Don Osman hat wieder Probleme. Große sogar. Seine Ehefrau Eminanim,
die zweitgrößte Nervensäge des Mittleren Orients, die drei Kinder,
alle versuchen ihm den Alltag zur Hölle zu machen - obwohl er es
sich doch viel lieber auf seinem Sofa gemütlich machen würde. Und
als wäre eine fünfköpfige Familie nicht schon anstrengend genug,
versucht Osman weiterhin die merkwürdigen Sitten der Deutschen
endlich zu verstehen, und seine Erkenntnisse auf die ihm eigene Art
weiterzugeben.
So klärt er auf, warum Skinheads gerne Döner kaufen, türkische
Barbiere nicht nur der Frisur schaden können und weshalb man in
seiner Heimat ohne Seil zum Bungee-Jumpen geht. Reichlich Tips für
türkische Neuankömmlinge in Deutschland gibt's natürlich auch:
"Du mußt sorgfältig deinen Müll trennen! In Biomüll, Restmüll,
Altpapier, Plastik, Glas usw. bevor du alles zusammen in den
Mülleimer deines Nachbarn wirfst!" Osman, das Alter ego des
Autors, erzählt skurrile, lustige und spannende Geschichten, die
den Leser direkt in seinen "heimtürkischen" Alltag
entführen.
"Bissig aber liebenswert, boshaft aber ironisch, voller Voruteile aber kritisch erzählt der im Viertel lebende Autor skurrile Geschichten vom Umgang mit den deutsch-türkischen Alltäglichkeiten und Ungereimtheiten." (Rinz -Bremen)
»Osman Engin muss man lesen, wenn man sich über das Verhältnis zu nicht nicht-deutschen Deutschen, über Einwanderer- und Asylpolitik, über Toleranz und Menschenrechte klug machen will.« Lausitzer Rundschau
Osman Engin, 1960 in der Türkei geboren, lebt seit 1973 in Deutschland. Er schreibt Satiren für Zeitungen und Zeitschriften und hat mehrere Satiresammlungen sowie die Romane Kanaken-Gandhi und GötterRatte veröffentlicht.
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