder im Grundschulalter entwickeln ihre
Sprache an Geschichten, die sie selbst lesen, selbst erzählen,
selbst hören, mit denen sie sich auseinander setzen und zu denen
sie sich zusammensetzen. Das Erlernen und Ausüben von Erzählen und
Zuhören ist eine langfristige Aufgabe für die Grundschule, doch
wurde bisher kein entsprechendes erzähldidaktisches Curriculum
entwickelt.
Das mündliche Erzählen fördert die Sprach- und
Kommunikationsfähigkeit und wirkt sich auf weitere Kompetenzen wie
Kreativität, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und das soziale
Miteinander aus.
Wer selbst eine Geschichte vorbereitet und vorträgt, übt sich in
der sprachlichen Darstellung, und dies nicht nur im richtigen
Gebrauch von Wörtern und grammatischen Regeln, sondern auch im
Ausdruck von Gefühlen. Wolf Singer, Neurophysiologe und Direktor
des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, fordert mit
Blick auf die Bildungsentwicklung von Kindern, mehr in die
Ausdrucksfähigkeit der SchülerInnen zu investieren, und zwar nicht
nur in die verbale, sondern auch in die mimische und gestische
(Singer: 2003, S. 97f). Wenn Kinder Geschichten erzählen und
erzählte Geschichten besprechen und beurteilen, dann erweitern sie
ihre Möglichkeiten, Emotionen auszudrücken und zu
interpretieren.
Mit der Sprachentwicklung hängt die Entwicklung der kommunikativen
und damit auch der sozialen Fähigkeiten zusammen. Dabei
konstituiert das Zuhören ein Gemeinschaftserlebnis. Das eigene
Vortragen einer Geschichte erweitert die Erfahrungen im Umgang mit
den sozialen Herausforderungen gelingender Kommunikation und die
Erfahrung des Gelingens stärkt das Selbstvertrauen der
Kinder.
Schüler müssen heute inallen Bereichen präsentieren können und
werden auch in ihrem weiteren Leben mit dieser Aufgabe konfrontiert
werden. Daher ist es wichtig, den Kindern die Kleintechniken eines
erfolgreichen Erzählens zu vermitteln, wie Stimmeinsatz,
Körperhaltung, Mimik, Gestik und ausdrucksvolles Sprechen.
Der Schwerpunkt dieser Unterrichtseinheit liegt auf dem Einüben des
gestalteten Erzählens einer selbst erfundenen Sage in der Gruppe
für die anschließende Präsentation vor der Klasse.