Lycidas / Uralte Metropole Bd.1 - Marzi, Christoph
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Christoph Marzi 

Lycidas / Uralte Metropole Bd.1

Roman. Originalausgabe

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Produktbeschreibung zu Lycidas / Uralte Metropole Bd.1

Als die kleine Emily eines Nachts Besuch von einer sprechenden Ratte erhält, weiß sie, dass nichts in ihrem Leben so bleiben wird, wie es einmal war. Nicht, dass sie ein gutes Leben in dem kleinen Waisenhaus in einem Armenviertel Londons führen würde.Doch dass sie auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Herkunft eine phantastische Stadt unter den Straßen Londons entdecken würde und schon bald von den seltsamsten Wesen verfolgt wird - das hätte sich Emily selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausgedacht.

Tauchen Sie ein in diese wundervolle Geschichte, die die viktorianische Atmosphäre eines Charles Dickens mit dem Zauber von Harry Potter verwebt.
Für Leser aller Altersschichten!

Produktinformation


  • Verlag: HEYNE
  • 2004
  • Ausstattung/Bilder: 2004. 861 S.
  • Seitenzahl: 864
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 118mm x 47mm
  • Gewicht: 685g
  • ISBN-13: 9783453530065
  • ISBN-10: 3453530063
  • Best.Nr.: 12886667
"An Marzi kommt keiner vorbei, der erstklassige Fantasy-Romane liebt." (Bild am Sonntag)

"An Marzi kommt keiner vorbei, der erstklassige Fantasy-Romane liebt."

"An Marzi kommt keiner vorbei, der erstklassige Fantasy-Romane liebt."
Christoph Marzi Christoph Marzi, 1970 in Mayen in der Eifel geboren, studierte Wirtschaftspädagogik in Mainz. Neben seiner Tätigkeit als Lehrer an einem Wirtschaftswissenschaftlichen Gymnasium in Saarbrücken schreibt er seit vielen Jahren phantastische Erzählungen. Der Autor lebt mit seiner Familie im Saarland.

Leseprobe zu "Lycidas / Uralte Metropole Bd.1" von Christoph Marzi

Kapitel 1

DOMBEY & SON

Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren. Emily Laing erfuhr dies, bevor ihre Zeit gekommen war. Als sie meinen Weg kreuzte, flüchtete sie vor denen, die ihr eine Zukunft versprochen hatten, jenen, die täuschen und lügen und betrügen und dafür sorgen, dass das Lächeln in Kindergesichtern traurig und unecht wirkt.

Außer Atem kniete das Mädchen am Fuße einer Rolltreppe in der Tottenham Court Road, während der lauwarme Wind eines nahenden Zuges ihr das rote, lockige Haar aus dem schmutzigen Gesicht blies. Ängstlich sah sie mich an, und als ich der Ratte gewahr wurde, die neben dem Mädchen auf dem Boden saß und zutraulich die Schnauze gegen die Hand der Kleinen drückte, um mich sodann mit wachsamen Kulleraugen zu mustern, wusste ich, dass ich die Untergrundbahn nicht alleine verlassen würde.

So lernte ich Emily Laing kennen.

An einem Tag im Winter.

Nicht lange vor Weihnachten.

"Sie sollte längst zurück sein", höre ich mein Gegenüber sagen.

Die Besorgnis, die nie verschwindet, erwacht zu neuem Leben.

Ich lasse den Blick durch den Raum schweifen. Normalerweise beruhigt mich dieser Raum mit der niedrigen Holzdecke und den vielen Gästen, die laut redend ihr Bier trinken. Nicht jedoch an diesem Abend.

"Sie hat es geschafft", bemerke ich möglichst zuversichtlich. "Du spürst es?", will mein Gegenüber wissen. Ich nicke nur.

"Ich spüre nichts. Nicht das Geringste."

Das beunruhigt mich noch mehr.

Ich schaue durch eines der kleinen Fenster in die Nacht hinaus. Draußen hat es wieder zu schneien begonnen. Dicke Flocken wirbeln durch die Dunkelheit. Ich nippe an meinem Kräutertee. Mürrisch und gedankenverloren.

Ein verlorenes Kind irrt gerade durch dieses eisig klirrende Wintermärchen, in das sich London seit bereits zwei Monaten verwandelt hat.

"Wir hätten sie nicht gehen lassen dürfen", stellt mein Gegenüber fest.

"Hatten wir denn die Wahl?"

Im Grunde genommen wissen wir doch beide, dass es keinen anderen Weg gab.

