Die Flüsse von London / Peter Grant Bd.1 - Aaronovitch, Ben

Ben Aaronovitch 

Die Flüsse von London / Peter Grant Bd.1

Roman. Deutsche Erstausgabe

Übersetzung: Karlheinz Dürr
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Die Flüsse von London / Peter Grant Bd.1

Peter Grant ist Police Constable in London mit einer ausgeprägten Begabung fürs Magische. Was seinen Vorgesetzten nicht entgeht. Auftritt Thomas Nightingale, Polizeiinspektor und außerdem der letzte Zauberer Englands. Er wird Peter in den Grundlagen der Magie ausbilden. Ein Mord in Covent Garden führt den frischgebackenen Zauberlehrling Peter auf die Spur eines Schauspielers, der vor 200 Jahren an dieser Stelle den Tod fand.
"Mein Name ist Peter Grant. Ich bin seit Neuestem Police Constable und Zauberlehrling, der erste seit fünfzig Jahren. Mein Leben ist dadurch um einiges komplizierter geworden. Jetzt muss ich mich mit einem Nest von Vampiren in Purley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin herbeiführen, Leichen in Covent Garden ausgraben. Ziemlich anstrengend, kann ich Ihnen sagen - und der Papierkram!"


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2011
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 477 S. 191 mm
  • Seitenzahl: 477
  • dtv Taschenbücher Bd.21341
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 122mm x 30mm
  • Gewicht: 348g
  • ISBN-13: 9783423213417
  • ISBN-10: 3423213418
  • Best.Nr.: 33361620
"Ein humorvoller und spannender Fantasy-Krimi von Ben Aaronovitch."
Der Grundstein 03/2012

»Spannend, spaßig und skurril.« Gisela Stummer, academicworld.net 13.01.2012

»Die magische Parallelgesellschaft, die dabei in London aufgebaut wird, ist farbenfroh, abwechslungsreich und immer wieder amüsant-überraschend.«
Angela Birkenfeld, Neues aus Anderwelt April 2012
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm.


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Kundenbewertungen zu "Die Flüsse von London / Peter Grant Bd.1"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Melanie T. aus Vettweiß am 17.04.2013 ***** sehr gut
Wer Harry Potter mag ist bei diesem Krimi auf jeden Fall auf der richtigen Spur. Der eigentlich Fall ist dabei gar nicht der Mittelpunkt, sondern die Ausbildung und der Angriff auf Peter Grant und seinen Lehrmeister. Schöne Geschichte aus London, ich werde die nächsten Teile auf jeden Fall auch lesen.

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Bewertung von capitano aus Berlin am 23.01.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Buch: “ Die Flüsse von London“ geht es um den jungen Londoner Polizisten Peter Grant. Peters Polizeiliche Karriere als Constable hatte er sich anders vorgestellt. Anstatt wilde Verfolgungsjagden, genießt er schlechten Kaffee und muss genervt Passanten von dem gaffen abhalten. Sein Leben soll sich schlagartig ändern als er einen regnerischen Abends in Covent Garden einem Toten begegnet. Dieser bietet ihm an als Zauberlehrling zu arbeiten. Peter glaubt dies alles noch nicht, nimmt aber das Angebot trotzdem an. Zu seinen Aufgaben, als erster Zauberlehrling nach 50 Jahren, sind es Themsegott und die Themsegöttin zu beruhigen oder sich mit aggressiven Punk Vampiren rumzuschlagen. Alles ist ziemlich anstrengend. Und zu allem Überfluss noch der ganze Papierkram.
In dem Buch: “ Die Flüsse von London“ geht es um den jungen Londoner Polizisten Peter Grant. Peters Polizeiliche Karriere als Constable hatte er sich anders vorgestellt. Anstatt wilde Verfolgungsjagden, genießt er schlechten Kaffee und muss genervt Passanten von dem gaffen abhalten. Sein Leben soll sich schlagartig ändern als er einen regnerischen Abends in Covent Garden einem Toten begegnet. Dieser bietet ihm an als Zauberlehrling zu arbeiten. Peter glaubt dies alles noch nicht, nimmt aber das Angebot trotzdem an. Zu seinen Aufgaben, als erster Zauberlehrling nach 50 Jahren, sind es Themsegott und die Themsegöttin zu beruhigen oder sich mit aggressiven Punk Vampiren rumzuschlagen. Alles ist ziemlich anstrengend. Und zu allem Überfluss noch der ganze Papierkram.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 28.12.2012 ***** ausgezeichnet
Superschnell, so muß es laufen.

