Der König aller Krankheiten - Mukherjee, Siddhartha

Der König aller Krankheiten

Krebs - eine Biografie

Siddhartha Mukherjee 

Aus d. Engl. v. Barbara Schaden
Gebundenes Buch
 
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Der König aller Krankheiten

Seit über fünftausend Jahren lebt die Menschheit mit Krebs. Ebenso lange stirbt sie daran. Und doch gilt Krebs als eine "moderne" Erkrankung, weil keine andere Krankheit unsere Zeit dermaßen prägt. Bezeichnend sind die Namen, die man dem Krebs gegeben hat: "König aller Krankheiten" oder "ein Monster, unersättlicher als die Guillotine".
In seiner perfiden Perfektion, in seiner Anpassungsfähigkeit und seiner Widerstandskraft nimmt der Krebs beinahe menschliche Züge an. Seine Geschichte gleicht einer Biografie: Es ist die Geschichte von Leid, von Forscherdrang, Ideenreichtum und Beharrlichkeit aber auch von Hochmut, Arroganz und unzähligen Fehleinschätzungen.
Siddhartha Mukherjee widmet sich seinem Thema mit der Präzision eines Zellbiologen, mit der Kenntnis eines Historikers und mit der Passion eines Biografen. Fesselnd erzählt er von der persischen Königin Atossa, deren griechischer Sklave sie möglicherweise von ihrem Brustkrebs geheilt hat, von Erkrankten im 19. Jahrhundert, die erste Bestrahlungen und Chemotherapien über sich ergehen lassen mussten und immer wieder von seinen eigenen Patienten. Der König aller Krankheiten wirft einen faszinierenden Blick in die Zukunft der Krebsbehandlung und liefert eine brillante neue Perspektive auf die Art, wie Ärzte, Wissenschaftler, Philosophen und Laien den kranken und den gesunden Körper während Jahrtausenden begriffen haben.


Produktinformation

  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2012
  • 4. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 2012. m. Abb.
  • Seitenzahl: 760
  • Deutsch
  • Abmessung: 246mm x 182mm x 48mm
  • Gewicht: 1198g
  • ISBN-13: 9783832196448
  • ISBN-10: 3832196447
  • Best.Nr.: 34530754
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 22.02.2012

Wie therapieren, wenn man die Ursache nicht kennt?

So muss Medizingeschichte geschrieben werden: Siddhartha Mukherjees Buch über die Geschichte des Kampfs gegen Krebs zeigt Sinn für Details und verliert doch nicht das große Ganze aus dem Blick.

Ärzte, denen es gelingt, die Geschichte ihrer Fachdisziplin mit großer Empathie für Patienten wie für Forscher aufzurollen, die mit Sinn für das Detail und das große Ganze schreiben und die dabei, was Theorie und Praxis angeht, aus dem Vollen schöpfen können, die gibt es nicht oft. Siddhartha Mukherjee ist solch ein Arzt. Dem Spezialisten für Krebserkrankungen ist es geglückt, nicht nur auf neue Art eine Geschichte der Krebsforschung zu schreiben, sondern vielmehr eine Geschichte der Beschäftigung mit dem Krebs. Weder Laien noch Fachleute werden dieses soeben auf Deutsch erschienene Buch ohne Gewinn aus der Hand legen, und nur der Ernst des Themas verbietet es, die Lektüre kurzweilig zu nennen.

Mukherjee beginnt wie fast jede Krebshistorie zunächst bei Atossa, der Frau des Perserkönigs Dareios, und dem ihr zugeschriebenen Brustkrebs. Aber schon dieser scheinbar so bekannte Adam-und-Eva-Start …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Dem Rezensenten schreibt der Autor ein bisschen zu viel über das Wetter. Allerdings ist das auch ein schöneres Thema als der Krebs, muss Werner Bartens zugeben. Wenn der Harvard-Mediziner Siddhartha Mugkherjee den Krebs und seine Geschichte medizinhistorisch lebhaft und detailreich, oh ja, sehr detailreich, findet Bartens, beschreibt, weiß er immer auch, ob die Sonne gerade schien, als der oder jener Mediziner wieder eine entscheidende Heilungsidee hatte. Bei aller anschaulichen Akribie, mit der Mukherjee zu Werke geht, verlässt Bartens allerdings mitunter die Leselust. So spannend die Wege und Irrwege der Onkologie auch sind. Wirklich beeindruckt haben Bartens der Umstand, dass der Autor keine reine Apologetik des Fortschritts vorlegt, sondern er den Respekt vor der Krankheit, wie auch vor den Patienten und  ihren Leidensgeschichten nicht verloren hat und auch kritische Töne nicht vermissen lässt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.05.2012

