Die Rose von Kilgannon - Givens, Kathleen

Kathleen Givens 

Die Rose von Kilgannon

Roman

Ins Dtsch. übertr. v. Katharina Volk
Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
8 ebmiles sammeln
EUR 7,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Die Rose von Kilgannon

Dramatische Abenteuer und leidenschaftliche Gefühle

Schottland, 1712: Die junge Mary Lowell war immer der Überzeugung, dass ihr Leben in geregelten Bahnen verlaufen würde. Doch als sie dem stolzen, unbezähmbaren Highlander Alex MacGannon begegnet, ändert sich alles. Jeglichen Warnungen zum Trotz folgt sie ihrer großen Liebe in das raue schottische Hochland. Dort muss sie bald feststellen, dass das Leben als Engländerin an der Seite eines schottischen Laird nicht immer einfach ist. Doch dem kleinen Ort Kilgannon steht weit Schlimmeres bevor: Verrat und Kampf liegen in der Luft und bedrohen das Leben von Mary, Alex und ihren Lieben ...

"Kathleen Givens ist bekannt für ihre historische Genauigkeit, ebenso wie für leidenschaftliche und dramatische Geschichten - all dies findet sich auch in diesem großartigen Roman wieder!" Romantic Times

"Eine bewegende Saga von der großen Liebe in dunkler Zeit - meisterhaft!" Publishers Weekly

"'Die Rose von Kilgannon' ist weder klebrig-süß noch vorhersehbar und die eigenwillige britische Lady Mary Lowell und der raue Clanhäuptling Alex MacGannon sind einfach ein herrliches Paar! Die schottischen Highlands sind noch nie so einladend gewesen." Dallas Morning News


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 511 S.
  • Seitenzahl: 511
  • Blanvalet Taschenbuch Nr.37072
  • Deutsch
  • Abmessung: 18, 5 cm
  • Gewicht: 380g
  • ISBN-13: 9783442370726
  • ISBN-10: 3442370728
  • Best.Nr.: 23816345
"Kathleen Givens ist bekannt für ihre historische Genauigkeit, ebenso wie für leidenschaftliche und dramatische Geschichten - all dies findet sich auch in diesem großartigen Roman wieder!" Romantic Times
Die mehrfach preisgekrönte Autorin Kathleen Givens hat sich mit ihren historischen Liebesromanen in den USA bereits eine riesige Fangemeinde erobert und wurde mit dem renommierten RITA Award ausgezeichnet. Kathleen Givens lebt in Laguna Beach, Kalifornien.

Leseprobe zu "Die Rose von Kilgannon" von Kathleen Givens

PDF anzeigen

Leseprobe zu "Die Rose von Kilgannon" von Kathleen Givens

Juni 1712 Ich gähnte zum vierten Mal, was mir einen finsteren Blick von der Schneiderin eintrug. "Miss Lowell", sagte sie schroff. "Sie müssen gerade stehen und sich ein wenig konzentrieren. Ihre Tante wünscht, dass dieses Kleid rechtzeitig zur Gesellschaft der Herzogin morgen Abend fertig ist, und ich kann nicht richtig arbeiten, wenn Sie dabei einschlafen." Sie ließ den Saum fallen, an dem sie gearbeitet hatte, richtete sich auf, faltete steif die Hände vor sich und betrachtete mich mit schmalen Augen.

"Ich bitte um Verzeihung, Miss Benton", entgegnete ich, "wirklich, aber Sie haben mir bereits ganze Schränke voll wunderschöner Kleider genäht, und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es auf eines mehr oder weniger nun wirklich nicht ankommt." Ihre Miene blieb unverändert, und ich seufzte. "Ich werde gerade stehen, das verspreche ich, und wir werden noch heute Nachmittag damit fertig."

Sie nickte, ein wenig besänftigt. "Dieser satte Blauton sieht an Ihnen ganz prachtvoll aus, Miss Lowell. Er bringt Ihre Augen schön zur Geltung, und das Rosé, das wir nächste Woche verarbeiten werden, lässt Ihre Wangen hübsch rosig strahlen."

"Sie sagten doch, dies sei das Letzte, Miss Benton." Ich bemühte mich, nicht allzu entnervt zu klingen, und blickte aus dem Fenster in den wunderschönen Sommertag hinaus. Der erste schöne Tag seit Wochen, und ich war in meinem Salon eingesperrt, weil ein weiteres Kleid genäht werden musste.

"Sie haben tatsächlich viele Kleider, Miss Lowell", stimmte Miss Benton zu, die sich nun wieder auf ihre Arbeit konzentrierte, "doch die modisch geschnittenen sind alle schwarz, und die Trauerzeit für Ihre Mutter ist nun vorbei. Ihre Tante hat mich gebeten, dabei behilflich zu sein, Sie für die letzten Gesellschaften auszustatten. Die Saison ist schon fast vorüber."

Ich nickte. Höchste Zeit, dachte ich. Als ich nach London gekommen war, hatte ich die Saison genossen, die Gesellschaften, die Flirts und den endlosen Reigen von Aufwartungen und Besuchen. Ich war bald sehr gut darin, über die Angelegenheiten des Staates wie des Herzens zu plaudern. Doch als meine Mutter krank wurde und ich mich mit ihr nach Hause, nach Warwickshire, zurückzog, hatte ich viel Zeit, um über die Oberflächlichkeit der feinen Londoner Gesellschaft nachzudenken. Und ich stellte fest, dass ich sie nicht sonderlich vermisste. Seit Mutters Tod bin ich mit Tante Louisa viel in Europa gereist, außer nach Frankreich natürlich, mit dem England gegenwärtig Krieg führte. Wir waren zu Weihnachten zurückgekehrt, als der lebhafteste Teil der Saison gerade begann.