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Bewertung von Volker M. am 04.09.2012 ***** ausgezeichnet
London uncovered

Peter Grant zweifelt zunächst an seinem Verstand, als sich ein wichtiger Mordzeuge vor seinen Augen in Luft auflöst, aber er landet nicht in der Klapsmühle, sondern ihm eröffnen sich plötzlich ungeahnte berufliche Möglichkeiten. Statt Streife zu laufen, wird der angehende Polizist einer ganz besonderen Einheit zugewiesen, nämlich der von Chief Inspektor Thomas Nightingale. Auch das Ausbildungsziel hat sich dramatisch verändert: Nightingale nimmt Peter als Zauberlehrling an und gemeinsam erkunden sie die verborgenen Seiten Londons auf der Suche nach übernatürlichen Ursachen für ungewöhnliche Verbrechen. Vampire, Flussgeister, ruhelose Gespenster und andere düstere Gestalten lauern nun hinter allen Ecken und Peter hat seine liebe Mühe, den magischen Grabenkämpfen diplomatisch aus dem Weg zu gehen. Er hat viel zu lernen und in der größten Krise wird ausgerechnet sein Mentor Opfer eines heimtückischen Attentats.

"Harry Potter auf Speed" schrieb die "Brigitte" zu diesem Pilotroman von Erfolgsautor Ben Aaronovitch und das trifft den rasanten Plot auf den Punkt: Die Einfälle sind vielleicht weniger poetisch als die von J. K. Rowling, aber um nichts weniger einfallsreich. Besonders gut hat mir der Gedanke gefallen, dass in unserer Technologie immer ein Fünkchen Magie steckt - vom Handy bis zur Videokamera. Sagte Arthur C. Clarke nicht bereits, dass jede hinreichend fortschrittliche Technologie sich von Magie nicht unterscheidet? Wie Recht er doch hatte.

Im Verlauf von 3 CDs entsteht ein wunderbares Universum aus skurrilen Typen, coolen Sprüchen und haarsträubenden Abenteuern, so schillernd und schräg, dass man sich schon auf die Fortsetzung freuen kann. In der Story steckt noch viel Potenzial, das ist mal gewiss.

Dietmar Wunder liest mit wandlungsfähiger Stimme und genau dem Druck, den der Stoff braucht. Ein spannendes Hörbuch ist daraus geworden, das mir die Pendelfahrt zur Arbeit sehr unterhaltsam verkürzt hat.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 02.09.2012 ***** ausgezeichnet
Mit seinem Debütroman “Die Flüsse von London” hat Ben Aaronovitch einen ebenso skurrilen wie fantastischen Krimi geschrieben. Und in welche Stadt passen Geister und Gespenster besser als nach London, der ersten europäischen Millionenstadt mit all ihren dunklen Gassen und ihrer langen, wechselvollen Geschichte? Mit Peter Grant schafft Aaronovitch einen sympathischen Helden, der mit einer aus Sierra Leone stammenden Mutter und einem Jazzmusiker als Vater auch ein Stück weit für das moderne, multikulturelle London steht. Auch wenn die Story spannungsmäßig nicht ganz das durchhält, was sie am Anfang verspricht, ist Ben Aaronovitchs “Die Flüsse von London” mit viel trockenen Humor, jeder Menge unbeschwertem Einfallsreichtum und einem in Wortsinn fantastischen Blick auf London eine ungewöhnlich-reizvolle Geschichte an der Schnittstelle von Fantasy und Krimi - hervorragend gelesen von Dietmar Wunder.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 25.07.2012 ***** gut
Beschreibung

