Anna Karenina - Tolstoi, Leo N.
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Leo N. Tolstoi 

Anna Karenina

Roman in acht Teilen. Für den Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2010 nominiert. Ausgezeichnet für die Übersetzung mit dem Paul-Celan-Preis 2010

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Produktbeschreibung zu Anna Karenina

Anna Karenina ist eine wundervolle junge Frau. Sie scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Dann tritt der glanzvolle Offizier Graf Wronskij in ihr Leben, und sie opfert alles: den Mann, den Sohn, sogar die Achtung der Gesellschaft, in der sie lebt. Doch ihre bedingungslose Liebe scheitert und führt zu Eifersucht, Hass und Verzweiflung. Die Tragödie einer Frau wird bei Tolstoi zum unerbittlichen Porträt der adligen Gesellschaft im Russland des 19. Jahrhunderts. Rosemarie Tietze, die ihre Übersetzungen immer wieder "zu einem Kunstwerk eigenen Ranges" (Begründung zum Voß-Preis) macht, hat dem Meisterwerk eine moderne Gestalt gegeben und es mit Nachwort und Kommentaren versehen.

Produktinformation


  • Verlag: Hanser
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 1284 S.
  • Seitenzahl: 1288
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23409
  • Deutsch
  • Abmessung: 440mm x 360mm x 90mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783446234093
  • ISBN-10: 3446234098
  • Best.Nr.: 26366513
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 27.10.2009

Eifersucht und Eisenbahn
Leo Tolstois „Anna Karenina” in neuer Übersetzung
„Schreiende Widersprüche” hatte 1908 Lenin in seinem Aufsatz über Tolstois „Anna Karenina” entdeckt, einem Werk, das damals längst schon in den Kanon der Weltliteratur aufgenommen gewesen war. Diese Karriere hat Tolstois Roman vor allem wegen der Geschichte seiner Titelheldin gemacht, einer Ehefrau aus den obersten Rängen der Gesellschaft, die sich in den jüngeren Offizier Wronski verliebt und mit ihm die Ehe bricht. Wronski setzt für dieses Abenteuer alle Aufstiegschancen aufs Spiel, die Eifersucht aber treibt Anna schließlich zum Selbstmord und den Geliebten zur Teilnahme am Kampf der Montenegriner gegen die Türken, in dem auch er, verzweifelt über den gescheiterten privaten Aufstand, den Tod zu finden hofft. Diese Tragödie aus weiblicher Verführungskunst, Leidenschaft und Liebestod ist ein bewährtes Erzählschema des 19. Jahrhunderts und trägt dazu bei, Tolstois Werk bis heute in Erinnerung zu halten, wenngleich inzwischen häufiger der Film als die Lektüre das Gedächtnis auffrischt.
Die Widersprüche, die Lenin in diesem monumentalen Werk von mehr als tausend …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Akute Suchterscheinungen nach dieser Prosa gibt Ilma Rakusa nach wiederholtem Anna-Karenina-Lesen zu Protokoll, woran ihrer Beschreibung zufolge auch diese jüngste Neuübertragung von Rosemarie Tietze ihren Anteil hat, samt der darin "funkelnden Funde" und "lustvollen Anschaulichkeit", weshalb die Rakusa diese Übersetzung schlicht einen "Glückfall" nennt. Nicht nur, dass Tietze aus Kritikerinnensicht die Figurenstimmen überzeugend herausgearbeitet hat, "akribische Details handfest-exakt" wiederzugeben und sogar dem "stilistischen Diapason" und sprachlichen Rhythmus' Tolstois gerecht zu werden verstand. Auch das Nachwort, in dem die Übersetzerin ihren Ansatz darlegt, überzeugt die Kritikerin sehr.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Die neue Übertragung von Rosemarie Tietze ist ein Glücksfall. Da will man nur weiterlesen, weiterlesen und möglichst nicht an ein Ende kommen." Ilma Rakusa, Die Zeit, 10.12.09 "Rosemarie Tietzes Übersetzung lässt Tolstois Roman in neuem Glanz erstrahlen und macht seine Aktualität augenfällig." Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 24.12.09 "Grandios neu übersetzt." Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.02.10
Leo N. Tolstoj, geb. am 9. September 1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, starb am 20. November 1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk an einer Lungenentzündung. Tolstoj entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855: Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** sehr gut
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Karthause am 04.04.2011 ***** ausgezeichnet
"Anna Karenina" ist für mich ein Meisterwerk, das Buch der Bücher, schon x-mal gelesen ist mir dafür kein Superlativ zu platt. Tolstoi ist ein begnadeter Beobachter und meisterhafter Erzähler. Er schafft es Szenen so mit Worten zu illustrieren, dass sie einem wie ein Film vor Augen ablaufen, genannt seien dafür stellvertretend das Pferderennen, Lewins Jagd im Schnepfensumpf und Dollys Besuch bei Anna. Seine Protagonisten sind alle lebensechte Menschen, sie haben Stärken und Schwächen. Kein einziger ist nur gut oder nur schlecht. Dabei beschreibt er die Charaktere ausgefeilt, facettenreich und psychologisch fundiert, so dass der Leser bei ihnen mühelos eine Entwicklung verfolgen kann. Lew Tolstoi breitet in diesem Mammutwerk verschiedene Lebensphilosophen und Lebensstile aus. Setzt sich mit der Familie und dem Sinn des Lebens an sich auseinander und baut darum die Geschichte um die drei adligen Familien auf.
Der Roman hat mehrere Handlungsstränge, zwischen denen wechselt Tolstoi immer wieder in seiner Erzählung, so dass das Schicksal seiner Hauptpersonen auch aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Aber er arbeitet auch deutlich das Verbindende und Trennende zwischen den einzelnen Familien heraus, so dass wirklich der Eindruck entsteht, man kenne alle Protagonisten schon seit Jahr und Tag. Die Beschreibungen von Personen und Szenarien sind meist sehr umfangreich, bildhaft und detailliert. Aber beim Lesen der fast 1.300 Seiten kam nie Langeweile oder Ermüdung auf. Ich habe immer den Drang verspürt, mehr zu erfahren und weiter am Leben der Familien teilzunehmen. So wird dann letzten Endes deutlich, dass die glücklichen Familien einfach nur glücklich sind, sich die unglücklichen Familien jedoch in ihrem Unglück von einander unterscheiden.
Immer wieder werden "Effi Briest", "Madame Bovary" und "Anna Karenina", die großen Ehebrecherinnen in der Literatur, miteinander verglichen. Für mich ist Tolstois Werk auf Grund seiner Erzählkunst und seines Einfühlungsvermögens in die Charaktere der herausragende Roman. Etwas besseres und ausgereifteres habe ich in der Literatur noch nicht gefunden.

