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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.10.2006 | |
| „Die interessanteste Neuerscheinung zu Schostakowitsch auf dem Büchermarkt kommt von Marco Frei aus München. In seiner Dissertation untersucht der Musikwissenschaftler zum ersten Mal umfassend die Umstände des berühmten Prawda-Artikels Chaos statt Musik vom 28. Januar 1936 über Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk und weist überzeugend nach, dass dahinter nicht einfach ein Schnellschuss des verärgerten Stalins steckte, sondern eine systematisch vorbereitete und durchgeführte Kampagne […] auch gegen andere Exponenten des sowjetischen Kulturlebens weit über die Musik hinaus. Ziel war die Durchsetzung des Sozialistischen Realismus in allen Kunstformen. Im zweiten Teil des Buches untersucht Frei die Reaktion des Komponisten auf diese Kampagne und enthält sich dabei auf wohltuende Weise allzu plakativer Schlüsse, im subtilen Abwägen vor Argumenten und Gegenargumenten, immer im Bewusstsein, dass auch musikalische Entscheidungen des Komponisten auf vielfältige Weise zustande gekommen sein können. Trotz der wissenschaftlichen Form ein sehr spannendes Buch.“ (Musik & Theater, Reinmar Wagner, 10/06, S. 13) |
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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 11.10.2006 | |
| Eine "tiefgehende Analyse" (Süddeutsche Zeitung, Egbert Tholl, 20.9.06, S.47) Eine "materialreiche Studie, in der eines der erschütterndsten Kapitel stalinistischer Kulturpolitik auf exemplarische Weise dokumentiert und reflektiert wird" (Neue Musikzeitung 9/06, Buchtipp, S. 42) "Bahnbrechend" (OVB/Münchner Merkur, 9.8.06, S. 7) "Erst kürzlich, rund siebzig Jahre nach den Ereignissen, wurden die einschlägigen Prawda-Artikel in einer vollständigen Dokumentation veröffentlicht, darunter weitere bisher unbekannte Angriffe auf Schostakowitsch" (Neue Zürcher Zeitung, 23./24.9.,S. 65) "Die erste zusammenfassende Studie über die berühmt-berüchtigte Prawda-Kampagne" (Bonner Generalanzeiger, Adelbert Reif, 23./24.9.06) "Mit kriminalistischem Spürsinn verfolgt Frei die einzelnen Etappen der zweijährigen Treibjagd und ihre verheerenden Folgen" (Aargauer Zeitung, Adelbert Reif, 23.9.06) Man liest "mit Spannung, welche Schlussfolgerungen der Autor zieht. Ein Buch, das den Leser über Klischees der Schostakowitsch-Forschung hinweghilft und differenzierte Einblicke bietet" (Bayern 2, Buchmagazin Diwan, 16.9.06) "Durch minuziöse komparatistische Untersuchungen gelingt es dem Autor, viele Werke Schostakowitschs überzeugend zu dechiffrieren" (Constantin Floros, Musikwissenschaftler) |
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