Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2 - Durst-Benning, Petra

Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2

Historischer Roman

Petra Durst-Benning 

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Die Zarentochter / Zarentochter Trilogie Bd.2

Der Zarenhof in St. Petersburg ist die prunkvolle Kulisse von Petra Durst-Bennings bewegendem neuen Roman. Die junge Großfürstin Olga muss den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden und eine gute Partie machen. Doch ihr Herz will etwas anderes als die hohe Diplomatie und führt sie an den Hof König Wilhelms I. von Württemberg.

Olga Nikolajewna Romanowa (1822-1892) wird als zweite Tochter des russischen Zaren Nikolaus I.geboren. In prächtigen Palästen und Residenzen wird sie zu einer zukünftigen Regentin erzogen. Das Ziel von Zar Nikolaus ist es, seine Töchter politisch klug zu verheiraten, um die Macht Russlands zu stärken. Doch Olga weiß schon früh, dass der goldene Käfig ihr nicht genug ist. Sie findet ihre große Liebe, aber das politische Kalkül der Königshäuser nimmt auf Gefühle keine Rücksicht. Ein ergreifender Roman über die Liebe und das Leben und über eine junge Frau, die allen Widerständen zum Trotz ihr Glück findet. Erfahren Sie mehr über 'Die Zarentochter' unter www.die-zarentochter.de.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 432 S.
  • Seitenzahl: 432
  • Ullstein Taschenbuch Nr.28278
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 123mm x 37mm
  • Gewicht: 352g
  • ISBN-13: 9783548282787
  • ISBN-10: 3548282784
  • Best.Nr.: 29747017
Petra Durst-Benning, 1965 in Baden-Württemberg geboren, lebt mit ihrem Mann südlich von Stuttgart. Mit ihren historischen Romanen zählt sie zur ersten Garde deutscher Bestsellerautorinnen.

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Bewertung von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 03.04.2013   sehr gut
Das Leben einer Zarentochter

Dieser Roman beschäftigt sich mit dem Leben der berühmten russischen Zarenfamilie und den im 19. Jahrhundert herrschenden Zuständen in Russland. Genauer gesagt, geht es um die zweite Tochter des Zaren Nikolaus I. , um Olga Nikolajewna Romanowa, liebevoll " Olly " genannt.

Olly wird standesgemäß erzogen und soll eine passende Partie machen , d.h. sie soll nach politischen Maßstäben klug verheiratet werden, um die Macht des Zaren zu festigen, bzw. zu stärken. Lange Zeit steht ihr dabei ihre Gesellschafterin und Vertraute Anna zur Seite, die es nicht immer ganz einfach mit der eigensinnigen Zarentochter hat.

Die selbstbewußte Olga hat nämlich so ihre eigenen Ansichten und neigt dazu, aus dem goldenen Käfig ausbrechen zu wollen. Sie verfolgt das ehrgeizige Ziel, ärmeren Menschen helfen zu wollen. Auch ihre Liebschaften sind alles andere als standesgemäß. So werden die von ihr auserkorenen Männer immer wieder " unauffällig " aus ihrer Nähe " entfernt ". Doch dann begegnet ihr Karl I. von Württemberg , der spätere König.

Das Buch ist lebendig und in schillernden Farben geschrieben, so dass man sich die Pracht , aber auch die Ränkespiele am Hofe des Zaren bildhaft vorstellen kann. Auch die Charaktere sind anschaulich dargestellt.

Über die Authenzität des historischen Hintergrunds kann ich nicht urteilen, da ich mich hier nicht so gut auskenne. Aber die Darstellungen erscheinen mir sehr glaubhaft und gut recherchiert. Ich denke, so könnte es sich zugetragen haben.

Das Buch liest sich leicht und hat mein Interesse für die russische Geschichte , bzw. für die Geschichte der Zarenfamilie geweckt. Bestimmt werde ich in Zukunft in dieser Richtung noch mehr lesen.

