Er ist wieder da (6 Audio-CDs) - Vermes, Timur

Er ist wieder da (6 Audio-CDs)

Bearbeitete Fassung. 411 Min.

Timur Vermes 

Gesprochen von Herbst, Christoph Maria; Mit Musik v. Matern, Andy
Audio CD
 
40 Kundenbewertungen
  sehr gut
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Er ist wieder da (6 Audio-CDs)

Ein literarisches Kabinettstück erster Güte Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet er in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons. Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy?


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • ISBN-13: 9783785747414
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3785747411
  • Best.Nr.: 35569764
  • Laufzeit: 411 Min.
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.11.2012

Diktator sucht Volk
Böses Erwachen: Die Hitler-Satire von Timur Vermes

Der deutschen Schenkelklopfliteratur ist die Wiederaufersteherei nicht fremd. So kehrte vor vier Jahren bei David Safier der Messias zurück, einigermaßen konsistent im Hinblick auf die Vorgeschichte. Der Journalist Timur Vermes hat jetzt das Gegenteil vollbracht und, mit Detailkenntnis, den Antichrist hervorgezaubert, genauer: Adolf Hitler, erwacht am 30. August 2011 in einer Berliner Brache und vom Benzin noch stinkend wie ein Tankstellenwärter. Der Rückkehrer hält an seiner Mission fest, und zwar so unbeirrbar, dass ihm eine Gesellschaft, die an keine Wahrheiten mehr glaubt, schutzlos ausgeliefert ist. Wenn dies auch ein pointenlastiges Buch ist, hat es doch eine gruselige Rückseite, weil sich eine große Frage andeutet: Wären wir gefeit gegen blinde Entschlossenheit und Demagogie?

Germanien, stellt der Erwachte fest, ist zerfallen und verweichlicht: Die "Frau mit der zuversichtlichen Ausstrahlung einer Trauerweide" an der Spitze des Staates "hatte sich mit den bayerischen Gemütstrinkern zusammengetan, einer, wie mir schien, erbärmlichen Kopie des …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 09.01.2013

Ha, ha, Hitler
Die Polit-Satire „Er ist wieder da“ hat die Bestseller-Listen erobert. An der Qualität des Romans kann das nicht liegen
So viel Hitler war lange nicht mehr. Im Weihnachtsgeschäft hat ein Buch überraschend Platz eins der Bestsellerlisten erobert, das mit nichts als einem schwarzen Seitenscheitel und dem charakteristischen, fast quadratischen Bärtchen auf weißem Titelbild unweigerlich alle Blicke auf sich zieht. Bei genauem Hinsehen zerfällt der Hitlerbart in die Worte „Er ist wieder da“ – den Titel von Timur Vermes’ Aufmerksamkeit erregendem Romandebüt. Vermes lässt Adolf Hitler im Jahr 2011 in einer Berliner Baulücke erwachen und auf ein verwirrend modernes, jedoch nachhaltig führerfasziniertes Deutschland treffen. Schon bald bietet sich dem gewesenen Diktator eine zweite Karriere im Rampenlicht: als Comedy-Star.
  Unterbrochen von sehr langen, polternden inneren Monologen des Gröfaz entwickelt sich die Story der Satire recht absehbar. Hitler wird von einem Privatsender „entdeckt“ und für einen begnadeten Parodisten gehalten, der nie aus der Rolle fällt. Erste Auftritte in der Show eines Comedians, der seit Jahren …

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»Christoph Maria Herbst gelingt das kleine Kunststück, den mitunter vorhersehbaren Text sehr unterhaltsam vorzulesen. Das Spannende dabei ist, dass er zwar im Hitler-Duktus bleibt, ihn aber immer wieder so variiert, teilweise gar umkippen lässt ins Sanft-Verletzliche, dass es eine Freude ist, zuzuhören.« (Saarländischer Rundfunk, Kai Schmieding)

»Christoph Maria Herbst spricht alle Figuren, mal im Reichsparteitagston, mal als kodderige Berliner Schnauze. Genial!« (Hörzu)