Ein Buch, so raumgreifend wie ein Tumor
Ausschweifend, wuchernd, unberechenbar: Der Mediziner Siddhartha Mukherjee erzählt in einer üppigen „Biografie“ des Krebses vom zähen Ringen um Heilung
Es gibt eine nie veröffentlichte Bestsellerliste der oft verkauften, aber selten gelesenen Bücher. Stephen Hawkings Werke und etliche Politiker-Biografien gehören vermutlich dazu. Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“ und Salman Rushdies „Satanische Verse“ sind auch heiße Kandidaten für die Top Ten. Der Versuch des Mediziners Siddhartha Mukherjee, eine Biografie des Krebses zu schreiben, dürfte sich bald ebenfalls weit oben auf der Liste finden. Das liegt nicht nur daran, dass man mit dem fast 700 Seiten starken Wälzer problemlos jemanden erschlagen könnte. Auch der Inhalt ist stellenweise erschlagend. Der vergleichsweise junge Krebsexperte von der Columbia-Universität in New York– er ist Jahrgang 1970 – beschreibt mit oft ermüdendem Detailreichtum die vielen Umwege, Sackgassen und Fallen auf der Suche nach einer hilfreichen Behandlung von Krebs. Von Heilung sprachen selbst die optimistischen Ärzte lange nicht.
Gelegentlich macht die lebhafte …