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Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 06.01.2012   ausgezeichnet
In dem historischen Roman Die Zarentochter erzählt Petra Durst - Benning spielt Olly die Hauptrolle.
Inhalt:
Olly wächst am Zarenhof auf und muss schon früh erfahren, dass man aufgrund der königlichen Geburt nicht der Liebe wegen heiratet sondern wegen politischen Verbindungen. Diesem Leben beugt sie sich nicht leicht und rebelliert, wo sie kann. Um so mehr freut sie sich nach einigen gebrochenen Herzen, als ihr Bruder einen anscheinend geeigneten Kandidaten für sie findet. Aber ihr Glück findet sie am Schluss in Württemberg.
Meine Meinung:
Es ist der Autorin wunderbar gelungen aus einem geschichtlichen Ereignis eine einfühlsame Geschichte mit Höhen und Tiefen zu schreiben, auch wenn einige wenige Dinge abgeändert bzw. dazuerfunden wurden. Auf diese wird am Ende des Buches hingewiesen. Eine Geschichte über die Liebe, Verantwortung, Familie und Freundschaft. Man bekommt gefühlvoll vermittelt welche Last auf Ollys Schultern liegt und leidet mit jeder missglückten Liebesgeschichte mit.
Fazit:
Ein wunderschöner Roman und für alle die mehr über Olly lesen möchte, gibt es eine Fortsetzung Die russische Herzogin indem sie eine wichtige Nebenrolle spielt.

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Bewertung von trollmuttis-buecherwelt.blogspot.de/ aus NRW am 01.12.2011   sehr gut
Olgas Leben vor Württemberg

Die schöne Tochter des Zaren Nikolaus, die ihren eigenen Kopf hat und sich nicht immer streng an das Protokoll halten möchte - das war Olga, die 1822 geboren ist. Ihre Kindheit, die Teenagerjahre (die sich um einiges von denen heutiger Zeit unterscheiden, nicht nur bei den Großfürsten), das Leben als Zarentochter und natürlich die Liebe - Petra Durst-Benning hat alles in diesem Buch vereint.

Die Autorin hat es geschafft einen Roman zu schreiben, der interessant, spannend und gleichzeitig realistisch und historisch belegt ist. So liest man nicht einfach einen schönen Roman, sondern lernt gleich noch ein wenig Geschichte (auch wenn es wenige Abweichungen gibt, künstlerische Freiheit eben). Eine sehr gelungene Kombination. Unterstrichen wird alles durch einen flüssigen und zu der Zeit wunderbar passenden Schreibstil, trotz moderner Einflüsse. Durch die sehr bildhafte aber nicht übertriebene Sprache wird der Leser in die Geschichte hineingesogen und hat das Gefühl selbst durch den Winterpalast zu spazieren.

Die Geschichte der beliebten Königin von Württemberg ist relativ bekannt. Nichtsdestotrotz macht es richtig Spaß das Buch zu lesen und mehr zu erfahren. Wie normal und doch ganz anders ein Kind in einer Zarenfamilie aufwachsen und sich entwickeln kann. Wie kam Olga eigentlich nach Württemberg und was bewegte sie zu den vielen wohltätigen Aktionen? Wie geht man mir der in die Wiege gelegten Verantwortung um und wie ist es, wenn die Eltern Zaren eines Riesen-Reiches sind? Diese und noch viele andere Fragen werden im Laufe der Geschichte beantwortet.

Alles in einem ein sehr gelungener historischer Roman, der es wert ist verschlungen zu werden. Und das nicht nur von Fans des Genres (ich bin auch eher im Bereich Fantasy und Thriller unterwegs).

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   gut
Mehr erwartet
3.

Petra Durst-Benning entführt uns in ihrem neuen Roman in die Welt der russischen Zaren in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Mit Olga, liebevoll Olly genannt, führt sie uns durch deren lebhafte Jugend am Hof der Zaren. Man merkt sehr früh, dass für die Zarenkinder das Leben durchaus nicht einfach ist. Und dass sie sich auch einfach einmal nach Ruhe und Zurückgezogenheit sehnen, was aber leider nicht oft der Fall ist.
Als Olly sich in einen nicht standesgemäßen Mann verliebt wird dieser kurzerhand weit weg versetzt, auch mit ihrer nächsten großen Liebe hat sie kein Glück, denn auch dieser ist von den Herrschern nicht gewünscht. Man leidet förmlich mit Olly mit bis sie ihr Glück am Ende schließlich doch noch findet.
Frau Durst-Benning schreibt wieder überaus lebhaft und detailgetreu. Man fiebert förmlich mit den Figuren mit und erlebt nebenbei unbemerkt Geschichtsunterricht. Das Buch ist in einfachen Sätzen geschrieben, was es leicht zu lesen macht.
Allerdings hätte ich mir an vielen Stellen mehr Tiefgang erwartet, der Tod vom Bootsjungen Mischa z.B. wird nebenbei abgehandelt, das Ende der Beziehung von Olly und ihrer großen Liebe wird zwar erzählt, aber auch nur oberflächlich und erst ein halbes Kapitel später.