»Christoph Maria Herbst liest den Roman mit einer grossartigen Stimme und einer Ausdrucksweise, dass es einem kalt den Rücken hinunterläuft.« (Neue Zuger Zeitung)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Wenn ER wieder da ist, ist Volker Surmann mal weg. Timur Vermes' Hitlersatire hat dem Rezensenten überhaupt nicht gefallen. Schon Satire, findet Surmann, ist der falsche Begriff, Marketing-Coup trifft es besser, meint er. Abgesehen davon, dass Surmann dem Autor Satire nicht zutraut, schon weil Vermes sämtliche Figuren (nicht seinen Hitler) so unrealistisch zeichnet, hat der Rezensent das bei Walter Moers schon besser gesehen. Den Plot findet Surmann einfach nur dumm, ebenso die Entscheidung des Autors für eine Innensicht, die dem Leser laut Rezensent zwar einen Haufen redundanter Hitler-Etüden beschert, aber leider kaum echte satirische Momente.

© Perlentaucher Medien GmbH
Christoph Maria Herbst, geboren 1966 in Wuppertal, verkörpert u. a. die Titelfigur in der Serie "Stromberg", für die er den Deutschen Fernsehpreis, den Grimme-Preis, den Bayerischen Fernsehpreis und dreimal den Deutschen Comedypreis erhielt, spielte neben diversen Engagements am Theater und als Synchronsprecher ("Willkommen bei den Sch'tis", "Horton hört ein Hu") in Kinoproduktionen wie "Der Wixxer", "Hui Buh", "Hände weg von Mississippi" und hat als Hörbuchsprecher u.a. die Comedy-Bestseller von Tommy Jaud und Ralf Husmann eingelesen sowie Stefan Zweigs "Schachnovelle" und Josh Bazells "Schneller als der Tod". Zuletzt drehte C. M. Herbst, in der Titelrolle als Kommissar, den TV-Film "Kreutzer kommt".

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Kundenbewertungen zu "Er ist wieder da (6 Audio-CDs)" von "Timur Vermes"

40 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 40 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von pitter aus weilerswist am 05.11.2014   ausgezeichnet
Prompte Lieferung
Gut verpackt
Ware ok

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Bewertung von Nancy aus Baden am 01.11.2014   gut
Nettes Buch, Schmunzeln garantiert ... Erfrischend nach einem Arbeitstag !

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Nelly am 26.10.2014   gut
[ Cover ]
Selten hab ich ein Cover in der Hand gehalten, dass durch so ein schlichtes Design eine solch große Wirkung und Aussagekraft rüberbringt. Lediglich durch die Farben Schwarz und Weiß ist gleich klar, um welches Thema sich dieses Buch dreht. Und die Idee, aus dem Titel den typischen Schnauzer zu stylen, ist wirklich grandios.

[ Das hat mir gefallen ]
Wer sich im Internet mal die eine oder andere Rezension zu diesem Buch durchgelesen hat, landet automatisch irgendwann bei der Frage: "Darf man über Hitler lachen?". Daher vorweg: ja, man darf! Dieses Buch hat weder das Anliegen, die Gräueltaten der NS-Zeit zu beschönigen, noch diese unter den Tisch zu kehren. Und schon gar nicht soll an der Verantworlichkeit Hitlers für diese Taten gerüttelt werden, im Gegenteil. Und unter diesen Voraussetzungen bin ich der Meinung: Ja, man darf auch über Adolf Hitler lachen.
Oft habe ich gelesen, dass durch dieses Buch zu wenig auf die Verbrechen der damaligen Zeit aufmerksam gemacht wurde. Dazu:
1. Dieses Buch ist kein Geschichtsbuch und das muss einem auch beim Lesen klar sein.
2. Dieses Buch ist eine Satire und trieft nur so vor schwarzem Humor. Auch das sollte man sich vor Augen führen.
So nun genug Geblabber, zurück zum Eigentlichen. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da die Handlung direkt auf Seite 1 beginnt. Anfangs konnte ich auch mehrmals laut auflachen. Timur Vermes besitzt wirklich ein Talent für schwarzen Humor und obwohl die Idee nicht die neuste ist, muss man ihm doch eine gewisse Anerkennung entgegenbringen, dass er sich an solch ein Thema herangewagt hat. Das Buch hat dabei wirklich seine Höhen. So war es großartig, zu lesen, wie Hitler in die NPD-Zentrale stürmt und die dort anwesenden Parteimitglieder als arme Würmchen und Schande für Deutschland betitelt.
Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass zwar viele Politiker und Promis im Buch vorkommen, diese aber nicht beim Namen genannt werden, aber dermaßen gut umschrieben werden, dass kein Zweifel daran besteht, wer gemeint ist.
Vermes will mit seinem Buch aufrütteln und zeigen, dass so etwas wie zur NS-Zeit jederzeit wieder vorkommen könnte. Respekt vor dem Autor, dass er Hitler an manchen Stellen so sympathisch darstellen konnte, dass dies tatsächlich zum Nachdenken anregt.

