Obwohl Weltkrieg und Inflation gerade erst überwunden sind, geht es
einigen wenigen prächtig in Sachsen. Zu ihnen gehört auch Dr.
Robert Florschütz. Im Herbst 1924 nimmt der Sanitätsrat seine Frau
Gisela mit zu einer Hühnerjagd im Kirnitzschtal. Doch kaum bricht
die Jagdgesellschaft auf, fällt ein Schuss und Gisela Florschütz
sinkt, von ihrem Ehemann tödlich getroffen, zu Boden. Der Reporter
Konrad Katzmann eilt nach Pirna, um für die Leipziger Volkszeitung
über den Jagdunfall zu berichten. Der Sanitätsrat beteuert, der
Schuss habe sich versehentlich gelöst. Doch Katzmann wird
skeptisch, als er erfährt, dass bereits zwei vormalige Gattinnen
von Florschütz unter mysteriösen Umständen jäh verstarben
Es geschah in Sachsen ist ein Kettenroman um den jungen Dresdner
Journalisten Konrad Katzmann, der in fiktiven Kriminalfällen die
Zeit der Weimarer Republik wieder lebendig werden lässt. Der
renommierte Berliner Krimiautor Horst Bosetzky erzählt in Band vier
die
spannende Geschichte eines Täters, der selbst zum Opfer wird und
lässt Katzmann auf den Berliner Kommissar Hermann Kappe treffen,
den beliebten Protagonisten aus der Krimireihe Es geschah in Berlin
.
Horst Bosetzky, Jahrgang 1938, Schriftsteller und emeritierter Soziologieprofessor in Berlin, gilt als "Denkmal der deutschen Kriminalliteratur". Nach zwei Jahrzehnten erfolgreichen Krimi-Schreibens (unter dem Pseudonym -ky) wandte er sich Mitte der 1990er Jahre anderen Genres zu. Neben Kriminalromanen schreibt er Jugendbücher, Hör- und Fernsehspiele, historische Romane sowie eine mehrteilige Familiensaga. 2005 erhielt Bosetzky u. a. für sein schriftstellerisches Schaffen das Bundesverdienstkreuz.