Schade eigentlich, man hätte mehr draus machen können. Trotzdem hab ich das Buch sehr gern gelesen, ist ne nette Lektüre für einen freien Nachmittag.

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Bewertung von allegra am 04.03.2011   sehr gut
Erwachsen werden am Hofe des Zaren

Der historische Roman „Die Zarentochter“ von Petra Durst-Benning handelt vom Leben der jungen Olga Nikolajewna Romanowa, die als drittes Kind des Zaren
Nikolaus I und seiner Ehefrau Alexandra Fjodorowna 1822 geboren wurde.
Olga wuchs mit ihren 6 Geschwistern in einer erstaunlich modernen Familie auf. Der Zar und die Zarin legten großen Wert darauf, den direkten Kontakt zu allen ihren Kindern zu pflegen, obwohl jedes Kind natürlich seine Gouvernante oder seinen Lehrer hatte. So waren die Teestunden geprägt von fröhlichem Erzählen, Kinder wollten nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden - anders als es zu jener Zeit in den meisten Familien der Fall war.
Die Familie lebte im Winterpalast in St. Petersburg und verbrachte die Sommer in der Regel am Peterhof am finnischen Meerbusen, wo sich Olly (Olga), ihre ältere Schwester Mary und die jüngere Adini ausgesprochen wohl fühlten.

Im Prolog wird der Zar im Dezember 1825 von Aufständischen (den Dekabristen) aufgesucht und die älteren drei Kinder erleben das unerfreuliche und beängstigende Gespräch mit, worauf der Zar sie beruhigt und ihnen versichert, er werde immer für sie da sein. Dieses bedingungslose Vertrauensverhältnis in den Vater spiegelt sich später auch wieder, wenn die Kinder ins heiratsfähige Alter kommen, und eine passende Partie für sie gefunden werden muss. Selbstverständlich bestimmt der Zar in erster Linie welche Vereinigungen mit anderen Königshäusern für Russland politisch wünschenswert sein könnten, aber die jungen Leute verfügen über erstaunlich viel Mitspracherecht.
Der Roman erzählt ausführlich über die Zeit, als für die ältesten 4 Kinder eine passende Verbindung gesucht wird. Enttäuschungen und unglückliche, nicht standesgemäße Liebschaften kommen dabei ebenso vor, wie politisches Kalkül. Nach einigen Misserfolgen heiratet Olly im Jahre 1846 den Prinzen Karl von Württemberg und zieht mit ihm nach Stuttgart.

Ich habe die Lektüre dieses Buches wirklich sehr genossen. Obwohl es in einem mir relativ unbekannten Umfeld und vor langer Zeit spielt, liest sich die Sprache angenehm flüssig und passt sich dennoch sehr gut in die damalige Zeit ein, ohne auf unpassende Weise modern zu klingen. Wenn von den Mädchen in ihren langen Kleidern geschrieben wird, musste ich immer wieder an „Sissi“ denken. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dieser Stoff auch eine gute Grundlage für einen Historienfilm.

Die Schilderungen der Württemberger brachten mich immer wieder zum Schmunzeln. Die eher hölzern wirkenden Umgangsformen der Schwaben, die Sparsamkeit, die schwankt zwischen „Zeigen, dass man jemand ist“ und einem liebenswürdigen Geiz, beobachtet man im Alltag immer wieder, nicht zuletzt bei offiziellen Empfängen. Der Reichtum eines jeden Buffets wird sozusagen an den Brezeln gemessen.

