Die Rose des kleinen Prinzen - Saint-Exupery, Consuelo de

Consuelo de Saint-Exupery 

Die Rose des kleinen Prinzen

Erinnerungen an eine unsterbliche Liebe. Hrsg. u. Vorw. v. Alain Vircondelet

Aus d. Französ. v. Barbara Röhl. Hrsg. u. Vorw. v. Alain Vircondelet
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Produktbeschreibung zu Die Rose des kleinen Prinzen

Die Erinnnerungen von Consuelo de Saint-Exupéry an die Liebe zwischen ihr und ihrem Mann Antoine de Saint-Exupéry, dem Verfasser des »Kleinen Prinzen«, der 1944 auf tragische Weise bei einem Flugunglück ums Leben kam. Consuelo und Antoine - eine Liebe, die es leidenschaftlicher nicht geben kann.

Produktinformation


  • Verlag: Heyne
  • 2010
  • Neuausg. 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 349 S., Abb. auf Taf.
  • Seitenzahl: 349
  • Ullstein Taschenbuch Nr.26174
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 121mm x 23mm
  • Gewicht: 257g
  • ISBN-13: 9783548261744
  • ISBN-10: 3548261744
  • Best.Nr.: 10355370
Erinnerungen an eine unsterbliche Liebe
Wer hinter dem Titel Die Rose des kleinen Prinzen - Erinnerungen an eine unsterbliche Liebe eine Fortsetzung des berühmten Buches von Antoine de Saint-Exupéry erwartet, wird (angenehm) enttäuscht: es sind die Aufzeichnungen Consuelo de Saint-Exupérys über die dreizehn Ehejahre mit dem Piloten und Schriftsteller, der als Autor des Kleinen Prinzen Weltruhm erlangte. In 28 Kapiteln beschreibt sie die leidenschaftliche Liebe zweier Menschen, die nicht ohne einander sein können, aber auch nicht dauerhaft zueinander finden.
Liebe und Trennung - Leidenschaft und Erniedrigung
Er widmet sich neben der Fliegerei seine Laufbahn als Schriftsteller, Consuelos Aufgabe besteht im Wesentlichen darin, ihrem Mann alle Alltagssorgen abzunehmen, damit er sich voll und ganz dem Schreiben widmen kann. Sie überwacht seine Garderobe, packt seine Koffer für die vielen Flugreisen, sorgt für seine Ernährung, hält lästige Verehrer fern (den weiblichen Fans hingegen widmet er sich selbst hingebungsvoll) und - wartet. Wartet, dass er gesund von seinen Überseeflügen heimkehrt, wartet, dass er nach ausgedehnten Zechtouren …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Ausgesprochen hinreißend klingt, was Jürg Altweg von diesem Buch zu erzählen hat. Ziemlich leibhaftig erscheint zwischen den Zeilen die Autorin, die hier ihr Leben erzählt. Ein Leben, das sie teilweise an der Seite des Dichters Antoine de Saint-Exupéry verbrachte und das nach einer tragische Screwball-Komödie klingt. Aber bald trüben Zweifel das Glück des Rezensenten in den "seichten Untiefen dieser Memoiren". Man erfährt, dass das Manuskript in einem Koffer gefunden wurde, und zwar von einer offensichtlich äußerst zwielichtigen Erscheinung, die schon Bilder aus Marguerite Duras' Familienalbum "verscherbelt" habe. Hat Consuelo das Buch überhaupt selbst geschrieben? Ist nicht viel eher ihr Liebhaber, der Schriftsteller Denis de Rougemont der eigentliche Autor, der sich besonders "perfide" an seinem Vorgänger rächen wollte? Ja, müsse man am Ende dieses Buch "ganz anders lesen", zum Beispiel als Blick in die "tiefsten Abgründe männlicher Eifersucht und literarischen Neids"? Der Herausgeber hat für ein graphologisches Gutachten seine Textvorlage nicht herausrücken wollen. Indiz gegen diese Theorie: eigentlich hätte de Rougemont ja viel besser schreiben können, als hier, so der ermittelnde Rezensent. Aber vielleicht war das ja gerade sein Trick.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 21.04.2001

Die Rose des Prinzen
Consuelo de Saint-Exupérys Erinnerungen · Von Jürg Altwegg

In Buenos Aires geht ein Schiff vor Anker. Eine junge Dame von nicht ganz dreißig Jahren genießt die letzten Augenblicke einer transatlantischen Überfahrt auf dem Luxusdampfer in vollen Zügen. "Consuelo, Sie sind keine Frau", hat ihr der Pianist "mit Händen wie Taubenflügeln" und einem "El-Greco-Antlitz" jeden Morgen ins Ohr geflüstert. Sie wird umschwärmt und steht auf dem Deck im Mittelpunkt einer mondänen Gesellschaft. Consuelo war - in zweiter Ehe - mit dem überraschend und jung verstorbenen Gómez Carillo verheiratet, dem argentinischen Konsul in Paris und Autor von erfolgreichen Büchern wie "Das Evangelium der Liebe" oder einer Biographie der Spionin Mata Hari. Bei der Einfahrt in den Hafen wird über die Lautsprecher nach ihr gerufen. Am Kai empfängt sie ein hoher Regierungsvertreter.. "Am selben Abend veranstaltete der Minister ein Essen zu meinen Ehren, zu dem viele Persönlichkeiten eingeladen waren. Die Revolution war weiterhin für den kommenden Mittwoch vorgesehen. Die Mahlzeiten in Buenos Aires sind dreimal so üppig wie in Europa. Ich fand …

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Alain Vircondelet hat mehrere Werke über Antoine de Saint Exupéry verfasst und die Herausgabe der »Rose des kleinen Prinzen« und der »Sonntagsbriefe« von Consuelo de Saint-Exupéry betreut. Er ist Kurator der Wanderausstellung »Antoine und Consuelo, eine legendäre Liebe«.

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