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"Eine grandiose Kulturgeschichte des Krebses." SPIEGEL "Ein faszinierendes Buch und ein gewichtiges [...] Es ist meisterlich zu nennen, wie Siddhartha Mukherjee nach und nach das Phantombild des Krebses zeichnet, indem er die einzelnen Puzzleteile der Forschung [...] in ihrer jeweiligen Komplexität aufzeigt und sie dann stringent zu einem Noch-nicht-Ganzen zusammenfügt. [...] Das Buch [ist ...] eindrücklich und für ein Laienpublikum sehr gut verständlich [...]." NZZ "So muss Medizingeschichte geschrieben werden: Siddhartha Mukherjees Buch über die Geschichte des Kampfes gegen Krebs zeigt Sinn für Details und verliert doch nicht das große Ganze aus dem Blick. [...] Weder Laien noch Fachleute werden dieses Buch ohne Gewinn aus der Hand legen." FAZ "Ein ganz wunderbares Buch. Nicht nur, weil es so spannend, so elegant, so ungeheuer reich an Wissen ist. Sondern vor allem, weil es auch von der Hoffnung erzählt." WAMS "Siddharta Mukherjee ist ein Wunder gelungen. Kein medizinisches, aber ein literarisches." Dieter Moor in ARD ttt "Seine Berichte sind lebendige Reportagen, die man nicht aus der Hand legen mag. (...) So umfassend, so facettenreich hat man den grausamen König aller Krankheiten, den Krebs, noch nie wahrgenommen." NDR 1 "Siddhartha Mukherjee versteht es, aus einem Wust an Material die wichtigsten Fakten herauszufischen und spannend aufzuschreiben. Der Forscher hat dem Krebs Leben eingehaucht und eine Biografie über über die Krankheit geschrieben." FRANKFURTER RUNDSCHAU "Mukherjee ist kein Journalist, er kommt vom Fach. Doch für sein Buch wendet er Tugenden des Journalismus an: ausführliche, vorurteilsfreie Recherche, Beobachtung und eine Sprache, die dem Gegenstand gerecht wird und zugleich dem Uninformierten verständlich ist." BERLINER ZEITUNG "Dieses Buch ist vollkommen neu und ungewöhnlich." Deutschlandradio Kultur "Eine brillante Kombination aus Medizin-Krimi und Kriegsgeschichte. Ein Jahrhundertbuch." STERN "So empathisch, so gelehrt, so instruktiv, mit so viel Beherrschung des Gegenstandes und so viel Menschenliebe wird über Krankheit kaum je geschrieben." WELT AM SONNTAG/ BERLINER MORGENPOST ""Der König aller Krankheiten" ist ein Jahrhundertwerk, es richtet sich an Laien ebenso wie an Fachleute. Beeindruckend ist die Fähigkeit Siddharta Mukherjees, noch die verborgensten historischen Parallelen und Analogien herauszuarbeiten und zugleich ein großes Stück Literatur vorzulegen." FREITAG "Verstehen, womit wir es zu tun haben, ist das Anliegen des Autors, der auch die kulturellen Dimensionen zeichnet. [...] Ein Appell an uns alle, sich der Krankheit zu stellen und zu fordern, was uns zusteht: Geld für die Forschung, aber auch Anerkennung im Leiden und Respekt gegenüber den Leidenden." Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse von NEUES DEUTSCHLAND "Siddharta Mukherjee ist ein besessener Autor: über 670 Seiten lang kreist er um Metastasen, Myome und Mutationen. Über fast fünf Jahrtausende folgt er der Spur des Krebses. [...] Er beschreibt Fortschritte und Fehlschläge auf diesem langen Weg, er reiht Fakten aneinander, erweckt die die Forscherfiguren zum Leben, sie treiben die Handlung voran. Gelegentlich legt man das Buch weg - um es doch wieder zur Hand zu nehmen. Man will wissen, wie es den Betroffenen ergeht." Literaturbeilage der ZEIT "Mukherjee schreibt lebendig, er schreibt spannend und ungeheuer informativ." BADISCHE ZEITUNG "Unter den Tausenden von Büchern, die über Krebs geschrieben worden sind, ist Mukherjees umfangreiches Werk die erste Biografie der Krankheit selber. Es ist die Lebensgeschichte eines Bösewichts, dessen perfide Perfektion, verblüffende Anpassungsfähigkeit und enorme Widerstandskraft abstossen und faszinieren zugleich." DAS MAGAZIN "Siddharta Mukherjee ist mit seinem Erstlingswerk ein Kunststück gelungen: ein spannendes, elegant geschriebenes und kenntnisreiches Buch, das in der Tradition des erzählenden Journalismus steht." DER TAGESSPIEGEL "Spannend bis zur letzten Seite." BÜCHER "Ein großartiges Buch!" ÖKOTEST "Herrlich anschaulich: Siddhartha Mukherjee zeigt, dass es trotz aller Fortschrittsrhetorik noch ein weiter, womöglich nie abgeschlossener Weg bis zur Heilung von Tumorerkrankungen sein wird." SÜDDEUTSCHE ZEITUNG "Mukherjee erzählt die ebenso unheimliche wie faszinierende Geschichte der Krankheit vom Altertum bis zur heutigen Medizin (...)" P.M. "Das Buch vermittelt ein neues Bild vom Krebs." BILD DER WISSENSCHAFT "In der Kombination vieler Maßnahmen aber liegt die Chance, den Feind in die Knie zu zwingen. Das Buch beschreibt diesen lohnenden Kampf in bemerkenswert spannender und optimistischer Weise." PATHO BERUFSVERBAND "Das Epos über die ,Krankheit, vor der wir uns fürchten' ist gleichzeitig Weltgeschichte und Krankenhausdrama, Forschungskrimi und persönliche Reflexion. [...] Es ist weniger eine Beschreibung der Vorgänge im Körper als eine Geschichte der Menschen, die mit Krebs konfrontiert sind: Patienten, Angehörige, Forscher, Geldgeber, Politiker." BILD DER WISSENSCHAFT