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Bewertung von cj aus Oberhausen am 06.05.2010 ***** sehr gut
Anna liebt ihren Mann nicht mehr. Sie beginnt eine Affäre mit einem viel jüngeren Mann, leidet aber schwer unter der Distanz zu ihrem Kind und dem gesellschaftlichen Druck. Was sich zunächst wie die neuste ausgabe von "mitten im leben" anhört, ist das 1875 von Leo Tolstoi verfasste Portrait der russischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Tief von der abweisenden und emotional unterkühlten Haltung ihres Mann gekränkt erhofft sie sich in der Beziehung zum Grafen Wronskij Geborgenheit und Wärme. Da die sozialen Konventionen zu dieser Zeit noch sehr viel strenger waren, bedeutet dies ihren Ausschluss von der Gesellschaft, der schließlich im Selbstmord gipfelt.
Tolstoi thematisiert mit "Anna Karenina" ein zeitloses Gefühl von enttäuschter Liebe und die Flucht in eine außereheliche Beziehung. Die emotionale Welt von Anna könnte sich genau so auch heute in einer modernen Frau wiederfinden, während der gesellschaftliche Hintergrund ein völlig anderer ist. Ich finde es interessant zu sehen, wie sich soziale Einstellungen im Laufe der Zeit verändert haben und wozu unbedingtes Festhalten an Normen führen kann. Obwohl der Roman mit fast 1000 Seiten ein richtiger "Schmöker" ist und man sich erst an die Sprache gewöhnen muss, lohnt sich spätestens ab Seite 20 die Mühe.

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Bewertung von pinkmuffin aus Gerolstein am 21.04.2010 ***** sehr gut
es ist ein roman über eine unglückliche liebe. anna strebt nach glück und liebe.bekommt aber alles andere als das. es geht um machtspiele und träume. nach all dem stirbt anna, nachdem sie sich unter einen zug wirft.
die geschichte an sich ist sehr schön aber der schreibstil ist etwas älter und daher schwer zu lesen.man erfährt viel über liebe. es gibt aber auch kein happy end. was aber zu der geschichte passt. ich empfehle es leuten die klassik mögen.

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Anna Karenina

Anna Karenina - Tolstoi, Leo N.