Bisher war mir auch gar nicht bewusst, dass verschiedene soziale Institutionen von den russischen Königinnen ins Leben gerufen wurden. Wenn man in der Umgebung von Stuttgart wohnt und Kinder hat, kommt kaum um das „Olgäle“ herum, dem Kinderkrankenhaus in Stuttgart. Das heutige städtische Gymnasium „Königin Olga Stift“ wurde von Olga als Mädchenschule gegründet und Olgas Tante, Katharina Pawlowna, hat sich mit dem „Katzenstift“ (Königin Katharina Stift) und dem Katharinenhospital in den Herzen der Stuttgarter verewigt.

Wenn jemand gerne übrschaubare historische Romane hat, die man zügig lesen kann, dann kann ich „Die Zarentochter“ nur empfehlen. Man lernt einiges über das Leben am Hofe der Zaren und kann dabei herrlich entspannen. Dass man das Ende auf Grund der Historie bereits kennt, tut dem Buch keinen Abbruch. Die dadurch etwas fehlende Spannung wird durch viel Gefühl und wunderbare Beschreibungen von Landschaft und Palästen mehr als wett gemacht.

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 13.02.2011   sehr gut
Die Großfürstin Olga Nikolajewna Romanowa, genannt Olly, ist die zweitälteste Tochter des Zaren Nikolaus I. Sie wächst wohlbehütet und fern der Realtität, am prunkvollen Zarenhof auf. Die Nöte des einfachen Volkes werden von ihr ferngehalten. Trotzdem erkennt sie früh, dass dringend etwas für die Bevölkerung getan werden muss. Deshalb wächst in ihr der Entschluss, später einen einflussreichen Mann zu heiraten, um Veränderungen herbeizuführen.

Doch zunächst werden geeignete Ehepartner für den Zarewitsch und Ollys ältere Schwester Mary gesucht. Die beiden werden in den europäischen Königshäuser wie Paradepferde vorgeführt. Doch als der Zar daran denkt Olly zu verheiraten, weist sie mögliche Bewerber ab, denn ihr Herz hat bereits eine unstandesgemäße Wahl getroffen. Da sie jedoch von Kindesbeinen an dazu erzogen wurde, mit einer Eheschließung die Macht Russlands zu stärken, kommt für sie nur ein Ehemann aus den höchsten Kreisen in Frage.

Dieser historische Roman erzählt die wahre Geschichte der Königin von Württemberg und umfasst den Zeitraum von ihrer Kindheit bis zu ihrer Vermählung.

Meine Meinung :

Ich habe bereits einige Romane von Petra Durst-Benning gelesen. Der gewohnt flüssige Schreibstil zog mich schnell in den Bann der Erzählung und ließ mich so am prunkvollen Leben der Zarenfamilie teilhaben. Die Familienmitglieder des Zarenhaushaltes wirkten auf mich menschlich und lebendig. Die Moralvorstellungen der damaligen Zeit und das strenge höfische Protokoll, wurden in die Erzählung einbezogen und so wirkten die Handlungen der agierenden Personen auf mich sehr glaubhaft. Durch die detaillierten Beschreibungen der eleganten Kleider, Frisuren und der zahlreichen Feste , konnte ich mir die Handlung lebhaft vorstellen.

Mit den im Buch verwendeten Kosenamen der Zarentöchter (Olly, Mary und Adini) konnte ich mich zunächst kaum anfreunden, da sie mir zu unglaubwürdig klangen. Doch in den Anmerkungen der Autorin kann man nachlesen, dass sämtliche Kosenamen der Zarenfamilie, Olga Nikolajewnas Memoiren entnommen wurden.

An diesem Roman hat mir besonders gut gefallen, dass es ich um die wahre Geschichte einer historischen Persönlichkeit handelt. Historische Fakten wurden in der Erzählung mit schriftstellerischen Freiheiten vermischt. Einige Beispiele dieser Freiheiten können im Anhang nachgelesen werden.

Für einen historischen Roman, dessen Handlung im damaligen Russland spielt, kamen mir persönlich zu wenig geschichtliche Ereignisse des Landes und seines Volkes in der Handlung vor. Da jedoch die junge Großfürstin Olly den Mittelpunkt der Geschichte bildete, wurden diese Ereignisse sicher auch von ihr ferngehalten.