[ Das hat mir nicht gefallen ]
Zu Anfang der Story reiht sich eine Pointe an die andere, dies lässt leider ab ca. Seite 150 stark nach und nach dem Witz hab ich da stellenweise lange gesucht. Das Buch fängt dann leider an, sich zu ziehen wie Kaugummi. Dabei könnte es auch sein, dass ich den einen oder anderen Witz auch einfach überlesen habe, da die Sprache und der Schreibstil doch sehr gewöhnungsbedürfig sind. Dabei bezweifel ich stark, dass Hitler sich wirklich so ausgedrückt hat.
Schließlich kommt als größter Mankopunkt hinzu, dass die Geschichte stellenweise doch sehr weit weg von der Realität ist. Mal dahin gestellt, ob sich die Zeit ab 1933 nochmals wiederholen könnte, aber dass Hitler das ganze Buch über nicht merkt, dass ihn die Leute eben nicht mehr für den Führer Deutschlands halten, sondern für einen Comedian, halte ich für sehr fragwürdig. Auch glaube ich nicht, dass niemand sonst merkt, dass Hitler seine Aussagen doch sehr wörtlich meint. So einfach wäre das bestimmt nicht.

[ Fazit ]
"Er ist wieder da" überzeugt zwar durch seine Idee und das Anliegen der Story. Dabei hätten der Unterhaltung 150 Seiten weniger auch keinen Abbruch getan. Da das Buch dadurch einen doch recht durchwachsenen Eindruck hinterlässt, vergebe ich 3 Sterne.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

6 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 06.10.2014   ausgezeichnet
So viel Humor !!!! Dieses Buch ist einfach herzerfrischend.
Man lacht von Anfang bis Ende.
Der Autor hat viel Menschenkenntnis, seine Wortwahl ist einfach umwerfend.
Man liest es und kann nicht mehr aufhören bis zum Ende.

9 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 18.09.2014   ausgezeichnet
sehr geiles buch lässt sich gut lesen

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9 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 23.08.2014   ausgezeichnet
Inhalt:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons.

Ein spitzenmäßiges Hörbuch, das von Christoph Maria Herbst gelesen wird. Dieser hat nicht nur das (den meisten aus dem Fernsehen bekannte) Talent Hitler zu imitieren und persiflieren. Er gibt auch jeder vorkommenden Figur eine eigene Stimme. (Ich musste erst mal nachschauen, ob dieses Hörbuch wirklich nur von Herrn Herbst gelesen wird).
Die Story ist mehr als interessant und stellenweise sehr witzig. Erschreckend ist. -obwohl man weiß, dass es sich um Satire handelt- dass es durchaus so kommen könnte, wie hier beschrieben, falls Adolf Hitler plötzlich wieder da wäre.

14 von 16 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Buechergeplauder am 17.08.2014   gut
Er ist wieder da! An einem schönen warmen Tag wacht Hitler wird auf. Er kann sich an kaum etwas erinnern, vorallem nicht daran, wie er hierher gelangt ist. Er versucht sich an seinen Vorabend zu erinnern, doch der ist nicht aufschlussreich und bringt ihn nicht weiter.

Als er erwacht, denkt er immer noch, dass er in seiner Zeit lebt und kann sich nicht erklären, wo Eva und das deutsche Volk, wie er es kennt, abgeblieben ist. Langsam wird Hitler klar, dass dieser Deutschland anders ist. Völlig anders als das, dass er früher kannte.



Zum Buch allgemein kann ich nicht viel sagen, da ich das Hörbuch gehört habe und das Buch nicht besitze. Trotzallem scheint es so, dass das Buch einfach geschrieben ist, so dass man es relativ schnell beenden kann.