Doch sollte ich meiner Erzählung nicht vorgreifen.

Schließen Sie die Augen und lauschen Sie meinen Worten. Folgen Sie mir nach Rotherhithe, wo die Luft allzeit salzig nach Meer riecht und die riesigen Lagerhäuser an die alten Zeiten erinnern, als hier noch die Waren aus den Kolonien umgeschlagen wurden. Damals duftete es nach Zimt und Ingwer und Ananas, nach Orient und anderen fernen Ländern; damals zogen Pferde schwere Karren durch die engen Gassen, beladen mit fremden Köstlichkeiten. Doch der Zauber verflog und machte lärmenden Kränen, rostigen Lastern und herumlungernden Gestalten Platz.

Das Kopfsteinpflaster wirkt heute dunkler und schmutziger. Des Nachts ist es unsicher auf den Straßen und in den Gassen. Spärliches Licht aus krummen Laternen lässt die Dinge zur Hälfte im Schatten verschwinden. Gut gesittete Bürger neigen dazu, diese Gegend zu meiden.

Emily Laing kannte sich dort aus. Drüben am anderen Themse-Ufer.

Ein klappriges Schild aus morschem Holz mit der dahingekritzelten Aufschrift "Dombey & Son - Anstalt für heimatlose Kinder" zierte den Eingang zu ihrem Zuhause. An diesem traurigen Ort soll unsere Geschichte beginnen?, werden Sie sich fragen. Sie wird es! Denn ich werde sie genauso erzählen, wie sie passiert ist. Und sie begann nun einmal in Rotherhithe, hinter den Mauern jenes armseligen Kinderheims, das von Reverend Charles Dombey nebst seinem Sohn Charles Dombey junior geführt wurde, unter Mithilfe eines ständig missgelaunten und dem Alkohol verfallenen Hausmeisters namens Mr. Meeks.

Die Kinder jener Anstalt besaßen nur einen Vornamen, von dem allerdings kaum jemand außer ihnen selbst Gebrauch machte. Für Reverend Dombey waren die Kinder lediglich Nummern, und nur als solche kannte er sie und sprach sie auch nur auf diese Weise an.

"Fünfzehn hat den Kater geärgert", hörte man Mr. Meeks oft fluchen, der das zerlauste, bissige Monster liebte. "Vierundzwanzig bekommt wegen unzüchtiger Scherze zehn Schläge mit dem Rohrstock", verhängte der Reverend, wie er von den Kindern genannt wurde, die von ihm bevorzugte Strafe. Entkommen gab es keines und Vergehen gab es viele an der Zahl. "Sieben isst den Teller nicht leer. Dreizehn will nicht einschlafen. Zweiundzwanzig hat sich im Essensraum übergeben." Selbst banale Missgeschicke wurden bestraft.

Unerbittlich schlug der Reverend zu.

Und nicht wenige der Kinder erkannten die Freude, die in seinen Augen aufblitzte, wenn er den Rohrstock niedersausen ließ.

Das Waisenhaus war in einem alten Backsteinhaus untergebracht, dessen Fassade bröckelte und das einstmals, in den alten Zeiten, als Hafenmeisterhaus gedient hatte. Der Reverend, hager und hakennasig, und sein Sohn, feist und nörgelig, bewohnten das oberste Stockwerk, von wo aus sie einen schönen Ausblick auf das gegenüberliegende Themse-Ufer hatten und des Nachts die hell erleuchtete Kuppel von St. Paul's bewundern konnten. Wenngleich auch keines der Kinder den beiden genügend Feingefühl zugesprochen hätte, einen solchen Anblick überhaupt bemerken, geschweige denn ihn genießen zu können. Die älteren Kinder munkelten, es gäbe dort oben Reichtümer, die der Reverend von den Eltern der Kinder als Bezahlung erhalten habe dafür, dass diese sich nun nicht mehr mit ihren Bälgern abzugeben brauchten. Doch keines der Kinder hatte je einen Fuß in die Räume des Reverends gesetzt.

Schlimmstenfalls wurde ein Kind ins Büro des Reverends gerufen, wo es entweder eine Bestrafung zu erwarten hatte oder eine neue Aufgabe zugesprochen bekam. Das Büro, von den Kindern nur als "die Kammer" bezeichnet, befand sich im Stockwerk unter der Wohnung der Dombeys. Es roch dort staubig nach schimmligen Akten, die sich in Regalen aus dunklem Holz bis unter die hohe Decke stapelten und die, so munkelte man, die Geheimnisse über die Herkunft der Kinder enthielten. Nur dürftiges Licht fiel durch das schmale, schmutzig milchglasige Fenster ins Innere. Auf dem Schreibtisch lag immer eine dicke Bibel, aus welcher der Reverend mit feuriger Leidenschaft zu zitieren pflegte, bevor der Rohrstock herniederfuhr.