Insgesamt gesehen hat mir der historische Roman überraschend gut gefallen. Denn ich hatte befürchtet, dass die Erzählung in einen kitschigen Liebesroman ausarten könnte. Doch zum Glück hält sich dieser Aspekt des Romans im erträglichen Rahmen.Von mir gibt es deshalb vier Bewertungssterne für die unterhaltsamen Lesestunden und die interessante Darstellung dieser historischen Persönlichkeit.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011   sehr gut
Die Zarentochter erzählt von der jungen Großfürstin Olga. Sie wächst in dem puren Luxus des russischen Zarenhaushaltes mit ihren Geschwistern heran. Schon in frühster Kindheit muß sie erfahren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Armen haben kein Geld für einen Arzt und so verliert sie einen guten Freund an eine Krankheit, die sie selbst überstand. Die alljährliche Armengeschenke zu Weihnachten stellen nur einen Tropfen auf dem heißen Stein dar. Sie möchte zwar helfen, findet aber leider nicht den richtigen Weg. Als sie heranreift, muß sie an dem Hochzeitskarussel teilnehmen. Olga darf ihre große Liebe nicht heiraten, sondern muß standesgemäß ehelichen. Als sich ihr Mann als nett erweist, empfindet sie es nicht mehr als eine Bürde. Endlich steht ihrem Traum, eine Familie zu gründen und den Armen zu helfen, nichts mehr im Wege.

Petra Durst-Benning schildert das Leben der Großfürstin sehr plastisch und ich konnte mich gut in die Handlung und die Umgebung einfinden. Die damaligen Zustände werden realistisch beschrieben, auch wenn die tatsächlichen historischen Hintergründe für mich etwas zu kurz kamen. Politik und Kultur werden nur kurz angerissen, was nicht weiter schlimm ist, da das Buch unterhalten und nicht lehren soll. Neben Olga wird auch das Leben ihre Geschwister und der Eltern beschrieben, so dass Abwechslung in die Erzählung kommt, da mehrere gut ausgearbeitet Charaktere untereinander aggieren.

Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Beschreibung der Orte und der Handlungen halten sich gekonnt die Waage, so das beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Die Spannung um Olga ist gut durchstruktuiert; das Buch erlebt mehrere kleinere Höhepunkte. Der Leser leidet und fiebert mit seiner Heldin mit. Die Autorin verrät viel, bleibt allerdings auch wage genug, damit ich mich auf die Fortsetzung freuen kann.

Mein Fazit: Ein Buch, welches zum Träumen anreget, leichte Lektüre für zwischendurch.

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Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 03.01.2011   sehr gut
Normalerweise gehören ja historische Romane, in denen die Biografie von real-existenten Leuten als Grundlage genommen wird, nicht zu meinem bevorzugten Beuteschema. Auch bei "Die Zarentochter", war ich am Anfang mehr als skeptisch. Der Klappentext hatte mich nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber wie es der Zufall so will, habe ich dem Buch doch eine Chance gegeben. Vermutlich, weil ich für russische Geschichte eine Schwäche habe und mir die Bücher von Petra Durst-Benning bislang immer sehr gut gefallen haben.

Auch hier wurde ich, trotz großer Skepsis, nicht enttäuscht. Natürlich sollte man von vorneherein wissen, dass das Buch eben ein Roman ist, und keine wissenschaftliche Abhandlung. Von daher darf man bei einigen Dingen auch gerne etwas nachsichtig sein. ;) Aber trotz allem hat man das Gefühl, die Autorin weiß, wovon sie schreibt und man kauft es ihr ab. Und das ist, denke ich, das Wichtigste!

Die Geschichte von Olga und ihrer Familie, dem Freud und Leid, ist durch das ganze Buch spannend und interessant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, weil man wissen will, was als nächstes geschieht. Allerdings, trotz allem, die Zeitsprünge am Anfang, aber auch zu Teilen in der Mitte, verwirrten mich manchmal doch zusehends. Einiges wusste ich mehrfach lesen, weil es eingeschoben worden war und nicht ganz klar herauskam, dass es eben nur eine Erinnerung war. Schade fand ich auch, dass einige Person wie Iwan auftraten und dann plötzlich verschwanden. Ich hätte gerne gewusst, was mit ihnen noch geschah.