Peter Grant ist frischgebackener Police Constable in London und hat eine ausgeprägte Begabung fürs Magische. Als Peter und seine Kollegin Lesley May zu einem Mordfall im Covent Garden gerufen werden macht Peter die Bekanntschaft mit einem Geist der ihm verrät, dass das Opfter mit einem Baseballschläger getötet wurde. Leider kann niemand außer ihm diesen Geist sehen…

Doch die Londoner Polizei möchte sich Peters magische Begabung zu Nutze machen und so wird Peter dem Polizeiinspektor Thomas Nightingale unterstellt, der ihn in den Grundlagen der Magie ausbildet. Gemeinsam müssen sie es mit einem Vampirnest aufnehmen und für einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegötting herbeiführen.

Meine Meinung

Ben Aaronovitchs fantasiereicher Roman Die Flüsse von London ist der Auftakt zu einer magischen Krimireihe rund um den frischgebackenen Police Constable Peter Grant.

Der Genremix von Krimi und Fantasy ist für mich ein gewagtes Experiment da ich Krimis eindeutig nicht zu meinem Beutechema passen.

Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen und gefällt mir vor allem durch den schwarzen Humor und Zynismus.

Außerdem war positiv überrascht von Ben Aaronovitchs Geschichte die vor allem durch den schönen Erzählstil und die detaillreichen Beschreibungen fasziniert. Besonders schön fand ich Ben Aaronovitchs Auffassung von der modernen Magie die er in diesem Roman einfach wundervoll umschreibt.

Obwohl mir die schön gezeichneten Figuren und die tolle Hintergrundbeschreibung gefallen hat wurde mir Die Flüsse von London an vielen Stellen zu langatmig, so das ich mich ab und an ziemlich gelangweilt habe. Zeitweise habe ich einfach die Spannung vermisst, die zu Beginn des Buches eindeutig vorhanden war.

Nichtsdestotrotz ist Ben Aaronovitchs Geschichte lesenswert und perfekt als Lektüre für zwischendurch. Da ich mir etwas mehr von dem Buch versprochen hatte vergebe ich 3 von 5 Sterne.

Über den Autor

Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reiche um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die englischen Bestsellerlisten im Sturm. (Quelle: dtv Verlag)

Information zur Reihe

2012 Die Flüsse von London
2012 Schwarzer Mond über Soho

Fazit

Ein Buch voller orgineller Ideen und Magie. Dennoch ist Ben Aaronovitch's Die Flüsse von London, was den Handlungsverlauf betrifft, noch ausbaufähig.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.07.2012

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 19.03.2012 ***** gut
Polizeiarbeit in der Geisterwelt

Ein wahrlich kriminelles Geisterstück liefert der Autor mit seinem fantastischen Roman hier ab. Ein junger Londoner Polizist geht seine ersten Dienstschritte und Ermittlungswege, als er unverhofft in eine sehr merkwürdige Situation gerät. Peter Grant war wegen seines eher durchwachsenen Abschlusses zunächst im Innendienst gelandet. Doch einige Tage zuvor hatte er eine merkwürdige Begegnung, denn er lernte den längst toten Nicholas Wallpenny kennen, der sich als Zeuge eines kurz zuvor geschehenen Mordes zu erkennen gibt.

Bald darauf wird dem jungen Constable von dem etwas undurchsichtigen Inspektor Nightingale das Angebot gemacht wird, Zauberlehrling bei ihm zu werden. Die vermeintlich intuitive aber in Polizeikreisen durchaus umstrittene Art seines Kollegen begeistert und verwirrt ihn gleichermaßen. Dennoch lässt er sich neu- und wissbegierig auf eine Zusammenarbeit mit dem Inspektor ein und macht sich auf die Geisterjagd nach dem toten Zeugen, um diesem weitere Informationen zu entlocken.