Ein- bis zweimal in der Woche musste jedes Kind eine Aufgabe verrichten.

Oftmals kamen Leute "von draußen" vorbei, die Arbeit offerierten.

Auskehren einer Werkstatt. Handlangerdienste auf einer Baustelle. Botengänge in Rotherhithe und Whitechapel. Blumenverkauf am Blackfriars-Bahnhof. Putzdienste bei den Geschäftsleuten im Norden der Stadt. Bebetteln der Touristen am Parlament und der Westminster Abtei.

"Arbeit vertreibt die unnützen Gedanken", pflegte der Reverend in seinen Predigten, die er jeden Mittwoch und jeden Sonntag im Speisesaal hielt, zu verkünden. Die kleinen Almosen, die manche Kunden den Kindern zusteckten, flossen jedenfalls in den Geldbeutel der Dombeys und mehrten die Reichtümer im Obergeschoss. Hin und wieder kam es vor, dass eine Frau eines der Kinder gegen Bezahlung abholte und erst nach etlichen Stunden zurückbrachte. Nachher war jedoch keines, weder Junge noch Mädchen, bereit, über das Erlebte zu sprechen.

Ohne Ausnahme fürchteten sich alle Kinder vor dem Besuch jener Frau, die im Waisenhaus nur unter dem Namen Madame Snowhitepink bekannt war.

"Kinder", pflegte sie zu sagen, "sind eine Plage."

Ihre hellen Katzenaugen musterten jedes der Kinder eindringlich, bevor sie eines erwählte, mit ihr zu kommen.

Doch kehren wir zurück zu dem kleinen Mädchen, das in eben diesem Augenblick durch die kalte Nacht irrt.

Emily Laing, dem Reverend bekannt als Nummer Neun.

Madame Snowhitepink geläufig als die "einäugige Missgeburt".

"Kein Mensch wird für sie bezahlen."

Wie oft schon hatte Emily diese Worte vernommen. Die anderen Kinder beneideten sie darum. "Sie ist hässlich."

Madame Snowhitepink, die kein Hehl aus ihrer Meinung machte, war allzeit gut gekleidet. Trug Schwarz und war weiß geschminkt. Lippenstift in Pink, und die hellen Katzenaugen ließen sie wie ein Raubtier erscheinen, das auf Beute aus war.

"Diese Missgeburt!"

Dabei irrte sie in doppelter Weise.

Zum einen besaß Emily zwei Augen.Ein helles wachsames und eines aus Glas.

Leseprobe zu "Lycidas / Uralte Metropole Bd.1" von Christoph Marzi

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Kundenbewertungen zu "Lycidas / Uralte Metropole Bd.1" von "Christoph Marzi"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.6 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 9 Bewertungen)
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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 22.04.2010 ***** ausgezeichnet
"Die Welt ist gierig und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren..."
Mit diesen Worten beginnt die Geschichte von Emily Laing, einem Mädchen im Waisenhaus des grausamen Mister Dombey. Die sprechende Ratte Lord Hironimus Brewster hilft ihr zu fliehen, als ein Werwolf ein kleines Mädchen aus dem Schlafsaal entführt und sie wird in ein unfassbares Abenteuer gezogen. Zusammen mit ihrem Mentor Wittgenstein lernt sie Londons Unterwelt kennen und wird Teil einer verschworenen Gemeinschaft, die das Geheimnis der "Uralten Metropole" kennt.
Unglaubliche Abenteuer warten auf Emily und Wittgenstein, unheimliche Gestalten kreuzen ihren Weg und Emily zweifelt bald nicht mehr an der Existenz von Wiedergängern und gefallenen Engeln und es gilt, das Rätsel um den geheimnisvollen Herrscher von Kensington zu lüften. Wer ist Lycidas? Was hat es mit den regelmäßigen Kindesentführungen auf sich? Die Wahrheit ist unfassbar!
Unglaublich! Unbeschreiblich! Ein modernes Märchen für junge und ältere Erwachsene, eine grandiose Geschichte und eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 01.01.2009 ***** sehr gut
Nachdem mich die Malfuria-Bücher doch sehr enttäuscht hatten, war ich sehr gespannt auf die allseits so hochgelobten Bücher der Uralten Metropole, deren Auftakt "Lycidas" darstellt.