Roman in acht Teilen. Für den Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2010 nominiert. Ausgezeichnet für die Übersetzung mit dem Paul-Celan-Preis 2010

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  • Verlag: Hanser
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 1284 S.
  • Seitenzahl: 1288
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23409
  • Deutsch
  • Abmessung: 440mm x 360mm x 90mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783446234093
  • ISBN-10: 3446234098
  • Best.Nr.: 26366513

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Kurzbeschreibung

Anna Karenina ist eine wundervolle junge Frau. Sie scheint alles zu besitzen, was glücklich macht. Dann tritt der glanzvolle Offizier Graf Wronskij in ihr Leben, und sie opfert alles: den Mann, den Sohn, sogar die Achtung der Gesellschaft, in der sie lebt. Doch ihre bedingungslose Liebe scheitert und führt zu Eifersucht, Hass und Verzweiflung. Die Tragödie einer Frau wird bei Tolstoi zum unerbittlichen Porträt der adligen Gesellschaft im Russland des 19. Jahrhunderts. Rosemarie Tietze, die ihre Übersetzungen immer wieder "zu einem Kunstwerk eigenen Ranges" (Begründung zum Voß-Preis) macht, hat dem Meisterwerk eine moderne Gestalt gegeben und es mit Nachwort und Kommentaren versehen.

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27.10.2009

Eifersucht und Eisenbahn
Leo Tolstois „Anna Karenina” in neuer Übersetzung
„Schreiende Widersprüche” hatte 1908 Lenin in seinem Aufsatz über Tolstois „Anna Karenina” entdeckt, einem Werk, das damals längst schon in den Kanon der Weltliteratur aufgenommen gewesen war. Diese Karriere hat Tolstois Roman vor allem wegen der Geschichte seiner Titelheldin gemacht, einer Ehefrau aus den obersten Rängen der Gesellschaft, die sich in den jüngeren Offizier Wronski verliebt und mit ihm die Ehe bricht. Wronski setzt für dieses Abenteuer alle Aufstiegschancen aufs Spiel, die Eifersucht aber treibt Anna schließlich zum Selbstmord und den Geliebten zur Teilnahme am Kampf der Montenegriner gegen die Türken, in dem auch er, verzweifelt über den gescheiterten privaten Aufstand, den Tod zu finden hofft. Diese Tragödie aus weiblicher Verführungskunst, Leidenschaft und Liebestod ist ein bewährtes Erzählschema des 19. Jahrhunderts und trägt dazu bei, Tolstois Werk bis heute in Erinnerung zu halten, wenngleich inzwischen häufiger der Film als die Lektüre das Gedächtnis auffrischt.
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Kundenbewertungen zu "Anna Karenina" von "Leo N. Tolstoi"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 3 Bewertungen):
4.3 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ****
sehr gut
Bewertung von Karthause am 04.04.2011
*****
ausgezeichnet
"Anna Karenina" ist für mich ein Meisterwerk, das Buch der Bücher, schon x-mal gelesen ist mir dafür kein Superlativ zu platt. Tolstoi ist ein begnadeter Beobachter und meisterhafter Erzähler. Er schafft es Szenen so mit Worten zu illustrieren, dass sie einem wie ein Film vor Augen ablaufen, genannt seien dafür stellvertretend das Pferderennen, Lewins Jagd im Schnepfensumpf und Dollys Besuch bei Anna. Seine Protagonisten sind alle lebensechte Menschen, sie haben Stärken und Schwächen. Kein einziger ist nur gut oder nur schlecht. Dabei beschreibt er die Charaktere ausgefeilt, facettenreich und psychologisch fundiert, so dass der Leser bei ihnen mühelos eine Entwicklung verfolgen kann. Lew Tolstoi breitet in diesem Mammutwerk verschiedene Lebensphilosophen und Lebensstile aus. Setzt sich mit der Familie und dem Sinn des Lebens an sich auseinander und baut darum die Geschichte um die drei adligen Familien auf.
Der Roman hat mehrere Handlungsstränge, zwischen denen wechselt Tolstoi immer wieder in seiner Erzählung, so dass das Schicksal seiner Hauptpersonen auch aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wird. Aber er arbeitet auch deutlich das Verbindende und Trennende zwischen den einzelnen Familien heraus, so dass wirklich der Eindruck entsteht, man kenne alle Protagonisten schon seit Jahr und Tag. Die Beschreibungen von Personen und Szenarien sind meist sehr umfangreich, bildhaft und detailliert. Aber beim Lesen der fast 1.300 Seiten kam nie Langeweile oder Ermüdung auf. Ich habe immer den Drang verspürt, mehr zu erfahren und weiter am Leben der Familien teilzunehmen. So wird dann letzten Endes deutlich, dass die glücklichen Familien einfach nur glücklich sind, sich die unglücklichen Familien jedoch in ihrem Unglück von einander unterscheiden.
Immer wieder werden "Effi Briest", "Madame Bovary" und "Anna Karenina", die großen Ehebrecherinnen in der Literatur, miteinander verglichen. Für mich ist Tolstois Werk auf Grund seiner Erzählkunst und seines Einfühlungsvermögens in die Charaktere der herausragende Roman. Etwas besseres und ausgereifteres habe ich in der Literatur noch nicht gefunden.
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Bewertung von cj aus Oberhausen am 06.05.2010
*****
sehr gut
Anna liebt ihren Mann nicht mehr. Sie beginnt eine Affäre mit einem viel jüngeren Mann, leidet aber schwer unter der Distanz zu ihrem Kind und dem gesellschaftlichen Druck. Was sich zunächst wie die neuste ausgabe von "mitten im leben" anhört, ist das 1875 von Leo Tolstoi verfasste Portrait der russischen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. Tief von der abweisenden und emotional unterkühlten Haltung ihres Mann gekränkt erhofft sie sich in der Beziehung zum Grafen Wronskij Geborgenheit und Wärme. Da die sozialen Konventionen zu dieser Zeit noch sehr viel strenger waren, bedeutet dies ihren Ausschluss von der Gesellschaft, der schließlich im Selbstmord gipfelt.
Tolstoi thematisiert mit "Anna Karenina" ein zeitloses Gefühl von enttäuschter Liebe und die Flucht in eine außereheliche Beziehung. Die emotionale Welt von Anna könnte sich genau so auch heute in einer modernen Frau wiederfinden, während der gesellschaftliche Hintergrund ein völlig anderer ist. Ich finde es interessant zu sehen, wie sich soziale Einstellungen im Laufe der Zeit verändert haben und wozu unbedingtes Festhalten an Normen führen kann. Obwohl der Roman mit fast 1000 Seiten ein richtiger "Schmöker" ist und man sich erst an die Sprache gewöhnen muss, lohnt sich spätestens ab Seite 20 die Mühe.
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*****
sehr gut
es ist ein roman über eine unglückliche liebe. anna strebt nach glück und liebe.bekommt aber alles andere als das. es geht um machtspiele und träume. nach all dem stirbt anna, nachdem sie sich unter einen zug wirft.
die geschichte an sich ist sehr schön aber der schreibstil ist etwas älter und daher schwer zu lesen.man erfährt viel über liebe. es gibt aber auch kein happy end. was aber zu der geschichte passt. ich empfehle es leuten die klassik mögen.
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10.12.2009