Die anfänglichen Dienstaufgaben mit seiner gut aussehenden, ebenfalls sehr jungen und vor allem deutlich erfolgreicheren Kollegin Lesley driften immer mehr in eine abstruse und unglaubliche Fantasygeschichte ab, in welcher Geister und Vampire das Geschehen bestimmen. Schließlich lernt der Polizist auch noch die Flussgötter „Vater und Mutter Themse“ und deren Kinder kennen. Kaum mehr glaubwürdig und völlig abgedreht verfolgt man die Geschichte, weitere Morde und Ereignisse, die nur noch geringfügig mit der realen Wirklichkeit eines Londoner Polizeilehrlings zu tun haben.

Mag sein, dass jüngere jugendliche Leserinnen und Leser durchaus noch ihren Lesespaß mit dem Roman haben, doch braucht es wirklich eine große Lust an abstruser Magie, um mit Freude bis zu Ende zu lesen. Schade, denn die Idee zu Beginn, dass Intuition und ein wenig unwirkliche Fantasie die Erfolge des jungen Peter Grant hätten beflügeln oder befördern können, an sich nicht schlecht ist. Es zeigt sich, dass dieses Genre wirklich Geschmackssache ist. Für Fantasy-Liebende ist die „Die Flüsse von London“ sicher ein flüssig und niveauvoll verfasstes Lesevergnügen mit 4 von 5 Sternen, wer Zauberei und Magie weniger gern in Fiktionsgeschichten mag, wir wohl eher nur 3 Sterne als richtige Wertung akzeptieren.

(c) 2012, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von tassieteufel am 07.02.2012 ***** gut
Constable Peter Grant hat gerade seine Ausbildung abgeschlossen und ist nun enttäuscht, das er einen öden Schreibtischjob bekommen soll. Doch wie so oft im Leben kommt es anders. Die Begegnung mit einem Geist hat Folgen,so wird er der Einmannabteilung von Inspector Nightingale zugeteilt, die sich mit magischen Vorkommnissen beschäftigt und schon bald ist Peter ein"Zauberlehrling" der sich neben der Polizeiarbeit auch mit dem Lernen von magischen Formeln u. Zaubersprüchen beschäftigen muß.