Das Buch ist in der "Ich-Perspektive" geschrieben. Wir sehen alles was Hitler sieht und bekommen all seine Gedanken mit.

Das Hörbuch wird von Christoph Maria Herbst gelesen, der perfekt in die Rolle von Hitler und allen anderen Protagonisten schlüpft und diese unglaublich gut darstellt, bzw. vorliest.



Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mich in das gelesene hineinzuversetzten. Das lag wohl daran, dass dies mein erstes Hörbuch war. Trotzallem nach ein paar Titeln konnte ich mich ohne Probleme in die Geschichte fallen lassen und mich auf sie konzentrieren.



Christoph Maria Herbst schafft es, die Geschichte lustig und humorvoll klingen zu lassen, sodass ich liebendgerne zu den CDs gegriffen habe.



Dieses Buch ist nur für Leute geeignet, die über viel "Schwarzen-"humor besitzen und dieses Buch nicht all zu ernst nehmen. Natürlich ist das was Hitler zu seiner Zeit getan hat, nicht lustig. Trotzallem sollte man dieses Buch nicht zu Herzen nehmen, sondern es locker angehen und nicht sofort verfluchen.

Ich persönlich habe über die ein oder andere Aussage gelacht und geschmunzelt. Es hat mich gut unterhalten. Das einzige was mich gestört hat, war das offene Ende. Weder die Frage, wie Hitler in diese Zeit gekommen ist, noch was weiterhin mit ihm geschieht, wird beantwortet. Es ist ein offenes Ende, mit vielen offenen Fragen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

9 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Kaffeefan aus Nürnberg am 18.03.2014   schlecht
Enttäuschendes Buch. Es kommt aufklärerisch daher, doch in Wahrheit tut es so, als wäre der böse Österreicher Hitler damals über Deutschland gekommen und lässt damit einmal mehr vergessen, wie sehr der Maler aus Braunau nur eine damals in Deutschland vorhandene Grundstimmung genutzt hat, wie sehr die damalige Erziehung eine Gesellschaft mit vielen kleinen Hitlers hervorgebracht hatte.
Man könnte fast das böse Wort pseudointellektuell benutzen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

28 von 35 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 25.02.2014   ausgezeichnet
Inhalt:
Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva. Im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende strandet der Gröfaz in der Gegenwart und startet gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere - im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur und gerade deshalb erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und auch trotz Jahrzehnten deutscher Demokratie vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir"-Buttons.

Ein spitzenmäßiges Hörbuch, das von Christoph Maria Herbst gelesen wird. Dieser hat nicht nur das (den meisten aus dem Fernsehen bekannte) Talent Hitler zu imitieren und persiflieren. Er gibt auch jeder vorkommenden Figur eine eigene Stimme. (Ich musste erst mal nachschauen, ob dieses Hörbuch wirklich nur von Herrn Herbst gelesen wird).
Die Story ist mehr als interessant und stellenweise sehr witzig. Erschreckend ist. -obwohl man weiß, dass es sich um Satire handelt- dass es durchaus so kommen könnte, wie hier beschrieben, falls Adolf Hitler plötzlich wieder da wäre.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Hörbuch-Download MP3

10 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von deathnote aus Northeim am 21.02.2014   ausgezeichnet
Stellen sie sich mal vor ,Hitler würde einfach wieder von den Toten auferstehen. Munter im heutigen Berlin. Genau das passiert nähmlich. Er wacht auf einer Wiese in der Innenstadt auf und wundert sich über die heutigen Autos,die Kleidung ,die Sprache und vielen mehr. In einem Kiosk findet er erst einmal unterschlupf und wird von den Besitzer ( welcher ihn für einen großartigen Schauspieler hält) freundlich in Empfang genommen. Als er seine Lage so langsam begriffen hat,versucht er wieder an die Macht zu kommen und ihr begleitet ihn auf seinen Weg!
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Meine Schwester hat sie zu Weihnachten bekommen und ich habe sie mir erst mal ''geliehen''.Sie ist mit sehr viel Witz geschrieben und Christoph -Maria Herbst ist ein großartiger Hitler-immitator. Sie ist sehr lang ,sodass man auch etwas für sein Geld geboten bekommt. Ich empfehle dieses Hörspiel an alle Leute ,die Spaß an Komödien haben.

24 von 30 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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