Eine grandiose Kulturgeschichte des Krebses. SPIEGEL Ein faszinierendes Buch und ein gewichtiges [ ] Es ist meisterlich zu nennen, wie Siddhartha Mukherjee nach und nach das Phantombild des Krebses zeichnet, indem er die einzelnen Puzzleteile der Forschung [ ] in ihrer jeweiligen Komplexität aufzeigt und sie dann stringent zu einem Noch-nicht-Ganzen zusammenfügt. [ ] Das Buch [ist ] eindrücklich und für ein Laienpublikum sehr gut verständlich [ ]. NZZ So muss Medizingeschichte geschrieben werden: Siddhartha Mukherjees Buch über die Geschichte des Kampfes gegen Krebs zeigt Sinn für Details und verliert doch nicht das große Ganze aus dem Blick. [ ] Weder Laien noch Fachleute werden dieses Buch ohne Gewinn aus der Hand legen. FAZ Ein ganz wunderbares Buch. Nicht nur, weil es so spannend, so elegant, so ungeheuer reich an Wissen ist. Sondern vor allem, weil es auch von der Hoffnung erzählt. WAMS Siddharta Mukherjee ist ein Wunder gelungen. Kein medizinisches, aber ein literarisches. Dieter Moor in ARD ttt Seine Berichte sind lebendige Reportagen, die man nicht aus der Hand legen mag. ( ) So umfassend, so facettenreich hat man den grausamen König aller Krankheiten, den Krebs, noch nie wahrgenommen. NDR 1 Siddhartha Mukherjee versteht es, aus einem Wust an Material die wichtigsten Fakten herauszufischen und spannend aufzuschreiben. Der Forscher hat dem Krebs Leben eingehaucht und eine Biografie über über die Krankheit geschrieben. FRANKFURTER RUNDSCHAU Mukherjee ist kein Journalist, er kommt vom Fach. Doch für sein Buch wendet er Tugenden des Journalismus an: ausführliche, vorurteilsfreie Recherche, Beobachtung und eine Sprache, die dem Gegenstand gerecht wird und zugleich dem Uninformierten verständlich ist. BERLINER ZEITUNG Dieses Buch ist vollkommen neu und ungewöhnlich. Deutschlandradio Kultur Eine brillante Kombination aus Medizin-Krimi und Kriegsgeschichte. Ein Jahrhundertbuch. STERN So empathisch, so gelehrt, so instruktiv, mit so viel Beherrschung des Gegenstandes und so viel Menschenliebe wird über Krankheit kaum je geschrieben. WELT AM SONNTAG/ BERLINER MORGENPOST Der König aller Krankheiten ist ein Jahrhundertwerk, es richtet sich an Laien ebenso wie an Fachleute. Beeindruckend ist die Fähigkeit Siddharta Mukherjees, noch die verborgensten historischen Parallelen und Analogien herauszuarbeiten und zugleich ein großes Stück Literatur vorzulegen. FREITAG Verstehen, womit wir es zu tun haben, ist das Anliegen des Autors, der auch die kulturellen Dimensionen zeichnet. [ ] Ein Appell an uns alle, sich der Krankheit zu stellen und zu fordern, was uns zusteht: Geld für die Forschung, aber auch Anerkennung im Leiden und Respekt gegenüber den Leidenden. Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse von NEUES DEUTSCHLAND Siddharta Mukherjee ist ein besessener Autor: über 670 Seiten lang kreist er um Metastasen, Myome und Mutationen. Über fast fünf Jahrtausende folgt er der Spur des Krebses. [...] Er beschreibt Fortschritte und Fehlschläge auf diesem langen Weg, er reiht Fakten aneinander, erweckt die die Forscherfiguren zum Leben, sie treiben die Handlung voran. Gelegentlich legt man das Buch weg - um es doch wieder zur Hand zu nehmen. Man will wissen, wie es den Betroffenen ergeht. Literaturbeilage der ZEIT Mukherjee schreibt lebendig, er schreibt spannend und ungeheuer informativ. BADISCHE ZEITUNG Unter den Tausenden von Büchern, die über Krebs geschrieben worden sind, ist Mukherjees umfangreiches Werk die erste Biografie der Krankheit selber. Es ist die Lebensgeschichte eines Bösewichts, dessen perfide Perfektion, verblüffende Anpassungsfähigkeit und enorme Widerstandskraft abstossen und faszinieren zugleich. DAS MAGAZIN Siddharta Mukherjee ist mit seinem Erstlingswerk ein Kunststück gelungen: ein spannendes, elegant geschriebenes und kenntnisreiches Buch, das in der Tradition des erzählenden Journalismus steht. DER TAGESSPIEGEL Spannend bis zur letzten Seite. BÜCHER Ein großartiges Buch! ÖKOTEST
Siddhartha Mukherjee ist Krebsforscher und praktizierender Onkologe. Er ist Assistenzprofessor an der Columbia University und arbeitet am New York Presbyterian Hospital. Mukherjee studierte an der Stanford University, der University of Oxford, der Harvard Medical School und ist ein Rhodes Scholar. Regelmäßig veröffentlicht er Artikel in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Mit seiner Frau und den gemeinsamen Töchtern lebt er in New York.


Kundenbewertungen zu "Der König aller Krankheiten" von "Siddhartha Mukherjee"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 5 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von zauberfeeh aus Bieskastel am 02.05.2014   ausgezeichnet
"Fachbücher" mag ich eigentlich nicht..... mich haben die Bewertungen neugierig gemacht und das Thema Krebs an sich finde ich sehr interessant...

Das Buch ist verständlich geschrieben und erzählt den langen Weg der Medizin in der Krebsbekämpfung, der noch lange nicht beendet ist...