Das Ende ist einerseits geschlossen, aber auch offen. Und ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil im Herbst 2010, nachdem ich bereits etwas recherchiert habe, dürfte es spannend weiter gehen. Ich freue mich drauf!

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Bewertung von Leseratte aus Bücherland am 13.12.2010   gut
Dieses Buch habe ich leider noch nicht ganz gelesen, da ich es gerade vor ein paar Wochen bestellt habe. Der Anfang ist schon mal spannend und ich denke das der Rest des Buches noch besser wird. Wie alle Bücher von Petra Durst-Benning die ich alle schon gelesen habe.

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Bewertung von anushka aus Berlin am 29.05.2010   gut
Olga (Olly) Romanowa ist die zweitälteste Tochter des Zarenpaars von Russland. Sie wächst in einem der pompösesten Höfe Europas auf. Die Kinder lernen von klein auf Französisch, sprechen dafür aber kein Wort Russisch. Von den sozialen Problemen ihres Reiches werden sie abgeschottet und erleben das Volk nur als undankbar, dass ihrem Vater mit Rebellenaufständen das Leben schwer macht. Für die Mädchen dreht sich alles um die Einführung in die Gesellschaft, Bälle und die Suche nach dem politisch günstigsten Ehemann. Daneben interessiert sich Olly jedoch auch für Steine und Mineralien und sehnt sich nach karitativen Tätigkeiten um der Oberflächlichkeit des Hofes zu entkommen. Bis sie sich eines Tages in einen jungen Mann verliebt, der nicht den Ansprüchen der Eltern genügt. Nun muss Olly feststellen, wieviel Einfluss andere auf ihr Leben nehmen, um es in die vom Zaren erwünschte Bahn zu lenken.

Auch wenn Olly wiederholt gegen die Oberflächlichkeit des Hofes wettert, habe ich als Leserin sie selbst als ebenso oberflächlich empfunden. Irgendwann interessiert sie sich selbst nur noch für die beste Partie unter den europäischen Prinzen. Und auch wenn sie immer wieder das "unselige Heiratskarussell" verdammt, mischt sie doch munter mit. Um sich dem zu entziehen, verlobt sie sich mit Stephan von Österreich. Und obwohl sie behauptet, das nur getan zu haben, um ihre Ruhe vor der Partnersuche zu haben, ist sie obsessiv damit beschäftigt, wann sie ihn endlich kennenlernen kann. Auch hier dreht sich bei Olly und ihren Schwestern vieles darum, ob die angebotenen Männer gut aussehen. In meinen Augen kommt besonders Ollys karitatives Interesse - zumindest in diesem Buch - ziemlich kurz, und wenn es erwähnt wird, wirkt es irgendwie gekünstelt. Insgesamt bin ich eigentlich mit keinem der Charaktere warm geworden. Sie wirkten distanziert, kühl und oberflächlich. Und wenn ihnen etwas zu Herzen ging, wurde es irgendwie doch einfach mit einer Bemerkung zur Seite gewischt. Auch in den Szenen mit Liebeskummer konnte ich einfach nicht mitfühlen, weil sie nicht eingängig geschildert waren. Zudem geben die Charaktere ständig Lebensweisheiten und Platitüden von sich. Die einzige, die in Teilen überzeugenden Charakter zeigte, war Mary, obwohl sie nicht wirklich als liebenswerte Person herüberkam.
Insgesamt konnte mich das Buch - vor allem aufgrund seiner oberflächlichen Charaktere - nicht überzeugen. 400 Seiten Suche nach einem Ehemann waren für mich keine tiefgründige Geschichte. Die sozialen und politischen Zustände im Russland Anfang des 19. Jahrhunderts kamen mir zu kurz. Dieses Buch ist eindeutig ein historischer Roman für Frauen, aber dafür fehlte mir eindeutig die Emotion. Trotzdem bin ich vom Ausmaß der Recherche der Autorin angetan und werde auch den zweiten Band um die russische Großfürstin Olga lesen, um mir danach ein abschließendes Urteil zu bilden, ob ich weitere Bücher der Autorin lesen werde.

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