Zunächst beginnt das Buch eher wie ein normaler Krimi, das hat mir recht gut gefallen, auch als die ersten magischen Dinge auftraten war ich noch ganz angetan von dem Buch, aber je weiter die Geschichte voranschritt, um so schwerer habe ich mich getan. Ich kann gar nicht so genau festmachen woran es letztendlich lag, ich lese sehr gern Krimis und mag ab und an auch mal Fantasy, besonders wenn verschiedene Genres vermischt werden. Wenn es einem Autor gelingt, eine in sich schlüssige, glaubwürdige Welt zu erschaffen, dann habe ich keine Probleme mit Magie, Fantasyelementen oder Mysterie, aber eben genau das ist dem Autor hier nicht gelungen.
Da sind zunächst die beiden Erzählstränge, einmal um Mutter und Vater Themse, 2 Flußgötter
die sich wegen eines Territorialstreits in den Haaren liegen.Zum anderen ist da die Story um den mörderischen Untoten, der sich in die Köpfe von unbescholtenen Bürgern einnistet und sie zu wahren Gräultaten anstiftet. Diese beiden Geschichten laufen parallel zueinander, haben aber am Ende nichts miteinander zu tun. Ich hatte da immer noch auf eine Verknüpfung gewartet, die dem Geschehen vielleicht noch eine andere Wendung gegeben hätten. So plätschert die Geschichte um die Flußgötter ohne große Höhepunkte vor sich hin und wird am Ende auch ehr unspekatkulär aufgelöst. Die magische Geschichte um den Geist war dann schon etwas spannender aber insgesamt war mir die Story einfach zu wirr und unlogisch, bei der Auflösung blieb viel zu viel offen und ich hatte das Gefühl, das hier einfach noch irgendetwas fehlte.
Auch bei der Figurenzeichnung gab es für mich viele Defizite. Peter Grant ist ja zunächst ein ganz normaler junger Mann, als er plötzlich mit Magie konfrontiert wird, nimmt er das völlig gelassen hin als sei es das normalste der Welt, auch seine Kollegin und Freundin Lesley akzeptierte mir das viel zu schnell, hier hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht. Inspektor Nightingale und sein Hausädchen Molly sind ja nun 2 wirklich interessante Charaktere, aber leider bleiben die blass und farblos, man erfährt nur sehr wenig über sie, hier wurde viel Potenzial verschenkt und das ist schade.
Der Spannungsbogen konnte auch nicht durchweg gehalten werden, dafür gab es zwischendurch einfach zu viele zähe Passagen. Die Flußgötter erschienen mir recht "weichgespült" mit etwas mehr Konflikten und Animositäten untereinander hätte dieser Erzählstrang etwas aufgepeppt werden können und bei der Geistergeschichte hätte dem Ganzen eine andere Auflösung auch nicht geschadet, hier endet einfach alles sehr abrupt.
Der Schreibstil ist ganz flott, dadurch läßt sich das Buch flüssig lesen, ist aber für mich nichts was lange im Gedächtnis bleiben wird. Da gibt es doch viele Autoren, denen es wesentlich besser gelingt, eine überzeugende, glaubwürdige magische Welt zu erschaffen, die man als möglich annehmen könnte.

FaziT: Eine Geschichte mit ganz interessanten Ansätzen und Wendungen,die mich aber letztendlich nicht wirklich überzeugen konnte, ich hab dem Autor "seine" Welt einfach nicht abgenommen und bei den Figuren wurde viel Potenzial verschenkt. Durch einen lockeren, flüssigen Schreibstil kann man das Buch zwar ganz flott lesen, aber ein Nachfolgeband wird für mich nicht in Frage kommen.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 28.12.2011 ***** sehr gut
Peter Grant – Polizist und Zauberlehrling

Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen des Zeugen und seinen Bericht notieren, dann sich darüber Gedanken machen, ob es jetzt wirklich Geister gibt. Schon ein paar Tage später entscheidet sich Peters weiterer Berufsweg bei der Metropoliten Police und er sieht sich schon hinter einem Schreibtisch einen Berg Papierkram bewältigen als Inspector Nightingale Interesse an ihm zeigt und ehe es sich Peter versieht, ist der er der erste Zauberlehrling der Londoner Polizei seit 50 Jahren.

Der eigentliche Fall des enthaupteten Mannes rückt erst einmal ein wenig in den Hintergrund, wobei dieser Fall die eigentliche Geschichte des Fantasykrimis ist und sich noch äußerst komplex entwickelt. Zuerst jedoch lernt Peter, wie man in London Vampire beseitigt, ein Wehrlicht zaubert, explodierenden Äpfeln ausweicht und durchleidet so manche Lateinstunde. Und dann ist da ja noch der Revierstreit zwischen Mama Themse und Vater Themse, bei dem Peter vermitteln soll. Ja, richtig gelesen, Wassergötter gibt es wirklich und diese Gottheiten haben auch noch Töchter und Söhne. Und an einer Tochter hat Peter bald mehr Interesse als es Mama Themse lieb ist und Ärger ist hier vorprogrammiert.

