Vivir para contarla. Leben, um davon zu erzählen, spanische Ausgabe - García Márquez, Gabriel

Gabriel García Márquez 

Vivir para contarla. Leben, um davon zu erzählen, spanische Ausgabe

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Produktbeschreibung zu Vivir para contarla. Leben, um davon zu erzählen, spanische Ausgabe

'Leben, um davon zu erzählen' ist ein großes Buch, das nicht nur bewegt und begeistert, sondern Lust macht, die Romane und Erzählungen des Nobelpreisträgers zu lesen oder wieder - und wieder - zu lesen.
'Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen.' Und so erzählt Gabriel Garcia Marquez diesem Motto seines Buches folgend vom Leben seiner Eltern, denen er in 'Die Liebe in den Zeiten der Cholera' ein Denkmal setzte, von der eigenen Kindheit und Jugend. Er erzählt von großer Armut und wilden Liebesabenteuern, von Freunden fürs Leben und der Leidenschaft für die Literatur.

Lang erwartet - die Memoiren von Gabriel Garcia M rquez. "So wurde also in Arcataca der erste von sieben Söhnen und vier Töchtern geboren, am 6. März 1927, bei einem für die Jahreszeit höchst ungewöhnlichen Platzregen, während am Horizont das Sternbild des Stiers aufzog. Der Knabe wäre fast von der Nabelschnur stranguliert worden, da die Hebamme der Familie, Santos Villero, im ungünstigen Augenblick die Übersicht verlor. So auch Tante Francisca, die zur Eingangstür rannte und wie bei einer Feuersbrunst schrie: >Ein Junge! Ein Junge!< Und gleich darauf, wie beim Sturmläuten: >Rum her, er erstickt.<."

Produktinformation


  • Abmessung: 240mm x 140mm x 47mm
  • Gewicht: 847g
  • ISBN-13: 9788439709497
  • ISBN-10: 8439709498
  • Best.Nr.: 09973564
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.12.2002

Naturbursche, halbseiden
Gabriel García Márquez huldigt der Magie des eigenen Lebens
Voller Theorien ist die Welt der Kulturwissenschaften, manche von ihnen vernünftig, andere eher verwegen, einige schlichtweg absurd. Eine aber haben die eifrigen Gelehrten übersehen, obwohl sie seit fast vierzig Jahren in vielen Millionen Exemplaren zirkuliert. Diesen vernachlässigten, ja schlichtweg ignorierten „Ansatz” wollen wir, weil die modernen Geisteswissenschaften nichts so sehr lieben wie eingängige, möglichst bunte Bildchen, die „Pizza-Theorie” nennen. Sie besagt, dass die Pizza das heimatliche Neapel verlassen und zur armen Einwanderin in New York werden muss, bevor sie, reich geworden und an den Ort des Ursprungs zurück gekehrt, ihr eigentliches Potential als Stifterin süditalienischer Identität entfalten kann. Oder, etwas akademischer ausgedrückt: man muss sich des Eigenen entledigen und es in ein Fremdes verwandeln, damit es in einer Art von Begegnung der dritten Art zum Ureigensten werden kann.
Ein wunderbares Beispiel für die – ja, wie soll man sagen: für die „Valenz” der „Pizza-Theorie” ist der sogenannte „magische Realismus” in …

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Kugelblitz der Poesie
Aus dem Zylinder: Die Memoiren des Gabriel García Márquez

Das Zauberwort heißt "Verwandlung". Wie nur wenige Schriftsteller kann der kolumbianische Nobelpreisträger Gabriel García Márquez Verwandlung nicht nur spürbar, sondern er kann sie auch plausibel machen mit seiner barocken Phantasie, die noch das Unwahrscheinlichste glaubhaft, das Schwierige einfach und das Einfache tiefsinnig macht. Wer ihn liest, spürt eine fast zärtliche Wärme, die von den Seiten aufzusteigen scheint. So verwandelt die Lektüre seiner Romane und Erzählungen auch den Leser: Er wird die einmal vertraut gewordenen Figuren nie mehr vergessen. Einfallslosen Verehrern kann man "Die Liebe in den Zeiten der Cholera" allerdings noch so oft schenken - ein Florentino Ariza wird doch nicht aus ihnen.

Gerade bei uns, wo García Márquez aufgrund nationaler Defizite in der Phantasieabteilung besonders geliebt wird, mag es erstaunen, daß dieser schöpferische Autor den Mut zum Ausfabulieren seiner stupenden Vorstellungkraft aus einem deutschen Buch nahm: Kafkas "Verwandlung". Gregor Samsas Erwachen als Käfer habe seinem "Leben einen neuen Weg …

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Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.

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