Frieling erzählt Geschichten aus dem wahren Leben der Insulaner und
entführt den Leser an sehenswerte Plätze fernab der ausgetretenen
Touristenpfade. Sei es eine beschauliche Bergwanderung,
Beobachtungen während einer schlaflosen Nacht in Palma, eine
Bildbeschreibung der Strandidylle mit Busenwundern oder ein
schreckliches Schneckenmassaker: Der Autor bestellt ein weites Feld
mit seinen feinsinnigen Studien und Schilderungen, oft geschrieben
aus dem Blickwinkel der Einheimischen und stets gewürzt mit dem ihm
eigenen Humor und der eloquenten Wortgewalt.
Mallorca hasst man oder man liebt die Insel abgöttisch. Definitiv
zur zweiten Gruppe gehört Wilhelm Ruprecht Frieling, der Autor des
Buches »Marsmenschen auf Malle«. In fünfzehn Alltagsbeobachtungen
und kleinen Geschichten hat Frieling, der einen Zweitwohnsitz in
der Altstadt von Palma sein eigen nennt, seiner Trauminsel einen
Liebesbeweis erbracht. Frieling überspitzt die Lage auf der
Lieblingsinsel der Deutschen sarkastisch und mit überbordender Lust
am Spiel mit der Sprache. Er schildert, wie manche Touristen sich
als Herrscher des Planeten aufführen und den Eingeborenen als
Außerirdische begegnen. Er führt den Leser aber auch zu verborgenen
Plätzen und ausgelassenen Festen, die er in dieser Form noch nicht
erleben durfte und seziert dabei die Hilflosigkeit, mit der manche
Urlauber die Fremde erleben. Er erzählt Geschichten aus dem wahren
Leben der Insulaner und entführt den Leser an sehenswerte Plätze
fernab der ausgetretenen Touristenpfade. Sei es eine beschauliche
Bergwanderung, Beobachtungen während einer schlaflosen Nacht in
Palma, eine Bildbeschreibung der Strandidylle mit Busenwundern oder
ein schreckliches Schneckenmassaker: Der Autor bestellt ein weites
Feld mit seinen feinsinnigen Studien und Schilderungen, oft
geschrieben aus dem Blickwinkel der Einheimischen und stets gewürzt
mit dem ihm eigenen Humor und der eloquenten Wortgewalt. Frieling
schildert nicht nur die Sonnenseiten mallorquinischem Seins,
sondern auch die Unzulänglichkeiten, die sich dort einem
teutonischen Zugereisten bieten. Aber selbst wenn er seinen Kampf
gegen Schimmel, Versicherungen, Verwaltung und Handwerkermafia
beschreibt, spürt man, dass er nicht zuletzt wegen dieser Anarchie
die Insel liebt. Dieses Buch ist nicht nur Mallorca-Kennern
uneingeschränkt zu empfehlen, sondern auch allen
Ich habe lange nicht mehr so gelacht und war lange nicht mehr so begeistert von einem Buch wie von "Marsmenschen auf Malle".Egon Garding, Mallorca Radio
Wilhelm Ruprecht Frieling (geboren 1952 in Bielefeld) arbeitete als Fotograf und Redakteur und war später als Autor und Verleger tätig. Er veröffentlichte in deutschen und amerikanischen Magazinen, publizierte mehr als 20 Bücher und betreibt mehrere Blogs.
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