War mir das Buch anfangs wegen des sehr schönen Covers aufgefallen, so ließ die Beschreibung ebenfalls Interesse aufkommen. Bereits nach den ersten beiden Kapiteln kaufte ich mir alle weiteren Teile der Serie. Marzis Schreibstil und die Beschreibung der Figuren sind so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Habe es nach 3 Tagen durchgelesen und wunde Stellen an den Händen, da das Buch so schwer ist. Aber dieses "Opfer" war es wert ;)

Man schließt Emily, Aurora und ihre Gefährten sofort in sein Herz. Toll finde ich auch, dass Emily nicht als klassische "Superheldin", sondern als ganz normales Mädchen, mit entsprechenden Makeln, dargestellt wird. Auch die Figur des Lycidas ist mehr als interessant beschrieben, da es nun Mal kein Schwarz oder Weiß, nur gut oder nur böse gibt. Einziger Punktabzug: Das etwas langatmige Ende und die teils doch sehr "springende" Handlung. Man muss wahrscheinlich erst alle Teile inkl. Nimmermehr gelesen haben, um alles zu verstehen.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Lisa aus Freudental am 23.08.2008 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist einfach toll. Christoph Marzi ist ein wundervoller Autor. Ich würde es jedem weiterempfehlen, eine mitreißende Geschichte die das gestern und heute verschmelzen lässt.

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Bewertung von Lana Auer aus Fuldatal am 22.07.2008 ***** ausgezeichnet
Das Buch ist interessant und gut geschrieben.
Die Geschichte ist mitreissend und eignet sich für gute Leser.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Sylia aus Leipzig am 16.06.2008 ***** ausgezeichnet
Was ist dieser Mann noch mal von Beruf? Lehrer?! Der dürfte jederzeit bei mir vorbeikommen und mir was über Umsatzsteuern erzählen. Die Gabe zu langweilen hat Christoph Marzi einfach nicht. Noch beim Anlesen in der Buchhandlung hat er mir ein hysterisches Gelächter gleich auf der ersten Seite entlockt: komische Blicke von den anderen Kunden, geordneter Rückzug nach Hause mit Lycidas unterm Arm. Die Einfälle von Marzi sind spektakulär und erwischen einen alle paar Seiten wieder eiskalt. Das Schicksal von Emily und ihren Freunden und Verwandten packt einen, man tut Dinge für die man sich eigentlich seit der Augsburger Puppenkiste zu alt fand: man zittert bei den Abenteuern in Londons Eingeweiden mit, man heult sich die Augen aus und ist doch froh dass man gleich zwei davon hat (mehr als Emily), man hegt Sympathy for the Devil, man rätselt über Herrn Marzis Lieblingsband, nennt seine Mutter Mylady und knirscht mit den Zähnen wenn das Buch dreisterweise zu Ende ist. Glücklicherweise gibt es ja die Fortsetzung. Die kaufe ich mir dann mit Tee. Ganz viel Tee!

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Bewertung von Chris Sinclair aus Fürstenfeldbruck am 21.08.2007 ***** gut
Eine wirklich interessante fantasy Geschichte erzählt Christoph Marzi in Lycidas.
Allerdings enthält der erste Band zu viele Handlungspunkte. Zu viel umhergespringe von einer Situation in die nächste.

Trotz allem lesenswert und unabdingbar für die folgenden Bände!!!

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Alireza am 03.07.2007 ***** sehr gut
Das Buch hatte eine intressante Story und ich kann es weiterempfehlen.

Ich hoffe, man verfilmt irgendwann dieses Buch :)

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Bewertung von Christina aus Bernau am Chiemsee am 22.09.2006 ***** ausgezeichnet
Viel besser als Harry Potter!

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Bewertung von Andrea am 07.04.2006 ***** ausgezeichnet
Ein wirklich wunderschön geschriebener Roman,
der einen nicht mehr loslassen wird! Beim Lesen
offenbart sich eine Welt voller kurioser Gestalten,
wie Lykantropen, Elfen, antike Götter,
sprechende Ratten und gefallene Engel.
Eine völlig neue Ansicht der kulturellen Geschichte der Menschheit und ihrer Religion, sowie der Literatur eröffnet sich, die in diesem Phantasie-Roman zusammenfließen.

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