Akute Suchterscheinungen nach dieser Prosa gibt Ilma Rakusa nach wiederholtem Anna-Karenina-Lesen zu Protokoll, woran ihrer Beschreibung zufolge auch diese jüngste Neuübertragung von Rosemarie Tietze ihren Anteil hat, samt der darin "funkelnden Funde" und "lustvollen Anschaulichkeit", weshalb die Rakusa diese Übersetzung schlicht einen "Glückfall" nennt. Nicht nur, dass Tietze aus Kritikerinnensicht die Figurenstimmen überzeugend herausgearbeitet hat, "akribische Details handfest-exakt" wiederzugeben und sogar dem "stilistischen Diapason" und sprachlichen Rhythmus' Tolstois gerecht zu werden verstand. Auch das Nachwort, in dem die Übersetzerin ihren Ansatz darlegt, überzeugt die Kritikerin sehr.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezension

"Die neue Übertragung von Rosemarie Tietze ist ein Glücksfall. Da will man nur weiterlesen, weiterlesen und möglichst nicht an ein Ende kommen." Ilma Rakusa, Die Zeit, 10.12.09 "Rosemarie Tietzes Übersetzung lässt Tolstois Roman in neuem Glanz erstrahlen und macht seine Aktualität augenfällig." Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 24.12.09 "Grandios neu übersetzt." Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14.02.10

Autorenporträt zu "Leo N. Tolstoi"

Leo N. Tolstoj, geb. am 9. September 1828 in Jasnaja Poljana bei Tula, starb am 20. November 1910 in Astapowo, heute zur Oblast Lipezk an einer Lungenentzündung. Tolstoj entstammte einem russischen Adelsgeschlecht. Als er mit neun Jahren Vollwaise wurde, übernahm die Schwester seines Vaters die Vormundschaft. An der Universität Kasan begann er 1844 das Studium orientalischer Sprachen. Nach einem Wechsel zur juristischen Fakultät brach er das Studium 1847 ab, um zu versuchen, die Lage der 350 geerbten Leibeigenen im Stammgut der Familie in Jasnaja Poljana mit Landreformen zu verbessern. Er erlebte von 1851 an in der zaristischen Armee die Kämpfe im Kaukasus und nach Ausbruch des Krimkriegs 1854 den Stellungskrieg in der belagerten Festung Sewastopol. Die Berichte aus diesem Krieg (1855: Sewastopoler Erzählungen) machten ihn als Schriftsteller früh bekannt. Er bereiste aus pädagogischem Interesse 1857 und 1860/61 westeuropäische Länder und traf dort auf Künstler und Pädagogen. Nach

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