Jetzt, Anfang Juni, würden die meisten Londoner die Stadt bald verlassen, um den Sommer auf ihren Landsitzen zu verbringen und Verwandte und Freunde auf dem Lande zu besuchen. Ich drehte mich auf Miss Bentons Wink hin um und seufzte erneut. Meine Tante bezahlte diese Kleider, in der Hoffnung, ich würde eine brillante Partie machen, und da ich keinerlei eigenes Einkommen hatte, bis auf einen kleinen Anteil der Pacht von den Ländereien, die nun meinem Bruder gehörten, konnte ich der Frau, die Louisa in Dienst genommen hatte, keine Vorschriften machen. Aber es war so langweilig. Dennoch, so dachte ich, waren die Tage, da ich Herrin über meine eigene Zeit gewesen war, endgültig vorüber. Krankheit und Tod meiner Mutter hatten das Unvermeidliche ein wenig aufgeschoben. Ich sollte heiraten. Oh, der Bräutigam war noch nicht ausgesucht, und meine persönlichen Wünsche wurden nicht berücksichtigt, doch der augenblickliche Favorit war Robert Campbell. Mit den Freiheiten, die ich in meiner Kindheit genossen hatte, war es längst vorbei. Nicht einmal zu Hause in Mountgarden konnte ich mehr die Dinge tun, die ich immer für selbstverständlich gehalten hatte. Ich lächelte bei der Vorstellung, wie man reagieren würde, wenn ich meine Schuhe auszöge, um beim Heumachen zu helfen, wie ich es als kleines Mädchen getan hatte. Wie ich meine Eltern vermisste. Im Gegensatz zu so vielen anderen Männern hatte mein Vater Bildung auch für ein Mädchen für wichtig erachtet. "Erziehe eine Frau, und du erziehst eine ganze Familie", war einer seiner Lieblingssprüche gewesen, und er hatte auch danach gelebt. Allerdings hatte ich in letzter Zeit weder meine Latein- und Französischkenntnisse noch meine Fähigkeiten im Rechnen gebraucht. Mein Bruder hatte vor Kurzem Betty Southall geheiratet und führte die Bücher von Mountgarden nun selbst, mehr schlecht als recht, doch das Anwesen war nun sein, und damit auch die Verantwortung. Ich besuchte Mountgarden nun seltener, doch wenn ich dort war, kümmerte ich mich jedes Mal um die Bücher, mit Wills Segen natürlich, und freute mich daran, wenn alles wieder seine Ordnung hatte.

Miss Benton bat mich erneut, gerade zu stehen, und ich gehorchte und überlegte, ob ich es wagen konnte, einen Laufburschen zur Bibliothek zu schicken, damit er mir ein Buch holte. Wenn ich lesen könnte, während Miss Benton arbeitete, würde ich den Nachmittag gewiss überstehen. Ich hob auf ihre Anweisung hin den Kopf und starrte mein Spiegelbild an. Ich runzelte die Stirn. Gut gekleidet mochte ich als modisch und vornehm durchgehen, doch ich würde niemals eine Schönheit sein wie meine Tante Louisa und meine Schwägerin Betty. Beide waren kleine, zierliche Frauen, Louisa mit dunklen Locken und Betty mit dem blonden Haar reinblütiger Sachsen. Ich war weder klein noch zierlich und auch nicht schön, trotz Louisas freundlicher Beteuerungen. Ich wusste, dass ich dieses Kleid brauchen würde, denn ohne die angemessene Garderobe würde ich womöglich nie einen Ehemann abbekommen. Aber ich verabscheute die ganze Prozedur. "Wissen Sie, was ich heute getan habe, Miss Benton?"

"Nein, Miss Lowell", murmelte sie, zahlreiche Nadeln zwischen den Lippen.

"Ich habe mich zum Frühstück angekleidet, mich dann umgezogen, um Tante Louisa zur Herzogin zu begleiten, damit wir die Abendgesellschaft besprechen konnten. Dann bin ich heimgekehrt und habe mich zum Mittagessen mit meinem Bruder Will und seiner Frau Betty umgezogen. Jetzt habe ich mich erneut umgezogen, damit Sie diese Kleider fertigstellen können. Und später werde ich mich umziehen, weil wir bei den Mayfair Bartletts zum Dinner eingeladen sind."

"Ein herrlicher Tag, Miss Lowell."

"Meinen Sie denn nicht, dass ich noch etwas Sinnvolleres tun sollte, als mich umzukleiden?" Die Schneiderin antwortete nicht, und ich drehte mich auf ihre Geste hin erneut um.

11 Marktplatz-Angebote für "Die Rose von Kilgannon" ab EUR 0,79

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
gebraucht; gut 0,79 1,90 Banküberweisung Nickel 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,65 1,00 Banküberweisung SimbaCat 99,8% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,10 1,30 Banküberweisung kitedoris 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung le-ro-bo 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,50 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung fioca 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,50 1,20 Banküberweisung maffimaus2011 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,80 2,00 Banküberweisung dämon 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,50 Banküberweisung, PayPal Stevier 100,0% ansehen
4,00 1,90 offene Rechnung, PayPal Verlag Robert Richter 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,50 1,50 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Romanwelt02 100,0% ansehen
gebraucht; gut 4,54 0,00 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Happy-Book GmbH 99,4% ansehen
Mehr von
Andere Kunden kauften auch