Tristan - Grzimek, Martin

Martin Grzimek 

Tristan

Roman um Treue, Liebe und Verrat

Nach d. Sage v. Gottfried von Straßburg
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Tristan

Als Kind kann er nur überleben, wenn niemand weiß, wer er ist. Als junger Ritter reist er auf abenteuerlichen Wegen durchs ganze Abendland. Er bestreitet Kämpfe, besiegt gar einen Drachen und gerät in die Wirren des Machtkampfes zweier verfeindeter Reiche. Er liebt, und seine Liebe endet tragisch: mit der Trennung und der Verbannung vom Hof des Königs, den er einmal beerben sollte. Dies alles und noch vieles mehr ist die Geschichte von Tristan und Isolde, die Geschichte der großen, verzehrenden Liebe. "Tristan", die große wunderbare Legende aus dem Mittelalter - Martin Grzimeks fulminanter Roman zeigt sie in ihrer ganzen Magie.


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 750 S.
  • Seitenzahl: 905
  • Best.Nr. des Verlages: 545/23804
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 245mm x 245mm x 8mm
  • Gewicht: 1185g
  • ISBN-13: 9783446238046
  • ISBN-10: 3446238042
  • Best.Nr.: 33334599

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Mit einem Kampf lÀsst Grzimek in Abgrenzung zu seinen literaturhistorischen VorlÀufern seine Tristan-NeuerzÀhlung fÃŒr Jugendliche beginnen, informiert Frank Hertweck, der darin die Richtung des Buches angezeigt sieht, dem es an Spannungselementen - vom Rezensent sÀuberlich aufgelistet - weißgott nicht mangelt. Sehr wohl mangele es dieser nur "aufregenden Geschichte" aber, so Hertweck, am "deutenden Überbau", was der Rezensent sehr umfangreich an den hier abweichenden, den Stoff strukturierenden LiebesverhÀltnissen aufdröselt. Diese lockerten bei Grzimek die Figuren, sie "verlieren ihre innere Einheit" - was Hartweck einigermaßen ratlos und mit vielen Fragen zurÃŒcklÀsst.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.02.2012

Liebe in den Zeiten der Lieblosigkeit

Martin Grzimek hat aus dem mittelalterlichen Tristan-Stoff einen spannenden Jugendroman gemacht. Doch die Abenteuerlust hat ihren Preis.

[A]m Anfang - ein Kampf, ein Tod. Riwalin, König von Parmenien, wird von seinem Erzfeind Margon erschlagen. Seine Frau Blancheflur stirbt vor Kummer, der gerade geborene Sohn Tristan überlebt. So beginnt der Schriftsteller Martin Grzimek seine Neuerzählung der Tristangeschichte. Das mittelalterliche Vorbild Gottfried von Straßburg beginnt seinen "Tristan" mit einem geschliffenen Prolog über Minne und die Kunst, die über Minne schreibt; Richard Wagner, der bekannteste Tristanschöpfer, eröffnet mit einer verstörten Isolde, die erkennen muss, dass Tristan, der größte Held, für einen anderen um sie gefreit hat, denn dass Helden und Hierarchien zusammenpassen, mag sie - zu Recht - nicht glauben.

Männerkampf statt Kunstlob oder Frauenklugheit - das zeigt, wohin die Reise geht. Martin Grzimek hat ein spannendes Jugendbuch geschrieben, er entkleidet die Geschichte der reflexiven Fallhöhe und der Konzentration auf ein entfesseltes Liebesverhältnis. Der überlebende …

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"Der spannendste Abenteuer- und Fantasieroman, den man sich nur vorstellen kann. Das Ganze ist so süffig, dass man buchstäblich gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Es ist ein perfektes Buch für die Weihnachtstage. - Also nicht nur was für Jugendliche? - Nein, im Gegenteil. Ich bin ja auch nicht mehr so jugendlich und ich bekam glühende Ohren beim Lesen." Denis Scheck, Druckfrisch, 18.11.11 "Martin Grzimek hat aus dem mittelalterlichen Tristan-Stoff einen spannenden Jugendroman gemacht. Er entkleidet die Geschichte der reflexiven Fallhöhe und der Konzentration auf ein entfesseltes Liebesverhältnis. Grzimek erzählt weitläufig, mit Freude am Detail, verschwenderisch, es gibt Schurken und Schergen, Verfolger, Spione, Utensilien mit geheimen Kräften, es gibt nie betretene Geheimgänge, überraschende Verstecke, kurz: allerlei, was man für einen gelungenen Spannungsbogen braucht." Frank Hertweck, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.12 "Grzimek schildert das mittelalterliche Leben farbig und lebhaft, ohne es zu verklären. Er vermag die Spannung den ganzen Roman hindurch zu halten. Die kurzen Kapitel dieses langen Romans wirken wie in sich geschlossene Geschichten: Jedes Mal begegnet Tristan etwas Neuem. Die Mischung aus Legende, Entwicklungs- und Historienroman liest sich packend und unterhaltsam, und viele Szenen haben nichts von ihrer Komik eingebüßt. Grzimek hat sie eher noch stärker ausmodelliert." Andrea Lüthi, NZZ, 07.12.11
Martin Grzimek, lebt nach langen Auslandsaufenthalten in Venezuela, Chile und den USA heute bei Heidelberg. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt er den Rauriser Literaturpreis und den Glauser-Krimi-Preis.

Leseprobe zu "Tristan"

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