Zauberlehrling Peter erzählt seine Geschichte selbst und so ist auch der Sprachstil modern, manchmal etwas flapsig und durchsetzt mit einem herrlich schrägen und oft auch bissigen Humor. Peter hat sich zwischenzeitlich auch damit abgefunden, dass er von seinem Meister Nightingale nicht alle Fragen sofort beantwortet bekommt und so nimmt er es einfach hin, dass Gottheiten, Vampire, Wiedergänger und Geister in London leben. Zumal es auch für die Führungsriege bei der Metropoliten Police dies etwas völlig normales zu sein scheint. Und so ist man als Leser bald gar nicht mehr verwundert, als man feststellt, dass das Hausmädchen Molly eine Vorliebe für rohes Fleisch hat und auch sonst ziemlich skurril in ihrem Auftreten ist.

Ben Aaronovitch hat mit seinem Debütroman einen zumeist spannenden, herrlich skurrilen, fantasievollen und fesselnden Fantasykrimi geschrieben, der einfach von der ersten Seite an bestens unterhält. Absolut gelungen finde ich auch die Ortswahl für diesen Krimi, den wo passen Geister und Gespenster besser hin als in das geschichtsträchtige Flair von London mit seinen nebligen und verregneten Wetter. Dies alles verleiht dem Krimi eine atmosphärische Dichte, die perfekt zur Stimmung des Buches passt.

Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben und überraschen oftmals in ihrem Verhalten. Irgendwie hat jeder so seine kleinen bis großen Macken und wirkt nur auf den ersten Blick normal. Gerade der nüchtern denkende, manchmal etwas in Gedanken versunkene und mit einem guten Schuss herrlich trockenem Humor ausgestattete Peter ist einem sofort sympathisch. Seine Mutter ist eine Afrikanerin aus Sierra Leona und sein Vater ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Mit diesen Voraussetzungen konnte Peter ja nur Polizist werden. Besonders gefallen hat mir allerdings das Hausmädchen Molly. Sie wirkt äußerst geheimnisvoll, verschroben und da im Juli 2012 bereits der nächste Band veröffentlicht wird, hoffe ich sehr, dass ihre Rolle noch ein wenig ausgebaut wird.

Fazit: Ein komplex angelegter und voll Fantasie versehener spannender Krimi, der durch seinen überaus sympathischen Protagonisten und einem wunderbaren Humor überzeugt.

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Bewertung von MaWiOr aus Halle am 21.12.2011 ***** sehr gut
Der junge Peter Grant ist gerade Police Constable in London geworden und hat eine ausgeprägte Begabung fürs Magische. Das entgeht natürlich nicht seinen Vorgesetzten und so soll er Zauberlehrling werden. Er wird von dem kauzigen Polizeiinspektor Thomas Nightingale in die Grundlagen und Geheimnisse der Magie eingeweiht.

Kein Wunder also, dass es der frischgebackene Zauberlehrling in seinem ersten Fall nicht mit Wirtschaftskriminalität oder anderen neuzeitlichen Verbrechen zu tun hat. Vielmehr führt ihn ein grausiger Mord in Covent Garden auf die Spur eines Schauspielers, der genau an dieser Stelle vor 200 Jahren den Tod fand.

Schnell muss Grant erkennen, dass es in der Themsestadt mehr ungereimte Dinge gibt, als seine Schulweisheit sich träumen lässt. Er hätte z. B. nie geahnt, dass der Themsegott und die Themsegöttin einander spinnefeind sind und was das für gravierende Auswirkungen auf alle Flüsse Londons hat. Also soll Peter vermitteln, doch das ist keine leichte Aufgabe, vor allem wenn eine der Flusstöchter unwiderstehliche Reize besitzt. Da kann man schon einmal schnell auf Abwege kommen.

„Die Flüsse von London“ ist ein temporeicher Fantasy-Krimi und der Auftakt zu der übersinnlichen Polizei-Reihe um Peter Grant. Geistreich und witzig geschrieben - eine gelungene Mischung aus Krimi und Harry Potter. Neben Büchern schreibt der englische Schriftsteller Ben Aaronovitch (Jg. 1964) auch Drehbücher und arbeitet als Buchhändler in London.

Manfred Orlick

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