Fazit: SUPERtolles Buch!!! Sehr empfehlenswert

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Bewertung von Monili84 aus Aachen am 07.06.2012   ausgezeichnet
Ein Buch von dem wir endlich sagen können, dass es seinen Preis u seine Auszeichung verdient. Von Hause aus bin ich kein freiwilliger Sachbuchleser, aber das Interesse der Kundschaft u das Cover haben mich verleitet. So fragte ich mich nicht länger, was wohl hinter diesem Titel steckt u startete die ersten Kapitel.
Krebs als Krankheit unserer Zeit ist ein erschreckendes Thema. Der Autor, ein Schulmediziner mit viel praktischer Behandlungserfahrung, nimmt uns Leser mit auf eine Reise. Diese ist geprägt von vielen Fakten, abr auch von persönlichen Schicksalen von Kranken. Gekonnt trifft er einen resprektvollen Ton, der aber nicht zu theatralisch u abschreckend wirkt. Der Titel ist Programm: tatsächlich ist es wie eine kleine Biografie des "Königs der Krankheiten". Krebs als Thema der Weltbevölkerung u als Gegenspieler. Ständig präsent ist die Hoffnung auf Heilung, wobei anschaulisch u nachvollziehbar Methoden erläutert werden. Das Werk mag kein Lehrbuch für den Arzt sein, aber für sehr interessierte Laien wirklich sehr zu empfehlen. In der Tat bleibt es aber sehr schulmedizinisch u doch schwingt zwischen den Zeilen viel Menschliches mit. Trotzdem ist es nichts für schwache Nerven, prinzpiell ist es wohl härter so eine Realität geschildert zu bekommen als einen fiesen, bluten Krimi zu lesen. Inhaltlich ist das Buch sehr komplex u umfassend u behandelt sehr viele Teilbereiche der Krebsforschung bis hin in die Neuzeit. Dabei kommen auch viele überraschende Tatsachen ans Licht, die uns moderne Menschen, die eine gewisse medizinische Fürsorge für selbstverständlich halten, durchaus staunen lassen.
Schade, dass die Psychosomatik etwas zu kurz kommt, wo aber viele Käufer sicher darüber hinwegsehen werden, da bei Krebs alternative Heilmethoden heutzutage aus Angst nur selten in Betracht gezogen werden. Daher aber kein Buch für Leser von Dahlke u Co!
Gewarnt sei aber davor, dass Buch zur SElbsthilfe zu nutzen oder wenn man direkt durch nahe Menschen von Krebs betroffen ist. Zwar zeigt der Autor viel Feingefühl u Menschlichkeit, doch den Schrecken des Menschenfeindes Krebs vermag er nciht komplett zu lindern, auch wenn die Medizin heute zum Glück nicht mehr ganz so machtlos ist.

56 von 120 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Haserl aus Bayern am 24.04.2012   ausgezeichnet
Normalerweise lese ich eigentlich nicht so gerne Fachliteratur in meiner Freizeit.

Mich zieht es da schon eher in den Bereich Thriller etc.. Aber dieses Buch hat mich neugierig gemacht, da sehr viele Freunde und Bekannt an dieser Krankheit starben oder erkrankt sind.

Es ist, meiner Meinung nach, keine Biografie über den Krebs wie es so schön heißt, "Der König aller Krankheiten Krebs - eine Biografie" sondern eher eine Geschichte über den Krebs und den Kampf gegen Krebs .

In diesem Buch bekommt man auch keinerlei Versprechen auf Heilung sondern zeigt den Betroffenen eher den Umgang mit dieser doch bedrohlichen Krankheit.

Mukjherjee beschreibt ,durch Fällen ,die gesamte Entwicklung dieser Krankheit über Jahrhunderte hinweg.

Wussten sie das Hippokrates es war, welcher dieser Krankheit den Namen Krebs gab?! Da die Geschwüre immer die Form dieses Tieres haben.

Was mir persönlich gefällt ist, das er ein besonderes Augenmerk auf das 20 Jahrhundert geworfen hat. Alle glauben durch Strahlentherapie, Radikaltherapie oder Chemotherapie den Krebs in seine Schranken weißen zu können, dies ist aber nicht der Fall. Sie schaden den meisten Patienten nur, nein sie besiegeln damit manchmal sogar den Tod des Erkrankten.

Mein Fazit ist, das diese Krankheit ein Teil unserer Zivilisation ist. Man sollte lernen damit zu leben und umzugehen.

5 Sterne von mir

214 von 386 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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