Als Romy Schneider am 29. Mai 1982 in Paris verstarb, wurde
Hildegard Knef, die Seelenverwandte, von einer deutschen
Illustrierten gebeten, eine Serie über das Leben und Schaffen von
Romy Schneider zu schreiben. Hildegard Knef, das Multitalent,
selber Filmikone, gelang mit dieser Biografie eine einfühlsame
Charakterisierung des Menschen Romy Schneider.
Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension
Hanns Zischler ärgert sich, dass Hildegard Knefs Romy-Schneider-Biografie so "schlampig" redigiert wurde; lobt aber die Präzision, mit der Knef ihre Erinnerungen schildert. Diese Genauigkeit der Knef und ihre "leidenschaftlich unsentimentale" Art vermag Hanns Zischler für ihre Erinnerung einzunehmen - auch wenn er Hinweise zur Entstehungsgeschichte der Biografie vermisst. Ausführlich denkt der Rezensent auch über mediale Verwertungskreisläufe und die Gesetzmäßigkeiten nach, wann Personen oder Themen wieder an die mediale Oberfläche kommen - und wieso jetzt Romy Schneiders Totenruhe ende.