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Andrej Belyj 

Petersburg

Petersburg - Belyj, Andrej

Roman in acht Kapiteln mit Prolog und Epilog. Mit e. Nachw. v. Ilma Rakusa

Aus d. Russ. v. Gabriele Leopold

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
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FAZ-Rezension
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Produktinformation
  • Verlag: Suhrkamp
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 638 S.
  • Seitenzahl: 638
  • Suhrkamp Taschenbücher Bd.3716
  • Best.Nr. des Verlages: 45716
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 119mm x 35mm
  • Gewicht: 431g
  • ISBN-13: 9783518457160
  • ISBN-10: 3518457160
  • Best.Nr.: 13281823

Produktbeschreibung zu "Petersburg"

Kurzbeschreibung

Der gewagteste russische Roman des 20. Jahrhunderts erschien zum ersten Mal 2001 in seiner ungekürzten Urfassung auf deutsch: Andrej Belyjs Petersburg erzählt von einem Mordanschlag, der 1905, am Vorabend der Revolution, in Petersburg vorbereitet wird. Vladimir Nabokov zählte diesen Roman - gemeinsam mit Joyce' Ulysses und Kafkas Verwandlung - zu den drei größten Meisterwerken der Prosaliteratur des 20. Jahrhunderts, und auch für die heutige Kritik ist er ein "Meilenstein des modernen Romans" (Frankfurter Allgemeine Zeitung), der in dieser "kongenialen" Übersetzung (NDR) von Gabriele Leupold erst seine ganze Kraft entfaltet.

09.10.2001

Dunkelmänner unter virtuoser Lichtregie
Erstmals übersetzt: Die Urfassung von Andrej Belyjs "Petersburg" / Von Wolfgang Schneider

Für mich sind die größten Meisterwerke der Prosaliteratur des zwanzigsten Jahrhunderts in absteigender Rangfolge: Joyce' ,Ulysses', Kafkas ,Verwandlung', Belyjs ,Petersburg' und die erste Hälfte von Prousts Zaubermärchen ,Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'." In einem Interview aus dem Jahr 1965 teilte Vladimir Nabokov diese Bestenliste mit, an der nur eins erstaunt: daß Proust auf Platz vier verwiesen wird von einem Roman, der im Westen nie so recht im Kanon der Jahrhundertwerke ankam. Einen Grund dafür nennt Nabokov in seinen Vorlesungen über die russische Literatur: "Es wäre ein unsagbar schwieriges Unterfangen, sich ohne Kenntnis der Sprache mit Belyj zu beschäftigen."

Um so mehr ist nun Gabriele Leupolds Neuübersetzung von "Petersburg" zu würdigen, der Ilma Rakusa im Nachwort eine geradezu "befremdliche" Nähe zum Original bescheinigt. Erst jetzt können deutsche Leser die experimentelle Kühnheit Andrej Belyjs (1880 bis 1934) entdecken. Den bisherigen Übertragungen lag die "Berliner Fassung" …

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